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Nachrichten aus Europa

Putin zeigt die Risse in der EU auf
Dass nicht alle EU-Staaten der Ukraine einen zinslosen Kredit gewähren, ist ein fatales Zeichen. Dass das russische Vermögen nicht genutzt werden kann, noch mehr

Mit welcher Nonchalance hat der russische Präsident Wladimir Putin die geschickt arrangierten Fragen bei seiner jährlichen vorweihnachtlichen als Pressekonferenz kaschierten Theatervorstellung im Kreml beantwortet! Kein Wunder, dass seine von wachsendem Druck von unten bedrohten Freunde und Lehrlinge, von Viktor Orbán bis Robert Fico, neue Kraft schöpfen. Man hat nach einem Vierteljahrhundert an der Macht und trotz vier Jahren einer kostspieligen und stagnierenden "militärischen Operation" gegen die "Neonazis" in der Ukraine ein völlig stabiles System der Welt präsentieren können.

Großer Bewunderer
"Chapeau Wladimir!" – so dürfte auch sein größter Bewunderer, US-Präsident Donald Trump in Washington die Fernsehbilder aus Moskau gelobt haben, bevor er seinen Kumpanen, den Immobilienmakler Steve Witkoff und den Schwiegersohn Jared Kushner zu neuen separaten Verhandlungen mit russischen und ukrainischen Vertretern beauftragt hatte.

Dass 24 EU-Staaten einen zinslosen Kredit von 90 Milliarden Euro der Ukraine gewähren, rettet zwar das überfallene Land vor dem finanziellen Zusammenbruch, zeigt aber zugleich die offenen Risse innerhalb der Staatengemeinschaft. Drei Mitgliedsstaaten – Ungarn, die Slowakei und Tschechien – beteiligen sich nicht an der Finanzierung und Absicherung der 90 Milliarden Euro. Dieser schändliche Verrat der Solidarität mit der Ukraine spiegelt die Spaltung der EU wider.

 
weil es sich um zivilisierte Menschen handelt?
Hmm ,ja, jetzt bin ich aber sprachlos-fast............................woher willst DU denn wissen was das ist???Oder willste hier den angepaßten und aklimatisierten Jabbel machen ?
Das mag übrigens bei deinen Leuten gehen, hier wirste ausgelacht.....du weißt doch die Fabel von der Krähe, die sich mit Pfauenfedern schmückte usw.usw......natürlich griechische Fabel von Äsop:thumb: :thumb:
 
also beschreibst die Fabel die jüngere griechische geschichte?
Typischer Jabbelkopp-Konter ??

Grecos haben es gerade NICHT nötig sich mit fremden Federn zu schmücken.....derartige Anwandlungen mögen wohl nur Jabbelköppen anhaftig sein.....
Allerdings seid ihr eher die Krähen halt, die sich gerne mit unseren Federn schmücken und versuchen ähnliche Aufmerksamkeit und Beachtung zu erhalten wie wir :mongolol:

Jabbel-Daripussy.....träum weiter .........
 
Finanzanalyse
Hypothese: Was würde es die EU kosten, wenn über Nacht alle Länder des Westbalkans beitreten?

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Ein EU-Beitritt aller Westbalkanstaaten würde die Union jährlich weniger kosten als ein Kaffee pro Bürger. Die geopolitischen Vorteile überwiegen die überschaubaren Kosten.

Die finanziellen Auswirkungen eines EU-Beitritts aller Westbalkanstaaten würden die Union mit 46,6 Milliarden Euro belasten – umgerechnet 6,66 Milliarden Euro jährlich. Diese Summe stelle jedoch keineswegs eine Belastungsprobe für den EU-Haushalt dar, sondern vielmehr einen Test des politischen Willens zur Erweiterung. Dies geht aus der aktuellen Studie „Wie viel kostet mich der Westbalkan“ hervor.

Nach Abzug der erwarteten Beiträge der neuen Mitgliedstaaten in Höhe von 12,09 Milliarden Euro würden die Nettoausgaben bei 34,51 Milliarden Euro über sieben Jahre liegen – also 4,93 Milliarden Euro pro Jahr. Strahinja Subotic vom Zentrum für Europäische Politik, der die Studie gemeinsam mit Ana Milinkovic verfasst hat, veranschaulicht die Dimension: Die Bruttokosten entsprächen lediglich einer Erhöhung von 3,85 Prozent des aktuellen mehrjährigen Finanzrahmens, 0,0150 Prozent des jährlichen EU-Bruttonationaleinkommens und 5,29 Euro pro EU-Bürger – „der Preis für einen Kaffee mit Gebäck“.

Die Nettokosten würden sogar nur 3,23 Prozent des mehrjährigen Finanzrahmens, 0,0111 Prozent des jährlichen EU-Bruttonationaleinkommens und 3,92 Euro pro EU-Bürger und Jahr ausmachen. Subotic betont, dass diese Zahlen die geopolitische Notwendigkeit der Westbalkan-Erweiterung unterstreichen und deren finanzielle Machbarkeit für die EU und ihre Mitgliedstaaten belegen.

 

Anhänge

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Typischer Jabbelkopp-Konter ??

Grecos haben es gerade NICHT nötig sich mit fremden Federn zu schmücken.....derartige Anwandlungen mögen wohl nur Jabbelköppen anhaftig sein.....
Allerdings seid ihr eher die Krähen halt, die sich gerne mit unseren Federn schmücken und versuchen ähnliche Aufmerksamkeit und Beachtung zu erhalten wie wir :mongolol:

Jabbel-Daripussy.....träum weiter .........
Alexander?
maybe
 
Auch ohne Weihnachtsfrieden gibt uns Europa etwas Hoffnung
Die europäischen Staaten unternehmen Schritte in Richtung von mehr Einheit und Entschlossenheit, und das könnte Frieden und Wohlstand sichern

Die schlechte Nachricht ist, dass Weihnachtsfrieden in der Ukraine auch in diesem Jahr äußerst unwahrscheinlich ist. Schlimmer: Frieden ist insgesamt noch nicht absehbar. Dabei wünschen sich die Österreicherinnen und Österreicher nichts so sehr wie Frieden zu diesem Weihnachtsfest, wie eine aktuelle Umfrage im Auftrag des STANDARD zeigt.

Es gibt auch Spuren von guten Nachrichten: Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat im Dezember in mutmachenden Vorstößen gezeigt, dass Europa eben doch eine Rolle spielen kann, ja spielen muss. Merz hat das bewusst gewählte E3-Format der großen, europäischen Länder Deutschland, Frankreich und Großbritannien – über Brexit-Grenzen hinweg – genutzt, um das alte Europa beim Berliner Treffen vor einer Woche zurück an den Tisch zu bringen. Die üblichen Blockierer in Putins Auftrag, Viktor Orbán und Robert Fico, verloren ihre Wirkmacht.

Der gesunde EU-Kompromiss der Vorwoche, 90 Milliarden Euro für die Ukraine-Finanzierung zur Verfügung zu stellen, ist ein weiteres erbauliches Signal für die europäische Einheit. Die in Deutschland erhoffte Genugtuung, eingefrorenes Russland-Vermögen zur Kriegsabwehr zu verwenden, blieb aus, doch die ukrainische Handlungsfähigkeit wurde durch diese europäische Einigung risikoloser erreicht.

Was Trump nicht will
Ein entscheidungsfreudiges, schnelles Europa ist exakt das, was weder Trump noch Putin möchten. Umso mehr müssen wir uns bewusst werden, dass Diskurs und Vielschichtigkeit nach innen wichtig, aber Einheit nach Außen dringend notwendig ist.


 
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