Zwei Tote nach Überschwemmungen in Griechenland
Heftige Regenfälle haben in Teilen Griechenlands zu Überschwemmungen geführt. Mindestens zwei Menschen seien gestorben, berichteten griechische Medien gestern.
In der südlichen Ägäis herrschten Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 140 Kilometern pro Stunde, sagte eine Meteorologin im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ERTNews. Der Fährverkehr brach zusammen.
Ein Beamter der Küstenwache rutschte Berichten zufolge während einer Kontrolle in einem kleinen Hafen auf der Halbinsel Peloponnes aus und fiel ins Meer.
Dort wurde er von den hohen Wellen mitgerissen und ertrank, wie die Nachrichtenagentur ANA-MPA meldete. In der Hauptstadt Athen wurde laut einem Rundfunkbericht eine Frau von den Wassermassen erfasst und tödlich verletzt.
Straßen wurden zu Sturzbächen
In Athen verwandelten sich Straßen in reißende Bäche. Autos, Mülltonnen und Geröll wurden durch die Gegend geschleudert, wie Aufnahmen griechischer Medien zeigten. Der Zivilschutz rief die Einwohnerinnen und Einwohner mehrerer Regionen per SMS dazu auf, möglichst zu Hause zu bleiben. In weiten Teilen des Landes blieben die Schulen geschlossen.
orf.at