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Nachrichten aus Deutschland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
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der niedergang der autoindustrie

Porsche zieht Aufträge ab​

Autozulieferer steht vor der Pleite​


Man sollte sich nicht in Abhängigkeit prostituieren, sonst landet man automatisch im Ringeldancerhaus und muß jeden Hintermann schlucken......................ich bin ganz froh, dass ich mich nie abhängig gemacht habe......... das ist nämlich die andere Seite der Münze:thumb:
 
Dazu fällt mir ein alter Slogan ein, "Vorsprung durch Technik"
Der ist leider weg. XPeng stellt am 15.07. einen neuen Kompakt-SUV XPeng L03, in China Mona, vor. Das Gerät soll so um die Euro 35.000,- kosten, ist ca. 4,65 Meter lang und beherrscht autonomes Fahren. Die Zulassungen für Europa dafür sind schon eibegreicht


In China startet der L03 in der 20.000-Euro-Klasse

Xpeng positioniert den L03 in China unterhalb von 150.000 Yuan – also grob umgerechnet irgendwo bei knapp über 20.000 Euro vor Steuern und Importkosten. Trotzdem sprechen die Chinesen hier von einem Fahrzeug, das „nach Standards der 300.000-Yuan-Klasse“ entwickelt wurde. Klingt nach typischem Marketing-Sprech? Vielleicht. Aber schaut man sich die Ausstattungsliste und die Technik an, wird schnell klar: Ganz so absurd ist die Aussage nicht. Das wären dann rund 40.000 Euro und es würde uns nicht wundern, wenn zumindest die Basis irgendwo um die 35.000 Euro starten würde, deutlich unter dem G6, der ab 43.600 Euro beginnt.

 
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Das Bündnis Widersetzen, das die Proteste gegen den AfD-Parteitag mitorganisiert hatte, schien die Angriffe zu relativieren. »Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten. Sie sind auf unseren Aktionen nicht willkommen«, sagte ein Sprecher der Gruppe bei einer Pressekonferenz am Sonntag.
Hmmm... wie es den ganzen Hamas-Journalisten mit Mobiltelefon wohl so geht...
 
Kanada bestellt U-Boote in Deutschland
Der deutsche Marineschiffbauer TKMS soll bis zu zwölf U-Boote nach Nordamerika liefern. Wie der kanadische Premierminister Mark Carney gestern in Halifax mitteilte, setzt Kanada auf eine Zusammenarbeit mit Deutschland. Der deutsche Hersteller stach bei dem Geschäft einen südkoreanischen Konkurrenten aus.

Die deutsche Bundesregierung hatte sich mit Blick auf die gemeinsame Abschreckung Russlands sowie die Sicherheitslage im Atlantik und in der Arktis wiederholt für das Geschäft starkgemacht. Allein Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius reiste mehrfach zu Gesprächen nach Kanada, zuletzt im Mai.

Transatlantisches Bündnis
„Ich freue mich, dass wir Kanada von unserem deutsch-norwegischen Angebot im Rahmen des kanadischen U-Boot-Programms überzeugen konnten“, schrieb Deutschlands Außenminister Johann Wadephul in einem sozialen Netzwerk. Kanada, Norwegen und Deutschland würden damit auch ein neues Kapitel der Verteidigungs- und Industriepolitik aufschlagen.

 
Deutschland: Wer an Bildung, Gesundheit und Klima spart, spart an Zukunft – Wohin das Geld wandert – eine Reform in Zahlen
Es gibt Reformen, die mehr über ein Land verraten als jede Regierungserklärung, und der Bundeshaushalt gehört zu ihnen. Er ist die in Zahlen gegossene Auskunft darüber, was einer Gesellschaft wichtig ist und was ihr weniger gilt. Wer wissen will, wohin eine Regierung steuert, muss nicht ihren Reden lauschen, er muss nur lesen, welchem Ministerium sie mehr gibt und welchem sie nimmt. Recherchen machen das. Sie zeigen für das Jahr 2026 die Veränderung der einzelnen Ressorts gegenüber dem Vorjahr auf, in Prozent, und wer sie liest, liest die Prioritäten der Koalition aus Union und SPD in Reinform.

An der Spitze steht, mit einem Zuwachs von 32,7 Prozent, das Verteidigungsministerium. Es ist kein symbolischer Aufschlag, sondern ein gewaltiger Sprung. Der Wehretat wächst von rund 62,4 Milliarden Euro im laufenden Jahr auf 82,7 Milliarden Euro, und dazu kommen noch einmal 25,5 Milliarden aus dem Sondervermögen für die Bundeswehr. Kanzler Merz hat diese Aufrüstung unter das Motto whatever it takes gestellt, koste es, was es wolle, und die Zahl belegt, dass er dieses Wort ernst meint. Bis 2029 soll die Quote schrittweise auf 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung steigen, wie es die NATO verlangt. An zweiter Stelle folgt mit 29,6 Prozent nicht etwa ein Ministerium, sondern die Bundesschuld, jener Posten, der die Kosten des Schuldendienstes abbildet. Auch das ist eine stille Wahrheit. Das viele Geld, das jetzt fließt, ist geliehenes Geld, und die Zinsen dafür wachsen mit.

Danach wird die Luft dünn. Das neu geschaffene Digitalministerium wird mit einem Plus von 6,2 Prozent ausgewiesen. Dieser Vergleich ist allerdings nur eingeschränkt aussagekräftig, weil das Ressort neu geschaffen und Zuständigkeiten neu geordnet wurden. Das Innenministerium legt um 6,0 Prozent zu, das Finanzministerium um 2,2, das Arbeitsministerium um 2,1, das Forschungsministerium um magere 0,7. Es sind Zahlen im unteren einstelligen Bereich, Zuwächse, die kaum die Teuerung ausgleichen. Und dann, unterhalb der Nulllinie, beginnt die andere Hälfte der Geschichte, jene der Verlierer. Das Justizministerium verliert 0,3 Prozent, das Landwirtschaftsministerium ebenso. Das Auswärtige Amt und das Umweltministerium büßen je 1,1 Prozent ein, das Bauministerium 3,1, das Verkehrsministerium 5,3, das Entwicklungsministerium 5,8, das Wirtschaftsministerium 6,0, das Bildungsministerium 7,1. Man halte einen Moment inne bei diesem letzten Wert. Bildung, jener Bereich, von dem jede Sonntagsrede behauptet, er sei die Zukunft des Landes, wird um mehr als sieben Prozent gekürzt.

 
Überwachen und Strafen
"Verhaltensscanner": Berlin verschärft die Überwachung mit Künstlicher Intelligenz
Das Programm startet am Kotbusser Tor, andere Hotspots sollen folgen. In Österreich wird die Videoüberwachung zwar ausgeweitet, aber ohne den Einsatz von KI

Die deutsche Hauptstadt Berlin verschärft den Einsatz zur Überwachung des öffentlichen Raums – und greift dabei auf Künstliche Intelligenz zurück. Wie die Rechercheplattform netzpolitik.org berichtet, soll am Kotbusser Tor – einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt im Berliner Stadtteil Kreuzberg – ein "Verhaltensscanner" zum Einsatz kommen. Die dahinterstehende Software soll Videoaufnahmen auswerten und das Verhalten von Passantinnen als "egal" oder "problematisch" einstufen. Das System soll noch im laufenden Quartal zum Einsatz kommen.

Laut netzpolitik.org handelt es sich um die erste Kamera in Berlin, die anlasslos und legal den öffentlichen Raum für die Polizei filmt. Welche Software genau dahintersteht, verrät die Polizei – noch – nicht. Das Vergabeverfahren wurde aber bereits Ende Mai abgeschlossen.

Wenn die Rede von KI-gestützten Überwachungssystemen ist, kommt wohl bald der umstrittene US-Anbieter Palantir in den Sinn. Erst vor wenigen Monaten hatte die Londoner Metropolitan Police einen 50 Millionen Pfund (58 Millionen Euro) schweren Vertrag mit Palantir abgeschlossen – und sich damit den Unmut von Bürgermeister Sadiq Khan eingefangen. Der Labor-Politiker stoppte den Vertrag, da die Metropolitan Police beim Vergabeverfahren keinen anderen Anbieter als Palantir in Betracht gezogen hatte. Das Veto Khans Boah, stieß wiederum bei der Polizei auf heftige Kritik.

"Schläge" oder "Umarmungen"?
Berlin dürfte aber ohnehin anderswo einkaufen. In Hamburg und Mannheim sind Verhaltensscanner nämlich bereits im Einsatz. In beiden Städten fiel die Entscheidung auf den deutschen Anbieter Fraunhofer IOSB. Aus Mannheim ist bekannt, dass die Software bei Passantinnen und Passanten nicht nur nach "Schlägen" oder "Tritten" sucht, was ein Eingreifen der Polizei nahelegen würde, sondern auch "Tanzen" oder "jemanden Umarmen".

 
Drogen frei Haus – Berliner Polizei warnt vor Kokain-Proben im Briefkasten
Die Berliner Polizei warnt vor einer neuen Methode des Drogenhandels, die gezielt den Alltag der Menschen erreicht. Dealer werfen inzwischen bunte Werbezettel direkt in Briefkästen. Zusammen mit den Flyern liegen kleine Proben von Kokain, Haschisch, Ecstasy, Marihuana oder anderen Drogen sowie Kontaktdaten der Verkäufer. Was wie Werbung aussieht, ist der Versuch, neue Kunden zu gewinnen. Besonders beunruhigt die Polizei, dass die auffälligen, farbigen Tütchen auch Kinder anziehen könnten. Eltern sollten deshalb ihre Briefkästen derzeit besonders aufmerksam kontrollieren und entsprechende Funde sofort den Behörden melden. Die Entwicklung kommt nicht aus dem Nichts. Der Konsum harter Drogen hat in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Nach einer Untersuchung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit haben im Jahr 2025 bereits 4,1 Prozent der 18- bis 25-Jährigen mindestens einmal Kokain konsumiert. Zehn Jahre zuvor lag dieser Anteil noch bei 1,2 Prozent. Insgesamt gaben fast 19 Prozent der jungen Erwachsenen an, bereits Erfahrungen mit illegalen Drogen gemacht zu haben.

Auch andere Daten zeichnen ein ähnliches Bild. Analysen des Abwassers in mehreren deutschen Städten weisen seit Jahren auf einen steigenden Kokainkonsum hin. Die neue Methode zeigt, wie offensiv Dealer inzwischen vorgehen. Sie warten nicht mehr darauf, dass Kunden sie finden. Sie bringen ihre Ware direkt bis an die Haustür. Damit erreicht der Drogenhandel eine neue Stufe. Aus dem klassischen Straßenverkauf wird gezielte Werbung im privaten Lebensraum. Genau deshalb schlägt die Berliner Polizei jetzt Alarm. Denn dort, wo Kinder als Erste den Briefkasten öffnen, kann aus einem harmlos wirkenden Umschlag innerhalb weniger Sekunden eine lebensgefährliche Entdeckung werden.
 
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