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Nachrichten aus Serbien

B92: Vučić: Diejenigen, die in Novi Pazar die Polizei angegriffen haben, werden strafrechtlich verfolgt; sowohl Serben als auch Bosniaken waren beunruhigt

Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, wandte sich an die Öffentlichkeit und erklärte, dass die Angreifer auf die Polizei in Novi Pazar zur Rechenschaft gezogen werden und dass ein solches Verhalten sowohl Serben als auch Bosniaken beunruhigt habe.

Zunächst äußerte er sich zum Angriff auf die Polizei in Novi Pazar:

„Was für die Menschen am wichtigsten ist, ist, dass wir den Frieden und die Stabilität bewahren werden – sowohl Serben als auch Bosniaken waren gestern beunruhigt, und das ist es, was die meisten Menschen besorgt.
Was ist das rationale Ergebnis des gestrigen Vorfalls? Das kann niemand erklären. Deshalb ist es wichtig, dass sich die Emotionen beruhigen, damit es zu einer Stabilisierung kommt, damit wir Gespräche führen können“, sagte er.

Anschließend erklärte er, worum es tatsächlich geht:

„Es hat keinen Polizeieinsatz gegeben. Lassen Sie uns das klären und fair sein, damit die Menschen in Serbien das verstehen. Dieses private Sicherheitspersonal – ich weiß nicht, wem es gehört – hat kein Gesetz verletzt. Es geht um eine Universität mit einem Rektor, der im Namen des Staates handeln muss. Es war ein Saustall, so wie manche Fakultäten in Belgrad, oder auch das Studenten-Kulturzentrum (SKC)“, sagte Vučić und fügte hinzu:

„In dem Moment ist der Rektor, der für Ordnung und Ruhe zuständig ist, gesetzlich befugt, ein privates Sicherheitsunternehmen zu beauftragen. Die Polizei hat keinen Fuß hineingesetzt, obwohl viele Leute die Autonomie der Universität mit dem physischen Raum verwechseln, in dem der Unterricht stattfindet. Die Polizei kam lediglich, um die Menschen zu schützen, die sich noch im Gebäude befanden, vor den Blockierern, die das Gebäude auf rechtswidrige Weise erneut besetzen wollten.“


Vučić: Oni koji su u Novom Pazaru napali policiju biće pravno gonjeni; Bili uznemireni i Srbi i Bošnjaci
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić obratio se javnosti i poručio da će napadači na policiju u Novom Pazaru odgovarati, kao i da je takvo ponašanje uznemirilo i Srbe i Bošnjake.

On se prvo osvrnuo na napad na policiju u Novom Pazaru.

"Ono što je za ljude najvažnije je to da ćemo sačivati mir i stabilnost, i Srbi i Bošnjaci su bili juče uznemireni, a to je ono što brine najveći broj ljudi.
Šta je racionalni ishod jučerašnjeg incidenta? To niko ne može da objasni, zato je važno da emocije utihnu, kako bi došlo do stabilizacije, kako bi mogli da razgovaramo", rekao je on.
Potom je objasnio o čemu se zapravo radi.
"Nije bilo intervencije. Da raščistimo, da budemo fer, da ljudi u Srbiji razumeju. To privatno obezbeđenje, a ne znam čije je, nijedan zakon nije kršilo. Reč je o Univerzitetu koji ima rektora, koji je dužan da radi u ime države. Bio je brlog, kao fakulteti u Beogradu, kao i SKC", rekao je Vučić i dodao:

"U tom trenutku rektor koji je zadužen za red i mir. Ona u skladu sa zakonom poziva privatno obezbeđenje. Policija nije kročila nogom, iako ljudi mešaju autonomiju univerziteta sa prostorom u kome se nastava odvija. Policija dolazi da zaštiti ljude koji su ostali unutra, od blokadera koji bi na protivpravni način ponovo da zauzmu objekat".

 
Zwischen Brlog und Blabla
Vucic, der unermüdliche Hüter von Frieden und Stabilität (vorzugsweise vor der Kamera), hat mal wieder klargestellt: In Novi Pazar hat es keinen Polizeieinsatz gegeben. Also, außer die Polizei, die doch kam – aber nur kurz – und eigentlich gar nicht richtig da war. Verständlich? Nein? Macht nichts.

Die Rektorin, offenbar neuerdings auch Sicherheitschefin im Staatsauftrag, hat laut Vucic alles ganz gesetzeskonform geregelt. Die Uni sei ohnehin ein „Brlog“ gewesen – was so viel heißt wie ein Schweinestall – aber zum Glück gibt’s da jetzt wieder Ordnung: dank Privatsecurity, Polizei-light und Präsidentenpropaganda in Vollausstattung.

Und während niemand genau weiß, was eigentlich passiert ist, weiß Vucic immerhin, was nicht passiert ist: ein Eingriff in die Autonomie – oder vielleicht doch, aber nur ein ganz legaler, emotional sehr stabiler. Klingt wie ein durchgeplanter Unfall.
Wenn in Serbien Proteste ausbrechen, sind es immer die anderen, die übertreiben – und Vucic, der Einzige, der aufräumen darf. Selbst wenn gar nichts passiert ist.
 
Informer: Der verhaftete albanische Mitarbeiter Saša Đorđević aus Štrpce arbeitete mit einer Zweigstelle des albanischen Staatlichen Nachrichtendienstes (SHISH) in Uroševac zusammen, die in bestimmten Kreisen auch als AKI bekannt ist.

Wie wir exklusiv erfahren haben, arbeitete Đorđević laut Informationen, die unser Ermittlungsteam erhalten hat, eng mit einem Agenten des albanischen Dienstes namens Dževat zusammen, einem ehemaligen Angehörigen der UÇK (UCK).

Dževat ist in der Filiale in Uroševac angestellt und unterhält direkte Kontakte zum Hauptsitz in Tirana.

Die häufigsten Treffpunkte zwischen Dževat und seinen Auftraggebern aus Tirana befinden sich im Großraum Prizren, insbesondere im Restaurant „Liqeni“ in Vrbnica. Die Treffen mit Đorđević fanden hingegen im Raum Uroševac und Štrpce statt.

Đorđević gab Informationen weiter, die sich auf Angehörige der BIA (serbischer Geheimdienst), des Innenministeriums und der serbischen Armee bezogen, und erhielt dafür von Dževat mehrere Hundert Euro pro Information.


EKSKLUZIVNO! Ovako je srpski izdajnik Kurtiju prodavao informacije o BIA, MUP i VS za samo par stotina evra (VIDEO)
Uhapšeni šiptarski saradnik Saša Đorđević iz Štrpca sarađivao je sa filijalom Državne informativne službe Albanije (ŠIŠ) u Uroševcu koja je u nekim krugovima poznata kao AKI.
Kako ekskluzivno saznajemo, prema podacima do kojih je došao naš istraživački tim, Đorđević je tesno sarađivao sa agentom albanske službe, izvesnim Dževatom koji je nekadašnji pripadnik OVK.

Dževat je inače zaposlen u filijali u Uroševcu i održava neposredne kontakte sa sedištem u Tirani.

Najćešća mesta susreta Dževata i nalogodavaca iz Tirane je šire područje Prizrena i konkretno restoran "Liqeni" u Vrbnici. Dok je kontakte sa Đorđevićem, Dževat održavao na području Uroševca i Štrpca.

Đorđević je odavao informacije koje su se odnosile na pripadnike BIA, MUP i Vojske Srbije, a za to od Dževata dobijao po nekoliko stotina evra po informaciji.

 
Na sowas! Wieder einmal wurde die serbische Öffentlichkeit vor einem ungeheuerlich gefährlichen „siptarskom saradniku“ gerettet – dieses Mal ist es der allseits gefürchtete Sasa Djordjević aus Štrpce, der laut streng vertraulichen Informationen („ekskluzivno saznajemo!“) nichts weniger tat, als für ein paar hundert Euro die Weltordnung zu untergraben.

Natürlich arbeitet er – wie könnte es anders sein – mit niemand Geringerem als einem ehemaligen UCK-Mitglied namens Dzevat zusammen, der vermutlich im geheimen Untergrundrestaurant „Liqeni“ in Vrbnica mit Sonnenbrille und Espresso finstere Pläne gegen Serbien schmiedet.

Und das alles koordiniert aus dem Hochsicherheitshauptquartier in Tirana, wo man offensichtlich nichts Besseres zu tun hat, als Dorfpolizisten, Rentner und lokale Beamte in Strpce auszuspionieren.

Aber zum Glück gibt es mutige investigativ-patriotische Medien, die uns mit derlei Enthüllungen Tag für Tag beschützen. Sonst hätten wir glatt gedacht, dass SaSa vielleicht einfach ein Nachbar ist, der niemandem was tut.

Bleibt nur noch eine Frage offen: Gibt’s bei Dzevat auch Mengenrabatt pro Information – oder läuft das eher wie bei gebrauchten Autoteilen?

Kann es sein, dass man unbedingt eine Retourkutsche auf die verurteilten serbischen Kriegsverbrecher im Kosovo brauchte?
 
B92: Streit unter den Blockierern: Đilas greift Kavčić, Russland und Lompar an – VIDEO

Dragan Đilas hat in einer Sendung eines oppositionellen Fernsehsenders erneut gezeigt, wie uneinig er und seine Mitstreiter unter den sogenannten „Blockierern“ tatsächlich sind, berichten Medien.

In der Sendung äußerte er sich unter anderem zu deren Auftritten in verschiedenen Formaten und kommentierte dabei auch, dass er – im Gegensatz zu Lompar – nicht wolle, dass seine Kinder in der Schule über Radovan Karadžić lernen, sondern über Aleksa Šantić, so berichten die Medien.


Rat među blokaderima: Đilas udario na Kavčića, Rusiju i Lompara VIDEO
Dragan Đilas je gostujući u emsiji na jednoj od opozicionih televizija ponovo pokazao koliko se on i njegove kolege blokaderi zapravo ne slažu, preneli su mediji.

Rat među blokaderima: Đilas udario na Kavčića, Rusiju i Lompara VIDEO
Dragan Đilas je gostujući u emsiji na jednoj od opozicionih televizija ponovo pokazao koliko se on i njegove kolege blokaderi zapravo ne slažu, preneli su mediji.

Naime, on je komentarisao njihovo učešće u nekoj od emisija, pa i prokomentarisao kako za razoliku od Lompara on "ne želi da mu deca u školi ne uče o Radovanu Karadžiću, već o Aleksi Šantiću", pišu mediji.

Opširinije pogledajte u video prilogu.

 
Blockierer vs. Blockierter: Djilas zündet rhetorische Streubombe gegen Kavcic, Russland und Professoren mit Bart – VIDEO
Belgrad – Es rumort in der edlen Welt des zivilisierten Protests: Dragan Djilas, Oppositionsgröße und Teilzeit-Blockierer, hat in einem dramatisch inszenierten Fernsehauftritt (vermutlich mit subtiler Hintergrundmusik und ernstem Blick) den inneren Zusammenhalt seiner eigenen Fraktion kurzerhand in die Luft gejagt.

Diesmal im Visier: Professor Kosta Kavcic, Russland (ja, das ganze Land) und der stets kulturbeflissene Milo Lompar, dessen Bart mittlerweile mehr Bücher gelesen hat als die Mehrheit des Parlaments.

Djilas, offenbar inspiriert von einem inneren Drang zur Selbstzerlegung der Opposition, ließ wissen, dass er nicht möchte, dass seine Kinder in der Schule über Radovan Karadzic lernen – sondern über Aleksa Santic, was wahrscheinlich das erste Mal seit 1914 ist, dass jemand im Fernsehen diese beiden Namen im selben Satz nennt.

Während Lompar heimlich eine Träne über ein verstaubtes Werk von Njegos verdrückt, Kavcic verwirrt an einem Mathebuch blättert und Russland... nun ja, Russland einfach Russland ist, bleibt Djilas unerschütterlich in seiner Mission: endlich einmal so viel Streit in der Opposition zu stiften, dass Vucic gar nichts mehr selbst machen muss.

Mehr davon – leider wirklich – im beigefügten Video.

 
Was serbische Medien über die Militärparade in Zagreb schreiben

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Das Lieblingsmedium des serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić, das Boulevardblatt Informer, dessen Chefredakteur Vučićs enger Freund Dragan Vučićević ist, war angesichts der Militärparade der kroatischen Armee außer sich.

Vučićs Lieblingsmedium über das „Ustascha-Gelage“ und den „Ustascha-General“

Die Nachricht über die Parade veröffentlichte das hetzerische Boulevardblatt unter dem Titel:
„Ustascha-Gelage in Zagreb! Die gesamte Staatsspitze Kroatiens feiert den Exodus von 250.000 Serben – Verbrecher Gotovina in der ersten Reihe (FOTO)“.

Vučićs Medium bezeichnete also die Militärparade eines souveränen Staates, der an Serbien grenzt, als „Ustascha-Gelage“.

„Die vierte Militärparade der kroatischen Streitkräfte seit der Unabhängigkeit Kroatiens von der SFRJ findet anlässlich des 30. Jahrestags der verbrecherischen militärisch-polizeilichen Operation Oluja statt, während der etwa 250.000 Serben aus Kroatien vertrieben wurden, 2.000 von ihnen wurden getötet oder gelten noch immer als vermisst. Diese verbrecherische Operation dauerte vom 4. bis 7. August 1995“, beginnt der Text von Vučićs Boulevardblatt. Die Sätze wurden im Original belassen.

Anschließend wurde beschrieben, woraus die Parade bestand, bevor der Text damit endet, dass General Ante Gotovina als „Ustascha-General“ bezeichnet wird – obwohl Gotovina keinerlei Verbindung zu den Ustascha oder der Ustascha-Bewegung hat.

„Gotovina ist ein Ustascha-General aus der Zeit des Krieges im ehemaligen Jugoslawien, bekannt für das Massaker an 150 gefangenen serbischen Soldaten in Mrkonjić Grad, und nach der Oluja-Operation richtete er in Knin sein Hauptquartier ein.“

Was andere serbische Medien schreiben

Auch andere serbische Medien berichteten über die Parade. Die regierungsnahe Politika und ebenfalls der regierungstreue Boulevard Alo brachten die Nachricht mit Titeln wie:
„DREI LÄNDER SAGTEN ‚NEIN‘ ZUR FEIER DER VERBRECHERISCHEN ‚OLUJA‘: Eine Botschaft gegen das Vergessen der serbischen Opfer.“

Sie berichten, dass „Montenegro, Italien und Slowenien sich weigerten, militärische Vertreter zur Parade anlässlich des 30. Jahrestags der Operation Oluja zu entsenden“ und dass „ihr Fernbleiben als klarer Protest gegen die Feier einer ethnischen Säuberung und als Beleidigung für die serbischen Opfer gewertet wird“, obwohl keines dieser Länder – insbesondere Italien und Slowenien – offizielle Gründe für ihr Fernbleiben genannt hat, die diese Interpretation stützen würden.

Telegraf.rs hob hervor, dass General Gotovina an der Parade teilnahm, den sie als Kriegsverbrecher bezeichnen, obwohl er vom Haager Tribunal freigesprochen wurde.

Ein Teil der serbischen Medien berichtete gar nicht über die Parade der kroatischen Armee.



Što srpski mediji pišu o mimohodu u Zagrebu
OMILJENI medij predsjednika Srbije Aleksandra Vučića, tabloid Informer, čiji je šef Vučićev kućni prijatelj Dragan Vučićević, izbezumio se vojnim mimohodom Hrvatske vojske.

Vučićev omiljeni medij o "ustaškom piru" i "ustaškom generalu"
Vijest o mimohodu huškački je tabloid donio s naslovom: "Ustaški pir u Zagrebu! Ceo državni vrh Hrvatske slavi egzodus 250.000 Srba - zločinac Gotovina u prvim redovima (FOTO)".

Dakle, Vučićev je medij vojni mimohod suverene države susjedne Srbiji nazvao "ustaškim pirom".

"Četvrta vojna parada Oružanih snaga od osamosteljanja Hrvatske od SFRJ održava se povodom obeležavanja 30. godišnjice zločinačke vojno-policijske akcije Oluja tokom koje je iz Hrvatske proterano oko 250 hiljada Srba, dok je 2.000 njih pobijeno ili se i danas vode kao nestali. Ova zločinačka akcija trajala je od 4. do 7. avgusta 1995. godine, otvara tekst Vučićev tabloid. Njihove rečenice ostavljamo u integralnom obliku.

Potom su prepričali od čega se sve sastojao mimohod, da bi tekst završili nazivajući generala Antu Gotovinu - ustaškim generalom, iako Gotovina nema apsolutno nikakve veze s ustašama ni ustaškim pokretom.

"Gotovina je ustaški general iz perioda rata u bivšoj Jugoslaviji, poznat po masakru 150 zarobljenih srpskih vojnika u Mrkonjić gradu, a posle "Oluje" je u Kninu uspostavio svoj štab".

Što pišu drugi srpski mediji
O mimohodu su izvijestili i drugi srpski mediji. Režimska Politika i također režimski tabloid Alo spinali su vijest o mimohodu naslovima poput: "TRI ZEMLJE REKLE "NE" PROSLAVI ZLOČINAČKE "OLUJE": Poruka protiv zaborava srpskih žrtava".

Navode da su "Crna Gora, Italija i Slovenija odbile poslati vojne predstavnike na paradu povodom 30 godina od operacije Oluja" te da se "njihov izostanak tumači se kao jasan protest protiv slavljenja etničkog čišćenja i uvreda za srpske žrtve", iako nijedna od tih zemalja, a posebno Italija i Slovenija, nisu dali nikakve razloge da je tako nešto razlog njihovog nesudjelovanja na mimohodu.

Telegraf.rs istaknuo je činjenicu da je na mimohodu bio general Gotovina kojeg nazivaju ratnim zločincem, premda je oslobođen na sudu u Haagu.

Dio srpskih medija nije izvijestio o mimohodu Hrvatske vojske.


 

Anhänge

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Es tut mir aufrichtig und tief leid wegen aller zivilen Opfer, die während und nach der Operation „Oluja“ leiden mussten oder ihr Leben verloren haben. Kein menschliches Leid – gleich welcher Nationalität – darf je relativiert oder ignoriert werden. Der Schmerz der serbischen Flüchtlinge und Vertriebenen verdient Mitgefühl und Anerkennung, auch in Kroatien.

Gleichzeitig halte ich es für zutiefst unehrlich, wenn gerade jene, die sich nie ernsthaft mit der Verantwortung für das Leid beschäftigt haben, das unter serbischer Politik in den 1990er-Jahren verursacht wurde, nun moralische Ankläger spielen.

Vucic war damals nicht nur ein Zuschauer, sondern ein aktiver Teil des Regimes von Milosevic – ein Regime, das die ethnische Säuberung, Belagerung von Städten, Massaker und Vertreibungen in Kroatien, Bosnien und im Kosovo mit zu verantworten hat. Vucic selbst hielt 1995, mitten im Krieg, als Abgeordneter der Radikalen Partei eine Rede im serbischen Parlament, in der er erklärte: „Für jeden getöteten Serben werden wir 100 Muslime töten.“ Solch ein Zitat kommt nicht von jemandem, der ein ehrlicher Fürsprecher von Frieden oder Gerechtigkeit ist.

Die Einseitigkeit und Hetze in manchen serbischen Medien heute – insbesondere wenn friedliche Gedenkveranstaltungen oder nationale Feiern sofort mit „Ustascha“-Begriffen dämonisiert werden – zeigt, dass es weniger um die Opfer geht, als um politische Instrumentalisierung und das Festhalten an einem revisionistischen Geschichtsbild.

Die Zukunft des Balkans kann nicht auf gegenseitigen Schuldzuweisungen und nationalistischer Rhetorik aufgebaut werden, sondern auf einem ehrlichen und kritischen Blick in die eigene Geschichte – auf allen Seiten.
 
Aber alo:
DOK U NOVOM PAZARU PSUJU MAJKU SRPSKU, DECU I ISUSA, AIDA ĆOROVIĆ PORUČUJE DA JE PRVI PUT PONOSNA Zna se i zašto!
Blokaderka Aida Ćorović poručuje da je "prvi put ponosna", dok u Novom Pazaru ekstremisti psuju majku srpsku, decu i Isusa
- Ja zaista to neskrivenim ponosom poslednjih meseci govorim da zapravo od raspada Jugoslavije ja nikada nisam osećala da se ponosim Srbijom, ja se sada ponosim - izjavila je ona.

Njene reči da se "ponosi" dolaze malo nakon divljanja ekstremista u Novom Pazaru koji su psovali majku srpsku, decu i Isusa ispred zgrade Državnog univerziteta, kao i gađanja policije ispred zgrade stolicama, kantama.

- Ponosim se gestovima prijateljatva i ljubavi, sve ono što nas je 90-ih užasno koštalo mi sada to lako prevazilazimo - dodala je ona.

Zašto je Aida ponosna na ovakvo stanje i huškanje na mržnju u Srbiji?

Više pogledajte u narednom snimku:

 
Na endlich! Serbien hat wieder ein echtes Staatsproblem: Eine Frau aus Novi Pazar ist stolz. Und das auch noch öffentlich! Während Stühle durch die Luft fliegen und jemand irgendwo Jesus beleidigt haben soll, steht Aida Corovic da und redet von Freundschaft und Liebe. Skandalös.

Zum Glück passt Vucics Lieblingsmedium auf und erkennt sofort den wahren Feind: nicht etwa die Armut, Korruption, Gewalt oder politische Lügen – nein, es ist eine zivilgesellschaftlich engagierte Frau, die es wagt, sich mit Minderheiten zu solidarisieren und dabei nicht einmal die serbische Mutter erwähnt.

Wer braucht schon kritische Stimmen, wenn man Schlagzeilen wie „psovali majku srpsku, decu i Isusa“ hat? Fast schon poetisch. Und natürlich ohne jede Kontextangabe – wie sich das für Qualitätsjournalismus gehört.

Und dann diese Frage am Schluss: „Zasto je Aida ponosna na ovakvo stanje i huskanje na mrznju u Srbiji?“
Tja, vielleicht, liebe Redaktion, weil ihr seit Jahren das beste Beispiel für eben dieses „huskanje“ seid. Chapeau!
Auch ein Fall für @mosnik
 
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