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Nachrichten aus Serbien

Anschlag auf Polizisten vor israelischer Botschaft in Belgrad
Ein Beamter, der das Gebäude bewachte, hat den Angreifer mit seiner Dienstwaffe aus Notwehr erschossen. Für Serbien wurde die höchste Terrorwarnstufe ausgerufen

Belgrad – Ein mutmaßlich minderjähriger Serbe hat einen Polizisten vor der israelischen Botschaft in Belgrad mit zwei Messern angegriffen und dabei verletzt. Der Beamte, der das Botschaftsgebäude bewachte, habe den Angreifer mit seiner Dienstwaffe aus Notwehr erschossen, sagte der serbische Innenminister Ivica Dačić im staatlichen Fernsehen RTS.

Der Angreifer habe "Allahu akbar!" (arabisch für "Gott ist groß") gerufen. Den Angriff, der sich kurz nach Mitternacht ereignete, bezeichnete Dačić als Terrorakt. Er habe die höchste Terrorwarnstufe für das Land ausgerufen, fügte er hinzu. Der Angreifer habe aus der westserbischen Stadt Šabac gestammt und sei den Behörden als Anhänger der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekannt gewesen. Der Vorfall werde weiter untersucht.

Im Juni 2024 hatte ein zum Islam konvertierter Serbe mit einer Armbrust auf einen serbischen Wachbeamten vor der israelischen Botschaft in Belgrad geschossen. Der Polizist, der von dem Pfeil am Hals getroffen wurde, erwiderte den Angriff mit seiner Schusswaffe und verletzte damit den Attentäter tödlich. Der Wachbeamte wurde bei dem Angriff verletzt und musste im Krankenhaus operiert werden. (APA, 28.10.2026)


 
Serbische Uni-Rektorin: "Ich bin meinen Studierenden unendlich dankbar"
Die Rektorin der Universität der Künste in Belgrad Mirjana Nikolić zieht ins neue Parlament ein. Ihre Prioritäten: Transparenz, Rechtsstaatlichkeit und der Schutz der Universitäten

Der Triumph der Studentenliste bei den Wahlen in Serbien bringt Fachleute aus allen Bereichen der Gesellschaft ins Parlament. Diese sind nun dazu aufgerufen, den Kurs des Landes, das jahrelang von Korruption und Klientelismus geprägt war, grundlegend zu ändern. Darunter sind zahlreiche Persönlichkeiten, die sich in den zweijährigen Protesten durch ihre unermüdliche Unterstützung der Studentenbewegung einen Namen gemacht haben.

Eine von diesen neuen Abgeordneten ist Mirjana Nikolić, die Rektorin der Universität der Künste in Belgrad. Sie sei "überglücklich", sagte sie im Interview, als am Sonntagabend im Hauptquartier der Studierenden die ersten Ergebnisse bekannt wurden. Das Gespräch wurde von der italienischen Analyseplattform Osservatorio Balcani e Caucaso vom Recherchenetzwerk PULSE, zu dem auch der STANDARD gehört, geführt. Dieser Moment stehe für "das Ende eines zweijährigen Kampfes gegen das Regime", so Nikolić. Ihren und allen anderen Studierenden Serbiens sei sie "unendlich dankbar für diese enorme Energie und das hervorragende Wahlergebnis“. Der Wandel habe das ganze Land erfasst und sei der "Beginn einer neuen Ära in der Geschichte Serbiens".

 
Obwohl offiziell in Serbien noch gewählt wird, steht das Ergebnis schon fest, Vucic 50% +

Vorsorglich wird bereits das Büro der Wahlkommission mit starken Polizeikräften abgesichert, nicht das noch ein Serbe auf die Idee kommt das Wahlergebnis anzuzweifeln :lol:



Wie bereits vermutet, eigentlich hat Vucic die Wahl "gewonnen", musste aber auf Druck der EU den Studenten den Sieg überlassen


Den Serben, den Vucic nicht bereits ins Hirn geschissen hat, sollten sich glücklich schätzen das es sowas wie die EU gibt, weil wie`s ausschaut war Vucic kurz davor seinen Sieg zu erklären und nur durch den Druck der EU musste er zurück rudern.
 
Selbstbedienungsladen Serbien

 
Kaum ist das Möchtegerngenozidler in Belgrad abgewählt, da klopft der "liebe" Nachbar aus Zagreb auch schon freudig an die Tür und wedelt mit einer zehn Jahre alten Wunschliste.
Wie rührend, dass man den politisch völlig unerfahrenen Studenten direkt als erste Amtshandlung den totalen Einblick in die geheimsten Staatsarchive abverlangen möchte. Kroatiens Spitzenpolitiker betonen natürlich ganz uneigennützig, dass es ja "nur eine historische Wahrheit“ gebe und die bestimmt man im Westbalkan bekanntlich am besten im Alleingang. Aber keine Sorge, Kroatiens Premier hat dem serbischen Wahlsieger Srdanovic ja immerhin schon telefonisch gratuliert; wahrscheinlich, um ihm ganz "partnerschaftlich“ zu erklären, wie er seine neue Regierung am schnellsten nach Zagreber Geschmack umbaut. Ein fabelhafter Start für den neuen, unbelasteten Dialog in der Region :facepalm:

Die haben doch bloß Schiss, dass die revolutionäre Stimmung auf Kroatien übergreift, und sie ähnlich weggefegt werden wie das Belgrader Ex-Regime. Also geht man schnell wieder in die 90er zurück, untermalt mit Thompson's Mucke.
 
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