Acht Jahre danach
Urteil zu Einsturz von Brücke in Genua
Vor mittlerweile fast acht Jahren, am 14. August 2018, ist in Genua bei strömendem Regen die weit ausladende Morandi-Autobahnbrücke eingestürzt. 43 Menschen kamen bei dem schweren Unglück mitten in der Urlaubssaison ums Leben. Am Donnerstag werden nun die Urteile gegen die insgesamt 57 Angeklagten erwartet.
Nach den Schlussplädoyers der Verteidigung werden sich die Richter an diesem Tag zur Beratung zurückziehen und anschließend das Urteil verkünden. Der Prozess läuft seit rund vier Jahren. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung, vorsätzliche Körperverletzung, Behinderung von Amtshandlungen, Urkundenfälschung und vorsätzliches Unterlassen von Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz.
Unter den insgesamt 57 Angeklagten befinden sich frühere Spitzenmanager, Ingenieure und Berater der Autobahngesellschaft Autostrade per l’Italia sowie der Firma Spea, die für die Überwachung der Infrastruktur zuständig war. Dazu kommen Verantwortliche und Berater des italienischen Verkehrsministeriums.
Anklage: Dividenden waren wichtiger als Instandhaltung
Der Staatsanwaltschaft von Genua zufolge hatten die meisten von ihnen mit dem Einsturz der in den 1960er Jahren gebauten Brücke gerechnet und trotzdem nichts unternommen, um diesen zu verhindern. Stattdessen soll bei der Instandhaltung möglichst viel Geld eingespart worden sein, um den Aktionären höhere Dividenden zu sichern. Es soll zudem auch schon lange vor dem Einsturz bekannt gewesen sein, dass es Schäden an dem Bauwerk gab.
orf.at
Urteil zu Einsturz von Brücke in Genua
Vor mittlerweile fast acht Jahren, am 14. August 2018, ist in Genua bei strömendem Regen die weit ausladende Morandi-Autobahnbrücke eingestürzt. 43 Menschen kamen bei dem schweren Unglück mitten in der Urlaubssaison ums Leben. Am Donnerstag werden nun die Urteile gegen die insgesamt 57 Angeklagten erwartet.
Nach den Schlussplädoyers der Verteidigung werden sich die Richter an diesem Tag zur Beratung zurückziehen und anschließend das Urteil verkünden. Der Prozess läuft seit rund vier Jahren. Die Anklage lautet auf fahrlässige Tötung, vorsätzliche Körperverletzung, Behinderung von Amtshandlungen, Urkundenfälschung und vorsätzliches Unterlassen von Sicherheitseinrichtungen am Arbeitsplatz.
Unter den insgesamt 57 Angeklagten befinden sich frühere Spitzenmanager, Ingenieure und Berater der Autobahngesellschaft Autostrade per l’Italia sowie der Firma Spea, die für die Überwachung der Infrastruktur zuständig war. Dazu kommen Verantwortliche und Berater des italienischen Verkehrsministeriums.
Anklage: Dividenden waren wichtiger als Instandhaltung
Der Staatsanwaltschaft von Genua zufolge hatten die meisten von ihnen mit dem Einsturz der in den 1960er Jahren gebauten Brücke gerechnet und trotzdem nichts unternommen, um diesen zu verhindern. Stattdessen soll bei der Instandhaltung möglichst viel Geld eingespart worden sein, um den Aktionären höhere Dividenden zu sichern. Es soll zudem auch schon lange vor dem Einsturz bekannt gewesen sein, dass es Schäden an dem Bauwerk gab.
Acht Jahre danach: Urteil zu Einsturz von Brücke in Genua
Vor mittlerweile fast acht Jahren, am 14. August 2018, ist in Genua bei strömendem Regen die weit ausladende Morandi-Autobahnbrücke eingestürzt. 43 Menschen kamen bei dem schweren Unglück mitten in der Urlaubssaison ums Leben. Am Donnerstag werden nun die Urteile gegen die insgesamt 57...