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Nachrichten aus Serbien

Habe mir Seselj gegeben, schon 1991 hat Seselj im Parlament die Saat für Hass und Vertreibung gelegt mit seiner Forderung nach einem Großserbien und Drohungen gegen Kroaten und Bosniaken. Wer heute Vucic verteidigt, sollte nicht vergessen, dass er seine Karriere im Schatten solcher Reden begann. Das war keine Politik für Wohlstand, sondern die Vorbereitung auf Krieg und Leid.
"Serbien muss alle Gebiete vereinen, in denen Serben leben – das ist unser historisches Recht.“
„Die kroatische Führung sind Separatisten und Verräter, die gegen das serbische Volk arbeiten.“
„Wir dürfen nicht zusehen, wie Serben in Kroatien und Bosnien bedroht werden – wir müssen bereit sein, sie zu verteidigen.“
„Die Föderation Jugoslawiens ist tot, nur ein starkes Serbien kann überleben.“
„Wer gegen die Idee eines Großserbien ist, stellt sich gegen das serbische Volk."

Historiker sehen darin eine direkte Linie zu ethnischen Säuberungen und den Verbrechen, für die er später in Den Haag verurteilt wurde

Seselj wirkt teilweise wie ein Provokateur. Das ist so, als ob Mladen Schwartz im kroatischen Parlament wäre. ^^
 
Übrigens:
B92: Vučić sendet starke Botschaft: „Wir werden niemandem erlauben, Serbien zu zerstören“ FOTO

Der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, meldete sich heute Abend auf Instagram zu Wort und schickte eine klare und kraftvolle Botschaft.

„Die Bürger Serbiens verdienen Frieden, Arbeit und Fortschritt. Wir werden niemandem erlauben, Serbien zu zerstören“, erklärte Vučić.

„Ich weiß, wie wenig ich denen in Zagreb, Sarajevo, Podgorica oder Priština gefalle. Ich weiß, dass ich weder in Washington noch in Brüssel, weder in Moskau noch sonst irgendwo besonders beliebt bin. Aber ihr müsst verstehen: Genau deshalb bin ich am stolzesten. Denn ich weiß, dass ich die beste Arbeit für unsere Leute in Pirot, Sombor, Kikinda, Priboj und Prijepolje leiste. Und das sind für mich die wichtigsten Dinge. Dafür habe ich kandidiert, dafür habe ich die Unterstützung und das Vertrauen des Volkes bekommen: um mich um mein Land, mein Volk und meine Bürger zu kümmern – und das werde ich auch weiterhin tun“, sagte Vučić in dem Video, das er bereits heute veröffentlicht hat.

„Solange ich lebe, werde ich für unser Serbien und unser Volk kämpfen“, betonte er.
Vučić poslao snažnu poruku: "Nikome nećemo dozvoliti da nam sruši Srbiju" FOTO
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić oglasio se večeras na Instagramu i poslao jasnu i snažnu poruku.

"Građani Srbije zaslužuju mir, rad i napredak. Nikome nećemo dozvoliti da nam sruši Srbiju", naveo je Vučić.

"Ja znam koliko se ne sviđam ni onima u Zagrebu, ni onima u Sarajevu, ni onima u Podgorici, ni onima u Prištini. Znam koliko nisam omiljeni lik ni u Vašingtonu, ni u Briselu, ni u Moskvi, ni ovamo, ni onamo. Ali, morate da razumete, zbog svega toga ja sam najponosniji. Jer ja znam da radim najbolji posao za našeg čoveka u Pirotu, Somboru, Kikindi, Priboju i Prijepolju. I to su za mene najvažnije stvari. Zbog toga sam se kandidovao, zbog toga sam dobio podršku i poverenje naroda, da brinem o svojoj zemlji, o svom narodu, o svojim građanima i to ću nastaviti da radim u budućnosti", rekao je Vučić u videu koji je objavio ranije danas.
"Dok sam živ boriću se za našu Srbiju i naš narod", istakao je.

 
Möchtegerngenozidler hat erneut klargemacht, dass er persönlich überall unbeliebt ist, ein echtes Alleinstellungsmerkmal, das er offenbar als Auszeichnung versteht. Während er sich selbst als letzten Schutzwall, gemeinsam mit der Hand Gottes, gegen den Untergang Serbiens inszeniert, warten die Bürger vermutlich immer noch darauf, dass dieser epische Kampf sich irgendwann in ganz normalen Fortschritt übersetzt. Wenn jeder Ort von Pirot bis Sombor angeblich sein persönliches Projekt ist, müsste Serbien längst wie ein skandinavisches Wunderland glänzen. Nun gut wenigstens weiß man, dass er sich solange er lebt Mühe geben will. Hoffen wir, dass irgendwann auch Ergebnisse mitkämpfen und nicht nur seine Hetzreden
 
Novosti: URTEIL DER VERBOHRTEN BLOCKIERER: Blockierer-Richterin und Zdenko Tomanović in Aktion – Verfolgung einer Journalistin wegen freier Meinungsäußerung

GERECHTIGKEIT und Recht existieren nicht, was soeben von der „Blockierer-Richterin“ Tatjana Bezmarević Janjić vom Ersten Grundgericht bestätigt wurde. Sie hat – entsprechend der Strafanzeige von Zdenko Tomanović – ein Urteil gefällt, mit dem sie die Chefredakteurin des Portals Novosti, Andrijana Nešić, für schuldig erklärte, ihr für ein Jahr die Ausübung der Tätigkeit als Chefredakteurin untersagte und ihr eine Geldstrafe von 450.000 Dinar auferlegte – allein aus dem Grund, dass sie eine andere Meinung hatte als die „Blockierer“.

Dass es sich um ein klares politisches Urteil leidenschaftlicher „Blockierer“ handelt, zeigt die Tatsache, dass die Richterin in diesem Verfahren am 23. Januar öffentlich ihre Unterstützung für die blockierenden Studenten zum Ausdruck gebracht hat. Mit anderen Worten, sie hat die Öffentlichkeit darüber informiert und allen signalisiert, dass sie die Interessen und Ziele dieser Gruppe und deren öffentliches Handeln unterstützt – was berechtigterweise Zweifel an ihrer Unparteilichkeit im konkreten Fall hervorruft.

Obwohl diese Umstände objektiv Zweifel an der Unvoreingenommenheit der Richterin wecken, hat Vesna Živković, die stellvertretende Präsidentin des Ersten Grundgerichts in Belgrad, abgelehnt, Richterin Tatjana Bezmarević Janjić von dem Fall auszuschließen.

ПРЕСУДА ОСТРАШЋЕНИХ БЛОКАДЕРА: Судија блокадерка и Зденко Томановић у акцији прогона новинара због слободног мишљења
ПРАВДА и право не постоје, а ово је управо потврдила судија блокадерка Татјана Безмаревић Јањић из Првог основног суда, која је поступајући по кривичној тужби Зденка Томановића донела пресуду да огласи кривом уредницу портала Новости Андријану Нешић и забрани јој обављање делатности главног уредника на годину дана и изрекне новчану казну од 450.000 динара, а само из разлога што је имала другачије мишљење од мишљења блокадера.
Да се ради о чистој политичкој пресуду острашћених блокадера говори чињеница да је судија у овом поступку 23. јануара јавно је дала подршку студентима блокадерима. Другим речима она је јавност обавестила и свима ставила до знања да подржава интересе и циљеве те групе и њихово јавно деловање, што оправдано изазива сумњу у њену непристрасност у конкретном предмету.

Иако, ове околности објективно изазивају сумњу у непристрасност судије, заменик председника Првог основног суда у Београду Весна Живковић одбила је да изузме судију Татјану Безмаревић Јањић из случаја.

 
Wieder einmal liefern die regierungsnahen Medien eine Heldengeschichte aus ihrem Paralleluniversum, in dem Richter angeblich finstere Blockierer sind und jede abweichende Meinung eine Staatsbedrohung darstellt. Natürlich ist die Welt dort ganz einfach: Wer nicht applaudiert, muss Teil einer großen Verschwörung sein. Beeindruckend, wie viel Empörung man produzieren kann, ohne auch nur eine Sekunde über Fakten zu stolpern. Wenn das so weitergeht, brauchen sie bald Fantasy als eigenes Ressort.
 
Aber alo: NEUE DROHUNGEN AUS ZAGREB: „Kroatien wird Serbien einen sehr konkreten und starken Schlag versetzen“

Das Portal Dnevno.hr veröffentlichte einen Text, in dem eine weitere Blockade Kroatiens auf dem Weg Serbiens in die Europäische Union angekündigt wird.

„Kroatien wird Serbien einen sehr konkreten und starken Schlag versetzen“, heißt es im Titel des Beitrags auf Dnevno.hr, in dem eine weitere Hürde Kroatiens für Serbiens EU-Beitritt angekündigt wird. Das Portal zitiert dabei die Aussage des kroatischen Verteidigungsministers Ivan Anušić, der offen zugibt, dass Zagreb bereit sei, „Serbiens EU-Beitritt zu blockieren“.

„Anušić hat dieser Tage klar zu verstehen gegeben, worüber schon lange spekuliert wurde – Kroatien ist bereit, Serbiens Eintritt in die Europäische Union zu blockieren, falls die Frage der Vermissten nicht gelöst wird“, schreibt Dnevno.hr in einem Artikel, in dem Anušić Serbien weiter vorwirft, sich auf unangemessene Weise an der Lösung offener Fragen aus dem Krieg im ehemaligen Jugoslawien zu beteiligen.

Er drohte offen, dass – sollten die Serben sagen, sie wollten keine Angaben zu den Vermissten machen oder hätten sie nicht – „natürlich auch ihr EU-Beitritt auf dem Tisch liegen wird“.

„Die Serben müssen alle Gesetze und alles erfüllen, was auch wir erfüllen mussten, als Kroatien in die Europäische Union eintrat. Ein solcher Prozess erwartet auch Serbien. Und wir erwarten natürlich von Serbien, dass es die Dokumentation über die Vermissten liefert. Und natürlich wird eines der Gesprächsthemen sein, ob Kroatien seine Unterstützung, sein grünes Licht für Serbiens EU-Beitritt geben wird. Die Frage ist, ob Serbien überhaupt in die EU eintreten will. Das ist die Frage aller Fragen“, sagte Anušić.

Laut Dnevno.hr wird diese Haltung zu Serbien und seinem EU-Pfad auch im Büro des kroatischen Präsidenten Zoran Milanović vertreten.

„Unabhängig davon, ob und wann Serbien der EU beitritt – die Frage der Vermissten muss gelöst werden“, sagte das Büro Milanovićs gegenüber dem kroatischen Sender RTL, auf den sich Dnevno.hr beruft.

STIGLE NOVE PRETNJE IZ ZAGREBA: "Hrvatska će Srbiji zadati vrlo konkretan i jak udarac"
Portal Dnevno.hr objavio tekst u kojem se najavljuje još jedna rampa Hrvatske na putu Srbije ka Evropskoj uniji

"Hrvatska će Srbiji zadati vrlo konkretan i jak udarac", deo je naslova teksta na portalu Dnevno.hr, u kojem se najavljuje još jedna rampa Hrvatske na putu Srbije ka Evropskoj uniji. Portal zapravo citira izjavu hrvatskog ministra odbrane Ivana Anušića u kojoj on otvoreno priznaje kako je Zagreb spreman da "Srbiji blokira ulazak u EU".

- Anušić je ovih dana jasno dao do znanja ono o čemu se dugo nagađalo - Hrvatska je spremna blokirati Srbiji ulazak u Evropsku uniju ukoliko se ne reši pitanje nestalih - piše Dnevno.hr u članku u kojem Anušić dalje nastavlja da optužuje Srbiju da na neadekvatan način učestvuje u rešavanju pitanja otvorenih nakon rata na prostoru bivše Jugoslavije.

On je otvoreno zapretio da, ukoliko Srbi kažu da ne žele da daju podatke o nestalima ili ih nemaju, "naravno da će biti na stolu i njihov ulazak u Evropsku uniju".

- Srbi moraju ispoštovati sve zakone i sve što smo i mi bili primorani ispoštovati onda kada je Hrvatska ulazila u Evropsku uniju. Takav proces čeka i Srbiju. I mi naravno očekujemo od Srbije da isporuči dokumentaciju o nestalima. I naravno da će jedna od tema razgovora biti hoće li Hrvatska dati podršku, zeleno svetlo ulasku Srbije u Evropsku uniju. Pitanje je da li Srbija uopšte želi da uđe u EU. To je pitanje svih pitanja - naveo je Anušić.

Prema navodima Dnevno.hr, takav stav o Srbiji i njenom putu u Evropsku uniju imaju i u kancelariji predsednika Hrvatske Zorana Milanovića.

- Bez obzira na to hoće li i kada Srbija ući u EU, pitanje nestalih mora da se reši - rečeno je iz Milanovićeve kancelarije hrvatskom RTL-u na koji se Dnevno.hr poziva.

 
Wirklich überraschend, dass Kroatien wissen möchte, wo seine während des Krieges verschwundenen Bürger liegen – wer hätte gedacht, dass das ein Thema sein könnte? Und natürlich wird in Belgrad sofort so getan, als handle es sich um irgendeine perfide geopolitische Intrige, statt um eine völlig normale Forderung eines EU-Mitgliedstaats. Aber klar: Wenn man jeden Hinweis auf Verantwortung als "udarac" verkauft, dann klingt sogar die Suche nach Vermissten wie ein Angriff. Vielleicht wäre es einfacher, statt dramatischer Schlagzeilen einfach ein paar Archive zu öffnen, das spart Energie, Tinte und Empörung. Anscheinend ist man von serbischer Seite nicht dazu bereit. Gut, in Kroatien läuft es anscheinend auch nicht viel besser.
 
IMMER NOCH GÜLTIG
Die kroatische Botschaft in Belgrad empfiehlt Kroaten: „Reisen Sie nicht nach Serbien, es sei denn, es ist unbedingt notwendig.“
„Ausweisungen, Festnahmen an der Grenze und Verweigerungen von Arbeitsgenehmigungen wurden in letzter Zeit nicht verzeichnet“, sagte der stellvertretende kroatische Botschafter in Belgrad, Ivan Zeko-Pivač.
Die Empfehlung an kroatische Staatsbürger, nicht unbedingt notwendige Reisen nach Serbien zu verschieben, gilt weiterhin, aber Tatsache ist, dass es in letzter Zeit keine Ausweisungen, Festnahmen an der Grenze oder Verweigerungen von Arbeitsgenehmigungen gegeben hat, sagte der stellvertretende kroatische Botschafter in Belgrad, Ivan Zeko-Pivač .

Anlässlich der Feierlichkeiten zum fünften Jahrestag der Kroatischen Stiftung „Antun Gustav Matoš“ erklärte Zeko-Pivač, dass es positive Entwicklungen hinsichtlich der Möglichkeiten zur Zusammenkunft und Bewahrung der Identität der Kroaten in Belgrad gebe, denen der Staat einen repräsentativen Raum im Stadtzentrum zur Verfügung gestellt habe.

„Die Kroaten in Belgrad können ihre nationale Identität zum Ausdruck bringen und pflegen. Ob dies jedoch in dem Maße geschieht, wie sie und wir in der Botschaft es uns wünschen, ist eine andere Frage“, fügte Ivan Zeko-Pivač hinzu .

Mit Blick auf den Vergleich der Rechte der serbischen Minderheit in Kroatien und der kroatischen Minderheit in Serbien, die im vor 21 Jahren unterzeichneten Abkommen über den gegenseitigen Schutz von Minderheiten festgelegt sind, merkte er an, dass noch mehr zu erwarten sei.

Seit dem Abschluss dieses Dokuments weisen die kroatischen Behörden und die Führung der kroatischen Gemeinschaft auf das noch nicht verwirklichte Schlüsselrecht hin – garantierte Repräsentationssitze für die kroatische Minderheit in den Repräsentationsorganen Serbiens.

Die Rahmenbedingungen für die Tätigkeit der Stiftung „Antun Gustav Matoš“ wurden auch von ihrem Direktor Marin Piuković als positiv bewertet . Er hob die Einführung von Kursen in kroatischer Sprache am Hauptsitz als größten Erfolg hervor.

„Wir haben 14 Teilnehmer, was angesichts der negativen gesellschaftlichen Atmosphäre, insbesondere gegenüber Kroaten, und der Tatsache, dass wir solche Aktivitäten in Belgrad noch nie zuvor durchgeführt haben, eine ermutigende Zahl ist“, sagte Marin Piuković .

 
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