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Nachrichten aus Serbien

Sieben Millionen Euro nur für Catering? Na, da wäre es doch schön, wenn auch gleich die Rechnung, die Belege und die Quelle dieser sensationellen Zahl mitgeliefert würden. Oder gilt inzwischen: Je größer die Zahl, desto kleiner die Notwendigkeit, sie zu beweisen? :mrgreen:
Wenn Studenten protestieren, wird plötzlich jeder belegte Teller zur Staatsaffäre. Über die Ursachen der Proteste spricht man lieber weniger, das wäre vermutlich auch schwerer mit Schlagzeilen zu servieren.
Journalismus sollte Fragen stellen, nicht bloß Verdächtigungen anrichten. Und wer mit Millionen um sich wirft, sollte wenigstens erklären können, woher diese Zahlen stammen. Gut, von Regimemedien und Möchtegerngenozidler kann man ja dies auch nicht verlangen, wo kämen wir denn dahin?
 
B92:
Vučić über die Hubschrauber-Lüge der Blockierer: „Sie tun nichts, also erfinden sie etwas“; „Ich bereue es, ihnen geantwortet zu haben“
Der Listenträger von „Vereinigtes Serbien – Aleksandar Vučić“, Aleksandar Vučić, blickte auch auf die von den Blockierern in Umlauf gebrachte Lüge zurück, er habe für den Wahlkampf einen Hubschrauber genutzt, obwohl allgemein bekannt ist, dass er Serbien mit seinem eigenen Auto bereist.

„Stellen Sie sich vor, in was für einer dummen Situation ich mich befinde: Ich mache eine Live-Übertragung aus dem Škoda, fahre nach Kragujevac, habe eine Live-Übertragung, und diese Idioten erfinden etwas, finden irgendeinen Hubschrauber – ich habe keine Ahnung, irgendeinen privaten Hubschrauber einer Firma – und der ist dann auch noch in Raška gelandet! Es heißt: 'Hier ist Vučić, er ist mit dem Hubschrauber in Kragujevac gelandet.' Und ich bin jetzt der noch größere Trottel“, sagte er.

„Dazu haben mich heute die Leute aus dem Team verleitet, sie sagten: 'Du musst reagieren, weißt du.' Nie wieder im Leben werde ich auf solchen Blödsinn reagieren. Stellen Sie sich mich vor, einen ernsthaften Mann, und jetzt muss ich reagieren und mich zum Affen machen, nur weil ein paar Idioten erfunden haben, dass ich Hubschrauber geflogen bin. Dabei haben sie mich wirklich im Škoda gefahren, weil ich eine Live-Schaltung auf TikTok und Instagram hatte, um niemanden im Verkehr zu gefährden. Und ab Natalinci bin ich dann selbst nach Kragujevac gefahren und habe mein Auto selbst hinter dem See geparkt“, erklärte Vučić.

Bei dieser Gelegenheit sagte er, er bereue es, überhaupt auf diese, wie er anmerkte, Anschuldigungen geantwortet zu haben.




 
Natürlich, wer kennt es nicht, man streamt ganz bodenständig live aus dem Skoda, während rein zufällig ein privater Hubschrauber parallel genau dieselbe Route abfliegt.
Bestimmt war es absolute Telepathie, dass das Fluggerät zeitgleich in der Region auftauchte, während der Möchtegerngenozidler am Steuer schwitzte. Ein Glück, dass die sozialen Medien lückenlos bewiesen haben, wie er hinter dem See ganz allein eingeparkt hat, Hubschrauber haben schließlich bekanntermaßen keine Kameras an Bord. Dass man sich überhaupt rechtfertigen muss, wenn man so herrlich volksnah im tschechischen Kleinwagen das Land bereist, ist die wahre Tragödie. Beim nächsten Mal fliegt er dann vermutlich wieder ganz unbemerkt im Auto, um die "Idioten“ nicht noch weiter zu verwirren.
 
B92: Vučić über die EU: „Ich wusste, dass sie keine neuen Cluster für uns eröffnen würden“; „Ich habe den Mitarbeitern gesagt, sie sollten das nicht erwarten.“
Der Inhaber der Liste „Vereinigtes Serbien – Aleksandar Vučić“, Aleksandar Vučić, äußerte sich in einer öffentlichen Rede zum europäischen Weg Serbiens sowie zum Beitrittsprozess zur Europäischen Union.

Vučić erklärte, dass Serbien in den Verhandlungen mit der Europäischen Union seit fünf Jahren kein einziger Cluster eröffnet worden sei, obwohl es seiner Ansicht nach die Bedingungen für Fortschritte auf dem europäischen Weg erfüllt habe.

Bezüglich der Erwartung, dass die Wahllokale nach Erfüllung der Anforderungen im Zusammenhang mit dem Wahlgesetz und den Wählerlisten eröffnet würden, sagte Vučić, er habe seine Mitarbeiter im Voraus gewarnt, dass dies nicht geschehen werde.

Wie er sagte, erhielten Regierungsvertreter vor fünf oder sechs Monaten die Aufforderung, mehrere Bedingungen zu erfüllen, was sie laut seinen Angaben auch taten. Danach, so erklärte er, herrschte unter den Mitarbeitern die Überzeugung vor, dass Serbien in den Verhandlungen mit der EU endlich Fortschritte erzielen werde.

 
Wer hätte das auch ahnen können. Jahrelang fleißig Bedingungen erfüllen und am Ende öffnet die EU trotzdem kein einziges neues Verhandlungskapitel – ein echter Schock für alle, außer natürlich für den allwissenden Staatschef.
Wie praktisch, dass er seine Mitarbeiter schon Monate im Voraus gewarnt hat, bloß keine greifbaren Ergebnisse zu erwarten, während das Land seit fünf Jahren im Brüsseler Vorzimmer festsitzt. Bestimmt lag es nur an einem bürokratischen Missverständnis und überhaupt nicht an den kleineren Detailfragen wie Rechtsstaatlichkeit, Medienfreiheit oder der Außenpolitik. Ein Glück, dass die serbische Regierung die Anforderungen an die Wahlgesetze so vorbildlich umgesetzt hat, dass die EU-Kommission vor lauter Begeisterung glatt vergessen hat, die Tür aufzumachen. Da kann man den treuen Mitarbeitern in Belgrad nur gratulieren. Wieder einmal alles richtig gemacht, aber die anderen wollen einfach nicht mitspielen.
 
Ein Schlag gegen die jüngsten unabhängigen Medien in Serbien. "Am Wahltag kann das Internet abgeschaltet werden"
Die Versuche der neuen Regierung des "Adria-Nachrichtennetzwerks" (ANN), ihre Medien mit den Medien in Einklang zu bringen, seien im Gange, warnte der Präsident der Unabhängigen Journalistenvereinigung Serbiens (NUNS), Zeljko Bodrozic.

Die Angst, dass das portugiesische Unternehmen Alpac Capital, das in diesem Jahr mehrere ANN-Medien in Serbien übernimmt - Kabelfernsehen N1 und Nova, Portal Nova.rs und die Tageszeitung Danas und Radar - einen Teil des serbischen Medienmarktes, der nicht unter dem Einfluss der Behörden steht, unter Kontrolle bringen will, ist wahr geworden, indem er versucht hat, eine Redaktion auf dem Nova.rs-Portal durchzusetzen, aber die Redaktion hat sich einstimmig gegen das aktuelle redaktionelle Konzept ausgesprochen und das aktuelle redaktionelle Konzept vorerst.

Der Versuch des neuen Managements, Marko Stjepanović und Ivana Mastilović Jasnić, von der regierungsnahen Öffentlichkeit, in redaktionelle Positionen zu berufen, wird der Präsident der Independent Journalists' Association of Serbia (NUNS) das neue Management wie erwartet sehen, weil erwartet wurde, dass die neuen Eigentümer "die Regierung in Serbien dazu bringen würden, ihre Medien an die Medien des Regimes anzupassen".
Unabhängige Medien unter Druck. "Am Wahltag kann das Internet abgeschaltet werden"

"Als gut für den Job haben die Leute, die Blic zu einer großartigen Sache gemacht haben und die die Zeitung Blic und das Portal tatsächlich für die Bedürfnisse der Behörden bedeutungslos gemacht haben. Mit diesem "Erfolg" wurden sie offensichtlich dazu gebracht, dasselbe mit dem Nova.rs-Portal zu tun", sagte Bodrožić.

 
Aber alo: „Sogar Putin hat mir gesagt: Unglaublich, wie aggressiv sie sind“ Vučić sprach über Blockierer, Geopolitik und einen möglichen neuen Krieg
„Ich sehe Serbien als ein wirtschaftlich starkes und stabiles Land. Und ich hoffe, dass es ihm gelingen wird, so zu bleiben und zu überstehen. Die Welt hingegen sehe ich in veränderten Beziehungen und ich fürchte mich vor einem großen Konflikt“, sagte Vučić.

Der Listenträger von „Aleksandar Vučić – Vereinigtes Serbien“, Aleksandar Vučić, war heute Abend beim Fernsehsender RT Balkan zu Gast.
In einem exklusiven Interview sprach Vučić über aktuelle und für die Bürger Serbiens wichtige Themen.

Zu Beginn des Interviews wurde Vučić gefragt, wie er sich beim einzigen russischen Fernsehsender in Europa fühlt?

– Ich habe nichts dagegen, wenn Sie mich nicht mit „Präsident“ ansprechen, denn ich denke, dass das Amt nicht den Menschen ausmacht; ich mag meinen Vor- und Nachnamen. Erstens ist es schön, die Menschen haben mich besser und gastfreundlicher empfangen, als ich es erwartet hatte. Ich bin stolz darauf, dass es bei uns Wahlfreiheit gibt, dass man Dinge aus verschiedenen Blickwinkeln hören und sehen kann, und ich denke, das ist der serbische Beitrag zur Demokratie im heutigen Europa. Und das, obwohl viele das anders interpretieren und mich dafür verurteilen werden. Ich bin froh, dass ich gemeinsam mit Ihnen zumindest einen kleinen Beitrag dazu geleistet habe.

Über die Vereinbarung zwischen Trump und Putin
– Ich glaube nicht, dass es nur um Diesel geht, 300 Tonnen [Anm.: im Folgetext korrigiert auf 300.000 Tonnen] sind ein Tag und in Amerika sogar noch weniger. Wenn ich in den Schuhen von Donald Trump stecken würde, oder in denen von Putin, aber am wichtigsten: aus der serbischen Perspektive. Was Trump betrifft, so tut er das Richtige für Amerika. Er versucht auf kluge Weise, Russland Stück für Stück von China zu trennen und es den USA anzunähern. Wenn er jedoch Konflikte mit Russland schürt, wird er das Gegenteil bewirken.

– Ich glaube nicht, dass es hier nur um Diesel geht, besonders weil es sich nicht um große Mengen handelt. Dreihunderttausend Tonnen entsprechen einer Menge, die geringer ist als der Tagesverbrauch. In Amerika werden in nur wenigen Tagen mehrere Millionen Tonnen verbraucht.


 
Da reibt man sich doch verwundert die Augen. Da sitzt der oberste "Demokrat" Serbiens im Studio des einzigen russischen Staatssenders in Europa und philosophiert beim gemütlichen Plausch über die Medienvielfalt, die er dem Kontinent quasi im Alleingang gerettet hat.
Wie rührend bodenständig er sich gibt, wenn er ganz generös auf seinen Präsidententitel verzichtet, schließlich zählt ja nur der Mensch, der ganz zufällig die gesamte Medienlandschaft seines Landes kontrolliert. Und während der Möchtegerngenozidler geopolitisch im Stile eines Weltenlenkers dem weltgrößten A....loch (Trump) und dem per Haftbefehl gesuchten mutmaßlichen Kriegsverbrecher und Massenmörder Putin erklärt, wie man Weltpolitik und Dieselmengen richtig managt, zittert die Welt vermutlich schon vor dem nächsten großen Konflikt, den nur er hat kommen sehen.
Dass ihm ausgerechnet Putin, bekannt als lupenreiner Pazifist und Menschenrechtle, flüstert, wie "aggressiv“ die Opposition daheim ist, setzt der Realsatire die Krone auf. Ein Glück, dass Serbien dank dieser messerscharfen Analysen zwischen Moskau und Washington so wirtschaftlich stabil dasteht, dass man die lästigen Blockierer im eigenen Land einfach weglächeln kann.
 
Belgrad–Budapest: So sollen Fahrgäste künftig kontrolliert werden
Nach jahrelangen Verzögerungen rückt die neue Bahnverbindung zwischen Belgrad und Budapest näher – und auch Wien soll direkt angebunden werden.

Der internationale Personenverkehr auf der neuen Schnellbahn zwischen Belgrad und Budapest soll nach aktuellem Stand im Dezember 2026 aufgenommen werden. Für Reisende aus Österreich besonders interessant: Der geplante Fahrplan sieht auch zwei tägliche Zugpaare zwischen Belgrad, Budapest und Wien vor. Ein endgültiger Starttermin steht allerdings noch nicht fest.

Nach den bisherigen Planungen sind zwischen Belgrad und Budapest acht Zugpaare pro Tag vorgesehen. Zwei davon sollen über Budapest hinaus bis Wien Westbahnhof fahren. Geplant sind dafür die Eurocity-Verbindungen „Avala“ und „Ivo Andrić“. Die derzeit bekannten Zeiten stammen aus dem Fahrplanentwurf von Srbijavoz für 2026/2027 und können sich bis zum tatsächlichen Betriebsstart noch ändern.

Grenzkontrollen geplant
Auch für die Grenzabfertigung gibt es inzwischen konkretere Pläne. Nach Angaben der ungarischen Polizei sollen die internationalen Züge grundsätzlich in Kelebija halten, wo ungarische und serbische Grenzbeamte während des Aufenthalts gemeinsam kontrollieren.

Für den ersten und letzten Direktzug des Tages ist ein zusätzliches Modell vorgesehen: Da diese Verbindungen auf serbischer Seite zwischen Belgrad und der Grenze keine Zwischenhalte haben sollen, soll die serbische Passkontrolle bereits am dafür eingerichteten Terminal im Bahnhof Belgrad-Zentrum stattfinden. In Kelebija folgt anschließend die gemeinsame Grenzkontrolle.

 
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