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Nachrichten aus Serbien

Ach, was für ein ergreifendes Schauspiel in Kragujevac, ich bin mir sicher Diego i einem Video gesehen zu haben, ganz in Ekstase. Die Halle "Jezero“ hat sprichwörtlich gebebt, als die Massen, gar so massig ist Diego nun auch nicht, völlig spontan und ganz bestimmt nicht in gemieteten Bussen herangekarrt, in Ekstase gerieten. Wer braucht schon eine freie Presse oder unabhängige Debatten, wenn man stattdessen im Minutentakt Instagram-Aufrufe von Ex-Basketballern und treuen Parteisoldaten konsumieren darf?
Besonders rührend, Urgestein Tomislav Nikolic warnt die Jugend todernst vor dem "Sprung in den Brunnen“ und wettert gegen die bösen, vom Ausland gesteuerten "Blockierer“. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt, dass der eigentliche Messias, Möchtegerngenozidler Vucic, parallel auf TikTok erklärt, wie die bösen Medien seine Gegner bevorzugen, während die staatlich orchestrierte Realität wie am Schnürchen läuft.
Und das Beste kommt natürlich zum Schluss. Pünktlich zur Wahl wird den Bürgern im Text nebenan ein Durchschnittsgehalt von 1.500 Euro versprochen. Da lebt es sich in der Zwischenzeit doch gleich viel besser mit der Gewissheit, dass die Zukunft "nicht von alleine kommt“, sondern nur, wenn man das Kreuzchen an der einzig richtigen Stelle macht. Ein Hoch auf den inszenierten Kontinuitätswahn.
 
Vučić kündigte Entlassungen sowie Gehalts- und Pensionserhöhungen an: „Mehr als die Hälfte der lokalen Beamten verlässt das Amt.“
Der Kandidat der Liste „Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien“, Aleksandar Vučić, sagte heute Abend, dass im Falle eines Wahlsiegs seiner Liste mehr als 50 Prozent der Beamten in den lokalen Selbstverwaltungen zurücktreten würden und dass die Veränderungen unter den Ministern sogar noch größer ausfallen würden.

„Alle, die bisher an der Macht waren, werden nicht mehr an der Macht sein. Mehr als die Hälfte der Kommunalpolitiker muss zurücktreten und durch neue, engagierte Menschen ersetzt werden. Wir brauchen Menschen, die den Bürgern zuhören, sich um sie kümmern und ihnen Fürsorge entgegenbringen. Dasselbe gilt für die Minister, wo die Veränderungen sogar noch weitreichender sein werden“, sagte Vučić laut 24sedam.

Er sagte, Serbien müsse seine Unabhängigkeit und militärische Neutralität bewahren, wir müssten unsere eigenen Entscheidungen treffen, unser Land schützen und unsere Armee müsse gedeihen.

„Wir müssen die Wasserversorgung in ganz Serbien verbessern und endlich die Abwasserentsorgung für alle unsere Städte und Dörfer in Ordnung bringen. Und schließlich brauchen wir Gesundheitseinrichtungen, nicht nur in den Großstädten, sondern überall in Serbien. Wir stellen bereits die Mittel dafür bereit und werden die Maßnahmen so schnell wie möglich umsetzen. Und wenn ich sage, dass im März/April die erste Phase hier in Kragujevac beginnt und die zweite Phase von 2029 bis 2032 läuft, dann soll Kragujevac zum Dreh- und Angelpunkt des serbischen Infrastrukturprojekts werden“, sagte Vučić.

 
Das ist wahre politische Alchemie! Nach über zwölf Jahren Alleinherrschaft entdeckt Aleksandar Möchtegerngenozidler pünktlich zum Wahlkampf, dass die serbischen Bürger eigentlich ganz gerne fließendes Wasser und funktionierende Kloaken hätten.
Aber warum die marode Infrastruktur sofort reparieren, wenn man das Problem elegant bis 2032 vertagen und als „sumadijski Space Shuttle“ verkaufen kann? Bis dahin bleibt der Wasserhahn eben trocken, aber die Vision ist dafür absolut galaktisch.
Und der absolute Geniestreich, um von der eigenen, jahrelangen Verantwortung abzulenken, inszeniert sich der oberste Chef kurzerhand selbst als wütender Oppositionsführer. Er kündigt stolz an, mehr als 50 Prozent seiner eigenen lokalen Funktionäre und Minister zu feuern, weil diese "den Bürgern nicht zuhören“.
Er schmeißt also die Hälfte seiner treuen Ja-Sager raus, verspricht den verbliebenen Wählern im selben Atemzug höhere Renten, und die Masse in der Halle tobt vor Begeisterung. Wer braucht schon sauberes Trinkwasser, wenn er stattdessen das absurdeste politische Theaterstück des Balkans live miterleben darf? Ein Hoch auf den unfehlbaren Herrscher.
 
Bombendrohungen in Serbien: Zahlreiche Grund- und weiterführende Schulen evakuiert

In Schulen in ganz Serbien sind heute Bombendrohungen eingegangen. Die Schülerinnen und Schüler wurden evakuiert, während Polizeiteams die Schulgebäude durchsuchen.
Drohungen in Leskovac, der Vojvodina und Belgrad
In Leskovac wurden die Schülerinnen und Schüler von fünf Grundschulen und einer weiterführenden Schule evakuiert. Die örtliche Polizeidirektion bestätigte gegenüber dem Nachrichtenportal Jugmedia, dass die Drohungen – wie bereits bei früheren Vorfällen – per E-Mail eingegangen seien.
Zu den Einrichtungen, in denen der Unterricht unterbrochen wurde, gehören die Musikschule in Leskovac und die Grundschule „Svetozar Marković“ in Vučje.
Seit den Morgenstunden gingen auch bei zahlreichen Grund- und weiterführenden Schulen im Bezirk Südbatschka Meldungen über angeblich platzierte Sprengsätze ein. Die Nachrichten wurden an die offiziellen E-Mail-Adressen der Schulen gesendet.
Auch an mehreren Schulen in Belgrad wurde der Unterricht unterbrochen. In Novi Sad wurde die Grundschule „Vuk Karadžić“ aufgrund derselben Drohung evakuiert.

 
Informer: Mein Danilo, mein Stolz“: Das machte Vučićs Sohn, während sein Vater auf der Bühne stand – Gänsehaut pur! (VIDEO)
Nach der beeindruckenden Kundgebung des Wahlbündnisses „Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien“, die in der bis auf den letzten Platz gefüllten Halle „Jezero“ in Kragujevac stattfand, veröffentlichte dessen Spitzenkandidat Aleksandar Vučić auf dem sozialen Netzwerk Instagram ein Video, das in ganz Serbien eine Welle der Emotionen auslöste.
Unter den Tausenden versammelten Bürgern und Anhängern der Serbischen Fortschrittspartei (SNS), die Vučić mit Sprechchören feierten, war die ganze Zeit auch sein älterer Sohn Danilo an seiner Seite.
Vučić teilte auf seinem offiziellen Instagram-Konto bewegende Aufnahmen von der Veranstaltung im Herzen der Region Šumadija. Zu dem Video, in dem auch sein Sohn zu sehen ist, hinterließ der Spitzenkandidat des Wahlbündnisses „Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien“ eine kurze, aber äußerst kraftvolle Botschaft, die mitten ins Herz trifft:
„Mein Danilo, mein Stolz!“, schrieb Vučić


 
"Mein Danilo, mein Stolz!“ Wie rührend, man reiche mir Taschentücher. Manche Väter sind stolz auf die schulischen Leistungen ihrer Söhne, andere auf ihre beruflichen Erfolge. Und bei manchen reicht offenbar schon ein gemeinsamer Auftritt auf der Bühne für eine herzerwärmende Inszenierung. Vielleicht wäre weniger Pathos und mehr Transparenz manchmal die bessere Wahl. Denn öffentliche Zuneigung ersetzt keine Antworten auf berechtigte Fragen.




 
B92:Vučić kündigt im neuen Spot höhere Renten und Gehälter an: „Wir lassen Worten Taten folgen“ VIDEO
Der Listenträger der Liste „Aleksandar Vučić – Vereintes Serbien“ und Spitzenkandidat auf dieser, teilte in einem neuen Wahlwerbespot mit, dass er „Worten Taten folgen lässt“.
Die Familie aus dem ersten Spot konnte sich dank des jüngsten Zuschusses für Rentner eine Reise leisten.
„Papa, danke dir für das Geschenk, aber ich denke nicht, dass du alleine bleiben solltest“, heißt es in dem Spot.
„Genießt es, Kinder. Ich habe schon jemanden gefunden, der mir Gesellschaft leistet“, antwortet der Herr.
Danach öffneten sie die Tür und erblickten Aleksandar Vučić.

 
Was für eine filmreife Meisterleistung, echt. Da hat das serbische Staatsfernsehen wohl das nächste Oscar-potenzielle Drama produziert.
Es ist wirklich herzerwärmend, dank einer winzigen Einmalzahlung für Rentner fliegt die Familie mal eben in den Urlaub, und als wäre das nicht schon genug des Glücks, steht plötzlich der Möchtegerngenozidler und Hassprediger höchstpersönlich als Babysitter bzw. Seniorenbetreuer vor der Tür. Wer träumt nicht davon? Man öffnet die Tür, um den Abend zu genießen, und da steht das Vucic bereit, Worte in Taten zu verwandeln. Man fragt sich unwillkürlich, ob er im echten Leben vor der Wahl auch bei jedem Rentner vorbeischaut, um Kaffee zu kochen, oder ob dieser Service exklusiv für das Wahlkampf-Budget reserviert ist.
 
Aber alo: Jetzt ist kristallklar, warum Kurti die „Studentenliste“ unterstützt! Eine „blinde“ Liebe erblüht (VIDEO)
Die Liebe zwischen den Blockierern und Kurti ist so stark, dass sie die Blockierer schlichtweg „erblindet“ hat, sodass sie die Tyrannei, die die Serben im Kosovo und in Metochien täglich durchleben, gar nicht mehr sehen. Statt sie zu verurteilen, suchen sie sogar nach Rechtfertigungen dafür.
Der selbsternannte Premierminister des Scheinstaates Kosovo, Albin Kurti, erhält starke Unterstützung von der studentischen Blockierer-Bewegung. Nachdem Kurti die sogenannte „Studentenliste“ unterstützt hat, revanchieren sich die Blockierer beim Schein-Premierminister.
Denn trotz der Berichte über den fast täglichen Terror gegen Serben – von unbegründeten Verhaftungen über Aktionen von Kurtis Polizei, die auf Einschüchterung und Druck auf das serbische Volk abzielen, bis hin zur Zerstörung serbischen Eigentums und anderen Formen des Terrors – loben die Blockierer Albin Kurti in den höchsten Tönen.
„Wir haben mit den Albanern gesprochen und diese Vorurteile und Barrieren, die im Kosovo existieren, völlig abgebaut. Alle leben wirklich ein wenig, nun ja, vielleicht ist es seltsam zu sagen, in Frieden, aber die Situation ist gut. Das einzige Problem ist dieses Propagandamaterial, das vonseiten der regierungsnahen Medien kommt und das versucht, irgendwie immer auf diese Einschüchterung und auf negative Themen abzuzielen“, behauptet man aus den Reihen der studentischen Blockierer-Bewegung.
Wie wir sehen, behaupten die Blockierer, das Problem liege nicht in der Tyrannei von Albin Kurti – die sie gar nicht erst bemerken, da für sie die „Situation gut“ ist –, sondern das Problem liege bei den Medien, die über die tägliche Schikane gegen Serben im Kosovo und in Metochien berichten.

 
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