Zwischen Russland und Trump: Europas Ruf nach Unabhängigkeit in Armenien
Armenien wendet sich von Russland ab, aber der Weg ist lang. Auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Eriwan wurde auch nicht mit Botschaften an Trump gespart
Polizeiabsperrungen an jeder Ecke, ständig düsen Konvois mit Blaulicht und Sirenen durch die Stadt. Den Platz der Republik ziert eine liegende Acht mit dem Schriftzug European Political Community. Sie soll symbolisieren, dass die armenische Hauptstadt Eriwan aktuell das Zentrum der europäischen Politik ist. Am Montag ging hier das achte Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) über die Bühne, am Dienstag findet der erste EU-Armenien-Gipfel statt.
Es sind zwei separate Treffen, jedoch mit derselben Stoßrichtung. Armenien will sich schrittweise aus dem russischen Einflussbereich lösen. Die EU wiederum will das Land stärker an sich binden und im Kaukasus, der lang Russlands "Hinterhof" bezeichnet wurde, Präsenz zeigen.
Die Beziehungen der EU mit dem zunehmend autoritär regierten Nachbarland Georgien sind zwei Jahre nach Verleihung des EU-Kandidatenstatus stark abgekühlt. Armenien hingegen bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung – auch wenn der Weg noch weit ist.
www.derstandard.at
Armenien wendet sich von Russland ab, aber der Weg ist lang. Auf dem Gipfel der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) in Eriwan wurde auch nicht mit Botschaften an Trump gespart
Polizeiabsperrungen an jeder Ecke, ständig düsen Konvois mit Blaulicht und Sirenen durch die Stadt. Den Platz der Republik ziert eine liegende Acht mit dem Schriftzug European Political Community. Sie soll symbolisieren, dass die armenische Hauptstadt Eriwan aktuell das Zentrum der europäischen Politik ist. Am Montag ging hier das achte Treffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft (EPG) über die Bühne, am Dienstag findet der erste EU-Armenien-Gipfel statt.
Es sind zwei separate Treffen, jedoch mit derselben Stoßrichtung. Armenien will sich schrittweise aus dem russischen Einflussbereich lösen. Die EU wiederum will das Land stärker an sich binden und im Kaukasus, der lang Russlands "Hinterhof" bezeichnet wurde, Präsenz zeigen.
Die Beziehungen der EU mit dem zunehmend autoritär regierten Nachbarland Georgien sind zwei Jahre nach Verleihung des EU-Kandidatenstatus stark abgekühlt. Armenien hingegen bewegt sich in die entgegengesetzte Richtung – auch wenn der Weg noch weit ist.
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