Deutlich weniger Menschen fliehen nach Griechenland
In Griechenland ist die Zahl der ankommenden Flüchtlinge deutlich gesunken, seit die Regierung vor knapp einem Monat alle Asylanhörungen gestoppt hat. In den vergangenen vier Wochen seien auf der Insel Kreta „weniger als 900“ Menschen angekommen, teilte Migrationsminister Thanos Plevris gestern mit. Das entspricht rund einem Drittel der Menschen, die den Angaben zufolge allein in der ersten Juli-Woche nach Kreta geflohen waren.
Die griechische Regierung hatte am 9. Juli einen Stopp aller Asylanhörungen verhängt. Menschen, die ohne Visum in Griechenland ankommen, können seitdem keinen Asylantrag mehr stellen und werden nach Angaben aus Athen festgenommen und ausgewiesen. Die konservative Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hatte den Schritt mit der großen Zahl von Flüchtlingsbooten aus Nordafrika begründet.
Weiteres Gesetz geplant
Plevris plant ein weiteres Gesetz, das es ermöglichen soll, Menschen im Fall einer „illegalen“ Einreise bis zu zwei Jahre in Haft zu nehmen. Im Wiederholungsfall sind Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren vorgesehen. Er hoffe, das Gesetz werde „bis Anfang September" verabschiedet“, sagte Plevris.
In Griechenland ist die Zahl der ankommenden Flüchtlinge deutlich gesunken, seit die Regierung vor knapp einem Monat alle Asylanhörungen gestoppt hat. In den vergangenen vier Wochen seien auf der Insel Kreta „weniger als 900“ Menschen angekommen, teilte Migrationsminister Thanos Plevris gestern mit. Das entspricht rund einem Drittel der Menschen, die den Angaben zufolge allein in der ersten Juli-Woche nach Kreta geflohen waren.
Die griechische Regierung hatte am 9. Juli einen Stopp aller Asylanhörungen verhängt. Menschen, die ohne Visum in Griechenland ankommen, können seitdem keinen Asylantrag mehr stellen und werden nach Angaben aus Athen festgenommen und ausgewiesen. Die konservative Regierung von Ministerpräsident Kyriakos Mitsotakis hatte den Schritt mit der großen Zahl von Flüchtlingsbooten aus Nordafrika begründet.
Weiteres Gesetz geplant
Plevris plant ein weiteres Gesetz, das es ermöglichen soll, Menschen im Fall einer „illegalen“ Einreise bis zu zwei Jahre in Haft zu nehmen. Im Wiederholungsfall sind Gefängnisstrafen von bis zu fünf Jahren vorgesehen. Er hoffe, das Gesetz werde „bis Anfang September" verabschiedet“, sagte Plevris.