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Nachrichten aus Kanada

Polizei verhinderte "Tragödie" nach Schüssen vor Synagoge in Kanada
Ein Mann eröffnete vor der Synagoge Feuer auf Polizisten. Die Polizei erschoss den Schützen. Ein Polizist wurde schwer verletzt

Belleville – Bei dem bewaffneten Angriff vor einer Synagoge in Kanada am jüdischen Feiertag Jom Kippur ist nach Angaben der Polizei eine "unvorstellbare Tragödie" verhindert worden. Der Polizeichef von Belleville, Murray Rodd, sprach am Donnerstag vor Journalisten von einem "gezielten Angriff auf die jüdische Gemeinschaft". Der Schütze verfügte demnach "über die Mittel, das Motiv und die Vorgehensweise, um eine große Zahl von Opfern herbeizuführen" und die Synagoge "zu zerstören".

An Jom Kippur sind die Synagogen traditionell voll besetzt. Der 29-jährige Angreifer hatte sich am Sonntagabend kurz vor Beginn der Gebete der Synagoge in Belleville in der Provinz Ontario genähert und laut Ermittlern das Feuer auf eine vor dem Gebäude postierte Einsatzkraft eröffnet. Zwei Polizeibeamte vor der Synagoge erwiderten den Behörden zufolge das Feuer. Der Schütze starb demnach später im Krankenhaus an seinen Verletzungen. Ein Polizist wurde schwer verletzt, er befindet sich den Angaben zufolge aber in einem stabilen Zustand.

Ehemaliger Soldat
Bei dem Angreifer handelt es sich laut Polizeichef Rodd um einen ehemaligen Soldaten. Dieser hatte demnach mehrere Waffen, eine beträchtliche Menge Munition sowie Benzin bei sich. In einem bei der Pressekonferenz gezeigten Video ist zu hören, wie der Angreifer beim Eröffnen des Feuers ruft: "Ihr werdet für die Juden sterben!"

 
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