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Nachrichten aus Italien notizie dall'italia

Italien verbietet Konzerte von Kanye West und Travis Scott
Die für den 17. und 18. Juli in der RCF Arena in der norditalienischen Stadt Reggio Emilia geplanten Konzerte der US-Rapper Kanye West und Travis Scott werden nicht stattfinden. Das teilte der Präfekt der Stadt, Salvatore Angieri, mit. Die Absage erfolgte aus Gründen der öffentlichen Ordnung und Sicherheit.

Die Entscheidung fiel nach einer Sitzung des Provinzausschusses für öffentliche Ordnung und Sicherheit, der die Gefährdungs- und Sicherheitslage im Zusammenhang mit den beiden Großveranstaltungen bewertete.

Nach Angaben der Präfektur waren insbesondere die unmittelbare zeitliche Abfolge der beiden Konzerte an aufeinanderfolgenden Tagen sowie die erwartete sehr hohe Besucherzahl in der RCF Arena mit einer Kapazität von rund 100.000 Menschen für den Beschluss ausschlaggebend. Auch das Risiko möglicher Proteste floss in die Bewertung ein.

Konzertabsage in verschiedenen Ländern
Die Maßnahme stützt sich auf Artikel 2 des italienischen Polizeigesetzes (TULPS), der Eingriffe zum Schutz der öffentlichen Sicherheit erlaubt. Bereits in der Vergangenheit waren mehrere Konzerte von West in verschiedenen Ländern wegen Kontroversen und Sicherheitsbedenken abgesagt worden.

 
Ausländische Erntehelfer in Süditalien wegen Streits um Lohn brutal ermordet
Eingesperrt, mit Benzin übergossen und vor laufender Kamera angezündet: Der Mord an vier Tagelöhnern aus Afghanistan und Pakistan wirft ein grelles Schlaglicht auf die Ausbeutung von Landarbeitern

Die Erntehelfer befanden sich auf dem Rückweg von den Erdbeerfeldern in der Umgebung von Sibari, an der Küste des Ionischen Meeres, ganz im Süden des Landes. Sie saßen auf den Rücksitzen eines Minivans, der bei einer Tankstelle anhielt. Dort stiegen der Fahrer und der Beifahrer aus, führten beim Zahlautomaten ein wenig Geld ein und ergriffen die Zapfpistole. Doch statt das Auto zu betanken, spritzten sie das Benzin über das Auto und in den Fahrgastraum, verschlossen von außen die Türen und warfen dann durch die Hecktüre einen brennenden Gegenstand ins Innere. Dann flüchteten sie.

Vier Erntehelfer – drei Afghanen und ein Pakistaner – verbrannten bei lebendigem Leibe; nur einem der Passagiere, einem 35-jährigen Afghanen, gelang es, sich durch die offen gebliebene Hecktüre ins Freie zu retten. Dank seiner Aussagen und der Bilder der Videokamera an der Tankstelle, die den Mord in voller Länge aufzeichnete, gelang es der Polizei nach wenigen Stunden, die mutmaßlichen Mörder zu verhaften. Es handelt sich um zwei Pakistaner, die sich als sogenannte "Caporali" betätigten – also als Aufseher, die die ausländischen Arbeitsmigranten an den Straßen aufgabeln und sie zu den Feldern bringen. Dabei verdienen sie kräftig mit.

 
Italien: Sexualkunde nur noch mit Zustimmung der Eltern
In Italien wird Sexualkundeunterricht an Schulen künftig nur noch mit vorheriger Zustimmung der Eltern stattfinden dürfen. Ein entsprechendes Gesetz der rechten Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wurde gestern endgültig vom Senat beschlossen.

Gar keine Sexualkunde in Volksschulen und Kindergärten
Darüber hinaus wird Sexualkundeunterricht in Kindergärten sowie in der Volksschule vollständig ausgeschlossen. Das Gesetz, das von Bildungsminister Giuseppe Valditara eingebracht wurde, verpflichtet Schulen außerdem dazu, die Familien mindestens sieben Tage vor den entsprechenden Unterrichtsangeboten zu informieren.

Die Neuregelung löste deutliche Kritik aus den Reihen der Opposition aus. Sexualkunde dürfe nicht anders behandelt werden als andere Unterrichtsinhalte, argumentierten Parlamentarierinnen und Parlamentarier aus Linksparteien.

Bildungsminister sieht Schutz vor „Gender-Propaganda“
Bildungsminister Valditara verteidigte die Reform hingegen. Sie diene dem Schutz Minderjähriger vor dem, was er als „Gender-Propaganda“ bezeichnete. Gleichzeitig werde damit der verfassungsrechtliche Grundsatz gestärkt, dass in erster Linie die Eltern für die Erziehung ihrer Kinder verantwortlich seien.

 
Noch weiter rechts? Da wäre ja Mussolini schon ein Linker
Italien: Ex-General Vannacci will Meloni rechts überholen
In Italien nimmt eine neue Konkurrenz von rechts für Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die seit mehr als dreieinhalb Jahren mit einer rechten Koalition an der Regierung ist, konkrete Formen an. Die Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) des früheren Generals Roberto Vannacci hielt gestern in Rom unter dem Motto „Italien den Italienern“ ihren Gründungsparteitag ab.

In den Umfragen liegt die Bewegung aktuell bei etwa vier Prozent. Vannacci machte klar, seine Positionen nicht abschwächen zu wollen. Gerade wegen dieser Positionen erfahre die Partei Zustimmung, sagte er. Einer Allianz mit der von Melonis postfaschistischer Partei Fratelli d’Italia (Brüder Italiens) angeführten Koalition erteilte Vannacci vorerst eine Absage.

Anfang des Jahres war Vannacci im Streit über die politische Ausrichtung aus der rechtspopulistischen Lega-Partei von Italiens Vizeministerpräsidenten Matteo Salvini ausgetreten. Er kündigte damals an, seinen politischen Weg allein zu gehen. Vannacci bezeichnete seine Bewegung zuletzt als die „wahre Rechte“ und warf der Regierung von Meloni vor, eine zu weiche Politik zu machen.

 
Rom zwischen Fahnen und Fäusten!
Rom zeigte an diesem Wochenende zwei Demonstrationen, die zwar dieselben Straßen nutzten, aber kaum weiter voneinander entfernt hätten sein können. Zehntausende Menschen gingen auf die Straße, getrennt durch Polizeiketten und politische Vorstellungen davon, wer künftig zu Italien gehören soll. Auslöser war eine Bürgerinitiative mit dem Namen „Remigration und Rückeroberung“, die genügend Unterschriften gesammelt hat, um sich mit ihrem Vorschlag im Parlament befassen zu lassen. Fünfzigtausend Unterschriften reichten aus, um eine Debatte über ein Konzept aus dem politischen Randbereich in die nationale Politik zu ziehen. Der Vorschlag fordert weitreichende Maßnahmen gegen Ausländer. Dazu gehören erzwungene Rückführungen, Anreize zur Ausreise und weitere Schritte, die Kritiker auch auf Menschen mit legalem Aufenthalt ausgeweitet sehen.

Mehrere tausend Teilnehmer versammelten sich für den Zug gegen Migration. Dabei wurde die italienische Nationalhymne gesungen. Mehrfach zeigten Teilnehmer den faschistischen Gruß und riefen „Duce“, die historische Bezeichnung für Benito Mussolini. Zeitgleich zog auf der anderen Seite der Stadt eine deutlich größere Demonstration durch Rom. Zehntausende Menschen kamen zu einer Kundgebung für Migration und gegen die Initiative zusammen. Linke Gruppen, Gewerkschaften und Teilnehmer mit palästinensischen Fahnen prägten das Bild.

Tausende Polizeikräfte trennten beide Lager. Gewalt wurde nicht gemeldet. Für Giorgia Melonis Regierungsbündnis entsteht daraus ein politisches Problem. Während die Lega offen für eine Debatte über die Initiative ist, reagieren die Fratelli d’Italia und ihre moderateren Partner deutlich vorsichtiger. Hintergrund sind rechtliche Risiken und Spannungen innerhalb des eigenen Lagers. Juristen und Oppositionsparteien warnen, dass Teile der Vorschläge gegen Verfassungsrecht und internationale Regeln zum Schutz vor Diskriminierung verstoßen könnten, weil Menschen nach Herkunft erfasst würden, darunter auch Eingebürgerte und ihre Familien. Der Streit kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Italien gleichzeitig mehr legale Migration zulässt. Die Regierung hat Programme beschlossen, mit denen in den kommenden Jahren Hunderttausende Arbeitskräfte aus Nicht-EU-Staaten angeworben werden sollen.

Zusätzlichen Druck erzeugen die neuen Regeln des europäischen Migrations- und Asylpakts, die seit Freitag in Kraft sind und das europäische System nach Jahren der Verhandlungen neu ordnen sollen. Rom wurde damit an einem einzigen Tag zu einem Ort, an dem nicht nur über Migration gestritten wurde, sondern darüber, welches Land Italien in Zukunft sein will.

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Noch weiter rechts? Da wäre ja Mussolini schon ein Linker
Italien: Ex-General Vannacci will Meloni rechts überholen
In Italien nimmt eine neue Konkurrenz von rechts für Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, die seit mehr als dreieinhalb Jahren mit einer rechten Koalition an der Regierung ist, konkrete Formen an. Die Partei Futuro Nazionale (Nationale Zukunft) des früheren Generals Roberto Vannacci hielt gestern in Rom unter dem Motto „Italien den Italienern“ ihren Gründungsparteitag ab.

In den Umfragen liegt die Bewegung aktuell bei etwa vier Prozent. Vannacci machte klar, seine Positionen nicht abschwächen zu wollen. Gerade wegen dieser Positionen erfahre die Partei Zustimmung, sagte er. Einer Allianz mit der von Melonis postfaschistischer Partei Fratelli d’Italia (Brüder Italiens) angeführten Koalition erteilte Vannacci vorerst eine Absage.

Anfang des Jahres war Vannacci im Streit über die politische Ausrichtung aus der rechtspopulistischen Lega-Partei von Italiens Vizeministerpräsidenten Matteo Salvini ausgetreten. Er kündigte damals an, seinen politischen Weg allein zu gehen. Vannacci bezeichnete seine Bewegung zuletzt als die „wahre Rechte“ und warf der Regierung von Meloni vor, eine zu weiche Politik zu machen.

So viel Trubel um Melonis "Postfaschisten" und was sie gemacht haben ist... nichts.

 
So viel Trubel um Melonis "Postfaschisten" und was sie gemacht haben ist... nichts.

Tja, es geht halt nicht ohne Abschiebeabkommen, Gesetzesänderungen usw. Das kapieren auch die rechtsgerichteten Parteien wenn sie in die Regierung kommen. Groß Tönen, aber einen Scheißdreck liefern.

In Österreich gibt es einen einen Song von der FPÖ, einfach ekelig. Damit bist du und ich auch gemeint.

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