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Nachrichten aus Zypern

Zypern: Die Türkei warnt Griechenland und Israel vor Kriegsgefahr
Der Iran-Krieg beschleunigt die Aufrüstung im östlichen Mittelmeer. Die türkische Regierung sieht darin eine wachsende Bedrohung. Wird der chronische Krisenherd erneut zum Brennpunkt?
Athen. Im östlichen Mittelmeer verschiebt der Irankrieg die Machtverhältnisse. Griechenland, Israel und Zypern intensivieren ihre militärische Zusammenarbeit. Parallel dazu verstärken Frankreich und die USA ihre Präsenz in der Region.

Besonders Zypern rückt dabei wegen seiner geostrategischen Lage nahe am Nahen Osten zunehmend in den Fokus. Im Verlauf des Irankonflikts zeigt sich einmal mehr die strategische Bedeutung der Insel als „unsinkbarer Flugzeugträger“.

Die türkische Regierung verfolgt diese Entwicklung mit wachsender Besorgnis. Seit 1974 hält die Türkei den Norden Zyperns besetzt. Der ungelöste Konflikt belastet die Beziehungen zur EU und schwächt die Südostflanke der Nato. Jetzt entwickelt sich der chronische Krisenherd erneut zum Brennpunkt.

Aufrüstung auf Zypern
Auf der Insel hat ein Rüstungswettlauf begonnen. Nachdem Griechenland im März nach einem iranischen Drohnenangriff auf Zypern zwei Fregatten und F-16-Kampfjets entsandt hatte, reagierte die Türkei mit der Stationierung von sechs Kampfflugzeugen im Norden der Insel. Die Regierung in Nikosia verhandelt derzeit mit Griechenland über die Lieferung von bis zu 90 Kampfpanzern des Typs Leopard 1A5 aus Beständen der griechischen Streitkräfte.

Das ist schon alles korrekt so.Die illegalen Aktionen der "Kranken Bosporusser" sind ja sogar von ihren eigenen Leuten ungewollt, man "vergewaltigt" sie mit sich selbst.
Naja, Erdis Ende naht, wir werden alle noch etwas gepeinigt damit und dann kommt die Erlösung..........wir haben ja nicht genug Personal für die Aufgabe, Allahhudini sei Dank für die Jabbelkopp-Ringeldancetruppe, sonst würden wir alsbald Konstantinopel belegen.......aber dieses logistische Ding werden wir auch noch lösen und dann wirds für ALLE endlich besser :thumb: .....ich denke sogar, die Ersten bei der griechischen Einwanderungsbehörde sind unsere hiesigen Jabbelköppe- aus Mustafa wird Michalis, aus Murat Matheos,aus Aische Angelina oder Angeliki usw.usw......:) :) Yassas Phili mas :love4::love4::toothy2:
 
Guterres will Lage auf Zypern ausloten
UNO-Generalsekretär Antonio Guterres wird am Montag Zypern besuchen. Der Aufenthalt soll bis Mittwoch dauern. Es ist der erste Besuch eines UNO-Generalsekretärs auf der de facto geteilten Insel seit 2010. Guterres will die Chancen für ein Ende der Teilung austesten.

Guterres will bei seinem Besuch Gespräche mit den griechisch-zyprischen und türkisch-zyprischen politischen Vertretern führen und ausloten, inwieweit die seit dem Scheitern der Verhandlungen 2017 stagnierenden Bemühungen zur Überwindung der Teilung der EU-Inselrepublik wieder in Gang gebracht werden können.

Hintergrund der Teilung der Insel ist ein mittlerweile über 50 Jahre andauernder Konflikt zwischen der Republik Zypern, deren Bevölkerung griechisch ist, und der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern, die ihren Ursprung in einer türkischen Militärintervention 1974 hat. In dieser haben türkische Streitkräfte weite Teile der bis dato größtenteils griechisch besetzten Insel erobert. Dem vorausgegangen war ein gescheiterter griechischer Putschversuch, der die Vereinigung Zyperns mit Griechenland als Ziel hatte.

 
16. August 1960 Unabhängigkeit Zyperns

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Zypern ist die viertgrößte Insel im Mittelmeer. Ihre strategische Lage im östlichen Mittelmeer erklärt, warum im Laufe der Geschichte so viele Schlachten um sie geschlagen wurden. Am heutigen Tag im Jahr 1960 erklärte die Insel ihre Unabhängigkeit und löste sich vom Vereinigten Königreich. Knapp fünfzehn Jahre später begann die türkische Militärintervention auf der Insel, die zur Teilung führte. Dies ist die heutige Situation.

Zypern zwischen zwei Bränden
Die Bedeutung Zyperns wurde von den mittelalterlichen Herrschern erkannt. Der Handel mit den reichen Ländern der Levante über Zypern war unkompliziert und lukrativ. Auch Venedig wusste dies und besaß die Insel bis 1571, als sie an das Osmanische Reich fiel. Zypern blieb die nächsten dreihundert Jahre fest in osmanischer Hand.

In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts wurde Zypern von Großbritannien annektiert, da man erkannte, dass das Empire ohnehin bald zusammenbrechen würde. Die Kontrolle über die Insel erwies sich während des Ersten und Zweiten Weltkriegs als nützlich, und Zypern erhielt die gewünschten Privilegien.

Nach der Unabhängigkeit – Teilung
Bis 1960 hatte sich die lokale Regierung faktisch selbst verwaltet, und bald darauf begannen die Verhandlungen über die Unabhängigkeit. Zypern erlangte am 16. August 1960 offiziell die Unabhängigkeit. In Nikosia fand eine große Zeremonie mit Paraden und anderen Veranstaltungen statt. Die politische Führung bestand aus einem griechischen Präsidenten und einem türkischen Vizepräsidenten, die die Einheit der griechischen und türkischen Bevölkerung der Insel symbolisieren sollten.

Nach der Unabhängigkeit kam es jedoch zu lokalen Auseinandersetzungen, und die Gesellschaft spaltete sich in zwei nationale Lager. Die Situation eskalierte, als 1974 die türkische Armee auf der Insel einmarschierte und den nördlichen Teil besetzte. 160.000 Menschen verließen den Norden, etwa 50.000 den Süden.

Heute ist die Insel geteilt – der nördliche Teil wird nur von der Türkei anerkannt, und entlang der Grenze wurden Stacheldraht und Kontrollpunkte errichtet, an denen ein Grenzübertritt möglich ist. Die politischen Spannungen lassen keine baldige Lösung des Problems erwarten, daher ist die Zukunft Zyperns derzeit ungewiss.

 

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Nordzypern: Kapitän nach Schiffsunglück festgenommen
Der Kapitän und sieben Crewmitglieder sind nach dem Fährunglück mit mehreren Toten vor der Insel Zypern festgenommen worden. Das erklärte der Ministerpräsident der nur von der Türkei anerkannten Republik Nordzypern, Ünal Üstel, nach Angaben des nordzypriotischen Staatssenders BRT.

Die Verantwortlichen würden zur Rechenschaft gezogen, versprach er: „Ich sage das hier ganz klar. Jeder Aspekt dieses Vorfalls wird untersucht. Selbst die geringste Fahrlässigkeit wird ans Licht kommen“, sagte Üstel gestern. Die Rettungsarbeiten gingen weiter.

Zahl der Todesopfer steigt
Die Zahl der Todesopfer stieg unterdessen auf acht, wie der türkisch-zypriotische Verkehrsminister Erhan Arikli nach Angaben des Senders BRT sagte. Nach zahlreichen Menschen werde noch gesucht.

 
Zehn Tote nach Fährunglück vor Zypern geborgen
Nach dem Fährunglück vor Zypern sind mittlerweile zehn Leichen geborgen worden. 18 Menschen würden noch vermisst, teilte der türkische Vizepräsident Cevdet Yilmaz heute mit. In den kommenden Tagen würden vermutlich weitere Leichen geborgen.

Der Regierungschef der international nicht anerkannten Türkischen Republik Nordzypern, Ünal Üstel, hatte am Mittwoch erklärt, dass sich die Vermissten vermutlich in dem gesunkenen Schiffswrack befinden. Das Wrack der Fähre liegt in 550 Metern Tiefe auf dem Meeresgrund.

Fähre war am Sonntag gekentert
Die Fähre mit 267 Menschen an Bord war am Sonntag auf dem Weg in die Türkei vor der Küste Nordzyperns gekentert und gesunken, kurz nachdem sie den Hafen Kyrenia verlassen hatte. 239 Menschen konnten gerettet werden.

Seit Mittwoch sind zwei türkische Marineschiffe an der Unglücksstelle im Einsatz. Sie sind unter anderem mit Unterwasserdrohnen ausgestattet, die Tiefen von bis zu 1.000 Metern erreichen können.
 
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