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Nachrichten aus Serbien

Weit über 100.000 Menschen demonstrieren kurz vor den serbischen Wahlen in Belgrad gegen die extrem rechte Regierung von Aleksandar Vučić!
Der Autokrat hält sich seit Jahren mit dubiosen Mitteln an der Macht. Doch am Sonntag könnte die Vorherrschaft der korrupten Rechtsregierung gebrochen werden! Herausgefordert werden die Rechten von der Wahlliste der Student:innen.

Und überall in Serbien heißt jetzt die Parole: Student:innen gewinnen - студенти побеђују!

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B92:
Der unmenschlichste Angriff auf einen Menschen; N1 und Nova attackieren Vučić genau dann, wenn er ihnen nicht antworten kann (FOTO)

Die Fernsehsender N1 und Nova haben Aleksandar Vučić in einem Moment angegriffen, in dem er ihnen nicht antworten kann, berichten Medien.

Ursprünglich wurde ihm gar nicht erst erlaubt, in ihren Medien aufzutreten und zu sprechen, und nun schlagen dieselben Akteure mitten in der Wahlruhe auf ihn ein.
Hier daran beteiligt sind N1, Nova S und die Deutsche Welle.
Die Medien-Krake von Pedro Vargas hat nämlich die Wahlruhe brutal gebrochen. Sie veröffentlichten heute Morgen um 9:12 Uhr als Eilmeldung einen Text auf Nova, in dem sie Aleksandar Vučić und seine Familie brutal angriffen.

Auf diese Weise haben sie sich direkt in den Wählerwillen der Bürger eingemischt, kriminalisieren aber gleichzeitig auch die Serbische Fortschrittspartei (SNS), was nach dem Wahlgesetz Serbiens strengstens verboten ist, so die Medien.

Jetzt gibt Nova buchstäblich zu, dass sie den Willen der Wähler beeinflusst.
Medien merken an, dass die unbarmherzige Kampagne gegen die Regierung selbst dann nicht aufhört, wenn die Wahlregeln eigentlich Ruhe und gleichberechtigte Bedingungen für alle Teilnehmer des Wahlprozesses gewährleisten müssten.

Das heute sei der schamloseste und unmenschlichste Angriff auf einen einzelnen Menschen in der Geschichte des Staates Serbien, schreiben Medien.

 
Oh, der arme, wehrlose Aleksandar Möchtegerngenozidler. Bitte ein kollektives Tempo-Taschentuch für den Präsidenten
Es ist wirklich herzzerreißend. Da sitzt der mächtigste Mann Serbiens, der zufällig 95 % der nationalen Medienlandschaft kontrolliert, täglich stundenlange Monologe im Fernsehen hält und politische Gegner, kritische Journalisten sowie jeden, der nicht bei Drei auf den Bäumen ist, via Boulevardpresse als "Verräter“, "Auslandsagenten“ oder "Abschaum“ diffamieren lässt und plötzlich ist er "wehrlos“. Ausgerechnet während der heiligen Wahlruhe 😭
Wie grausam von den freien Medien, ein paar kritische Fakten über ihn und seine Familie zu veröffentlichen, genau in den wenigen Stunden, in denen er mal nicht live aus dem Kühlschrank springen kann, um zurückzubeleidigen.
Man muss wirklich Mitleid haben mit einem Staatschef, dessen Gefolgschaft sonst jede Hemmung verliert, wenn es darum geht, Oppositionelle unter der Gürtellinie zu attackieren. Aber wehe, der Meister des Austeilens muss mal für einen Vormittag einstecken, kommt doch auch bekannt vor, dann mutiert der eiserne Führer der Nation sofort zum verletzlichen Opfer einer weltweiten "Medien-Krake“. Ein historisches Drama, echt jetzt. Serbien weint. Oder lacht. Wahrscheinlich eher Letzteres.
 
FOTO I VIDEO Das ist Belgrad gestern Abend: „Er ist fertig“

„Er ist fertig“ (Gotov je), „Sieg“ und „Pumpaj“ hallte es gestern Abend im Zentrum von Belgrad bei der Abschlusskundgebung der Kampagne „Studentska lista – Studenti pobeđuju“ (Studentenliste – Studenten siegen) wider. Diese Liste wird bei den Wahlen am 25. Oktober der Hauptkonkurrent der regierenden Serbischen Fortschrittspartei (SNS) sein, deren Spitzenkandidat der bis vor Kurzem amtierende serbische Präsident Aleksandar Vučić ist.
Vučić hatte kurz zuvor seine Anhänger zu einer Kundgebung in einer Sporthalle in Neu-Belgrad versammelt. Auf dieser Versammlung, die nach Berichten einiger Belgrader Medien nur eine halbe Stunde dauerte, rief Vučić dazu auf, bei den Wahlen die Nummer 1 anzukreuzen. „Wir haben uns jenen entgegengestellt, die Serbien zerstört haben und es auch in Zukunft zerstören wollen... Gehen wir hin und besiegen sie, und zwar überzeugend“, sagte Vučić.

18 Wahllisten im Rennen

Nach Meinungsumfragen ist die vom Studentennetzwerk angeführte Liste die einzige, die die 14-jährige Herrschaft von Vučićs Serbischer Fortschrittspartei gefährden kann. Die Studentenbewegung war auf einer Welle massiver Antiregierungsproteste nach dem Einsturz des Vordachs am Bahnhof in Novi Sad am 1. November 2024 entstanden, bei dem 16 Menschen ums Leben kamen. Während des Wahlkampfs entstand eine beinahe an ein Referendum erinnernde Atmosphäre.
Nach Schätzungen von AFP wurde die Studentenbewegung und ihre Liste mit 250 Kandidaten für das Landesparlament gestern von 150.000 Menschen unterstützt. Sie strömten in langen Kolonnen aus ganz Serbien zu einem der zentralen Plätze der Stadt, der Slavija. Dort hatte am 15. März, ebenfalls auf Aufruf der Studenten, bereits eine der massenhaftesten Kundgebungen in der jüngeren Geschichte Serbiens stattgefunden.

Arzt und Universitätsprofessor: Wir setzen den Willen des Volkes um

Insgesamt stehen 18 Wahllisten zur Auswahl; die Studentenliste hat die Nummer 3. Eine der Kernbotschaften des gestrigen Abends lautete jedoch, dass am Sonntag nicht zwischen 18 Listen gewählt werde, sondern zwischen zwei Prinzipien und zwei Visionen: „Serbien oder die Mafia; Freiheit oder Sklaverei; Aufschwung oder Untergang“.

 
Die wundersame Belgrader Massen-Illusion. Wenn 150.000 Menschen zu einer "Horde von Gesetzesbrechern“ schrumpfen
Es ist schon sehr interessant, wie flexibel die Physik in Serbien funktioniert. Auf der einen Seite haben wir die unbarmherzigen Oppositionsmedien, die es tatsächlich wagen, über die größte studentische Protestbewegung der neueren Geschichte zu berichten. Ein Skandal biblischen Ausmaßes. Die Regimemedien wissen es schließlich besser, das waren keine Bürger, die nach dem tragischen Einsturz in Novi Sad genug von Korruption und Vetternwirtschaft haben. Nein, das war die "Medien-Krake von Pedro Vargas“, die mit purer Brutalität die heilige Wahlruhe geschändet hat.
Während Vucics eigene, staatstragende Hallen-Veranstaltung nach exakt 30 Minuten wegen akuter Überwältigung durch die eigene Genialität beendet wurde, tanzten draußen auf den Straßen Zehntausende Kolo. Aber laut der Boulevardpresse war das kein Ausdruck von Lebensfreude oder Freiheitsdrang, sondern der "bestidniska“ (schamloseste) Angriff auf einen einzelnen Mann, den die Welt je gesehen hat.
Man muss die Prioritäten der Regimemedien einfach gern haben, ein eingestürztes Bahnhofsdach mit 16 Toten? Tragisch, aber lass uns lieber darüber reden, dass N1 um 09:12 Uhr die Gefühle des Präsidenten verletzt hat. 150.000 Menschen, die lautstark "Er ist fertig“ rufen? Ach was, alles computergenerierte Statisten oder verirrte Touristen, die den Weg zum nächsten Einkaufszentrum gesucht haben.
Es bleibt dabei, in Serbien bestimmt die Regierung nicht nur die Gesetze, sondern auch, wie viele Menschen auf einen Platz passen und ab wann Kritik als "unmenschlich“ gilt.
 
Wie weit geht der Hass?! Hier ist die Frau, die das Wandbild von General Ratko Mladić zerstört hat (FOTO/VIDEO)

Ein unglaublicher Ausbruch von Hass und ein Akt des Vandalismus haben die serbische Öffentlichkeit schockiert, nachdem in den sozialen Netzwerken ein Video aufgetaucht ist, das zeigt, wie eine Frau ohne jegliche Scham und Reue ein dem General Ratko Mladić gewidmetes Wandbild schändet.
Es handelt sich um Mirjana Vuković, die ohne jegliche Zurückhaltung und Scham mitten in der Nacht vor dem aufgemalten Gesicht des verstorbenen Generals Mladić erschien und rote Farbe auf dieses warf.u
Das schandhafte Verhalten und der Vandalismus von Einzelnen zeigen das unermessliche Ausmaß an Hass, das manche Menschen gegen den eigenen Staat, die Tradition und die Symbole hegen – insbesondere gegen jene, die ihr Leben, genau wie Ratko Mladić, dem Kampf für das Vaterland gewidmet haben.
Das geschändete Wandbild ist für viele Menschen nicht bloß ein Bild, sondern eine Erinnerung an schwere Zeiten, den Widerstand und den Kampf von General Ratko Mladić für das serbische Volk. Deshalb ist das Bewerfen mit Farbe ein direkter Angriff auf all jene, die die Geschichte respektieren und sich ihrer Herkunft nicht schämen.

 
Da bleibt einem doch glatt vor Ehrfurcht die Spucke weg. Geht's noch? Wenn man der tiefenmoralischen Berichterstattung des Informer Glauben schenkt, dann ist das größte Verbrechen im modernen Serbien nicht etwa die Beteiligung an ethnischen Säuberungen, sondern das akkurate Verschönern eines Beton-Graffitis mit frischer, roter Farbe.
Die serbische Boulevardzeitung (freundlich formuliert) Informer überschlägt sich vor moralischer Empörung über die Aktivistin Vukovic, weil sie das Wandbild des verurteilten Völkermörders Mladic mit roter Farbe beworfen hat. Es ist absolut ekelhaft, wie die Hofberichterstattung von Möchtegerngenozidler Vucic einen rechtskräftig verurteilten Kriegsverbrecher als Helden verklärt und die Zerstörung dieses Schandmals als "Hass gegen den eigenen Staat“ brandmarkt. In Wahrheit ist diese Frau die eigentliche Heldin für mich, da sie den Mut aufbringt, dem verlogenen Nationalismus mitten in Belgrad entgegenzutreten.
Das rote Graffiti ist kein Vandalismus, sondern die einzig angemessene visuelle Korrektur für ein Denkmal, das Blut an den Händen kleben hat. Wer den Völkermord von Srebrenica bejubelt und Kritiker an den Pranger stellt, zeigt nur, wie tief das moralische Fundament dieses Regimes gesunken ist, falls es überhaupt vorhanden war.
 
Dieses Video müssen Sie sich ansehen: N1 und Nova wenden bei ihren Angriffen die brutalsten Goebbels-Methoden an – Schauderhafte Folgen (VIDEO)
Die schrecklichste Heuchelei der Tycoon-Medien N1 und Nova S sowie ihre gröbste Verletzung der Verfassung der Republik Serbien und des Gesetzes über die Wahlruhe haben den Siedepunkt erreicht.
Während sich verantwortungsvolle Akteure an das Gesetz halten, führen diese Medien einen brutalen Schlag gegen die Wahlfreiheit durch und beeinflussen auf skandalöse Weise die Willensbildung der Bürger.
In einem Video-Beitrag wurde aufgezeigt, wie Medien wie N1 und Nova S Lehrbuchformeln von Joseph Goebbels aus dem Jahr 1933 anwenden. Um das Ganze noch schlimmer zu machen, bedeuten ihnen nicht einmal Geldstrafen etwas. Wie Gesprächspartner des Informer betonen, haben sie diese wahrscheinlich bewusst einkalkuliert, nur um ihre schmutzige Kampagne bis zum Ende durchzuziehen.
• „Propaganda muss nicht populär sein. Sie muss erfolgreich sein. Ihre Aufgabe ist nicht, objektiv zu sein, sondern eine einheitliche öffentliche Meinung zu schaffen!“ – so lautet der bekannte Goebbels-Slogan, von dem sich die oppositionellen Propagandisten leiten lassen, um ein emotionales Engineering durchzuführen.
Diese brutale politische Aggression wurde mit dem feigsten Manöver im Sport verglichen:
• „Das Verbreiten von Falschnachrichten während der Wahlruhe stellt einen direkten Angriff auf die Wahlfreiheit der Bürger selbst dar. Wenn wir solche Dinge sehen, ist das genau so, als ob man bei einem Boxkampf nach dem Gong zum Rundenende sieht, wie ein Boxer den anderen von hinten auf den Hinterkopf schlägt!“ – wurde in der Analyse gewarnt.
Zudem wenden die Propagandamedien in vollem Umfang das sogenannte Goebbels-Prinzip der Übertragung (Transposition) an.
• „Niemals und um keinen Preis den eigenen Fehler eingestehen. Die eigenen Fehler, Mängel und schlechten Taten immer dem Gegner zuschreiben, um den Verdacht von sich selbst abzulenken!“
Wegen der schamlosen Einkalkulierung von Geldstrafen wurde auch die Frage aufgeworfen, ob potenziell strengere Sanktionen eingeführt werden sollten.
• „Einige Medienhäuser kalkulieren im Rahmen ihrer Propaganda die Geldstrafen tatsächlich fest in das Budget ihrer Kampagne ein. Die Sanktionen dürfen keine Geldstrafen mehr sein, sondern der Entzug der Sendelizenz für einige Stunden unmittelbar nach dem praktischen Gesetzesverstoß!“ – fordert man in der Analyse.


 
Echt jetzt? Das schlägt dem journalistischen Fass den Boden aus. Wenn ausgerechnet der Informer, das Zentralorgan für die Verklärung von serbischen Kriegsverbrechern, die Moralkeule schwingt und anderen "Goebbels-Methoden“ vorwirft, dann hat die Heuchelei im serbischen Medienraum ein historisches Rekordhoch erreicht.
Der Informer packt die Goebbels-Keule aus. Realsatire aus der Mörder-Fankurve
Die serbische Regime-Medienlandschaft hat einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ausgerechnet das Regimeblatt Informer schwingt sich zum Hüter der journalistischen Ethik auf und wirft den Sendern N1 und Nova S allen Ernstes "Goebbels-Methoden“ vor, weil sie während der Wahlruhe kritische Berichte veröffentlicht haben. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen, ein Schundblatt allertiefster Güte, das täglich die brutalste Hetze gegen Kritiker betreibt und einen rechtskräftig verurteilten Völkermörder wie Mladic als "vaterländischen Helden“ abfeiert, verteilt jetzt Geschichtsnoten. :facepalm:
Besonders genial ist das Gejammer über das "Goebbels-Prinzip der Übertragung“, also dem Gegner immer die eigenen Fehler zuzuschreiben. Chapeau an die Informer-Redaktion für diese Meisterleistung der psychologischen Projektion.
Wer den ganzen Tag im Glashaus sitzt und Denkmäler für Massenmörder poliert, sollte lieber nicht mit Nazi-Vergleichen um sich werfen. Was hier wirklich an die Methoden von 1933 erinnert, ist nicht die freie Presse, sondern der furchtbare Versuch dieses Regimes, jede kritische Stimme mundtot zu machen und durch einen gleichgeschalteten Einheitsbrei zu ersetzen. Diese peinliche Täter-Opfer-Umkehr zeigt nur eines, wenn das eigene moralische Fundament tiefer liegt als die Belgrader Kanalisation, wirkt jede noch so kleine Dosis Wahrheit wie ein existenzieller Angriff.
 
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