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Nachrichten aus Serbien

Schon praktisch, wenn die Argumente fehlen, wird einfach das Etikett Extremist, Kult oder Blockierer aufgeklebt, wundert dass da nicht auch noch UCK und Ustascha erwähnt werden und schon muss man sich mit den tatsächlichen Problemen nicht mehr beschäftigen.
Besonders beeindruckend ist die journalistische "Leistung“ dieses Artikels. Nicht die Aussagen werden kritisch hinterfragt, sondern es wird fleißig versucht, diejenigen zu diskreditieren, die unbequem geworden sind. Sachliche Auseinandersetzung? Offenbar überbewertet.
Und natürlich darf der historische Vergleich mit 1944 nicht fehlen. Wenn man schon keine überzeugenden Argumente für die Gegenwart hat, holt man eben die ganz großen Schreckgespenster aus der Mottenkiste.
So funktioniert Propaganda im Kleinformat, erst ein Feindbild konstruieren, dann möglichst dramatische Begriffe verwenden und am Ende hoffen, dass niemand mehr fragt, was eigentlich die konkreten Argumente und Fakten sind.
Wer Menschen wegen ihrer Kritik pauschal zu Extremisten erklärt, sagt damit häufig mehr über die eigene Diskussionskultur aus als über die Menschen, die kritisiert werden. Die Hand Gottes ein besonderes Beispiel hier.
Aber immerhin, wenn die Wahrheit nicht ins gewünschte Narrativ passt, kann man sie ja immer noch als Blockade bezeichnen.
 
B92: Vučić sendet starke Botschaft: „Ich bin ein Diener unseres Volkes“; „Serbien ist mein Leben“ VIDEO
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić hat sich auf dem sozialen Netzwerk Instagram zu Wort gemeldet und den Bürgern Serbiens mitgeteilt, dass er ein „Diener unseres Volkes“ sei und dass „Serbien sein Leben“ sei.

Unter anderem sagte er in dem Video, dass er sich für dieses Land anstrenge und kämpfe.
„Ich gebe und habe alles gegeben, was ich konnte. Als Präsident Serbiens war ich der stolzeste Mensch der Welt und habe meinem Vaterland treu gedient“, schrieb er.


Vučić poslao snažnu poruku: "Ja sam sluga našem narodu"; "Srbija je moj život" VIDEO
Predsednik Srbije Aleksandar Vučić oglasio se na društvenoj mreži Instagram i poručio građanima Srbije da je on "sluga našem narodu", kao i da je "njegov život Srbija".
On je između ostalog na videu rekao da se on trudi i bori za ovu zemlju.

"Dajem i dao sam sve što sam mogao. Bio sam najponosniji čovek na svetu kao predsednik Srbije i verno sam služio svojoj otadžbini", napisao je on.


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Reicht ihm jemand die Taschentücher? Es muss unheimlich anstrengend sein, ganz allein auf den Schultern das Schicksal einer ganzen Nation zu tragen, während man Tag und Nacht völlig selbstlos und ohne jeden persönlichen Vorteil regiert. Ein wahrer Heiliger der Neuzeit.
Ich bin der Diener meines Volke, sprach der Möchtegerndiktator, der die Medien, das Parlament, die Gerichte und gefühlt jeden Kiosk im Land kontrolliert. Wenn das die Definition von Dienen ist, möchte ich bitte auch sofort eingestellt werden.
 
Während Vucic und Brnabic irgendwelche Volksreden schwingen
Serbien kämpft noch immer gegen die Brände. Hilfe ist aus der EU und Russland eingetroffen.
Der Kampf gegen die Brände in Serbien dauert noch an, und am größten Brandherd im Naturschutzgebiet Deliblatska Peščara wurden Hubschrauber und Feuerwehrleute aus Tschechien, Rumänien und der Slowakei im Rahmen des Katastrophenschutzmechanismus der Europäischen Union eingesetzt, nachdem Serbien um internationale Hilfe gebeten hatte.

Vier Hubschrauber aus der Europäischen Union, zwei aus Tschechien und je einer aus Rumänien und der Slowakei sind in Serbien eingetroffen. Auch Bodentrupps sind im Deliblato-Gebiet im Einsatz, von wo aus sich Rauch ins benachbarte Rumänien ausbreitet, wie in sozialen Medien berichtet wird. Die rumänische Katastrophenschutzbehörde gab auf Facebook bekannt, dass die Feuerwehren des Landes derzeit im Deliblato-Gebiet im Einsatz sind.

 
Vučić: Wir sind eine Supermacht in der Brandbekämpfung, wir haben bessere Hubschrauber als die europäischen.
Der serbische Präsident Aleksandar Vučić erklärte heute, Serbien sei angesichts seiner Größe eine „europäische Supermacht“ im Bereich der Feuerwehrausrüstung. Dies sagte er bei einem Besuch in Deliblato Sands, wo Feuerwehrleute seit Tagen gegen einen Großbrand kämpfen, wie N1 Serbia berichtet .

Serbien bekämpft Brände. Die EU hat vier Black Hawk-Hubschrauber entsandt.

„Unsere Hubschrauber sind besser als die europäischen.“
Vučić behauptete, Serbien sei technologisch und ausrüstungstechnisch ein „europäischer Riese“, und die aus Europa bezogenen Hubschrauber seien leistungsschwächer und hätten eine geringere Nutzlastkapazität als serbische. Er sagte, bei dem Brand sei niemand ums Leben gekommen und es seien keine Einrichtungen beschädigt worden. Seinen Angaben zufolge sei lediglich eine Feldtoilette abgebrannt, und drei Feuerwehrleute seien in Gefahr geraten, als sie vom Feuer eingeschlossen wurden.

„In den letzten neun Jahren haben wir mehr Ausrüstung angeschafft als in den 30 Jahren zuvor“, sagte der Präsident. Obwohl er der Ansicht sei, dass die meisten europäischen Länder weniger gut ausgerüstet seien, räumte er ein, dass sie aufgrund ihrer schnellen Reaktionsfähigkeit und effektiven Zusammenarbeit einen Vorteil hätten. Er kündigte außerdem Auszeichnungen für die Feuerwehrleute an, die sich besonders hervorgetan haben.

Gestern trafen Hubschrauber und Bodenteams der Europäischen Union in Serbien ein. Zwei „rescEU Black Hawk“-Hubschrauber aus Tschechien, einer aus der Slowakei und einer aus Rumänien wurden eingesetzt. Ein russisches Flugzeug vom Typ Iljuschin unterstützt ebenfalls die Löscharbeiten. Vučić erklärte, Serbien habe zunächst Russland um Hilfe gebeten, da Experten ein Flugzeug mit größerer Kapazität benötigten, über das Europa nicht verfüge. Er behauptet, Hilfe aus Russland und der EU sei umgehend nach der Anfrage eingetroffen.

 
Es ist ein wahrer Segen für den Kontinent, dass Serbiens Hubschrauberflotte die europäische Konkurrenz so mühelos deklassiert. Während der Rest Europas noch hilflos in den verrauchten Himmel blickt, löscht Belgrads neue Supermacht-Ausrüstung Brände vermutlich schon durch die schiere Präsenz des Präsidenten. Dass die Einsatzkräfte in Deliblato trotzdem tagelang kämpfen mussten, war bestimmt nur eine taktische Übung, um den überlegenen Maschinen etwas Auslauf zu gönnen. Brüssel sollte schleunigst in Belgrad um Entwicklungshilfe ansuchen, bevor Vucic auch noch die europäische Luftfahrt im Alleingang revolutioniert.
Einfach Größenwahn das Vucic
 
Novosti: VUČIĆ MIT DEN FEUERWEHR-HELDEN IN DER DELIBLATSKA PEŠČARA: Diese Menschen verdienen Ruhm! Sie haben gegen die Brände gekämpft (FOTO/VIDEO)
Der PRÄSIDENT Serbiens, Aleksandar Vučić, hat heute das vom Brand betroffene Gebiet der Deliblatska peščara (Deliblatsker Sandebene) besucht.
Vučić traf vor Ort ein.

Gleich zu Beginn besuchte der Präsident die Feuerwehr-Rettungskräfte und sprach mit ihnen.
Er fragte nach dem aktuellen Zustand heute Morgen in der Sandebene, woraufhin man ihm antwortete, dass es recht ruhig sei.

– Ich bin gerade mit dem Hubschrauber über das gesamte Gebiet geflogen. Das Ausmaß der Zerstörung von Vegetation und Wald ist groß – zwar geringer als ich erwartet hatte, aber definitiv groß. Es ist sehr seltsam, irgendwie punktuell verteilt. Wenn man ein Verschwörungstheoretiker wäre, könnte man sich sonst was denken.
Er betonte, dass Pavlović gesagt habe, das größte Problem sei der Wind gewesen, der ständig die Richtung wechselte.

– Kaum hat man einen Teil gerettet, kommt schon der nächste. Ich war vor Ort und habe gesehen, dass Grebenac von den größeren Orten am nächsten dran war, buchstäblich 10 Meter bis zum Fußballplatz und zum Dorf. Aber an den Häusern wurde nichts beschädigt.
Der Präsident fragte anschließend, ob die drei Feuerwehrleute da seien, die fast ums Leben gekommen wären.

– Wir hatten drei Feuerwehrleute, über die ein Feuersturm hinweggefegt ist. Sie haben nur knapp überlebt, aber die Zivilbevölkerung war nicht gefährdet.
Der Präsident dankte den Feuerwehrleuten daraufhin für ihren enormen Einsatz und fragte sie, was ihnen an Ausrüstung fehle.
Er hob hervor, dass man, was die Fluggeräte betrifft, nicht schlecht aufgestellt und meistens stärker als andere sei.

– Wir müssen absolut verantwortungsvoll und objektiv sein. Mit großem Dank werde ich viele dieser Menschen auszeichnen, die an diesem schweren Kampf beteiligt waren und die dafür verantwortlich sind, dass wir kein einziges Menschenleben verloren haben.
Er merkte an, dass von den Objekten lediglich ein Plumpsklo abgebrannt sei.
Er betonte auch, dass man nach dem Ende des Einsatzes analysieren müsse, was man besser und schneller machen könne. Wenn es notwendig sei, weitere Mitarbeiter einzustellen, dann solle man das auch tun.

ВУЧИЋ СА ВАТРОГАСЦИМА ХЕРОЈИМА У ДЕЛИБЛАТСКОЈ ПЕШЧАРИ: Ови људи заслужују славу! Они су се борили са пожарима (ФОТО/ВИДЕО)
ПРЕДСЕДНИК Србије Александар Вучић обишао је данас подручје Делиблатске пешчаре захваћено пожаром.
Вучић стигао на терен.

Председник је на самом почетку обишао ватрогасце спасиоце и разговарао са њима.

Упитао је какво је стање јутрос у пешчари, на шта су му одговорили да је доста мирно.

- Сад сам хеликоптером обишао све. Размеру уништења, растиња и шуме су велике, а мање него што сам очекивао, али сваккако велике. Врло је чудно, некако је тачкасто распоређено. Да је човек теоретичар завере свашта би могао да помисли.

Истакао је да је Павловић рекао да је највећи проблем био ветар кјои је мењао правац.
- Таман један део сачувате, а онда дође други. Обишао сам и видео да је у ствари гребенац од већих места био најближи, буквално 10 метара до дудбалског терена и до села. Али ништа није од кућа оштећено.

Председник је потом упитао да ли су ту тројица ватрогасаца која су умало погинула.

- Имали смо тројицу ватрогасаца преко којих је прешла пожарна олуја, они су једва преживели, али цивилно становништво није било угрожено.
Предсдник се потом захвалио ватрогасцима на огромнно труду и упитао их шта им не достаје од технике.

Истакао је да што се летелица тиче да ту нисмо слаби и да смо углавном јачи од других.

- Ми морамо да будемо потопуно одговорни и објективни где ћу уз огромну захвалност да одликујем многе од ових људи који су учествовали у тешкој борби и који су заслужни што немамо ниједан изгубљени живот.

Истиче да је од објеката изгорео и један пољски вц.

Истакао је да када све прође да треба да се сагледа шта може боље и брже. Каже да ако је потребно да се запосли још људи онда то и да се уради.

 
Die "Velesila“ und das heldenhafte Plumpsklo. Ein Lehrstück in serbischer Bescheidenheit
Man muss die Logik des Möchtegerngrößenwahnsinnigen einfach lieben. Da brennt die Deliblatska pescara wochenlang lichterloh, bis man schließlich doch den EU-Zivilschutzmechanismus anbetteln muss. Und kaum schwebst du mit dem Hubschrauber ein, um den Ruß der anderen zu begutachten, lautet das Fazit: "Wir sind eine europäische Großmacht (Velesila) bei der Brandbekämpfung"
Ja,natürlich. Die vier Black-Hawk-Hubschrauber aus Tschechien, der Slowakei und Rumänien sowie die Dutzenden Feuerwehrleute und Fahrzeuge, die die EU geschickt hat (und die deutschen Teams, die noch auf dem Weg sind), waren vermutlich nur als Statisten für die perfekte Foto-Kulisse da. Schließlich betonte der Präsident großzügig, dass die europäischen Helikopter "schwächer sind als unsere“ und weniger Nutzlast haben. Da fliegt man extra aus Prag oder Bukarest ein, um sich vom Empfänger der Nothilfe erklären zu lassen, dass das eigene Werkzeug eigentlich minderwertig ist. Das nennt man wohl europäische Solidarität auf Serbisch.
Aber die absolute Krönung der präsidialen Lageanalyse: "Vom den Objekten ist nur ein Plumpsklo abgebrannt.“
Gott sei Dank. Wer braucht schon tausende Hektar einzigartigen Wald und ein geschütztes Ökosystem der "europäischen Sahara“, wenn das Herzstück der Zivilisation, eine hölzerne Latrine, das einzige Opfer ist? Dass die Natur Jahrzehnte brauchen wird, um sich zu erholen, ist Nebensache. Hauptsache, die Häuser stehen noch, der Wind war schuld und die Schuldigen für das späte Anfordern von Hilfe sind ohnehin wieder mysteriöse "Verschwörungstheoretiker“ und die Opposition, aber auch die Kroaten.
Wenn das eigene Haus brennt, die Nachbarn mit der modernsten Ausrüstung anrücken und das Feuer löschen, während man selbst stolz auf der Veranda steht und verkündet, dass der eigene Gartenschlauch sowieso viel schöner ist – dann hat man das Niveau der serbischen Staatsführung erreicht. Hochlebe die Großmacht 🤮
 
Informer: Wegen Korruption verhaftet, und jetzt will sie dem Volk kluge Ratschläge erteilen: Ehemalige Ministerin greift den Staat an – Fakten widerlegen sie (VIDEO)
Jasna Matić, Kader des vojvodinischen Separatisten Goran Ješić, ehemalige Ministerin für Telekommunikation und Direktorin der Agentur für Auslandsinvestitionen und Exportförderung (SIEPA), fühlte sich dazu berufen, dem Volk kluge Ratschläge über den schlechten Zustand des Gesundheitswesens zu erteilen.

Matić, die 2014 wegen Amtsmissbrauchs und des Verdachts, den Staatshaushalt um rund 120 Millionen Dinar geschädigt zu haben, verhaftet worden war, griff den serbischen Präsidenten Aleksandar Vučić und den Staat beim Thema Gesundheit an – doch die Zahlen widerlegen sie unerbittlich.

– „Das ist wirklich schrecklich. Die Krankenhäuser sind ebenfalls in einem schlechten Zustand. Das bedeutet, dass in diesem Land nichts so gemacht wird, wie es sein sollte“, sagte sie bei ihrem Gastauftritt im Tykonen-Sender „Nova S“.

Wie jedoch auf dem populären X-Kanal „Detektor laži“ (Lügendetektor) hervorgehoben wird, ist die tatsächliche Lage völlig gegenteilig.
Vor der Amtszeit von Aleksandar Vučić und dem Systemwechsel im Jahr 2012 wurden nämlich – in Worten und Zahlen – null (0) Krankenhäuser gebaut, während in Vučićs Amtszeit die Anzahl der gebauten und renovierten Gesundheitseinrichtungen bei 200 liegt.

Übrigens war Matić Mitglied in der Regierung von Mirko Cvetković und ist heute eine Mitarbeiterin von Goran Ješić.

Hapšena zbog korupcije, a sad bi da soli pamet narodu: Bivša ministarka napala državu - činjenice je demantuju (VIDEO)
Jasna Matić, kadar vojvođanskog separatiste Gorana Ješića, bivša ministarka za telekomunikacije i direktorka Agencije za strana ulaganja i promociju izvoza SIEPA, našla se pozvanom da narodu soli pamet o lošem stanju u zdravstvu
Matićeva, koja je bila hapšena 2014. zbog zloupotrebe službenog položaja i sumnje da je državni budžet oštetila za oko 120 miliona dinara, napala je predsednika Srbije Aleksandra Vučića i državu na temi zdravstva, ali je brojke neumoljivo demantuju.

- To je stvarno strašno. Bolnice su isto u lošem stanju. Znači ništa se u ovoj zemlji ne radi onako kako bi trebalo - rekla je ona gostujući na tajkunskoj Novoj S.

Međutim, kako se ističe na popularnom Iks nalogu "Detektor laži", stvarno stanje je potpuno suprotno.
Naime, pre dolaska Aleksandra Vučića i promene sistema 2012. godine izgrađeno je - slovima i brojem - nula (0) bolnica, dok je u Vučićevo vreme broj izgrađenih i renoviranih zdravstvenih objekata - 200.

Inače, Matićeva je bila u vladi Mirka Cvetkovića, a sada je saradnica Gorana Ješića.





 
Das Wunder von Belgrad. Wie man mit "Null“ Krankenhäusern die Mathematik und die Realität besiegt
Man muss den staatlichen PR-Strategen wirklich gratulieren. Die Argumentation ist so brillant wie simpel, wer das Gesundheitssystem kritisiert, war entweder schon mal im Gefängnis, arbeitet für Separatisten oder wird von finsteren Tykonen bezahlt, oder noch viel schlimmer, hat mal was gutes über Kroatien gesagt. Dass die Krankenhäuser im Land oft so marode sind, dass man die Bettwäsche von zu Hause mitbringen muss, ist natürlich reine Einbildung, schließlich sagt der X-Kanal "Lügendetektor“ (eine absolut unfehlbare, neutrale Quelle, versteht sich), dass alles perfekt ist.
Die präsentierte Statistik ist ohnehin ein mathematisches Meisterwerk: Vor 2012 wurden genau NULL Krankenhäuser gebaut.
Ja, natürlich. Vor der Ära des großen Erretters, welcher einen Genozid veranstalte wollte und mit Großserbien geprahlt hat, lebten die Menschen in Serbien medizinisch vermutlich noch im Mittelalter. Krankenhäuser wie die Großkliniken in Belgrad, Nis oder Novi Sad sind wahrscheinlich über Nacht durch Zauberei entstanden oder wurden von Außerirdischen, vornehmlich vom Mars, abgestellt, denn die vorherigen Regierungen haben ja laut Drehbuch absolut gar nichts getan.
Und dann der triumphale Gegenschlag: 200 gebaute und renovierte Objekte!
Ein genialer sprachlicher Trick. Man werfe einfach "neu gebaute Spezialkliniken“ und "neu gestrichene Arztpraxen im tiefsten Hinterland“ in einen Topf, rühre kräftig um, und schon hat man eine dreistellige Zahl, die das Volk vor Ehrfurcht erstarren lässt. Dass eine frisch gestrichene Fassade im tiefsten Winter ohne funktionierende Heizung kein modernes medizinisches Zentrum macht, übersehen die Faktenprüfer der Regierung ganz dezent.
Wenn die Realität nicht zu den Erfolgsmeldungen der Regierung passt, umso schlimmer für die Realität. Wer sich über mangelnde Medikamente oder jahrelange Wartelisten beschwert, betreibt einfach nur Staatszersetzung. Also Mund halten, den Fernseher einschalten und die 200 unsichtbaren Prachtbauten bewundern.
 
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