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Nachrichten aus Europa

Alltag in der Ukraine.
Du weißt schon, dass das Fake ist?

Ja, bei diesem Tweet bzw. Video handelt es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um irreführende Inhalte (Fake News) oder gezielte Desinformation.
Der Text nutzt manipulative Sprache und künstlich konstruierte Begriffe, um unbegründete Ängste zu schüren.

Warum der Inhalt als Fake News einzustufen ist
  • Erfindung von Kampfbegriffen ("Femgression"): Das Wort „Femgression“ (eine Zusammensetzung aus „Feminismus“ und „Aggression“) existiert in der psychologischen oder soziologischen Fachliteratur nicht. Es ist ein reines politisches Schlagwort, das im antifeministischen Online-Milieu genutzt wird, um friedlichen Aktivismus als eine akute, physische Bedrohung darzustellen.
  • Künstliche Erzeugung von Bedrohungsszenarien: Der Text suggeriert, dass von feministischen Aktivistinnen eine unmittelbare Gefahr für die Allgemeinheit und insbesondere für Kinder ausgeht („how to protect the children“). In der Realität gibt es keine Daten oder Vorfälle, die systematische Angriffe von feministischen Gruppen auf Kinder oder Passanten belegen.
  • Ausnutzen des „Schützt die Kinder“-Narrativs: Die Erwähnung von Kindern ist eine klassische manipulative Taktik (oft als Emotionalisierung oder Moral Panic bezeichnet). Indem behauptet wird, Kinder müssten geschützt werden, wird beim Leser eine emotionale Schutzreaktion hervorgerufen. Das lenkt davon ab, dass für die Behauptung keinerlei Beweise existieren.
  • Clickbait-Format: Sätze wie „from the front row, I'm about to show you everything right now 👀“ sind typische Clickbait-Formulierungen. Sie sollen Neugier wecken, um Klicks, Shares oder Abonnements für Kanäle zu generieren, die mit sensationellen Inhalten Geld verdienen oder Ideologien verbreiten.
 
Recherche: Das Russland-Gesetz mit dem eingebauten Notausgang: Trump unterschreibt, behält den Schlüssel zum Nichtstun und hält Europa die Zollpistole vor
Am Freitag setzte der Präsident der Vereinigten Staaten im Weißen Haus seine Unterschrift unter ein Gesetz, das Russland härter treffen soll als alles zuvor, und derselbe Text reicht ihm die Tür, durch die er jeder einzelnen Maßnahme wieder entkommen kann. Donald Trump darf jede Auflage gegen Moskau aus Gründen der nationalen Sicherheit aussetzen, sofern das Weiße Haus den Kongress davon unterrichtet. Ein Werkzeug mit gesichertem Abzug.

Das Gesetz trägt den Namen von Lindsey Graham, dem Senator der Republikaner aus South Carolina, der im Juli starb. Es erlaubt dem Präsidenten, Länder, die russisches Öl und Gas kaufen, mit Zöllen von bis zu 100 Prozent zu belegen. Auf sämtliche russischen Einfuhren in die USA kann er bis zu 500 Prozent aufschlagen. Schärfer ins Visier nehmen darf er die „Schattenflotte“ der Öltanker und das Bankwesen des Landes. Zugleich weist das Gesetz die Regierung an, längst beschlossene Sanktionen auch zu vollziehen, jene gegen Wladimir Putin eingeschlossen.

 
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