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Nachrichten aus Deutschland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
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Nach nur einem Jahr kämpft die deutsche Regierung ums Überleben
Friedrich Merz droht im Kanzleramt zu scheitern. Das schwarz-rote Bündnis ist zum Zerreißen gespannt, Berichte über Schreiereien inklusive. Ein CDU-Mann spricht bereits von Neuwahlen.

Mittwochabend, Gasthaus Forellenhof in der 30.000-Einwohnerstadt Walsrode, Bundesland Niedersachsen. Zwei der mächtigsten Männer Deutschlands wollen hier zu Abend essen, der Kanzler und der Vizekanzler. „Die haben hier selbstgebrautes Bier“, sagt der eine, Lars Klingbeil. „Guck mal hier, ein Schwimmteich“, sagt der andere, Friedrich Merz. „Das ist ja schön.“ Dann stehen sie beide da – Anzug, weißes Hemd, keine Krawatte – und blicken vom Steg auf den von Schilf umrandeten Teich, hinter dem die Sonne untergeht.

So ist es in einem Video zu sehen, das vom Team des Kanzlers auf Instagram gestellt wurde. Ein visueller Konter zu den Geschichten, die seit Tagen die Runde machen. Im „Spiegel“ stand, Merz hätte die Nerven verloren und Klingbeil angeschrien, als sich die beiden Mitte April in der Villa Borsig am Tegeler See im Norden Berlins trafen, um darüber zu sprechen, wie es vor dem Sommer weitergehen soll mit Reformen für das Land. Der Konservative sagte danach, er habe sicherlich niemanden angebrüllt. Der Sozialdemokrat hingegen hängte sich den Bericht um den Hals wie eine Auszeichnung.

 
Buckelwal-Konvoi am Morgen weiterhin auf Kurs in der Nordsee
Die Freisetzung des Wals sollte an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee erfolgen. Das Tier war zuvor vier Wochen vor der Insel Poel bei Wismar gelegen

Kopenhagen – Der Schiffskonvoi zur Freisetzung des mehrmals an der deutschen Ostseeküste gestrandeten Buckelwals ist am frühen Samstagmorgen auf Kurs in der Nordsee. Der Schlepper, die sogenannte Barge mit dem Wal sowie das Begleitschiff fuhren weiterhin nördlich der nördlichsten Spitze Dänemarks in Richtung Norwegen, wie beim Schiffs-Ortungsdienst Vesselfinder zu beobachten war.

Die Freisetzung des Wals sollte an einem öffentlich nicht bekannten Ort in der Nordsee erfolgen. Zum Einbruch der Dunkelheit am Freitagabend befand sich das Tier noch in der Barge – einem Lastkahn ohne eigenen Antrieb, der von dem Schlepper gezogen wird.

Kursänderung wegen Wellengang
Der Konvoi hatte am Freitagmorgen unmittelbar am Übergang zwischen Ost- und Nordsee wegen des hohen Wellengangs den Kurs ändern müssen und war zunächst zurück Richtung Süden gefahren. Das Absperrnetz an der Barge wurde in diesem Zeitraum entfernt, freigesetzt wurde der Wal jedoch nicht. Am Nachmittag konnte der Kurs Richtung Norden wieder aufgenommen werden, in den folgenden Stunden passierten die Schiffe den Übergang von Ost- zu Nordsee auf der Höhe der dänischen Stadt Skagen.

 
sollte dieses anti-meinungsfreiheit gesetz durch gehen,war es das mit der meinungsfreiheit,dann braucht man auch kein grundgesetz mehr.
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Nach nur einem Jahr kämpft die deutsche Regierung ums Überleben
Friedrich Merz droht im Kanzleramt zu scheitern.
Das schwarz-rote Bündnis ist zum Zerreißen gespannt, Berichte über Schreiereien inklusive. Ein CDU-Mann spricht bereits von Neuwahlen.

Mittwochabend, Gasthaus Forellenhof in der 30.000-Einwohnerstadt Walsrode, Bundesland Niedersachsen. Zwei der mächtigsten Männer Deutschlands wollen hier zu Abend essen, der Kanzler und der Vizekanzler. „Die haben hier selbstgebrautes Bier“, sagt der eine, Lars Klingbeil. „Guck mal hier, ein Schwimmteich“, sagt der andere, Friedrich Merz. „Das ist ja schön.“ Dann stehen sie beide da – Anzug, weißes Hemd, keine Krawatte – und blicken vom Steg auf den von Schilf umrandeten Teich, hinter dem die Sonne untergeht.

So ist es in einem Video zu sehen, das vom Team des Kanzlers auf Instagram gestellt wurde. Ein visueller Konter zu den Geschichten, die seit Tagen die Runde machen. Im „Spiegel“ stand, Merz hätte die Nerven verloren und Klingbeil angeschrien, als sich die beiden Mitte April in der Villa Borsig am Tegeler See im Norden Berlins trafen, um darüber zu sprechen, wie es vor dem Sommer weitergehen soll mit Reformen für das Land. Der Konservative sagte danach, er habe sicherlich niemanden angebrüllt. Der Sozialdemokrat hingegen hängte sich den Bericht um den Hals wie eine Auszeichnung.



Hoffentlich geht das ziemlich schnell, kann weder den Merz noch Klingbeil ertragen :mrgreen:...nur noch peinlich, Kanzler und Vizekanzler ohne Fortune...
 
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Ist immer Doppelmoral, wenn ein Erdogan-Liebhaber mit Meinungsfreiheit kommt. :oida:
 
Nach Transport zur Nordsee
Gestrandeter Wal zurück im offenen Meer
Ein seit Wochen für Schlagzeilen sorgender, an der deutschen Ostseeküste mehrfach gestrandeter Buckelwal ist wieder zurück im offenen Meer. Das Tier habe gegen 8.45 Uhr den Lastkahn verlassen, mit dem es seit Dienstag zur Nordsee gebracht wurde, wie die deutsche, hinter der Rettungsinitiative stehende Unternehmerin Karin Walter-Mommert am Samstag mitteilte.

Nach dem Verlassen des Lastkahns sei der Wal noch beobachtet worden, wie er einen Blas machte, das charakteristische Ausatmen von Walen nach einem Tauchgang. Der Kurs des Wals solle per GPS-Sender weiter verfolgt werden, wie Walter-Mommert laut AFP ankündigte. Was bisher fehlt, ist allerdings ein entsprechendes Signal.

Der im Atlantik heimische Säuger irrte seit Anfang März vor der deutschen Ostseeküste umher und strandete mehrfach, zudem verfing er sich in Netzen. Rund vier Wochen lang lag er in einem Seitenarm der Wismarer Bucht bei der Insel Poel auf Grund. Nach mehreren Rettungsversuchen gab es am Dienstag einen neuen Anlauf, bei dem das Tier zunächst in einen mit Wasser gefüllten Lastkahn und dieser dann von einem Schlepper durch dänische Gewässer bis in die Nordsee gebracht wurde.

 
Trump: Ziehen „weit mehr“ als 5.000 Soldaten ab
Die USA wollen nach den Worten von US-Präsident Donald Trump ihre Truppenpräsenz in Deutschland über die bereits angekündigte Zahl hinaus herunterfahren. „Wir werden die Zahl noch deutlich stärker reduzieren, und zwar um weit mehr als 5.000“ US-Soldaten, sagte Trump in West Palm Beach. Am Vortag hatte das US-Verteidigungsministerium nach erneuten Drohungen von Trump den Abzug von rund 5.000 Soldaten aus Deutschland angeordnet.

Der Abzug dürfte „in den kommenden sechs bis zwölf Monaten abgeschlossen sein“, erklärte Pentagon-Sprecher Sean Parnell am Freitag (Ortszeit). Die US-Entscheidung zum Abzug aus Deutschland folge „auf eine gründliche Überprüfung der Truppenpräsenz des US-Verteidigungsministeriums in Europa“.

Auch Spanien und Italien mit Abzug gedroht
Außer Deutschland hatte Trump auch Spanien und Italien mit einem Abzug von US-Truppen gedroht. „Italien war uns überhaupt keine Hilfe, und Spanien war schrecklich, absolut schrecklich“, fügte er mit Blick auf die von ihm erhoffte Unterstützung von Verbündeten im Iran-Krieg hinzu.

 
Geld ist da, Baustellen bleiben stehen – warum Deutschlands Milliarden nicht ankommen
Deutschland hat beschlossen, fast 600 Milliarden Dollar in Infrastruktur zu stecken. Straßen, Schienen, Netze, Verwaltung. Ein Programm, das das Land nach Jahren der Zurückhaltung nach vorne bringen sollte. Ein Jahr später liegt ein großer Teil dieses Geldes noch immer ungenutzt in den Töpfen. Das Problem beginnt bei den Abläufen. Projekte werden in kleine Teile zerlegt, einzeln ausgeschrieben, einzeln geprüft. Was eigentlich Wettbewerb sichern soll, führt dazu, dass Vorhaben ins Stocken geraten. In Berlin stehen Absperrungen, Straßen sind gesperrt, doch gearbeitet wird oft nicht. Die Baustelle ist da, die Bewegung fehlt.

Auch in den Kommunen kommt wenig an. Marco Beckendorf, Bürgermeister der Gemeinde Wiesenburg/Mark, wartet auf zwei Millionen Dollar für Straßen, Schulen und ein Gewerbegebiet. Bis heute ist kein Geld geflossen. Seine Erklärung ist einfach. Planung dauert zu lange, gleichzeitig herrscht Unsicherheit beim Thema Schulden. Deutschland hat verlernt, Geld schnell einzusetzen. Dabei ist der Druck hoch. Die Wirtschaft wächst kaum noch, Energiepreise belasten Unternehmen, Zölle aus den USA treffen die Industrie, Konkurrenz aus China nimmt zu. Das Geschäftsmodell der letzten Jahrzehnte funktioniert nicht mehr wie früher. Gleichzeitig sinkt das Vertrauen. Umfragen zeigen eine schwache Stimmung in der Wirtschaft, so schlecht wie seit Jahren nicht mehr.

Ein Teil des Geldes verschwindet zudem in laufenden Kosten. Studien zeigen, dass ein großer Anteil der Mittel nicht in neue Projekte fließt, sondern bestehende Ausgaben ersetzt. Krankenhäuser werden als Investition verbucht, obwohl es um Betrieb geht. Offiziell ist das erlaubt, praktisch verändert es wenig. Dabei zeigt Deutschland, dass es auch anders kann. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine wurden LNG-Terminals in wenigen Monaten gebaut. Projekte, die sonst Jahre gedauert hätten, wurden in weniger als einem Jahr umgesetzt. Die Regeln wurden ausgesetzt, Entscheidungen beschleunigt.

Genau daran fehlt es jetzt. Ein neues Gesetz soll große Infrastrukturprojekte vereinfachen, sogar Klagen sollen Bauvorhaben nicht mehr automatisch stoppen. Doch diese Änderungen kommen spät. Während andere Länder längst bauen, bleibt Deutschland in Verfahren hängen. Das Ergebnis ist sichtbar. Eine neue Bahnverbindung durch die Alpen ist auf italienischer und österreichischer Seite weit fortgeschritten. In Deutschland liegt der Abschnitt Jahre zurück. Züge werden an der Grenze langsamer, weil der Ausbau fehlt. Deutschland hat das Geld. Was fehlt, ist der Weg, es schnell auf die Straße zu bringen.
 
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