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Nachrichten aus Deutschland

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 13322
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Die Amok-Fahrt von Leipzig: Flüchtlinge stoppten den Todesfahrer.
Nach Beobachtung der Zeugin war zu diesem Zeitpunkt eine Gruppe von etwa fünf oder sechs offenbar aus dem Ausland stammenden jungen Männern aus dem Park vor der Thomaskirche gestürmt und habe das Fahrzeug umstellt. „Dort sitzen am Nachmittag oft Geflüchtete, unterhalten sich und tauschen sich aus“, berichtet die junge Frau.
Dem mutmaßlichen Amokfahrer ist es so nicht mehr möglich, das Auto zu verlassen und zu fliehen. Die eintreffenden Beamten nehmen ihn fest.
Die Rettungskräfte hatten den Tatort noch nicht verlassen, als in den Sozialen Medien die Gerüchte hochkochten, wer hinter dieser grausamen Tat steckt. Die Aussage eines französischen Senders wurde verbreitet, es handele sich um einen Mann afghanischer Abstammung. Prüfungen ergaben, dass es diesen Sender in der kolportierten Form nicht gibt.

 
Die Autorin Jana Heinicke hat sich in einem Regio in Brandenburg dabei gefilmt, wie sie versucht, eine Schaffnerin dazu zu bringen, nach einem rassistischen Angriff die Polizei zu rufen. Zuvor sollen zwei alkoholisierte Männer zu zwei Frauen mit Hijab gesagt haben, sie gehören "nach Auschwitz". Außerdem sollen sie die beiden Frauen und Heinicke als "Fotzenverein" bezeichnet haben.
Statt der Bitte nachzukommen, die Polizei zu rufen, bringt die Schaffnerin jedoch die anderen Fahrgäste gegen Heinicke auf. "Wissen Sie aber, wenn ick jetzt die Polizei rufe, dass der Zug mindestens ne Stunde später abfährt?", hört man die Zugbegleiterin im Video von Heinicke sagen. Ob das denn allen hier im Zug wert sei, fragt sie. Eine Frau antwortet: "Ne, ick möchte nach Hause, ick hab Feierabend." Eine Oma gegen rechts sagt dagegen, die Stunde Verspätung sei es wert.
Die Schaffnerin bleibt jedoch standhaft, immerhin habe sie die Männer bereits darauf hingewiesen, dass sie die Frauen nicht mehr "anpöbeln" sollen. Des Zuges verwiesen wurden die Männer aber nicht. Die Frau, die Feierabend hat, wirft ein: "Wat meinen Sie, wat ick mir den janzen Tach anhören muss?" – als mache es das Gesagte der Männer weniger schlimm oder weniger strafrechtlich relevant.
Wie Heinicke auf Instagram schreibt, habe sie unter Protest der Schaffnerin schließlich selbst die Polizei gerufen. An einem der nächsten Halte habe dann die Polizei gewartet. Laut Heinicke hatte diese im Vorfeld auch geprüft, ob ein früheres Eingreifen an einem vorherigen Bahnhof möglich gewesen wäre. Das sei jedoch "offenbar vom Zugführer verworfen" worden.
Die Deutsche Bahn schrieb unter einem der Videos zu der Thematik, sie stünden mit Heinicke in Kontakt. "Die Situation die Jana hier schildert, ist ganz und gar nicht im Sinne unserer Unternehmenswerte", heißt es zudem. Laut Heinicke habe es bisher jedoch keinen inhaltlichen Austausch mit ihr gegeben.

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Ein Jahr Kanzler Friedrich Merz: Die große Ernüchterung
Am 6. Mai 2025 wurde Friedrich Merz zum Kanzler gewählt. Er hatte große Ambitionen, verspielte dann aber einiges an Vertrauen. Auf wichtige Reformen warten die Deutschen noch

Ein Schlückchen Sekt und ein paar Häppchen zum Jahrestag? In Berliner Regierungskreisen weiß man davon nichts. Gewiss ist nur eines: Exakt ein Jahr nach seiner Vereidigung zum deutschen Bundeskanzler wird Friedrich Merz am Mittwoch, dem 6. Mai, seine Regierung um sich versammeln – allerdings bloß im Rahmen der normalen wöchentlichen Kabinettssitzung.

Wirklich zum Feiern ist ohnehin niemandem. Er sei, mit Blick auf das Vorgehen der USA gegen den Iran, "desillusioniert", hat sich Merz vergangene Woche geäußert. Desillusionierung und Ernüchterung – das sind auch jene Beschreibungen, die vielen nach einem Jahr zu Merz und seinem Team einfallen.

Das schlägt sich in Umfragen nieder. Laut einer Insa-Befragung für die Bild-Zeitung sind 76 Prozent mit der Arbeit der Regierung unzufrieden. Zum Vergleich: Mit der wenig beliebten Ampel-Vorgängerregierung waren nach einem Jahr nur 64 Prozent der Befragten unzufrieden.

Im Wahlkampf vor der Bundestagswahl 2025 hatte Merz große Erwartungen geweckt, dem damals amtierenden Kanzler Olaf Scholz vorgeworfen, ein "Klempner der Macht" zu sein, und erklärt: "Ihnen fehlt jede Vorstellung davon, wie sich dieses Land in den nächsten Jahren weiterentwickeln soll." Bedeutete natürlich im Umkehrschluss: Er, Merz, habe Ideen.

Wahl im zweiten Anlauf
Zunächst aber verpatzte Merz seinen Start. Am 6. Mai 2025 wurde er – als erster deutscher Regierungschef überhaupt – erst im zweiten Anlauf im Bundestag gewählt. Es standen zunächst also nicht alle schwarz-roten Abgeordneten hinter ihm. Man weiß bis heute nicht, wer ihm die Gefolgschaft verweigerte. Viele in der Union mutmaßen, dass es auch Widerstand in der eigenen Fraktion gab, weil Merz – entgegen seiner Ankündigung im Wahlkampf – sich auf ein schuldenfinanziertes Sondervermögen in Höhe von 500 Milliarden Euro einließ.

 
Aus der Wutecke
Mir schwillt gerade mal wieder der Kamm.
Gestern Abend, als ich die Nachrichten aus Leipzig gehört hatte, war mir schon klar was kommen würde. Die blaune Ecke nutzte sofort diese schreckliche Amokfahrt aus um zu hetzen.
Da war schon wieder zu lesen, dass man sich in Deutschland nicht mehr sicher fühlen kann, dabei war über den Täter noch nichts bekannt.
Mittlerweile seht fest, der Täter war ein Deutscher, hoppla.
Dann kam der Spott aus der linken Ecke, dass die Blaunen jetzt jeden Deutschen abschieben wollen.
Ich finde das einfach nur noch Geschmacklos!
Da sind Menschen aus dem Leben gerissen worden, schwer verletzt und traumatisiert worden.
Aber nicht nur die direkten Opfer sind aus den Leben gerissen worden, die Angehörigen und Freunde sind ebenfalls aus ihrem bisherigen Leben gerissen worden, Sie müssen jetzt damit weiterleben, dass einer ihrer Liebsten plötzlich weg ist.
Gerade durchforste ich FB und mir bleibt die Spucke weg, da postet jemand ein Bild von der Festnahme des Täters und schreibt dazu, dass so doch kein typischer Attentäter aussehe.
Wie soll ein typischer psychisch kranker Mensch denn aussehen?
Dunkelbraune Augen und Haare, struppiger Bart und eine dunklere Hautfarbe?
Das ist einfach nur noch ekelerregend, was im Netz abgeht.
Kommen wir noch kurz in die Gerüchteecke. Der Mann, der in Leipzig in die Menschen gerast ist, soll angeblich aus der blaunen Ecke stammen und auch einer dazu passenden Partei angehören.
Das wird das Weltbild der Blaunen wohl übelst erschüttern, sollte es stimmen.
Unser Mitgefühl gilt jedenfalls den Opfern und deren Angehörigen.
In diesem Sinne, bleibt gesund und menschlich.
Euer Rangar der Zeitenwanderer

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Siehst du Fritz? Es gibt noch Freunde die einem Helfen, wenn man sie braucht


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Karikatur by Marian Kemensky

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Deutschland und Kroatien werden in den Häfen von Rijeka und Zadar zusammenarbeiten.
Der kroatische Außenminister Gordan Grlić Radman war heute in Berlin, wo er seinen deutschen Amtskollegen Johann Wadephul traf. Bei dieser Gelegenheit wurde eine Gemeinsame Erklärung über die verstärkte Zusammenarbeit zwischen der Republik Kroatien und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.

„Heute haben wir einen gemeinsamen Aktionsplan mit einer dazugehörigen Liste von Projekten für den Zeitraum 2026 bis 2030 unterzeichnet, wobei wir den neuen geopolitischen Gegebenheiten, aber auch Themen von gemeinsamem Interesse Rechnung tragen und uns auf Energie, Digitalisierung und künstliche Intelligenz konzentrieren“, sagte Grlić Radman nach dem Treffen mit Wadephul.

Der kroatische Außenminister betonte die Wichtigkeit einer Intensivierung der kroatisch-deutschen Beziehungen, nachdem die christdemokratisch-sozialdemokratische Koalition vor genau einem Jahr in Deutschland an die Macht gekommen war.

„Wir haben auch über den Krieg in der Ukraine gesprochen.“
„Wir haben Themen von gemeinsamem Interesse besprochen, nämlich die Krise und den Krieg im Nahen Osten, die negative Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Energiepreise haben. Wir haben auch den Krieg in der Ukraine besprochen“, sagte Grlić Radman.

Die beiden Außenminister erörterten auch die Erweiterung der Europäischen Union auf den Westbalkan sowie auf die Ukraine und Moldau. Dabei wurde festgestellt, dass die Wertegrundlage und die Kriterien beachtet werden müssen und dass jedes Kandidatenland nach seinen Verdiensten behandelt werden sollte.

 
Klimaschutzprogramm für deutsche Industrie erlaubt
Deutschland darf seine Industrie beim Umstieg auf klimafreundlichere Produktionsweisen mit fünf Milliarden Euro unterstützen. Die Europäische Kommission hat für entsprechende Pläne der deutschen Regierung grünes Licht gegeben, wie sie heute in Brüssel mitteilte.

Es geht um die CO2-Differenzverträge. Dabei übernimmt der Staat übergangsweise die Extrakosten, die Unternehmen durch die Umstellung auf klimafreundliche Produktionsweisen entstehen.

Dieses Programm trage den Kommissionsangaben zufolge zur Verwirklichung der Energie- und Klimaziele sowie den Nachhaltigkeitszielen Deutschlands und der EU bei. Geförderte Projekte müssten ihre Emissionen demzufolge erheblich reduzieren: mindestens um 50 Prozent innerhalb von vier Jahren und um 85 Prozent bis zum Ende der Vertragslaufzeit von 15 Jahren.

Strenge Vorgaben für Förderprogramme
Mit den CO2-Differenzverträgen übernimmt der Staat übergangsweise die Extrakosten. So sollen wirtschaftliche Risiken reduziert werden und Firmen Planungssicherheit bekommen. Wie genau Unternehmen Treibhausgase einsparen, bleibt ihnen dabei überlassen.

 
Deutschlands stille Angst vor Teheran – Geheimdienste warnen intern längst vor Anschlägen
Innerhalb der deutschen Sicherheitsbehörden wächst seit Monaten die Sorge vor iranisch gesteuerten Angriffen in Deutschland. Während Bundeskanzler Friedrich Merz und Innenminister Alexander Dobrindt die Gefahr öffentlich weiter zurückhaltend darstellen, warnen Geheimdienstmitarbeiter intern deutlich schärfer vor möglichen Anschlägen, Sabotageakten und verdeckten Operationen auf deutschem Boden. Hinter den Kulissen soll es deshalb inzwischen massive Spannungen zwischen politischen Entscheidungsträgern und Teilen der Nachrichtendienste geben.

Besonders groß ist der Unmut offenbar in den Landesbehörden. Mehrere hochrangige deutsche Sicherheitsvertreter berichten, dass dort die Einschätzung vorherrscht, die Bedrohung werde von der Bundesregierung öffentlich zu stark heruntergespielt. Während Merz noch im März erklärte, es gebe aktuell keine Hinweise auf eine erhöhte Gefährdungslage innerhalb Deutschlands, sollen Geheimdienstmitarbeiter gegenüber Abgeordneten und intern längst deutlich direkter geworden sein. Nach ihrer Einschätzung hat der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran die Gefahr terroristischer Aktionen in Deutschland klar erhöht.

 
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