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Nachrichten aus Serbien

B92: Erneut gegen Vučić ausgeteilt; Obwohl es keinen „serbischen Welt“-Begriff gibt, stört Picula alles, was serbisch ist

Der Europaabgeordnete Tonino Picula sprach über die Niederlage des ungarischen Premierministers Viktor Orbán bei den Parlamentswahlen und erwähnte dabei erneut den Präsidenten Serbiens, Aleksandar Vučić, berichten die Medien.

„Die Niederlage Orbáns ist ein Schlag für Vučić. Eine ‚serbische Welt‘ kann in der Europäischen Union keinen Platz haben“, sagte Picula gegenüber der kroatischen Zeitung 24sata.

Obwohl es keinerlei „serbische Welt“ gibt, stört Picula dennoch alles, was serbisch ist, berichten die Medien

Ponovo udario na Vučića; Iako nema nikakvog "srpskog sveta", Piculi smeta sve što je srpsko
Evropski poslanik Tonino Picula govorio je o porazu mađarskog premijera Viktora Orbana na parlamentarnim izborima, i tom prilikom ponovo pomenuo predsednika Srbije Aleksandra Vučića, prenose mediji.

"Poraz Orbana je udarac za Vučića. Srpski svet ne može da prođe u Evropskoj uniji", rekao je Picula za hrvatski 24sata.

Iako nema nikakvog "srpskog sveta", Piculi ipak smeta sve što je srpsko, navode mediji.

 
Ah, also doch kein großes ideologisches Drama um eine angebliche "serbische Welt“, sondern, wie überraschend, wieder einmal das eher unsexy Thema Reformen. Keine geheimen Verschwörungen, keine kulturellen Feldzüge, sondern schlicht Hausaufgaben, die seit Jahren auf dem Tisch liegen. Und für die Versäumnisse des Möchtegerndiktators muss Picula herhalten.

Picula spielt damit die Rolle des nervigen, aber konsequenten Lehrers: "Der EU-Beitritt ist möglich, aber bitte nicht mit halbfertigen Aufgaben.“ Klingt weniger spektakulär als geopolitische Schlagworte, trifft aber vermutlich eher den Punkt.

Und während sich einige lieber über Ton und Wortwahl empören, bleibt der eigentliche Kern unangetastet: Ohne funktionierende Institutionen, Rechtsstaatlichkeit und echte Reformen wird es eben schwierig mit der EU, ganz unabhängig davon, wie oft man das Wort "serbisch“ und "Serbenhasser" in den Raum wirft.

Aber klar, es ist natürlich bequemer, Kritik als Angriff umzudeuten, als sich mit ihr auseinanderzusetzen.
 
Novosti: Neue Phantom-Umfrage einer entlarvten Agentur für gefälschte Umfragen: Wer ist verrückt genug zu glauben, dass Vučićs Rating unter dem eines anonymen „Studenten“ liegt?

Dušan Milenković stellte absurde Behauptungen auf, weigert sich jedoch, weder Prozentzahlen noch die Personen zu nennen, die er angeblich „gemessen“ hat. Es gibt keine klare Erklärung, wie die Untersuchung durchgeführt wurde oder auf welcher Stichprobe sie basiert.

Kreise rund um die Blockadebewegung haben eine neue Kampagne gestartet, in der sie versuchen, in der Öffentlichkeit den Eindruck ihrer eigenen politischen Überlegenheit zu erzeugen. Dafür greifen sie erneut zu Phantom-Umfragen, die angeblich diese politischen Fantasien bestätigen.

Nach bewährtem Muster werden ohne konkrete Zahlen, ohne Methodologie und ohne ernsthafte Überprüfung „Analysen“ verbreitet, die die Bürger davon überzeugen sollen, dass das politische Kräfteverhältnis bereits entschieden sei und ein Sieg über Aleksandar Vučić praktisch feststehe.

An dieser medial-analytischen Operation beteiligt sich ein gut eingespieltes Team: Medien, die die Blockadebewegung unterstützen, ständig präsente Analysten sowie angebliche Forschungsagenturen, die ausschließlich dann auftauchen, wenn es darum geht, ein vorgegebenes Narrativ zu „untermauern“.

Ohne Glaubwürdigkeit

Die neueste Manipulation wurde in Form eines Interviews mit Dušan Milenković präsentiert, der sich zusammen mit seiner Agentur Sprint Insight bereits mehrfach blamiert hat, worüber Kurir ранее berichtet hat. Auf dem Portal Nova erhielt er erneut Raum, die These zu verbreiten, dass die sogenannte Studentenliste – beziehungsweise mit ihr verbundene Namen – ein höheres Rating als Vučić hätten, was auch die Überschrift des Interviews ist.

Es bedarf keiner großen Expertise, um den Versuch zu erkennen, durch vage Behauptungen die Wahrnehmung einer „Welle des Wandels“ zu erzeugen, die in der Realität schlicht nicht existiert.
Ново фантомско истраживање раскринкане агенције за лажне анкете: Ко је луд да поверује да је рејтинг Вучића испод анонимуса са "студентске?
ДУШАН Миленковић изнео сулуде тврдње али неће да каже ни проценте, ни личности које је наводно "мерио". Нема јасног објашњења како је истраживање спроведено, на којем узорку.
Блокадерски кругови започели су нову кампању у којој покушавају да у јавности створе утисак сопствене политичке надмоћи и за то су опет посегли за фантомским истраживањима који наводно потврђују ове политичке фантазмагорије.

По опробаном рецепту, без конкретних бројки, без методологије и без озбиљне провере, пласирају се "анализе" које треба да убеде грађане да је политички однос снага већ преломљен и да је победа над Александром Вучићем такорећи готова ствар.

У тој медијско-аналитичкој операцији учествује добро уигран тим: медији који подржавају блокадере, дежурни аналитичари и наводне истраживачке агенције које се појављују искључиво када треба "поткрепити" унапред задат наратив.

Без кредибилитета
Најновија манипулација сервирана је кроз интервју са Душаном Миленковићем, који се заједно са својом агенцијом Спринт Инсигхт више пута избламирао, о чему је Курир раније писао. Он је на порталу Нова добио простор да поново пласира тезу да тзв. студентска листа, односно имена која се доводе у везу с њом, имају већи рејтинг од Вучића, што је и наслов интервјууа.

Није потребна велика експертиза да се препозна покушај да се кроз магловите тврдње створи перцепција о "таласу промене" који у реалности једноставно не постоји.

 
Ja eh, wieder einmal wird „fehlende Glaubwürdigkeit“ entlarvt, nur leider nicht dort, wo der Artikel sie vermutet. Anonyme Umfragen ohne Zahlen sind natürlich verdächtig, aber ein Text, der selbst nur mit großen Worten, Unterstellungen und ohne jede überprüfbare Quelle arbeitet, ist plötzlich das Musterbeispiel an Seriosität. Logisch.

Besonders überzeugend ist diese empörte Empirie: Keine Daten? Skandal! Aber stattdessen reichen pauschale Begriffe wie "Fantasien“, "Operation“ und "eingespieltes Team“ völlig aus, um die eigene Geschichte wasserdicht zu machen. Wissenschaft durch Schlagwort ersetzt – spart Zeit.

Und dass ausgerechnet ein Medium, das klar Position bezieht, anderen „Narrative“ vorwirft, hat schon eine gewisse Ironie. Vielleicht liegt das eigentliche Problem gar nicht in angeblich dubiosen Umfragen, sondern darin, dass unbequeme Ergebnisse grundsätzlich als unglaubwürdig abgestempelt werden.

Aber gut, wenn man die Realität nicht messen kann, schreibt man sie sich eben so, wie man sie gerade braucht.
 
Aber alo: RUSSLAND WIRD ZUERST EIN EUROPÄISCHES LAND ANGREIFEN – Šešelj schaltete sich außerplanmäßig ins Programm ein

Der Vorsitzende der Serbischen Radikalen Partei (SRS), Dr. Vojislav Šešelj, erklärte, dass es ihn überrasche, wie geduldig Russland im Stellvertreterkrieg gewesen sei, den die NATO gegen Russland führe.

Er sagte, er erwarte, dass Russland zuerst Großbritannien angreifen werde. So kommentierte Šešelj die jüngste Nachricht, dass Russland angekündigt habe, alle Drohnenfabriken in Europa, die Drohnen für die „nazistische Regierung“ in Kiew herstellen, seien legitime Ziele.

– Russland habe scheinbar eine militärische Intervention in der Ukraine durchgeführt, tatsächlich sei es jedoch im Krieg mit dem gesamten NATO-Bündnis gewesen! Die USA hätten sich aus diesem Konflikt zurückgezogen, obwohl Trump weiterhin widersprüchliche Aussagen mache, während Großbritannien am aggressivsten sei. Danach folge Deutschland und erst dann die anderen, weniger bedeutenden Länder – sagte Šešelj gegenüber Informer TV.

Er sagte, ihn überrasche die russische Warnung an Europa nicht.

Weiter erklärte er, die Deutschen seien „wieder aufgestanden“ und hätten Hitler „wiederbelebt“ und würden die AfD zu Unrecht als eine nazistische Organisation angreifen.

– Die AfD setze sich am stärksten gemeinsam mit Russland für den Frieden in Europa ein. Die Dinge würden immer klarer – betonte der SRS-Vorsitzende.

Er schloss daraus, dass die europäischen Völker keinen Krieg wollten.

– Nur diese Verrückten, die in vielen Staaten die Macht übernommen haben, wollten Krieg. Sie geben sich kämpferisch, aber keiner von ihnen sei überhaupt militärdiensttauglich – stellte der SRS-Vorsitzende fest.

Zur Erinnerung: Die russischen Streitkräfte hatten zuvor gewarnt, dass Pläne einzelner europäischer Staaten zur Erhöhung der Lieferung von Drohnen an die Ukraine zu unvorhersehbaren Konsequenzen und einer starken Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem gesamten Kontinent führen könnten.

– Die Erklärung des russischen Verteidigungsministeriums müsse wörtlich genommen werden: Die Liste europäischer Einrichtungen, die Drohnen und andere Ausrüstung produzieren, stelle eine Liste potenzieller Ziele der russischen Streitkräfte dar. Wann Angriffe Realität werden, hänge davon ab, was als Nächstes geschehe. Schlafen Sie ruhig, europäische Partner! – erklärte Medwedew.

RUSIJA ĆE PRVO GAĐATI JEDNU EVROPSKU DRŽAVU Šešelj se vanredno uključio u program
Predsednik SRS dr Vojislav Šešelj izjavio je da ga iznenađuje koliko je Rusija bila strpljiva u proksi ratu koji NATO vodi preko nje.

Kaže da očekuje da će Rusija prvo gađati Veliku Britaniju. Šešelj je tako komentarisao najnoviju vest da je Rusija najavila da su legitimne mete sve fabrike dronova u Evropi koje prave dronove za nacističku vlast u Kijevu.

- Rusija je prividno vršila vojnu intervenciju u Ukrajini, a zapravo je bila u ratu sa celim NATO paktom! Amerika je ustuknula od tog sukoba, iako Tramp i dalje daje kontradiktorne izjave, a Velika Britanija je najagresivnija. Nju sledi Nemačka i onda tek ove ostale zemlje koje nisu toliko značajne - rekao je Šešelj za Informer TV.

Kaže da ga ne iznenađuje rusko upozorenje Evropi.

Kaže da očekuje da će Rusija prvo gađati Veliku Britaniju. Šešelj je tako komentarisao najnoviju vest da je Rusija najavila da su legitimne mete sve fabrike dronova u Evropi koje prave dronove za nacističku vlast u Kijevu.

- Rusija je prividno vršila vojnu intervenciju u Ukrajini, a zapravo je bila u ratu sa celim NATO paktom! Amerika je ustuknula od tog sukoba, iako Tramp i dalje daje kontradiktorne izjave, a Velika Britanija je najagresivnija. Nju sledi Nemačka i onda tek ove ostale zemlje koje nisu toliko značajne - rekao je Šešelj za Informer TV.

Kaže da ga ne iznenađuje rusko upozorenje Evropi.

Nemci su se opet digli, povampirili su Hitlera, pogrešno napadaju AfD da je to nacistička oragnizacija, navodi Šešelj.

- AfD se najviše zalaže sa Rusijom za mir u Evropi. Stvari su sve jasnije - ističe predsednik SRS.

Zaključio je da evropski narodi ne žele rat.
- Samo ovi ludaci koji su preuzeli vlast u mnogim državama bi da ratuju. Oni se junače, a nema ni jednog sposobnog za vojnu obavezu - konstatovao je predsednik SRS.

Podsećamo, ruske oružane snage upozorile su ranije da planovi pojedinih evropskih država o povećanju isporuke bespilotnih letelica Ukrajini mogu da dovedu do nepredvidivih posledica i oštre eskalacije vojno-političke situacije na celom kontinentu.

- Izjava ruskog Ministarstva odbrane mora se shvatiti doslovno: spisak evropskih objekata koji proizvode dronove i drugu opremu predstavlja spisak potencijalnih ciljeva za ruske oružane snage. Kada će napadi postati stvarnost zavisi od toga šta će se dalje desiti. Spavajte mirno, evropski partneri! - poručio je Medvedev.

 
Ach, wie beruhigend, wenn es um geopolitische Analysen geht, schaltet man natürlich als Erstes einen verurteilten Kriegsverbrecher dazu. Wer, wenn nicht jemand mit genau dieser Vergangenheit, sollte schließlich die moralische und strategische Orientierung für Europa liefern?

Kriegsverbrecher Seseljs Prognosen wirken dabei ungefähr so solide wie ihre Quellenlage , viel Scheiß, wenig Substanz, dafür reichlich Provokation. Großbritannien zuerst angreifen? Klar, warum nicht gleich noch ein paar apokalyptische Schlagzeilen hinterher, damit es auch wirklich klickt. Und im Hintergrund ein vor Begeisterung klatschender Möchtegerngenozidler.

Die spannendere Frage ist tatsächlich, warum solche Stimmen immer noch so viel Raum bekommen. Ein Teil der Antwort ist wohl ziemlich banal, Aufmerksamkeit verkauft sich besser als nüchterne Analyse und er dürfte nach wie vor ein enger Kumpane von Vucic sein. Polarisierende Figuren garantieren Reichweite, egal wie belastet ihre Vergangenheit ist, da kann man schon mal gemeinsam auf eine Safari nach Sarajevo gehen.

Dazu kommt, dass in manchen Medien gezielt genau solche Aussagen platziert werden, um bestehende Narrative zu verstärken, je drastischer, desto besser. Dass dabei jemand mit einer Verurteilung wegen Kriegsverbrechen als "Experte“ auftritt, scheint eher Feature als Bug zu sein.

Unterm Strich sagt das weniger über die Realität der internationalen Politik aus als über den Zustand der Medienlandschaft in Serbien: Laut schlägt leise, Empörung schlägt Einordnung – und Glaubwürdigkeit bleibt dabei irgendwo auf der Strecke.
 
B92: Brnabić: „Europäische Journalistenföderation schweigt zum Entzug der Meinungsfreiheit für Nešić“
Die Präsidentin des serbischen Parlaments, Ana Brnabić, erklärte heute, dass weder die Europäische Journalistenföderation noch die Medienplattform des Europarates Stellung zu der Klage gegen die Chefredakteurin des Portals Novosti, Andrijana Nešić, beziehen und diese nicht als Entzug der Meinungsfreiheit bewerten.
Brnabić betonte, dass es sich um die Anwendung doppelter Standards durch diejenigen handle, die sich mit der Rechtsstaatlichkeit schmücken.
„Plötzlich gibt es weder die Europäische Journalistenföderation noch diese Medienplattform des Europarates, es gibt niemanden, wirklich niemanden, der sagt: ‚Moment, das ist ein Entzug der Meinungsfreiheit, das ist eine Bestrafung von Journalisten, die es wagen, anders zu denken als der Mainstream, den man uns in Serbien aufzwingen will.‘ Niemand. Doppelte Standards. Rechtsstaatlichkeit interessiert sie nicht, demokratische Normen und Standards interessieren sie nicht“, sagte Brnabić auf einer Pressekonferenz im serbischen Parlament.
Auf die Frage, den Umstand zu kommentieren, dass Emir Kusturica eine Strafanzeige gegen Nešić eingereicht hat, in der er eine Geldstrafe von 450.000 Dinar sowie ein zweijähriges Verbot der Ausübung redaktioneller und journalistischer Tätigkeit fordert, während er heute Journalisten auswich, als er zur Anhörung erschien, fragte Brnabić, ob das, was wir heute von der Ko-Vorsitzenden der Europäischen Grünen Partei, Vula Tsetsi, gesehen haben, demokratische Normen und politische Anständigkeit seien.
„Stellen Sie sich vor, ich würde in ein fremdes Parlament gehen und so über die Bürger und deren Wahl sprechen. Sie dachten offenbar, sie seien hierher gekommen, ich weiß nicht, wie Besatzer, um uns zu drohen. Und die Grün-Links-Front lacht hinter ihnen, dreht mit den Fingern, ganz zufrieden, weil sie offenbar jemanden gebracht haben, der hier das Schlechteste über die Bürger unseres Landes sagt, nur weil ihnen nicht gefällt, wie unsere Bürger denken. Und dann wollen sie sie wohl umerziehen, indem sie ihnen die Finanzierung und Mittel für Schulen und Krankenhäuser streichen“, sagte Brnabić.

Brnabić: "Evropska federacija novinara ćuti povodom uskraćivanja slobode govora Nešić"
Predsednica Skupštine Srbije Ana Brnabić izjavila je danas da i Evropska federacija novinara i medijska platforma Saveta Evrope ne kažu povodom tužbe protiv glavne urednice portala Novosti Andrijane Nešić da je to uskraćivanje slobode govora.

Brnabić je istakla da je reč o primeni duplih standarda od strane onih koji se diče vladavinom prava.

"Odjednom nema ni Evropske federacije novinara, nema ni ove medijske platforme Saveta Evrope, nema nikog, nema nikog nigde da kaže 'čekajte, pa to je uskraćivanje slobode govora, to je kažnjavanje novinara koji se usuđuju da misle drugačije nego taj mejnstrim koji oni žele da nametnu u Srbiji'. Nema. Dupli standardi. Ne zanima ih vladavina prava, ne zanimaju ih demokratske norme i standardi", rekla je Brnabić na konferenciji za medije u Skupštini Srbije.

Odgovarajući na pitanje da prokomentariše to što je Emir Kusturica podneo krivičnu prijavu protiv Nešić, u kojoj traži 450. 000 dinara kazne i dve godine zabrane rada uredničkog i novinarskog posla, dok je danas bežao od novinara kada je došao na ročište, Brnabić je zapitala da li su demokratske norme i standardi i politička pristojnost bili ovo što smo danas videli od kopredsednice Evropske zelene partije Vule Ceci.

"Pa zamislite da ja odem u nečiji parlament i tako pričam o građanima i izboru građana te zemlje. Oni su mislili da su ovde došli, ja ne znam, kao okupator, pa će ovde da nam prete. A Zeleno-levi front se smeje iza njih, ovako vrti, vrti prstima, sav srećan što su valjda doveli nekog ko će ovde da kaže sve najgore o građanima naše zemlje zato što im se ne sviđa kako građani naše zemlje misle, pa će oni valjda da ih prevaspitaju tako što će da im ukinu finansije i sredstva za škole i bolnice", rekla je Brnabić.

 
Brnabic versucht sich immer mehr als Kabarettistin. Die große Verteidigerin der Meinungsfreiheit meldet sich wieder zu Wort, ausgerechnet aus einem Umfeld, in dem regierungsnahe Medien den Ton angeben und kritische Stimmen regelmäßig unter Druck geraten. Dass Brnabic nun fehlende Reaktionen internationaler Organisationen beklagt, wirkt fast rührend, oder eher wie ein schlechter Witz, lächerlicher geht kaum.

Wenn ausgerechnet diejenigen, die im eigenen Land ein sehr selektives Verständnis von Medienfreiheit pflegen, plötzlich doppelte Standards anprangern, dann erreicht die Absurdität wirklich ein neues Niveau. Vielleicht wäre es überzeugender, erst einmal vor der eigenen Haustür zu kehren, bevor man sich über angebliche Ungerechtigkeiten im Ausland empört.

Aber gut, in dieser Logik passt alles zusammen: Kritik ist immer ungerecht, solange sie einen selbst betrifft, und Meinungsfreiheit gilt offenbar vor allem dann, wenn sie der eigenen Linie dient. Kennen wir von den Medien der rechtsextremen Parteien.
 
Novosti: Die Panik rund um die Debatte zwischen Vučić und Goci hält weiter an: Goci ist mit tatkräftiger Hilfe von N1 geflohen – sie werden alles tun, damit es nicht dazu kommt.

Die blockierende Journalistin Jovana Gligorijević hat sich auf dem Netzwerk X mit einem neuen Beitrag selbst übertroffen, in dem sie die Debattenfähigkeiten des Mitglieds des Europäischen Parlaments, Sandro Goci, in Frage stellt.

Nachdem der Präsident Serbiens, Aleksandar Vučić, einem Gespräch mit Sandro Goci auf N1 zugestimmt hatte, kam es plötzlich zur Absage der Sendung. Goci, der für seine Verbindungen zu Lobbyisten für ein unabhängiges Kosovo bekannt ist, wurde zu einer Schlüsselfigur der sogenannten Blockadebewegung.

Vučić hatte einem Gespräch mit dem Mitglied des Europäischen Parlaments, Sandro Goci, im Fernsehsender N1 zugestimmt, doch kurz darauf kam es zu einer überraschenden Wendung – der Auftritt wurde abgesagt. Die Entscheidung zur Absage der Sendung wurde getroffen, sobald klar wurde, dass das Treffen tatsächlich stattfinden könnte. Es wird spekuliert, dass Goci reagiert und verlangt habe, deutlich zu machen, dass es zu keinem Gespräch kommen könne, was zahlreiche Kommentare in den sozialen Netzwerken auslöste.

Sandro Goci, der aus der Anonymität zu einer Schlüsselfigur der Blockadebewegung geworden ist, wurde bekannt, nachdem er ein berüchtigtes Foto von Politikern veröffentlicht hatte, die als nächste von der Macht entfernt werden sollten, darunter auch Vučić.

Zur Erinnerung: Auf der offiziellen Website der UEF, deren Präsident Goci ist, wurde veröffentlicht: ‚Während der Sitzung des föderalen Ausschusses der UEF im Juli wurde der Antrag auf Mitgliedschaft der kosovarischen Sektion bestätigt! Wir begrüßen unsere föderalistischen Freunde aus der UEF Kosovo herzlich und freuen uns auf unsere Zusammenarbeit!‘

Die sogenannten Blockierer werden, so viele Stimmen, stets und ausschließlich von Lobbyisten für ein unabhängiges Kosovo unterstützt, und umgekehrt – die Blockierer sind mit Menschen verbunden, die vorbehaltlos die Schwächung und Zerstückelung Serbiens befürworten. Wem ist das noch nicht klar?

Panika oko debate Vučića i Gocija i dalje traje: Goci pobegao uz svesrdnu pomoć N1 - sve će dati da se ne dogodi
NOVINARKA blokaderka Jovana Gligorijević je na mreži X prevazišla je samu sebe novom objavom, u kojoj dovodi u pitanje debatne veštine člana Evropskog parlamenta Sandra Gocija.
Nakon što je predsednik Srbije Aleksandar Vučić pristao na razgovor sa Sandrom Gocijem na N1, iznenada je došlo do otkazivanja emisije. Goci, poznat po povezivanju sa lobistima za nezavisno Kosovo, postao je ključna figura blokaderskog pokreta.

Vučić je pristao na razgovor sa članom Evropskog parlamenta Sandrom Gocijem na televiziji N1, ali ubrzo je došlo do iznenadne promene – gostovanje je otkazano. Odluka o otkazivanju emisije donesena je odmah nakon što je postalo jasno da bi do susreta moglo doći. Spekuliše se da je Goci reagovao i zatražio da se jasno stavi do znanja da do razgovora ne može doći, što je izazvalo brojne komentare na društvenim mrežama.

Sandro Goci, koji je iz anonimnosti postao ključna figura blokaderskog pokreta, postao je poznat nakon što je objavio zloglasnu fotografiju političara koje bi trebalo sledeće skloniti sa vlasti, među njima i Vučića.

Podsećamo, na zvaničnoj veb prezentaciji UEF-a, čiji je Goci predsednik, objavljeno je: "Tokom sastanka Federalnog odbora UEF-a u julu, potvrđena je prijava za članstvo kosovske sekcije! Srdačno pozdravljamo naše prijatelje federaliste iz UEF Kosova i radujemo se našoj saradnji!"

Blokadere, prema rečima mnogih, uvek i isključivo podržavaju lobisti za nezavisno Kosovo, a obratno – blokaderi su povezani sa ljudima koji bezrezervno zagovaraju slabljenje i rasparčavanje Srbije. Kome to još uvek nije jasno?

 
Klar, totale Panik, man kennt das ja: Sobald irgendwo eine abgesagte TV-Debatte auftaucht, steht gleich die geopolitische Ordnung auf dem Spiel. Und natürlich kann es nur eine Erklärung geben: eine groß angelegte Verschwörung, bei der alle, von N1 bis zu ominösen Blockierern, Albanern, Kroaten usw., fieberhaft daran arbeiten, ein Gespräch zu verhindern. Alles andere wäre ja zu banal.

Besonders überzeugend ist auch die Logik, wenn jemand nicht auftritt, dann ist er automatisch geflohen. Und wenn jemand kritisiert wird, dann steckt dahinter selbstverständlich ein Netzwerk von finsteren Lobbyisten mit einem Masterplan zur Zerstückelung des Landes. Differenzierung? Ach was, ich bitte Sie, klingt viel zu wenig dramatisch.

Am Ende bleibt der Eindruck, dass hier weniger informiert als vielmehr inszeniert wird, viel Pathos, klare Feindbilder und ein Hauch von Weltuntergang. Schon klar, ohne solche Schlagzeilen wäre es ja auch nur eine ganz gewöhnliche, vielleicht sogar langweilige Nachricht gewesen.
 
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