Italien irritiert über Rutte-Äußerungen zu US-Basen
Äußerungen von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Nutzung von US-Militärbasen in Italien haben dort für Wirbel gesorgt. In einem Interview des Senders Fox News sagte Rutte mit Blick auf die Unterstützung der USA während des Iran-Krieges, 500 US-Flugzeuge seien von Stützpunkten in Italien gestartet. Das italienische Verteidigungsministerium teilte wiederum mit, Ruttes Darstellung der Dinge vermittle eine „völlig irreführende Botschaft“.
Italien habe stets im Einklang mit der Verfassung, internationalen Verträgen und den geltenden Vereinbarungen über alliierte Militärbasen gehandelt, hieß es aus Rom. Genehmigt worden seien ausschließlich technische und logistische Aktivitäten. „In den Fällen, in denen Anträge gestellt wurden, die über diesen Rahmen hinausgingen, hat Italien bekanntlich keine Genehmigung erteilt.“
Rutte bei Trump in Washington
Rutte will US-Präsident Donald Trump heute in Washington treffen. Für ihn geht es darum, die Wogen so gut wie möglich zu glätten. Trump hatte zuletzt zu Wochenbeginn mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen.
Als man Hilfe erbeten habe gegen den Iran, seien wichtige Partner nicht für die USA da gewesen, kritisierte er. Trump nannte Großbritannien, Deutschland und Italien, führte seine Vorwürfe aber nicht näher aus.
Äußerungen von NATO-Generalsekretär Mark Rutte über die Nutzung von US-Militärbasen in Italien haben dort für Wirbel gesorgt. In einem Interview des Senders Fox News sagte Rutte mit Blick auf die Unterstützung der USA während des Iran-Krieges, 500 US-Flugzeuge seien von Stützpunkten in Italien gestartet. Das italienische Verteidigungsministerium teilte wiederum mit, Ruttes Darstellung der Dinge vermittle eine „völlig irreführende Botschaft“.
Italien habe stets im Einklang mit der Verfassung, internationalen Verträgen und den geltenden Vereinbarungen über alliierte Militärbasen gehandelt, hieß es aus Rom. Genehmigt worden seien ausschließlich technische und logistische Aktivitäten. „In den Fällen, in denen Anträge gestellt wurden, die über diesen Rahmen hinausgingen, hat Italien bekanntlich keine Genehmigung erteilt.“
Rutte bei Trump in Washington
Rutte will US-Präsident Donald Trump heute in Washington treffen. Für ihn geht es darum, die Wogen so gut wie möglich zu glätten. Trump hatte zuletzt zu Wochenbeginn mehreren europäischen Verbündeten erneut mangelnde Unterstützung vorgeworfen.
Als man Hilfe erbeten habe gegen den Iran, seien wichtige Partner nicht für die USA da gewesen, kritisierte er. Trump nannte Großbritannien, Deutschland und Italien, führte seine Vorwürfe aber nicht näher aus.