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Nachrichten aus Deutschland

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... obwohl weisse Personen in Schwimmbäder deutlich öfter Opfer von Straftaten werden.
Wow, spektakuläre Erkenntnis. Dass "weiße Menschen" in deutschen Freibädern statistisch gesehen öfter Opfer von Straftaten werden, ist ein echter mathematischer Geniestreich. Woran das wohl liegen mag? Vielleicht daran, dass über 75 % der Menschen in Deutschland keine Migrationsgeschichte haben und somit zur weißen Mehrheitsgesellschaft gehören? Wenn in einem Freibad zu 80 % weiße Personen Handtücher auslegen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein geklautes Portemonnaie oder eine Rangelei eine weiße Person trifft, tatsächlich ein Fall für den Nobelpreis in angewandter Logik. Das nennt sich Demografie, nicht systematische Unterdrückung.
Abgesehen davon, weder das Bundeskriminalamt noch die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) erfassen die Hautfarbe von Verbrechensopfern. Du hast dir diese "deutlich öfter"-Statistik also entweder exklusiv im Fieberwahn ausgedacht oder verwechselst das Berliner Sommerbad mit der rassistischen Apartheid im Südafrika der 1980er Jahre. Aber danke für den Lacher, der Versuch, aus einer zweistündigen, temporären Sonderregelung für eine Minderheit direkt die Diskriminierung der absoluten Mehrheit zu basteln, verdient eine Goldmedaille im mentalen Synchronschwimmen.
 
Deutschland auf Abwegen: Akten für die Taliban, Vollmachten für den Dienst
Ein Mann steht am Schalter des afghanischen Konsulats in Bonn. Er will seinen Pass verlängern, denn ohne gültiges Papier verliert er in Deutschland den Boden unter den Füßen. Vor ihm sitzt ein Beamter, der im Auftrag jener Regierung arbeitet, vor der er einst geflohen ist. Der Mann war Ortskraft der Bundeswehr, sein Name steht auf Listen, die er nie geschrieben hat. Nun legt er Fingerabdruck und Anschrift in Hände, denen er entkommen wollte. Er sagt nichts. Ein Schalter ist ein stiller Ort, an dem sich Biografien in Formulare verwandeln, und wer die Formulare verwaltet, liest die Biografie. Wer seinen Staat verliert, verliert nicht nur ein Zuhause, sondern den Grund, auf dem sich Rechte überhaupt einfordern lassen.

Die Bundesregierung unter Friedrich Merz lässt Vertreter der Taliban in den afghanischen Auslandsvertretungen in Berlin und Bonn arbeiten. Als Gegenleistung erhält Berlin mehr Abschiebeflüge nach Kabul. Die Vereinbarung wurde im Oktober angekündigt und in diesem Sommer ausgeweitet: Zusätzlichen Taliban-Mitarbeitern gestattet Deutschland die Einreise, im Gegenzug sollen künftig bis zu drei Abschiebeflüge im Monat stattfinden. Deutschland ist das erste Land der Europäischen Union, das Funktionäre des Regimes in seinen Vertretungen walten lässt. Zuvor standen diese unter Kontrolle von Diplomaten der früheren Regierung.

Merz erklärte im Juni im Bundestag, Deutschland erkenne die Taliban nicht an und arbeite mit ihnen lediglich auf dem notwendigen technischen Niveau zusammen. Das Papier, das nun gilt, erzählt eine andere Geschichte. Die Vertreter des Regimes erhalten Zugang zu Botschaften und Konsulaten. Hinzu kommen diplomatische Rechte und ein direkter Draht zu deutschen Behörden. Wer einem Regime Amtsräume und Gesprächskanäle einräumt, hat es anerkannt, gleich was er vor dem Plenum des Bundestages beteuert.

 
Ein kurzes Video, aufgemacht wie die Nachrichtensendung eines bekannten deutschen Senders, englisch untertitelt, fordert die Teilung des Landes in Ost und West. Es trägt die Handschrift keiner Redaktion, sondern eines Rechners. Unter dem Schlagwort TimeToDivideGermany, „Zeit, Deutschland zu teilen“, verbreiteten im August 2026 automatische Konten auf der Plattform X die Behauptung, eine erneute Trennung sei eine „historische Notwendigkeit“. Der Absender saß nicht in Sachsen oder Berlin, sondern in einer russischen Operation, die wir seit Wochen verfolgen.

Nun hat das Bundesamt für Verfassungsschutz bestätigt, was unsere Recherche vor Wochen zu „Matrjoschka“ vorzeichnete. Die Behörde warnt nun endlich offiziell vor einer Desinformationskampagne, die Russland vor mehreren Landtags- und Kommunalwahlen im September gestartet haben soll, und bringt sie ausdrücklich mit dem Netzwerk „Matrjoschka“ in Verbindung. Die Machart ist wiederkehrend: kurze englischsprachige Videos, die das Erscheinungsbild bekannter deutscher Medien nachahmen, dazu reißerische Überschriften und einseitige Behauptungen. Ihr Ziel sei es, so das Amt, den Osten gegen den Westen zu stellen und die Ablehnung des Bundesstaats zu nähren. Auch Politiker in Ländern und Kommunen sollen verächtlich gemacht werden. Getroffen würden vor allem jene Parteien, deren Haltung den Interessen Moskaus zuwiderläuft.


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Veranstaltung für Schwarze im Berliner "Volksbad" nach Drohungen abgesagt
Die Volksbühne spricht von einer Welle von Rassismus und Hetze nach der Bekanntgabe eines Ferienangebots exklusiv für Schwarze Kinder und Jugendliche

Es sollten nur sechs Stunden sein, die Schwarze das "Volksbad", ein temporär vor der Volksbühne in Berlin aufgebautes Schwimmbecken, exklusiv nutzen können. Doch der Widerstand und die rassistische Hetze waren zu groß: Das Berliner Theater Volksbühne und der rassismuskritische Verein Each One Teach One (Eoto) haben die für Freitagnachmittag geplante Veranstaltung aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt.

Laut Volksbühne hat es nach der öffentlichen Debatte rechte und rassistische Drohungen und Gewaltandrohungen gegeben, sie sprach in einer Mitteilung von einer "bundesweiten Welle von Anti-Schwarzem Rassismus und Hetze".

Sorge um Sicherheit
Der Verein Eoto teilte auf seiner Webseite mit, aufgrund der "bundesweiten und zumeist sehr polemischer Berichterstattung ist ein Klima entstanden, in dem wir nicht mehr darauf vertrauen können, dass es eine positive Erfahrung für die jungen Menschen wird und dass die physische und psychische Sicherheit der Kinder und Jugendlichen im Volksbad gewährleistet werden kann – auch nicht durch Sicherheitskräfte und Polizei".

 
Konflikt mit Berlin: Italien bleibt hart bei der Rücknahme von Migranten
Die Regierung in Rom hat bekräftigt, keine sogenannten Sekundärmigranten aus Deutschland zurückzunehmen, die vor Inkrafttreten des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) am 12. Juni nach Deutschland gelangt sind. Eine entsprechende offizielle Note hat Rom nach einem Gespräch von Innenminister Matteo Piantedosi mit seinem Amtskollegen Alexander Dobrindt (CSU) am Donnerstag nach Berlin übermittelt.

Dem Vernehmen nach sollten am 19. August die 22 Jahre alte Somalierin Abdirisaq W. sowie zwei weitere Migranten von Deutschland nach Italien geflogen werden. Die Somalierin hatte laut Medienberichten ihre Heimat 2020 verlassen, weil sie zwangsverheiratet werden sollte, und war nach jahrelanger Odyssee durch Äthiopien, Kenia und Libyen am 27. Februar 2026 mit einem Flüchtlingsboot auf der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa angelandet. Von dort wurde sie in ein Aufnahmezentrum in Mailand verbracht, wo sich ihre Spur zunächst verlor.

Über Kontakte zur somalischen Migrantengemeinde gelangte sie auf dem Landweg nach Deutschland, wo sie am 31. März als Asylbewerberin registriert wurde. Gemäß GEAS-Regeln muss sie nach Italien zurückgeführt werden.

 
Veranstaltung für Schwarze im Berliner "Volksbad" nach Drohungen abgesagt
Die Volksbühne spricht von einer Welle von Rassismus und Hetze nach der Bekanntgabe eines Ferienangebots exklusiv für Schwarze Kinder und Jugendliche

Es sollten nur sechs Stunden sein, die Schwarze das "Volksbad", ein temporär vor der Volksbühne in Berlin aufgebautes Schwimmbecken, exklusiv nutzen können. Doch der Widerstand und die rassistische Hetze waren zu groß: Das Berliner Theater Volksbühne und der rassismuskritische Verein Each One Teach One (Eoto) haben die für Freitagnachmittag geplante Veranstaltung aufgrund von Sicherheitsbedenken abgesagt.

Laut Volksbühne hat es nach der öffentlichen Debatte rechte und rassistische Drohungen und Gewaltandrohungen gegeben, sie sprach in einer Mitteilung von einer "bundesweiten Welle von Anti-Schwarzem Rassismus und Hetze".

Sorge um Sicherheit
Der Verein Eoto teilte auf seiner Webseite mit, aufgrund der "bundesweiten und zumeist sehr polemischer Berichterstattung ist ein Klima entstanden, in dem wir nicht mehr darauf vertrauen können, dass es eine positive Erfahrung für die jungen Menschen wird und dass die physische und psychische Sicherheit der Kinder und Jugendlichen im Volksbad gewährleistet werden kann – auch nicht durch Sicherheitskräfte und Polizei".

Verstehe die Aufregung nicht. Will irgendjemand tatsächlich mit denen gleichzeitig im Becken sein? Ja, die Trennung ist eine gute Idee!
 
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