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Nachrichten aus Serbien

Was für ein journalistisches Meisterwerk des investigativen Qualitätsjournalismus. Chapeau
Da spürt man beim Lesen richtig, wie die journalistische Objektivität und die reine, unvoreingenommene Nächstenliebe aus jeder Zeile tropfen.
Es ist wirklich rührend, wie besorgt das Medium um das Sehvermögen der Studenten ist. Kaum unterhält sich eine studentische Liste mal mit der anderen Seite und stellt fest, dass vielleicht nicht jeder Schritt auf der Straße ein bewaffneter Hinterhalt ist, erblüht sofort die "blinde Liebe“ zum "Scheinstaat-Chef“. Wer braucht schon differenzierte Meinungen oder gar Dialog, wenn man die Welt so schön einfach in "patriotische (ultranationalistische) Berichterstatter“ und "vaterlandslose Blockierer“ aufteilen kann?
Die Logik des Artikels ist bestechend, wenn Studenten sagen, die Lage sei friedlicher als gedacht, dann müssen sie natürlich vom bösen Kurti ferngesteuert und völlig blind für die Realität sein. Ein Glück, dass die Autoren des Textes den absoluten Durchblick haben und uns genau vorschreiben, was die "richtige“ Realität ist.
 
Danas: Ana Brnabić hat das Europäische Parlament eingeladen, eine Beobachtermission für die serbischen Wahlen zu entsenden
Die Parlamentspräsidentin Serbiens und amtierende Präsidentin des Landes, Ana Brnabić, hat das Europäische Parlament (EP) dazu eingeladen, eine Beobachtermission für die vorgezogenen Parlamentswahlen in Serbien zu entsenden, die für den 25. Oktober angesetzt sind.

Diese Information wurde auf der Plattform X von Đorđe Bojović veröffentlicht, der sich im Europäischen Parlament mit Fragen des Westbalkans befasst.
„Die Einladung ist da! In allerletzter Minute hat sich Ana Brnabić doch noch dazu entschlossen, die Einladung zur Wahlbeobachtung an das Europäische Parlament zu senden. Das EP ist bereit, eine vollständige Mission von sieben Europaabgeordneten zu entsenden, die am Donnerstag, den 22. Oktober, eintreffen werden“, gab Bojović auf seinem Account bekannt.

Die Einladung erfolgte, nachdem in den vergangenen Tagen berichtet worden war, dass das Europäische Parlament noch keine notwendige offizielle Einladung der serbischen Behörden erhalten hatte, obwohl die Entsendung der Delegation aus sieben EU-Abgeordneten bereits genehmigt worden war. Die Frist für die Organisation der Mission war eigentlich am 8. Oktober abgelaufen.
Radio Free Europe (Radio Slobodna Evropa) hatte am 9. Oktober berichtet, dass die Einladung bis dahin nicht übermittelt worden war, wodurch die Ankunft der Delegation infrage stand. Das Europäische Parlament hatte jedoch signalisiert, mit dem Erhalt der Einladung noch bis Montag warten zu können.

Das Europäische Parlament muss den Erhalt der Einladung und die endgültige Ankunft der Delegation noch offiziell bestätigen.
Das Europäische Parlament war bereits an der internationalen Beobachtung der vorangegangenen Parlamentswahlen in Serbien am 17. Dezember 2023 beteiligt. Damals war eine Delegation von fünf Europaabgeordneten Teil der internationalen Beobachtermission, die von der OSZE bzw. deren Büro für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHR) geleitet wurde.
Die Beobachter des Europäischen Parlaments nehmen an der Überwachung des Wahlprozesses teil, treffen sich mit Wahlinstitutionen, politischen Akteuren, der Zivilgesellschaft sowie den Medien. Am Wahltag verfolgen sie die Öffnung der Wahllokale, die Stimmabgabe und die Auszählung der Stimmen an ausgewählten Orten. Ihre Beobachtungen fließen in die internationale Bewertung des Wahlprozesses ein.



 
Was für ein Timing, pure filmreife Dramatik :mrgreen:
Da zeigt die serbische Führung um Ana Kampflesbe mal wieder, wie man das diplomatische Protokoll in einen echten Nervenkitzel verwandelt.
Es ist wirklich herzerwärmend, da lässt man die Frist am 8. Oktober einfach mal elegant verstreichen, ignoriert die Berichte der Medien und schickt die Einladung in sprichwörtlich "letzter Minute“ ab.
Warum sollte man den sieben EU-Abgeordneten auch Zeit zum Kofferpacken geben, wenn man sie stattdessen im Ungewissen zittern lassen kann? Das ist kein politisches Taktieren, das ist einfach nur gelebte Gastfreundschaft im Fast-and-Furious-Stil.
Sicherlich hatte das absolute Zögern überhaupt nichts damit zu tun, dass man die europäischen Kontrolleure eigentlich gar nicht so gerne beim Auszählen der Stimmen über die Schulter schauen lassen möchte. Ein logistisches Meisterwerk, Brüssel wird vor Begeisterung über diese Flexibilität sicher Luftsprünge machen und sollte die Wahl verloren gehen, wird man sicher Picula dafür verantwortlich machen :mrgreen:
 
Vučićs Ćaci wollten gestern in Niš bei der Studentenversammlung, die übrigens großartig war, mit einer Mladić-Flagge provozieren. Sie würden jedoch verjagt. Richtig so, sollen sie doch in BiH die Flagge schwingen.

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Vučićs Ćaci wollten gestern in Niš bei der Studentenversammlung, die übrigens großartig war, mit einer Mladić-Flagge provozieren. Sie würden jedoch verjagt. Richtig so, sollen sie doch in BiH die Flagge schwingen.

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Es gibt auch unter den Vučić-Gegnern Leute, die etwas problematische Haltungen haben. Man darf diese nicht mit den Studenten gleichsetzen, versteht sich.
 
Vielleicht noch als Nachtrag, damit die Mafija gestürzt wird, braucht es auch Wähler, die bis dato für die Mafija gestimmt haben, das war in Ungarn so, das wird in Serbien nicht anders sein. Vucic kann nur besieht werden, wenn traditionelle Oppositionswähler, Wechselwähler, traditionelle "alle sidn gleich, ich gehe nicht wählen"-Wähler und eben SNS/SPS/etc. Wähler den Studenten ihre Stimme geben.
 
B92:

Blockierer, Zagreb und die Zweifel, die Serbien erschüttern: Wer schreibt ihre Reden und nach wessen Anweisungen handeln sie?
Die Blockierer und die sogenannte Studentenbewegung zeigen immer offener ihre Verbindungen zu Zagreb. Ihre Art des politischen Agierens weckt ernsthafte Zweifel daran, ob hinter den Versuchen, Serbien zu destabilisieren, auch Interessen außerhalb seiner Grenzen stehen, schreibt 24sedam.
Besonders ins Auge fällt dabei die Terminologie, die sie in bestimmten Beiträgen und öffentlichen Auftritten verwenden, so 24sedam. Wörter und Ausdrücke, die charakteristisch für die kroatische Sprache sind, wurden zu einem weiteren Anlass für Zweifel darüber, wie unabhängig ihre Botschaften tatsächlich sind und wie sehr sie unter dem Einfluss politischer und aktivistischer Kreise aus der Nachbarschaft entstehen.
Für wessen Interessen arbeiten diese Menschen und wer schreibt ihre Reden, während sie versuchen, die politische Zukunft Serbiens zu verändern? Das ist die Frage, die sich aufdrängt, wenn man die früheren Verbindungen bestimmter Blockierer zu Zagreb, die Unterstützung, die sie dort erhalten, und die aus Kroatien übernommenen Modelle der Protestorganisation betrachtet.
Das Zagreber „Kochbuch“ als Rezept für Blockaden
Die Geschichte über die Zagreber Verbindungen der Blockadebewegung hat nicht erst gestern begonnen.
Schon in den ersten Monaten der Blockaden erregte das sogenannte „Blockade-Kochbuch“ (Blokadna kuharica) die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit – ein Handbuch, das während der Studentenproteste in Kroatien im Jahr 2009 entstanden ist.

 
Geheimdienst-Skandal in Belgrad aufgedeckt. :mrgreen:
Haltet euch fest, die serbische Demokratie steht kurz vor dem Abgrund und die Waffe der Wahl ist... ein Wörterbuch! Echt!
Dank der investigativen Meisterleistung von 24sedam wissen wir jetzt endlich, wie die Destabilisierung Serbiens wirklich abläuft. Vergesst Panzer, Drohnen oder Cyber-Angriffe. Nein, die wahren Terroristen schlagen mit linguistischer Grausamkeit zu. Wenn ein serbischer Student protestiert und ihm dabei versehentlich ein kroatisches Wort wie "tjedan“ statt "nedelja“ oder "kuharica“ statt "kuvarica“ herausrutscht, schlagen im Sicherheitsrat sofort die Alarmglocken. Da schreibt ganz klar der kroatische Geheimdienst im Hintergrund mit.
Es ist ja auch völlig logisch, wer im Jahr 2026 gegen die Regierung demonstriert, kann das unmöglich aus eigenem Antrieb tun. Inflation? Korruption? Unzufriedenheit? Ach was. Das sind alles kroatische Importe. Jeder weiß, dass serbische Studenten morgens erst einmal in Zagreb anrufen, um sich den Speiseplan für die nächste Straßenblockade durchgeben zu lassen. Das geheime Rezeptbuch von 2009, die "Zagreber Küche“, ist die gefährlichste Lektüre seit der Erfindung des Buchdrucks.
Ein riesiges Danke an die serbischen Regimemedien, die uns unermüdlich vor der existenziellen Bedrohung durch kroatische Grammatik schützen. Bleibt wachsam, wer das nächste Mal "Kava“ statt "Kafa“ bestellt, arbeitet höchstwahrscheinlich direkt für den Sturz des Möchtegerndespoten. :lol27:
 
Novosti: MEHR ALS SIEBEN MILLIONEN EURO ALLEIN FÜR CATERING AUSGEGEBEN: Čedomir Antić präsentiert schockierende Zahlen zur Finanzierung der Blockierer

Der Professor an der Philosophischen Fakultät, Čedomir Antić, hat eine schockierende Information veröffentlicht: Die sogenannten Blockierer sollen allein für Lebensmittel während der Blockaden an den Universitäten mehr als sieben Millionen Euro ausgegeben haben. Damit stellte er die Frage nach der Herkunft des Geldes und danach, wie die Aktivitäten während der Blockaden finanziert wurden.

Čedomir Antić erklärte bei seinen Ausführungen zu den Kosten der Blockadeaktionen, dass für die Verpflegung an den Universitäten eine enorme Geldsumme aufgewendet worden sei.

„Die Blockierer haben allein für das Catering an den Universitäten mehr als sieben Millionen Euro ausgegeben“, sagte Professor Antić als Gast in einer Sendung des Fernsehsenders TV Prva


 
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