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Führungskrise in Deutschland
Der deutsche Kanzler Friedrich Merz ist schwer angeschlagen, und es sind eigene politische, aber auch handwerkliche Fehler, die seine Schwächen bloßlegen

Die Alarmglocken dürften nach der Politbarometer-Umfrage des ZDF vom Wochenende im deutschen Bundeskanzleramt läuten: 70 Prozent bewerten die Arbeit des Bundeskanzlers Friedrich Merz als schlecht, und 57 Prozent finden, dass Merz den Umbau seiner Regierung eher schlecht gemacht hat. Dass die in Teilen rechtsextreme AfD bereits auf 38 Prozent kommt, während die CDU bei 23 Prozent verharrt, vervollständigt die düstere Lage der schwarz-roten Koalition, die insgesamt mit 35 Prozent keine Mehrheit hätte. Die an sich überflüssige, unbedeutende, aber missglückte Regierungsumbildung war der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.

Per Whatsapp und in Chatgruppen in verschiedenen CDU-Gremien soll in diesen Tagen eine berühmte, vor fünfzig Jahren im Fernsehen zum ersten Mal ausgestrahlte Geschichte von Loriot verbreitet werden: "Zimmerverwüstung" oder "Das schiefe Bild": Loriot sitzt als Beamter im Außendienst im Mantel und Anzug im Wohnzimmer auf einem Stuhl. "Sie möchten sich noch etwas gedulden", beruhigt ihn das Dienstmädchen. Der wartende Beamte langweilt sich, und da fällt ihm auf, dass eines der Bilder schief hängt. Als er das Bild richten will, fällt ein zweites aus dem Rahmen und das dritte auf den Boden. Er kriecht hinter das Sofa und stößt dabei den Beistelltisch um. Er rutscht auf dem Flokatiteppich aus, wirft den Couchtisch um, schließlich kracht das Geschirr aus dem Regal, und am Ende taumelt er, den linken Fuß im Flokati verheddert, aus dem verwüsteten Zimmer dem Dienstmädchen entgegen und stottert: "Das Bild hängt schief."

 
Fremd im eigenen Land: Apsilon über das Leben als ewiger "Ausländer"
Der Rapper aus Berlin zählt mit seinen sanften, aber gesellschaftspolitisch hochaufgeladenen Liedern zu den wichtigsten Stimmen postmigrantischer junger Menschen

2024 fand sich auf dem Album Haut wie Pelz des Berliner Rappers, Sängers und gegenwärtig heftig abgefeierten Popstars Arda Yolci alias Apsilon das schöne auf einem minimalistischen, sehr, sehr ruhigen Klaviermotiv beruhende Stück Koffer. In dem verhandelte der heute 29-jährige Mann mit sanftem, schüchternem und für das Hip-Hop-Genre beinahe sensationell testosteronbefreitem Sprechgesang ein Grundthema seines Schaffens. Es geht um postmigrantischen Deutsch-Rap, um die Geschichte der einst aus der Türkei eingewanderten Eltern, um das ewige Thema des Ankommenwollens und der Ausgrenzung. Es geht aber auch darum, dass man in dieser sogenannten Heimat Deutschland nicht gewollt wird. Das Boot ist voll, das Land geht den Bach runter. Diese Sprüche. Bei Apsilon hieß das damals:

"Wenn Deutschland mich wieder ansieht
Und sagt, mein Herz hat keinen Platz hier
Wenn die Wolken übers Land ziehen
Mein Nachbar keine Menschen, sondern nur sein Land liebt
Kannst uns hassen, wenn du Angst kriegst
Deutschland, ja, du kannst uns abschieben
Deine Rentner sammeln trotzdem Pfandflaschen aus den Tonnen
Und die Straßen bleiben kalt hier."

 
Patrioten in der EU sind eine Gefahr für die EU, da die EU ein Imperium sein will, meiner Meinung wird das der EU gelingen zumindest in Teilen
 
Haftstrafen in Prozess gegen deutsche Neonazi-Gruppe
Im Prozess gegen sieben Mitglieder und einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ hat das Hanseatische Oberlandesgericht in Hamburg Haftstrafen zwischen eineinhalb und fünf Jahren verhängt.

Die Schuldsprüche gegen die Angeklagten, die zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahre alt waren, wurden neben Mitgliedschaft beziehungsweise Unterstützung einer terroristischen Vereinigung unter anderem wegen versuchten Mordes, Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung gefällt.

Die Verurteilungen nach den zur Tatzeit jugendlichen und heranwachsenden Angeklagten ergingen nach Jugendstrafrecht. Die Strafe für den jüngsten Angeklagten, 1,5 Jahre Haft, wurde zur Bewährung ausgesetzt.

Öffentlichkeit von Verhandlung ausgeschlossen
Nach Überzeugung des Gerichts verübte und plante die Gruppe Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen. Außerdem sollen Mitglieder „Pädo-Hunting“ – also Jagd auf Menschen, die sie für Pädophile hielten – gemacht haben.

 
Drohne mit Sprengladung auf Flughafen Leipzig entschärft
Nach dem nächtlichen Drohnenalarm auf dem Flughafen Leipzig/Halle haben Spezialisten der deutschen Bundespolizei eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung entschärft. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) wurde der Zünder einer noch unbekannten Sprengvorrichtung entfernt.

Politisches Motiv nicht ausgeschlossen
Die Generalstaatsanwaltschaft in Dresden und das im LKA ansässige Polizeiliche Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum (PTAZ) übernahmen die Ermittlungen. Sie schließen eine politische Motivation nicht aus. Deshalb ist auch das PTAZ im Einsatz, hieß es. Der Flughafen gehöre zum Bereich der kritischen Infrastruktur.

Zweites Flugobjekt kollidierte mit Frachtflugzeug
Nach Angaben des LKA wurde die Drohne mit der Sprengvorrichtung auf der Start- und Landebahn „Südpiste“ von einem Mitarbeiter des Flughafens gefunden. Ein mutmaßlich zweites unbekanntes Flugobjekt sei mit einem Frachtflugzeug zusammengestoßen, nachdem es wegen der zuvor erfolgten Sperrung der Landebahn wieder durchstartete. Bei der Maschine konnten nach der Landung in Hannover leichte Beschädigungen festgestellt werden, hieß es.

 
Drohne in Leipzig: Für Dobrindt „neue Gefahrenqualität“
Der Fund einer Drohne mit mutmaßlicher Sprengvorrichtung auf dem Leipziger Flughafen stellt nach den Worten des deutschen Innenministers Alexander Dobrindt (CSU) „eine neue Gefahrenqualität“ dar.

Es sei seine Einschätzung, „dass wir es hier mit einem hybriden Anschlagsszenario zu tun haben“, sagte Dobrindt gestern Abend auf dem Flughafen Leipzig/Halle. Dass eine Drohne „bewaffnet mit Sprengstoff sich hier auf einem Flughafengelände befindet, das ist ein neues Bedrohungsszenario“.

Sprengvorrichtung entschärft
In der Nacht zuvor entschärften Spezialisten der deutschen Bundespolizei eine Drohne mit einer Sprengvorrichtung. Nach Angaben des Landeskriminalamtes (LKA) wurde der Zünder einer noch unbekannten Sprengvorrichtung entfernt.

 
Drohne in Leipzig: Laut Bericht Munition in Flugzeug
Eines der ukrainischen Flugzeuge, neben dem auf dem Flughafen im deutschen Leipzig eine Sprengstoffdrohne gefunden worden ist, war einem Medienbericht zufolge mit militärischer Munition beladen. Diese sei offenbar kurz zuvor aus Frankreich nach Leipzig transportiert worden und für den Weitertransport vorgesehen gewesen, berichteten heute NDR, WDR und „Süddeutsche Zeitung“ („SZ“). Die Medien bezogen sich dabei auf einen vertraulichen Bericht der Polizei.

Ein Mitarbeiter des Flughafens Leipzig/Halle hatte in der Nacht auf gestern eine Drohne mit Sprengladung im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs entdeckt.

Sie wurde von Fachleuten der deutschen Polizei entschärft. Berichten zufolge befanden sich in der Nähe vier ukrainische Flugzeuge. Der Flughafen gilt als Umschlagplatz für militärische Hilfslieferungen für die Ukraine.

Bericht: Semtex-Verdacht bestätigt
Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist inzwischen bestätigt, dass für den Sprengsatz, mit dem die Drohne bestückt war, auch Semtex verwendet wurde. Der Plastiksprengstoff wird bei kommerziellen Sprengungen eingesetzt.

 
Putins hybrider Krieg
Ist Österreich auf "aktive Maßnahmen" wie jetzt am Flughafen in Leipzig vorbereitet?

Neben einem ukrainischen Frachtflugzeug auf dem Flughafen von Leipzig wird eine Drohne mit Sprengstoff entdeckt. Sie ist nur deshalb nicht explodiert, weil der Zünder versagte.

Dreimal darf man raten, welche ausländische Macht hinter diesem Anschlag steckt. Und hinter einer ganzen Reihe anderer, die in halb Europa, aber vor allem in Deutschland entweder mit technischen Mitteln oder sogenannten "Wegwerfagenten" durchgeführt wurden.

Putins Kriegsführung
Jeder, der nur einen Funken Ahnung vom Funktionieren des russischen Staates mit einem ehemaligen KGB-Major an der Spitze hat, hegt keinen Zweifel, dass es sich hier um eine hybride Kriegsführung Putins gegen den Westen handelt. Der Westen, Deutschland, unterstützt die Ukraine und da liegt wirklich nahe, wer hinter den Anschlägen steht.

Österreich braucht sich gar nicht einbilden, dass es hier nicht ebenfalls auf einer potenziellen Aktionsliste steht. Die Unterwanderung durch Einflussagenten im Dienste Moskaus kann man als gegeben ansehen. Wenn aber Putin der Meinung sein sollte, dass Österreich, das an einer europäischen Nachschublinie der Nato liegt, entsprechend behandelt werden muss, dann werden auch wir "aktive Maßnahmen" erleben. Der Militärhistoriker Franz-Stefan Gady hat ein entsprechendes Szenario entwickelt – und einen entsprechenden Einsatzplan der Regierung gefordert. Gibt's den eigentlich ? (Hans Rauscher, 6.8.2026)

 
Ein Mitarbeiter des Flughafens Leipzig/Halle hatte in der Nacht auf gestern eine Drohne mit Sprengladung im Sicherheitsbereich des Frachtbetriebs entdeckt.
Also mich wundert es viel eher das man so lange auf sowas warten mussten (NS mal beiseite). Ziemlich naiv zu denken man kann dem Land helfen was Krieg gegen Russland führt und es kommt zu keinen Versuchen seitens der Russen.

Gott sei Dank sind aber die slawischen Papageinasen in jeglicher Hinsicht ein unfähiger Haufen.
 
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