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Nachrichten aus Serbien

Vuksa Dragovics plötzliche Liebe zu Recht und Ordnung ist besonders amüsant, wenn man bedenkt, dass er bis März 2026 als Direktor einer Firma tätig war, die tief im Sumpf der berüchtigten Marihuana-Affäre "Jovanjica“ steckt. Wer jahrelang im engsten Umfeld des größten illegalen Cannabis-Anbaus Europas arbeitet, bringt natürlich die besten Qualifikationen mit, um der Polizei und der Justiz moralische Ultimatums zu stellen. Seine Drohung, den Staat an die Armee zu übergeben, wirkt da wie der verzweifelte Versuch, das bewährte Prinzip von Kriminalität und Staatsnähe auf das nächste Level zu heben. Es hat eben eine ganz eigene Qualität von Humor, wenn ein Ex-Manager aus dem Drogen-Milieu den moralischen Kompass der Nation spielen will und nach den Panzern ruft. Am Ende zeigt dieser fliegende Wechsel vom Hanffeld zum Militärputsch nur, wie flexibel man in diesen Kreisen ist, wenn es um den Machterhalt geht.
 
Bin halt absolut pro Israel und der Legalität sich gegen islamistische Terroristennzu verteidigen.

Deine Einstellung hat nicht wirklich was mit pro Israel zu tun. Wie schon erwähnt, nicht jeder Moslem ist ein Terrorist und es gibt auch jüdische Terroristen, darf man nie aus den Augen verlieren
 
Vučić im Regimetabloid Informer: „Ich bin mit einem Kloß im Hals gekommen“

Aleksandar Vučić, der bisherige Präsident Serbiens und Vorsitzende der Serbischen Fortschrittspartei (SNS), gab heute Abend ein großes Interview in seinem Regimetabloid Informer – fünf Tage, nachdem seine Liste die Parlamentswahlen in Serbien verloren hat. Er sprach über die Wahlniederlage, warf Studenten politische Verfolgung vor und behauptete, dass bereits drei Fabriken ihren Abzug aus Serbien angekündigt hätten.
Zu Beginn des Gesprächs erklärte Vučić, dass es ihm schwerfalle, über die Ereignisse nach den Wahlen zu sprechen. Er schilderte, dass er in der Wahlnacht, sobald die ersten Ergebnisse eintrafen, erkannt habe, dass seine Liste verliert, und sich daraufhin entschloss, die Niederlage einzugestehen.
„Heute Abend fällt es mir wahrscheinlich am schwersten zu sprechen. Es war immer schön bei Ihnen im Informer, aber heute Abend bin ich mit einem Kloß im Hals zu Ihnen gekommen. Ich werde auch erzählen, warum“, sagte Vučić.

„Man muss lernen zu verlieren“

Er berichtete, dass die ersten Ergebnisse gegen 20 Uhr eintrafen und er damals seine engsten Mitarbeiter anrief, um sie darüber zu informieren, dass er die Niederlage öffentlich eingestehen werde.
Er betonte, dass man in der Politik lernen müsse, sowohl Siege als auch Niederlagen zu akzeptieren und den politischen Gegnern zu gratulieren. Durch sein Anerkennen der Ergebnisse habe er zur Aufrechterhaltung der Stabilität Serbiens beigetragen, behauptete er.
Vučić hatte bereits in der Wahlnacht eingeräumt, dass die „Studentska lista“ (Studentenliste) mehr Stimmen als seine Koalition gewonnen hat. Damit endete eine mehrjährige Serie von Wahlsiegen der SNS, jener Partei, die seit 2012 die zentrale politische Kraft in Serbien bildete.

Behauptung über den Abzug dreier Fabriken aus Serbien

In Bezug auf die wirtschaftlichen Folgen des Regierungswechsels behauptete Vučić, dass nur fünf Tage nach den Wahlen drei Fabriken ihren Rückzug aus Serbien angekündigt hätten.
„Drei Fabriken haben innerhalb von fünf Tagen ihren Abzug angekündigt. Wegen der allgemeinen Unsicherheit. Wer will schon Revolutionsgerichte und Revolutionsstaatsanwaltschaften ertragen? Die Geschäftsleute wissen das und spüren es. Die Frauen in Valjevo weinen“, zitierte Informer den Politiker.
Er nannte weder die Namen der betroffenen Fabriken noch legte er Daten vor, die diese Behauptungen untermauern würden. Bislang gibt es keine unabhängige Bestätigung für seine Aussagen. Vučić warnte zudem, dass sich die wirtschaftliche Lage in Serbien während des Mandats der neuen Regierung drastisch verschlechtern könnte.

Vorwurf an die Studenten: In fünf Tagen den Rechtsstaat zerstört

Einen großen Teil des Interviews widmete er den Anschuldigungen gegen die siegreiche Studentenliste. Er warf deren Vertretern vor, politische Repressionen auszuüben, SNS-Mitglieder einzuschüchtern und Druck auf die Institutionen auszuüben.

....
Obwohl Vučić die Niederlage noch am Wahlabend eingestand, erhob er danach fortlaufend Anschuldigungen gegen seine politischen Gegner sowie gegen das Verhalten staatlicher Institutionen nach dem Urnengang. Das heutige Gespräch bei Informer markiert seinen ersten großen Fernsehauftritt seit dem Verlust der Wahl, nachdem er sich zuvor bereits mehrfach in kürzeren Statements an die Öffentlichkeit gewandt hatte

 
Der weinerliche Vorhang fällt, und der Oscar für das beste geopolitische Melodram geht eindeutig an Möchtegerngenozidler Aleksandar. Fünf Tage nach der krachenden Wahlniederlage gegen die Studentenliste schleppt er sich mit einem "Kloß im Hals“ ausgerechnet in sein treuestes Hofberichterstatter-Medium Informer, um den Untergang des Abendlandes zu verkünden.
Sein absolutes rhetorisches Highlight, 3 mysteriöse Fabriken flüchten panisch aus dem Land, und die Frauen in Valjevo weinen, Namen, Daten oder Beweise liefert er natürlich keine, aber für eine ordentliche Portion Mitleid braucht es in seiner Welt eben nur tränenreiche Prosa. Kommt mir irgendwie bekannt vor.
Besonders lächerlich erscheint mir seine plötzliche Sorge um den Rechtsstaat und die Medienvielfalt, derselbe Mann, der das Land über ein Jahrzehnt lang mit eiserner Hand regiert und Kritiker mundtot gemacht hat, beschwert sich nun im Live-Fernsehen, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk RTS ihm angeblich nicht mehr genug Sendezeit schenkt.
Vollendet wird diese ekelhafte Show durch sein aggressives "Na los, kommt doch“, erinnert auch irgendwie an seine Rede mit den 100 Muslimen oder sein Großserben-Auftritt in Glina und Diego möchte uns weismachen, er hätte sich geändert, mit dem er wütenden Bürgern vor dem Studio droht, während er sich gleichzeitig als sanftmütiger Hüter der staatlichen Stabilität inszeniert.
Am Ende bleibt ein trauriges Bild, ein gestürzter Autokrat, der in den Ruinen seiner eigenen Propaganda sitzt und bitterlich darüber jammert, dass die Institutionen plötzlich anfangen, unabhängig zu ermitteln, anstatt wie gewohnt seine eigenen Leute und vor allem ihn zu decken.
 
Deine Einstellung hat nicht wirklich was mit pro Israel zu tun. Wie schon erwähnt, nicht jeder Moslem ist ein Terrorist und es gibt auch jüdische Terroristen, darf man nie aus den Augen verlieren
Das Israelischeund serbische Volk waren schon immer befreundet und das wird auch in Zukunft so sein.
es gibt schon einen qualitativen Unterschied unter Pallis die die Hamas unterstützen und Israelis die irgendwelche extremiistischen Bewegungen unterstützen.
Wer das nicht sieht ist nicht ernst zu nehmen
 
Das Israelischeund serbische Volk waren schon immer befreundet und das wird auch in Zukunft so sein.

Ja, schon, https://balkanforum.info/threads/nazi-kollaboration-in-serbien-wurde-als-judenfrei-erklärt.11316/

Aber zu behaupten, das serbische und israelische Volk seien "schon immer befreundet“ gewesen, ist historisch genauso falsch wie die Behauptung, alle Kroaten seien wegen Tito und den Partisanen schon immer Freunde der Juden gewesen, sogar unter Pavelic gab es einige jüdische Generäle. In beiden Völkern (Serben-Kroaten) gab es während des Zweiten Weltkriegs tiefe Spaltungen zwischen brutalen faschistischen Kollaborateuren und jenen, die im antifaschistischen Widerstand ihr Leben riskierten. Schon klar, dass die Cetniks nicht so die Möglichkeiten hatten wie die Ustascha, es ändert leider absolut nichts an deren ähnlichen Ideologien.
Stepinac half verfolgten Juden direkt, indem er Scheintaufen und gefälschte Papiere organisierte, jüdische Kinder auf Kirchengrundstücken versteckte und vehement jüdische Partner in Mischehen sowie deren Kinder vor der Deportation schützte. In Predigten ab 1942 verurteilte er die Nürnberger Rassegesetze öffentlich, was aber nichts an seiner Schuld ändert, dass Ustascha-Regime Anfangs unterstützt zu haben.

es gibt schon einen qualitativen Unterschied unter Pallis die die Hamas unterstützen und Israelis die irgendwelche extremiistischen Bewegungen unterstützen.

Auch wenn ich mich widerhole, Völkerrechtlich gibt es keinen Unterschied beim Schutz von Zivilisten. (Politische) Sympathien oder die Unterstützung einer tyrannischen Führung heben den völkerrechtlichen Schutzstatus von Zivilpersonen niemals auf und rechtfertigen keine Kollektivstrafen. Zudem greift dein Argument zu kurz, da auch auf israelischer Seite extremistische Siedlerbewegungen und ultranationalistische Kräfte maßgeblichen politischen Einfluss bis in die Regierung hinein genießen.
 
Das Israelischeund serbische Volk waren schon immer befreundet und das wird auch in Zukunft so sein.
es gibt schon einen qualitativen Unterschied unter Pallis die die Hamas unterstützen und Israelis die irgendwelche extremiistischen Bewegungen unterstützen.
Wer das nicht sieht ist nicht ernst zu nehmen
Der einzige Unterschied besteht darin, dass die einen Moslems sind und die andern Juden.
ALLES was Extremismus und Gewalt befürwortet ist absoluter Dreck und Dreck ist Dreck !!!
 
Der einzige Unterschied besteht darin, dass die einen Moslems sind und die andern Juden.
ALLES was Extremismus und Gewalt befürwortet ist absoluter Dreck und Dreck ist Dreck !!!
Wieviel Prozent der Pallis unterstützen die Hamas und wieviel Prozent der Israelis unterstützen Siedlungspolitik und ultrakonservative Juden?

Daran erkennst du den Qualitativen Unterschied außerdem auch in Palli Schulen wo Terroristen zu Märtyrern gemacht werden und wo antisemitische narrative gelehrt werden.
 
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