Wegen Fake News: Angriff auf Sanitäter in Rumänien
Eine auf TikTok verbreitete Falschnachricht, derzufolge Sanitäter mit Krankenwagen kleine Kinder rauben würden, hat in Rumänien gestern zu einem blutigen Angriff auf Rettungskräfte geführt. Sieben Tatverdächtige wurden verhaftet. Aus der Regierung kamen Forderungen nach mehr Kontrolle in sozialen Netzwerken.
Die Sanitäter hatten im Dorf Recea-Cristur einen Patienten abgeholt, um diesen in ein Krankenhaus in der nahe gelegenen Kreisstadt Cluj-Napoca zu bringen. Auf einer Landstraße versperrte ihnen ein Auto den Weg, mehrere Menschen stiegen aus, bewaffnet mit Äxten, Schlagstöcken und Steinen. Sie griffen den Krankenwagen an. Sie hätten angegeben, über die Plattform TikTok erfahren zu haben, dass Krankenwagen gefährlich seien, berichteten rumänische Medien.
Die Angreifer zerbrachen mit einem Steinwurf die Windschutzscheibe des Wagens, der Fahrer wurde dabei am Auge verletzt. Trotzdem setzte dieser die insgesamt etwa 30 Kilometer lange Fahrt ins Krankenhaus fort.
30 Tage U-Haft
Die sieben Tatverdächtigen – sechs Männer und eine Frau – kamen wegen Verdachts auf Körperverletzung und Störung der öffentlichen Ordnung vorläufig für 30 Tage in Untersuchungshaft, entschied das Gericht in der Stadt Dej.
Der Krankenwagen hatte bereits bei seiner Ankunft in Recea-Cristur Unruhe ausgelöst. Als der Fahrer dort anhielt, um Passanten nach der genauen Adresse des abzuholenden Patienten zu fragen, hätten diese die Auskunft verweigert und stattdessen ihre Smartphones gezückt, um zu filmen, berichtete die Lokalzeitung „Dejeanul“.
Eine auf TikTok verbreitete Falschnachricht, derzufolge Sanitäter mit Krankenwagen kleine Kinder rauben würden, hat in Rumänien gestern zu einem blutigen Angriff auf Rettungskräfte geführt. Sieben Tatverdächtige wurden verhaftet. Aus der Regierung kamen Forderungen nach mehr Kontrolle in sozialen Netzwerken.
Die Sanitäter hatten im Dorf Recea-Cristur einen Patienten abgeholt, um diesen in ein Krankenhaus in der nahe gelegenen Kreisstadt Cluj-Napoca zu bringen. Auf einer Landstraße versperrte ihnen ein Auto den Weg, mehrere Menschen stiegen aus, bewaffnet mit Äxten, Schlagstöcken und Steinen. Sie griffen den Krankenwagen an. Sie hätten angegeben, über die Plattform TikTok erfahren zu haben, dass Krankenwagen gefährlich seien, berichteten rumänische Medien.
Die Angreifer zerbrachen mit einem Steinwurf die Windschutzscheibe des Wagens, der Fahrer wurde dabei am Auge verletzt. Trotzdem setzte dieser die insgesamt etwa 30 Kilometer lange Fahrt ins Krankenhaus fort.
30 Tage U-Haft
Die sieben Tatverdächtigen – sechs Männer und eine Frau – kamen wegen Verdachts auf Körperverletzung und Störung der öffentlichen Ordnung vorläufig für 30 Tage in Untersuchungshaft, entschied das Gericht in der Stadt Dej.
Der Krankenwagen hatte bereits bei seiner Ankunft in Recea-Cristur Unruhe ausgelöst. Als der Fahrer dort anhielt, um Passanten nach der genauen Adresse des abzuholenden Patienten zu fragen, hätten diese die Auskunft verweigert und stattdessen ihre Smartphones gezückt, um zu filmen, berichtete die Lokalzeitung „Dejeanul“.