Aktuelles

Nachrichten aus Serbien

Ahja, plötzlich ist Hasssprache also das große Problem. Interessant, wie empfindlich man wird, wenn man einmal behauptet, selbst Opfer davon zu sein. Sonst gehört scharfe Rhetorik, Dauerempörung und das Zeichnen finsterer Feindbilder doch eher zum politischen Alltagsgeschäft der eigenen Seite. Man braucht ja nur Beiträge der Hand Gottes lesen.

Wenn jede aufgeheizte Formulierung automatisch als Beweis für organisierte Gewalt herhalten muss, dann müsste man konsequenterweise auch die eigenen Schlagzeilen, Warnungen vor angeblichen Verschwörungen und permanenten Alarmismus unter die Lupe nehmen. Ironischerweise wären die Archive dafür prall gefüllt.

Vielleicht wäre es ja tatsächlich ein Fortschritt, wenn alle Beteiligten, Regierung wie Opposition, den Ton etwas senken würden. Weniger martialische Metaphern, weniger dramatische Selbstinszenierung, mehr nüchterne Fakten. Das wäre vermutlich die radikalste Neuerung in dieser Debatte. Verstehe schon, nüchterne Faken sind eher nichts für Vucic und Kumpane.
 
B92: Kroatien und die Blockierer machen Vučić für alles verantwortlich“ – So nehmen sie mit finanzieller und medialer Unterstützung das serbische Volk ins Visier

Der Fall der Slobodna Dalmacija, eines Mediums aus Split, das über die Geschichte eines Gastwirtes aus Velika Plana berichtete, ist nur ein weiterer Beweis für die Verflechtung kroatischer und sogenannter Blockierer-Medien in Serbien, für ihre Verbundenheit sowie für gemeinsame Aktionen und Ziele.

Die Medien schreiben, dass diese Verbindung bereits zu Beginn des Versuchs einer sogenannten „Farbrevolution“ in Serbien offensichtlich gewesen sei – als das Boulevardblatt Danas in Fortsetzungen das kroatische „Blockade-Kochbuch“ veröffentlichte, eine Anleitung zur Blockade von Fakultäten.

Der Professor der Fakultät für Politikwissenschaften Milan Petričković erklärte gegenüber Kurir, dass Kroaten gemeinsam mit serbischen Blockierern gezielt Präsident Vučić ins Visier genommen hätten, weil er im Land wie auch international als Symbol für die Verteidigung der nationalen Interessen Serbiens wahrgenommen werde.

„Es ist außerordentlich wichtig zu betonen, dass sie über Vučić ganz Serbien und unser gesamtes Volk stigmatisieren und entmenschlichen wollen. Sie möchten das serbische Volk insgesamt als Beispiel für Antidemokratie sowie für die Verletzung von Menschen- und Medienrechten darstellen und über Kroatien, das EU-Mitglied ist, ein solches Bild von uns nach Europa senden. Natürlich schrecken sie deshalb nicht davor zurück, verschiedene Geschichten zu erfinden und zu fabrizieren – sogar so bizarre“, sagt Petričković gegenüber Kurir und fügt hinzu:

„Ihnen bleibt offenbar nichts anderes mehr übrig, als zu erfinden, dass sich der Präsident eines Staates mit irgendeinem Café in der Provinz beschäftigen würde – und wer ist so naiv, das zu glauben? Leider sind in diesem hybriden Krieg und in der Verflechtung der Blockierer mit kroatischen Diensten solche Erfindungen nichts Neues“, sagt Petričković und erinnert an den Fall eines angeblich zusammengeschlagenen Minderjährigen in Valjevo, der sich später als nicht existent herausstellte, sowie an eine Studentin, die angeblich von der Polizei in einer Dienststelle an einen Heizkörper gefesselt worden sei und schließlich selbst gezwungen war, diese Behauptungen zu dementieren.

Petričković bewertet, dass von Anfang an eine Beteiligung kroatischer Geheimdienste und ihrer NGOs am Versuch einer „Farbrevolution“ in Serbien vorhanden gewesen sei.
"Hrvatska i blokaderi krive Vučića za sve"; Tako targetiraju srpski narod uz finansijsku i medijsku podršku
Slučaj Slobodne Dalmacije, splitskog medija koji je preneo priču o ugostitelju iz Velike Plane samo je još jedan dokaz o sprezi hrvatskih i blokaderskih medija u Srbiji, njihovoj povezanosti i zajedničkim akcijama i ciljevima.

Mediji pišu da je ta povezanost bila očigledna još na početku pokušaja obojene revolucije u Srbiji – kada je tabloid Danas u nastavcima objavljivao hrvatsku "Blokadnu kuharicu" – uputstvo za blokade fakulteta.

Profesor Fakulteta političkih nauka Milan Petričković kaže za Kurir da su Hrvati zajedno sa srpskim blokaderima targetirali upravo predsednika Vučića jer je kod nas, ali i u svetu prepoznat kao simbol odbrane nacionalnih interesa Srbije.

"Izuzetno je važno da podvučemo da preko Vučića žele da stigmatizuju i dehumanizuju celu Srbiju i ceo naš narod. Žele da celokupan srpski narod predstave kao primer antidemokratije, kršenja ljudskih prava i medijskih sloboda, a preko Hrvatske koje je članica EU, da takvu sliku o nama pošalju u Evropu. Naravno da zbog toga ne prezaju od izmišljanja i fabrikovanja raznih priča, pa čak i ovako bizarnih", kaže Petričković za Kurir i dodaje:

"Nije im više ostalo ništa drugo nego da izmisle da bi se predsednik jedne države bavio nekim kafićem u provinciji, pa ko je toliko naivan da u to poveruje? Nažalost, u tom hibridunom ratu i sprezi blokadera sa hrvatskim službama izmišljotine nisu ništa novo", kaže Petričković i podseća da na slučajeve navodno prebijenog maloletnika u Valjevu za koga se ispostavilo da ne postoji, ali i na jednu studentkinnju koju je navodno policija vezivala za radijator u jednoj PU, a koja je na kraju bila prinuđena i lično da demantuje ove laži.

Petričković ocenjuje da je od samog početka prisutna upletenost Hrvatskih obaveštajnih službi i njihovih NVO u pokušaj obojene revolucije u Srbiji.

"Ta podrška je bila logistička, finansijska, ali i medijska u kreiranju ovakvih i sličnih spinova. Zabrinjavajuće je što se zvanični Zagreb nikad nije ogradio od ovakvog delovanja, a srpski blokaderi su ranije dolazili kod Hrvata poput Picule koji je perjancica antisrpskog narativa. Ipak, ova suluda priča je dokaz da su ostali bez ideja i da ih je narod pozreo i da se sada hvataju bukvalno za slamu kako bi za predstavili ne samo Vučića, nego i ceo srpski narod u negativnom svetlu", kaže prof Petričković.

 
Beeindruckend wie viele Verschwörungen, Geheimdienste, NGOs, Mediennetzwerke und Café-Besitzer man in einen einzigen Artikel packen kann. Fehlt eigentlich nur noch der Wetterbericht, der ebenfalls aus Zagreb gesteuert wird. Paranoia pur. Also nichts neues bei Vucic und seinen Medien

Offenbar reicht heute schon ein Bericht in einer ausländischen Zeitung, um gleich einen internationalen "hybriden Krieg“ auszurufen. Dass Journalisten in verschiedenen Ländern manchmal über dieselben Themen schreiben, scheint in dieser Logik wohl nur noch mit geheimen Befehlsstrukturen erklärbar zu sein.

Besonders elegant ist auch die Idee, über eine Person gleich ein ganzes Volk zu „dehumanisieren“. Ein argumentativer Spagat, der ohne Belege auskommt, dafür aber mit maximaler Dramaturgie arbeitet. Fakten? Quellen? Konkrete Nachweise? Ach was, das würde ja die Spannung ruinieren. Die Hand Gottes hat sich da ein Vorbild genommen.

Kurz gesagt: weniger Analyse, mehr Alarmismus. Wer so schreibt, will offenbar nicht aufklären, sondern beeindrucken, Hass versprühen – vorzugsweise mit möglichst großen Schlagworten und möglichst wenig Substanz.
 
Aber alo: „Solche Märchen für kleine Kinder, wie: Du darfst nicht …“ Vučić veröffentlichte ein neues Video – er hat eine scharfe Antwort für sie parat.
Ihr könnt mich schlagen – ihr könnt nicht …

„Niemand wird mir jemals verbieten, in meinem Land dorthin zu gehen, wohin ich will, wann ich will und wie ich will“, erklärte der serbische Präsident Aleksandar Vučić über seinen Instagram-Account.

– Es ist nicht die Frage, ob ich darf oder nicht darf, diese Märchen für kleine Kinder wie ‚du darfst nicht‘ – und was würdest du tun, Miran Pogačar, oder du, Brković? Ihr könnt mich nicht schlagen, ihr treibt andere Menschen zur Gewalt, warum tut ihr das? – fragte Vučić und fügte hinzu:

– Ihr könnt euch vorstellen, wie Serbien aussehen würde, welcher Hass herrschen würde und welche Verfolgung freiheitsliebender Menschen stattfinden würde, wenn sie – Gott bewahre – an die Macht kämen. Ihr wollt die Demokratie abschaffen, ihr wollt andere Meinungen abschaffen, ihr wollt nur drohen, töten, zerstören. Nichts anderes.

"TE BAJKE ZA MALU DECU, KAO, NE SMEŠ..." Vučić objavio nov snimak, IMA SPREMAN OŠTAR ODGOVOR ZA NJIH
Da me bijete - ne možete...

"Nikada mi niko neće zabraniti da idem po svojoj zemlji gde hoću, kad hoću i kako hoću", poručio je predsednik Srbije Aleksandar Vučić putem svog Instagram naloga.

- Nije pitanje smem li ja ili ne smem, te bajke za malu decu kao ne smeš, a šta bi ti uradio Mirane Pogačaru ili ti Brkoviću? Da me bijete ne možete, terate druge ljude u nasilje, zašto to radite? - pitao je Vučić i dodao:

- Možete da zamislite kako bi izgledala Srbija, kakva bi mržnja vladala kakav bi se progon slobodoljubivih ljudi sprovodio da oni ne daj Bože dođu na vlast. Vi biste da ukinete demokratiju, da ukinete drugačije mišljenje, samo želite da pretite, ubijate, razarate. Ništa drugo.

 
Ahja, niemand darf Ihnen sagen, wohin Sie gehen, wann Sie gehen und wie Sie gehen? Beruhigend zu wissen, dass wenigstens einer im Land völlige Bewegungsfreiheit genießt.

Und diese "Märchen für kleine Kinder“ – interessant, wie oft sie erzählt werden, wenn jemand Kritik äußert. Offenbar ist jede Frage gleich ein Umsturzversuch und jede Opposition eine Horde finsterer Demokratieabschaffer.

Besonders eindrucksvoll ist auch die Zukunftsvision: Falls andere jemals regieren würden, bräche sofort Hass, Verfolgung und Untergang herein. Praktisch, so spart man sich jede inhaltliche Debatte und malt stattdessen gleich die Apokalypse an die Wand. Nur, was würde sich zum Vucic-Regime da ändern? :mrgreen:

Kurz gesagt, wenn man sich selbst ständig als letzten Verteidiger der Freiheit darstellt, während alle anderen nur drohen, töten und zerstören wollen, dann wirkt das weniger wie ein Argument und mehr wie ein Drehbuch für ein sehr dramatisches Instagram-Video wo die Hand Gottes Beifall klatscht.
 
B92: Bischof Sergije an Vučić: Ihr Name wird mit goldenen Buchstaben in der Geschichte der Krajina geschrieben werden

Der Bischof von Bihać-Petrovac, Sergije, erklärte heute, dass ohne die Hilfe und Fürsorge des Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić, die historische Wiederherstellung des Klosters Rmanj – eines der bedeutendsten geistlichen und kulturellen Zentren in der Bosnischen Krajina – nicht möglich gewesen wäre.

Wir geben seine Rede aus dem Gebäude des Präsidiums in voller Länge wieder.

„Sehr geehrter Herr Präsident der Republik Serbien, wir sind heute hierher nach Belgrad, in die Hauptstadt Serbiens und aller Serben, gekommen, um Ihnen unseren verdienten Dank, aufrichtigen Respekt und brüderliche Liebe für all das Gute auszudrücken, das Sie in den vergangenen Jahren für uns, die jenseits der Drina lebenden Serben, getan haben – einschließlich uns in der Eparchie Bihać-Petrovac-Rmanj, wo wir jahrzehntelang von allen verlassen und vergessen worden waren.

Das Vergessen ist schwerer als der Exodus, den wir erlebt haben, denn der kleine Mensch hat die Kraft zu kämpfen, solange er weiß, dass sich jemand um ihn sorgt. Wahre und echte Unterstützung hat es nie gegeben, weil die Gebiete von Bosansko Grahovo, Glamoč, Drvar und Bosanski Petrovac der Willkür jener überlassen waren, die uns auch vertrieben haben. Dank Ihnen und Ihrer Fürsorge haben wir das alte Kloster Rmanj erneuert, das heute nach der Restaurierung strahlt wie niemals zuvor in seiner Geschichte. Die historische Erneuerung dieser rmanjer Heiligtums hätten wir ohne Ihre selbstlose Hilfe nicht durchführen können – Sie haben den historischen Moment erkannt und es ermöglicht, dass wir vollenden, wovon wir bis dahin nur hatten träumen können. Dafür werden Sie mit goldenen Buchstaben in die Geschichte der Krajina eingetragen werden, die sich erinnert und nicht vergisst.

Die Geschichte der Krajina hat auch Petar Karađorđević nicht vergessen – damals Fürst und später König –, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Petar Mrkonjić in die Krajina kam, um im Befreiungskampf der serbischen Aufständischen unter Führung von Petar Pecija und Golub Babić zu helfen. Deshalb erinnern wir uns bis heute an Petar Karađorđević und erwähnen ihn, und Mrkonjić Grad trägt heute seinen Namen. Nach ihm geriet die Krajina in Vergessenheit bei Mutter Serbien. Doch die Augen der Krajina blieben auf die Mutter gerichtet, in der Hoffnung auf ihre Rückkehr und ihre warme Umarmung. In diesem Warten vergingen Jahrzehnte um Jahrzehnte, und die Krajina wartete – und erlebte – gerade Sie, Herr Vučić, der sich nach Petar Karađorđević auch an uns erinnerte, die das historische Schicksal an den Rand des Abgrunds geführt hat. Ob wir bestehen bleiben oder verschwinden werden, hängt von vielem ab, vor allem aber von uns selbst, von unserer Opferbereitschaft, aber auch von jenen, die Serbien und die Republika Srpska führen. Deshalb bitten wir Sie demütig, Herr Präsident, mit der Kraft Ihrer Autorität unseren Kampf ums Überleben in der Krajina zu unterstützen, in den Gegenden, in denen wir seit jeher die Mehrheitsbevölkerung waren. Diese Gebiete sind weit größer als die vier Gemeinden, die ich erwähnt habe. Die Kirche wird bei ihrem Volk bleiben, doch damit die Kirche dem Volk nützt, muss sie stark und gefestigt sein und ihr Klerus der historischen Aufgabe gewachsen – denn so, wie wir heute handeln, so wird es uns in den kommenden Jahrzehnten und Jahrhunderten ergehen.“

Episkop Sergije Vučiću: Vaše ime će biti ispisano zlatnim slovima u krajiškoj istoriji
Episkop bihaćko-petrovački Sergije izjavio je danas da bez pomoći i brige predsednika Srbije Aleksandra Vučića ne bi bila moguća istorijska obnova manastira Rmanj, jednog od najznačajnijih duhovnih i kulturnih središta u Bosanskoj Krajini.

Njegov govor iz zgrade Predsedništva prenosimo u celosti.

"Poštovani gospodine predsedniče Republike Srbije, došli smo danas ovde, u Beograd, prestoni grad Srbije i svih Srba, da Vam iskažemo zasluženu zahvalnost, istinsko poštovanje i bratsku ljubav za sva ona dobročinstva koja ste prethodnih godina učinili nama, prekodrinskim Srbima, uključujući i nas u eparhiji bihaćko-petrovačkoj-rmanjskoj, u kojoj smo decenijama bili ostavljeni i zaboravljeni od svih.

Zaborav je teži od egzodusa koji smo doživeli, jer mali čovek ima snage da se bori dok zna da je nekome stalo do njega. Prave i istinske podrške nikada nije bilo, zato što su područja Bosanskog Grahova,Glamoča, Drvara i Bosanskog Petrovca bila ostavljena na milost i nemilost onima koji su nas i prognali. Zahvaljujući Vama i Vašoj brizi, obnovili smo drevni manastir Rmanj, koji danas nakon obnove sija kao nikada u svojoj prošlosti. Istorijsku obnovu rmanjske svetinje ne bismo mogli izvesti bez Vaše nesebične pomoći, prepoznali ste istorijski trenutak i učinili da završimo ono o čemu smo do tada mogli samo sanjati. Po tome ćete biti upisani zlatnim slovima u krajišku istoriju koja pamti i ne zaboravlja.

Krajiška istorija nije zaboravila ni Petra Karađorđevića, tada kneza, a posle kralja koji je u drugoj polovini 19. veka došao u Krajinu kao Petar Mrkonjić da pomogne u oslobodilačkoj borbi srpskih ustanika, predvođenih Petrom Pecijom i Golubom Babićem. Zbog toga, Petra Karađorđevića i danas pamtimo i pominjemo, a Mrkonjić Grad po njemu nosi današnje ime. Nakon njega, Krajina je pala u zaborav majke Srbije. Ali su krajiške oči ostale zagledane u majku, nadajući se njenom povratku i njenom toplom zagrljaju. U tom iščekivanju, prošle su decenije i decenije, a Krajina je čekala i dočekala upravo Vas, gospodine Vučiću, da se nakon Petra Karađorđevića setite i nas koje je istorijska sudba dovela na ivicu ponora. Da li ćemo opstati, ili nestati zavisi od mnogo toga, ali najviše od nas samih, od naše spremnosti na žrtvu, ali i od onih koji vode Srbiju i Srpsku. Zato Vas najponiznije molimo, gospodine predsedniče, da snagom Vašeg autoriteta, podržite našu borbu za opstanak u Krajini, u krajevima u kojima smo oduvek bili većinski narod. Ti krajevi su mnogo širi od 4 opštine koje sam pomenuo. Crkva će ostati sa svojim narodom, ali da bi crkva bila u koristi narodu, ona mora biti snažna i jaka, a njeno sveštenstvo na visini istorijskog zadatka, jer kako budemo činili danas, tako će nam biti u narednim decenijama i vekovima.

 
Offenbar reicht eine Klosterrestaurierung inzwischen aus, um jemanden gleich in goldene Lettern der Geschichte zu meißeln, das geht schneller als jede historische Aufarbeitung. Von Krieg, Vertreibungen und schweren Verbrechen, die in der Krajina auch von serbischer Seite begangen wurden, ist in dieser Hymne allerdings erstaunlich wenig zu hören. Stattdessen wird Geschichte auf ein Dankesschreiben mit religiösem Briefpapier reduziert. Praktisch, wo Pathos regiert, braucht man keine unbequemen Fragen. Und wenn jede Kritik gleich als Vergessen oder Undank gilt, dann wird Erinnerung schnell zur Einbahnstraße. Geschichte ist eben komplizierter, als es feierliche Reden aus Präsidentengebäuden gern darstellen und das klatschen der Hand Gottes unüberhörbar.
 
Novosti: Čedomir Antić zerlegt die sogenannte „Studentenliste“: Keine Studenten darauf, und das Programm wurde von künstlicher Intelligenz geschrieben

PROFESSOR Čedomir Antić erklärte gegenüber den blockierenden Studenten, dass sich auf ihrer Liste keine Studenten befänden.

„Das ist eine Studentenliste, auf der es keine Studenten gibt, und ihr Programm wurde von künstlicher Intelligenz geschrieben!“

ČEDOMIR ANTIĆ RAZMONTIRAO TZV. STUDENTSKU LISTU: Studenata nema, a program im je pisala veštačka inteligencija
PROFESOR Čedomir Antić poručio je studentima blokaderima da na njihovoj listi nema studenta.
"To je studentska lista na kojoj studenata nema a program im je pisala veštačka inteligencija!"

 
Cedomir mir graut vor dir, schon klar, wenn einem das Programm nicht gefällt, war es eben die künstliche Intelligenz. Praktisch, denn so muss man sich weder mit Inhalten noch mit echten Studenten befassen. Offenbar ist KI inzwischen für alles zuständig: Wahlprogramme, Proteste und unbequeme Meinungen gleich mit. Fehlt nur noch der Hinweis, welches Modell genau schuld ist. Vielleicht sollte man der Technik danken, dass sie neuerdings auch politische Debatten übernimmt. :mrgreen:
 
Informer: Skandal: Dolovac versucht erneut, dem Oberstaatsanwalt in Belgrad einen Fall zu entziehen – sie schützt und bevorzugt Stamenković

Die Oberste Staatsanwältin Zagorka Dolovac hat erneut versucht, dem Höheren Staatsanwalt in Belgrad einen Fall zu entziehen und ihn der Staatsanwaltschaft für organisierte Kriminalität zuzuweisen, die von ihrem Gefolgsmann Mladen Nenadić geleitet wird!

Dieses Mal geht es, wie wir erfahren, um die Entziehung einer Strafanzeige, die der Justizminister Nenad Vujić gegen den Vorsitzenden des Hohen Staatsanwaltsrates, Branko Stamenković, wegen der Straftat der pflichtwidrigen Dienstausübung eingereicht hat.

Die Entscheidung über die sogenannte Substitution traf Dolovac nur einen Tag vor der angesetzten Anhörung Stamenkovićs, der morgen vor dem Staatsanwalt der Höheren Staatsanwaltschaft in Belgrad seine Verteidigung vortragen soll, sowie einige Tage nachdem der leitende Staatsanwalt der Höheren Staatsanwaltschaft in Belgrad, Nenad Stefanović, beim Beauftragten für die Unabhängigkeit der Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Schutz vor unzulässiger Einflussnahme gestellt hatte, die Stamenković und Dolovac auf die Belgrader Staatsanwaltschaft, auf ihn persönlich und auf den in dieser Strafanzeige zuständigen Staatsanwalt ausgeübt haben sollen.

Wie eine gut informierte Quelle aus der Justiz angibt, begründete Dolovac ihre Entscheidung, zu der sie nach dem Gesetz über die Staatsanwaltschaft nur aus Gründen eines „effizienteren Vorgehens oder eines anderen wichtigen Grundes“ befugt ist, jedoch mit Zweifeln an der Unparteilichkeit der Belgrader Staatsanwaltschaft, da Stefanović sich geweigert habe, ihr die Akten dieses Falles zur Einsicht zu übermitteln.

Gerade diese Forderung Dolovacs sowie weitere Handlungen und öffentliche Äußerungen Stamenkovićs zu diesem Fall hätten Stefanović dazu veranlasst, sich an den Beauftragten zu wenden mit der Bitte, dem Hohen Staatsanwaltsrat die Einberufung einer Sitzung vorzuschlagen, auf der über die angezeigte unzulässige Einflussnahme beraten werden soll.

Skandal: Dolovac opet pokušava da otime predmet od VJT u Beogradu, štiti i povlašćuje Stamenkovića
Vrhovni javni tužilac Zagorka Dolovac ponovo je od Višeg javnog tužilaštva u Beogradu pokušala da otme predmet i dodelili ga u rad Javnom tužilaštvu za organizovani kriminal kojim šefuje njen poslušnik Mladen Nenadič !
Ovog puta, kako saznajemo, u pitanju je otimanje krivične prijave koju je ministar pravde Nenad Vujić podneo protiv predsednika Visokog saveta tužilaštva Branka Stamenkovića zbog krivičnog dela Nesavestan rad u službi.

Odluku o tzv. supstituciji Dolovac je donela samo dan pred zakazano saslušanje Stamenkovića, koji je pozvan da sutra pred tužiocem VJT u Beogradu iznese svoju odbranu i nekoliko dana nakon što je glavni javni tužilac VJT u Beogradu Nenad Stefanović podneo Povereniku za samostalnost javnog tužilaštva zahtev za zaštitu od neprimerenog uticaja koji su Stamenković i Dolovac izvršili na VJT u Beogradu, njega lično i postupajućeg javnog tužioca po ovoj krivičnoj prijavi.

Kako ukazuje dobro obavešten izvor iz pravosuđa, svoju odluku na koju je Zakonom o javnom tužilaštvu ovlašćena da donese samo iz razloga "efikasnijeg postupanja ili drugog važnog razloga" Dolovac je međutim pravdala sumnjom u nepristrasnost postupanja VJT, jer je Stefanović odbio da joj dostavi spise ovog predmeta na uvid.

Upravo ovaj njen zahtev, kao i drugi Stamenkovićevi postupci i izjave koje je davao u javnosti povodom ovog predmeta, inicirali su Stefanovićevo obraćanje Povereniku sa zahtevom da predloži VST zakazivanje sednice na kojoj će se raspravljati o prijavljenom neprimerenom uticaju.

 
Zurück
Oben