Alarmstimmung beim EU-Gipfel, weil Ukraine demnächst zahlungsunfähig
Gipfel der Regierungschefs: EU bleibt auf Ukrainekrieg und Ölpreiskrise sitzen. US-Präsident setzt ganz auf militärische Aktion im Iran und am Golf
Bei den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union steigt die Angst, dass Europa wirtschaftlich und sicherheitspolitisch in eine noch tiefere Krise stürzt. Am Donnerstagvormittag treffen sie sich in Brüssel zu einem regulären EU-Gipfel. An sich sollte dort schwerpunktmäßig eine starke, gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zur Vollendung des EU-Binnenmarktes im Zentrum stehen.
So hatten sie das vor genau einem Monat im belgischen Alden Biesen vereinbart. Die EU-Kommission wurde beauftragt, ein Maßnahmenpaket vorzulegen, das bis Ende 2026 umgesetzt werden soll. Das tut sie auch. Aber in den vergangenen vier Wochen hat sich die Weltlage dramatisch verändert, ausgelöst durch den Krieg gegen den Iran, den Israel und die USA Anfang März begonnen haben.
Nicht nur stiegen die Energiepreise, was Gift für die Wirtschaft ist und die Inflation treibt. Beim Gipfel sollen Gegenmaßnahmen erörtert werden. Der Iran versucht, die gesamte Golfregion in den Krieg zu ziehen. Israel griff zur Bekämpfung der von Teheran finanzierten Terrororganisation Hisbollah zudem den Libanon an, löste eine zunächst nur regionale begrenzte Fluchtwelle aus. Das alles verheißt für die EU-Partner nichts Gutes.
www.derstandard.at
Gipfel der Regierungschefs: EU bleibt auf Ukrainekrieg und Ölpreiskrise sitzen. US-Präsident setzt ganz auf militärische Aktion im Iran und am Golf
Bei den 27 Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union steigt die Angst, dass Europa wirtschaftlich und sicherheitspolitisch in eine noch tiefere Krise stürzt. Am Donnerstagvormittag treffen sie sich in Brüssel zu einem regulären EU-Gipfel. An sich sollte dort schwerpunktmäßig eine starke, gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zur Vollendung des EU-Binnenmarktes im Zentrum stehen.
So hatten sie das vor genau einem Monat im belgischen Alden Biesen vereinbart. Die EU-Kommission wurde beauftragt, ein Maßnahmenpaket vorzulegen, das bis Ende 2026 umgesetzt werden soll. Das tut sie auch. Aber in den vergangenen vier Wochen hat sich die Weltlage dramatisch verändert, ausgelöst durch den Krieg gegen den Iran, den Israel und die USA Anfang März begonnen haben.
Nicht nur stiegen die Energiepreise, was Gift für die Wirtschaft ist und die Inflation treibt. Beim Gipfel sollen Gegenmaßnahmen erörtert werden. Der Iran versucht, die gesamte Golfregion in den Krieg zu ziehen. Israel griff zur Bekämpfung der von Teheran finanzierten Terrororganisation Hisbollah zudem den Libanon an, löste eine zunächst nur regionale begrenzte Fluchtwelle aus. Das alles verheißt für die EU-Partner nichts Gutes.
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