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Nachrichten aus Deutschland

Ivo2

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Schon Lustig Ivo :) Danke musste echt schmunzeln :) Finde aber das EX Jugos in Österreich kein rassisten Problem kennen.die meisten von früher haben doch alle die Östereichische Staatsbürgerschaft bekommen
Leider haben die Ex-Jugos in Österreich, hier hauptsächlich Kroaten und Serben, ein Problem, so wie es Malarina erzählt. Vergessen komplett, dass sie von den Österreichern mehr als rassistisch beleidigt wurden.
 

Ivo2

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Ich finde sie genial. Anbei ein Gastauftritt bei Dieter Nuhr:


Dachte ich vor einiger Zeit auch, aber leider...
Kritik an Kabarettistin Lisa Eckhart: Judenwitz und N-Wort-Schmäh
Provokation ist ihr Geschäft. Jetzt aber wird der Satirikerin Antisemitismus vorgeworfen. Zeit, ihren polemischen Feldzug gegen Political Correctness einer Revision zu unterziehen

Genau dort aber steht sie jetzt in der Kritik. Antisemitismus und Rassismus lauten die Vorwürfe. Entzündet hat sich die Debatte an einem erst jetzt medial breiter rezipierten Auftritt im WDR von 2018, in dem Eckhart sich über Political Correctness in der #MeToo-Debatte lustig machte und fragwürdige Denkmuster ausbreitete:

Juden und Erektionen
Sie wies darauf hin, dass Harvey Weinstein, Woody Allen und Roman Polanski, denen sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden, alle Juden sind. "Es ist ja wohl nur gut und recht, wenn wir den Juden jetzt gestatten, ein paar Frauen auszugreifen", so Eckhart. Mit Geld sei nämlich nichts gutzumachen. Den Juden Reparationen zu zahlen, das sei, wie dem Mateschitz ein Red Bull auszugeben. Und weiter: "Da haben wir immer gegen den Vorwurf gewettert, denen ginge es nur ums Geld, und jetzt plötzlich kommt raus, denen geht’s wirklich nicht ums Geld, denen geht’s um die Weiber, und deshalb brauchen sie das Geld."

 

Yu-Rebell

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Dachte ich vor einiger Zeit auch, aber leider...
Kritik an Kabarettistin Lisa Eckhart: Judenwitz und N-Wort-Schmäh
Provokation ist ihr Geschäft. Jetzt aber wird der Satirikerin Antisemitismus vorgeworfen. Zeit, ihren polemischen Feldzug gegen Political Correctness einer Revision zu unterziehen

Genau dort aber steht sie jetzt in der Kritik. Antisemitismus und Rassismus lauten die Vorwürfe. Entzündet hat sich die Debatte an einem erst jetzt medial breiter rezipierten Auftritt im WDR von 2018, in dem Eckhart sich über Political Correctness in der #MeToo-Debatte lustig machte und fragwürdige Denkmuster ausbreitete:

Juden und Erektionen
Sie wies darauf hin, dass Harvey Weinstein, Woody Allen und Roman Polanski, denen sexuelle Übergriffe vorgeworfen werden, alle Juden sind. "Es ist ja wohl nur gut und recht, wenn wir den Juden jetzt gestatten, ein paar Frauen auszugreifen", so Eckhart. Mit Geld sei nämlich nichts gutzumachen. Den Juden Reparationen zu zahlen, das sei, wie dem Mateschitz ein Red Bull auszugeben. Und weiter: "Da haben wir immer gegen den Vorwurf gewettert, denen ginge es nur ums Geld, und jetzt plötzlich kommt raus, denen geht’s wirklich nicht ums Geld, denen geht’s um die Weiber, und deshalb brauchen sie das Geld."

Satire hat nur selten - Gott sei Dank - etwas mit super sensiblen „political correctness” zu tun. Sie teilt gegen ALLE aus, Papst, Deutsche, Österreicher, Schwarze, Weiße, Homo und Heterosexuelle,… Ich kann damit gut leben und über ihre „Witze“ lachen. Man kann natürlich auch jede Aussage auf die Goldwaage legen und in Einzelteile zerlegen…
 

Ivo2

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Satire hat nur selten - Gott sei Dank - etwas mit super sensiblen „political correctness” zu tun. Sie teilt gegen ALLE aus, Papst, Deutsche, Österreicher, Schwarze, Weiße, Homo und Heterosexuelle,… Ich kann damit gut leben und über ihre „Witze“ lachen. Man kann natürlich auch jede Aussage auf die Goldwaage legen und in Einzelteile zerlegen…
Ich lege nicht jede Aussage auf die Goldwaage, aber als Österreicher:in, gilt auch für Deutsche, geht Satire über Juden gar nicht.:

Warum es unerträglich ist, dass die antisemitischen Pointen der Kabarettistin als hintergründige Satire bezeichnet werden
Kennen Sie den schon? »Den Juden Reparationen zu zahlen, das ist, wie dem Red-Bull-Gründer Mateschitz ein Red Bull auszugeben.« Oder den? »Die Erektion des schwarzen Glieds braucht alle sieben Liter Blut, über die ein Mensch verfügt.«
..
Um nicht falsch verstanden zu werden: Lisa Eckhart ist, nach allem, was man weiß, sicher keine Antisemitin, wie gelegentlich vor allem in der linken Twitter-Bubble geraunt wird. Aber sie ergeht sich, und das ist schlimm genug, genüsslich in judenfeindlichen Pointen, ohne jegliche ironische oder andere künstlerische Brechung. Sie reproduziert judenfeindliche Bilder, die in unserer Gesellschaft ohnehin schon massenhaft zirkulieren, und trägt zu ihrer weiteren Verbreitung bei.

 

Yu-Rebell

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Ich lege nicht jede Aussage auf die Goldwaage, aber als Österreicher:in, gilt auch für Deutsche, geht Satire über Juden gar nicht.:

Warum es unerträglich ist, dass die antisemitischen Pointen der Kabarettistin als hintergründige Satire bezeichnet werden
Kennen Sie den schon? »Den Juden Reparationen zu zahlen, das ist, wie dem Red-Bull-Gründer Mateschitz ein Red Bull auszugeben.« Oder den? »Die Erektion des schwarzen Glieds braucht alle sieben Liter Blut, über die ein Mensch verfügt.«
..
Um nicht falsch verstanden zu werden: Lisa Eckhart ist, nach allem, was man weiß, sicher keine Antisemitin, wie gelegentlich vor allem in der linken Twitter-Bubble geraunt wird. Aber sie ergeht sich, und das ist schlimm genug, genüsslich in judenfeindlichen Pointen, ohne jegliche ironische oder andere künstlerische Brechung. Sie reproduziert judenfeindliche Bilder, die in unserer Gesellschaft ohnehin schon massenhaft zirkulieren, und trägt zu ihrer weiteren Verbreitung bei.

Und die Amis machen schon seit Jahrzehnten Cowboy und Indianer Filme…

Nicht, dass ich das gut heiße (auf Lisa bezogen), aber, einen Künstler oder Künstlerin sollte man mMn nicht anhand EINER Aussage befürworten oder ablehnen.
 

Ivo2

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Croatia
Und die Amis machen schon seit Jahrzehnten Cowboy und Indianer Filme…

Nicht, dass ich das gut heiße (auf Lisa bezogen), aber, einen Künstler oder Künstlerin sollte man mMn nicht anhand EINER Aussage befürworten oder ablehnen.
Es war ja nicht einmal, sondern mehrere Male und sie hat es auch noch genossen, vor allem wegen der publicity. Meine Lehre als Bürokaufmann habe ich bei Juden absolviert und habe seit dem, auch davor, ziemlichen Respekt. Ich habe auch mitbekommen, wenn jemand solche "Witze" oder sonstigen "Mist" von sich gegeben hat, dies ziemlich schmerzte.
 

Yu-Rebell

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Es war ja nicht einmal, sondern mehrere Male und sie hat es auch noch genossen, vor allem wegen der publicity. Meine Lehre als Bürokaufmann habe ich bei Juden absolviert und habe seit dem, auch davor, ziemlichen Respekt. Ich habe auch mitbekommen, wenn jemand solche "Witze" oder sonstigen "Mist" von sich gegeben hat, dies ziemlich schmerzte.
Das steht außer Frage.

Ich bezweifle es aber trotzdem, dass sie eine Antisemitin ist. Sie provoziert und überspitzt gerne. Das ist Satire. Dass irgendwelche Deppen auf ihre Aussagen bezüglich Juden anspringen ist auch klar, aber die haben diese Meinung auch vor ihren Auftritten gehabt. Wenn sie das komplette Gegenteil erzählt hätte, hätte das die Meinung dieser Leute nicht geändert…
 
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