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Nachrichten aus Zypern

Die türkisch-zyprische Regierung investiert dort auch bewusst nichts.

Sollte man das Gebiet abtreten dann ist das ein weiterer Tiefpunkt Türkischer Außenpolitik. Ich sag es immer wieder gern aber Nord-Zypern als eigenständigen Staat zu errichten war ein Fehler.
 
Sollte man das Gebiet abtreten dann ist das ein weiterer Tiefpunkt Türkischer Außenpolitik. Ich sag es immer wieder gern aber Nord-Zypern als eigenständigen Staat zu errichten war ein Fehler.

Was hat denn bitteschön die türkische Außenpolitik mit Gebietsabtretung auf Zypern zu tun ?

Nein es war kein Fehler, denn nur wenige der 180.000 autochtonen türkischen Zyprer befürworten eine Angliederung an die Türkei. Das Marionettenregime macht sowieso nur das, was die Türkei gestattet. Bzw. wenn es der Türkei zu brenzlig wird, schickt man einfach Schiffe in die AWZ und die Griechen brechen die Verhandlungen ab (siehe 2014).
 
Was ist dann der Unterschied zwischen 1974 und 2017 ?

Dass alles friedlich ablaufen wird, die Interessen von allen berücksichtigt werden, und daraus ein einigermaßen gemeinsamer Staat entstehen wird. Dass dafür einige (eher wenige) Umsiedlungen geben wird, ist leider unvermeidbar: man wird eine Ungerechtigkeit mit einer anderen, etwas kleineren Ungerechtigkeit korrigieren. Wir müssen aber zuerst etwas abwarten und sehen, was man für Karten und genaue Bestimmungen vorschlägt.
 
Dass alles friedlich ablaufen wird, die Interessen von allen berücksichtigt werden, und daraus ein einigermaßen gemeinsamer Staat entstehen wird. Dass dafür einige (eher wenige) Umsiedlungen geben wird, ist leider unvermeidbar: man wird eine Ungerechtigkeit mit einer anderen, etwas kleineren Ungerechtigkeit korrigieren. Wir müssen aber zuerst etwas abwarten und sehen, was man für Karten und genaue Bestimmungen vorschlägt.

Ungerechtigkeit mit Ungerechtigkeit zu bekämpfen ist ein Witz.

Naja hängt davon ab wie man Frieden definiert. Die Türken hier sehen in 1974 den Frieden.

Kommt etwa in einem Jahr ein Streifenwagen nach Güzelyurt und sagt "bitte verlassen sie das Haus, sie werden umgesiedelt" oder wie ? Außerdem, wo sollen diese Menschen hin ?
 
Ungerechtigkeit mit Ungerechtigkeit zu bekämpfen ist ein Witz.

Naja hängt davon ab wie man Frieden definiert. Die Türken hier sehen in 1974 den Frieden.

Kommt etwa in einem Jahr ein Streifenwagen nach Güzelyurt und sagt "bitte verlassen sie das Haus, sie werden umgesiedelt" oder wie ? Außerdem, wo sollen diese Menschen hin ?

Also, da wo absolute Gerechtigkeit sowieso unmöglich ist, muss man oft die kleinere Ungerechtigkeit vor der großen bevorzugen.

Ich gehe davon aus, dass die Menschen, die umgesiedelt werden müssen (und diese werden vermutlich nicht viel), neue Wohnungen kriegen. Die Frage ist eher, wer den Bau dieser Wohnungen finanziert.
 
Die ganzen Verhandlungen ergeben nach meiner Beobachtungen keinen Sinn mehr. Die Gräben haben sich in den vergangenenen Jahren nur noch erweitert. Wer das Gegenteil behauptet hat keine Ahnung. Die dauerunzufriedenen Griechen werden weiterhin auf Zugeständnisse pochen, mit denen die türkische Seite nicht einverstanden sein wird. Die Türkei missäugt ohnehin dieses Abkommen, aber die Entscheidung liegt letzendlich bei den Inseltürken mit ihren all ihren Konsequenzen.

PS. Güzelyurt gehört zu den schönsten und fruchtbarsten Gebieten auf TRNZ.
 
Die ganzen Verhandlungen ergeben nach meiner Beobachtungen keinen Sinn mehr. Die Gräben haben sich in den vergangenenen Jahren nur noch erweitert. Wer das Gegenteil behauptet hat keine Ahnung. Die dauerunzufriedenen Griechen werden weiterhin auf Zugeständnisse pochen, mit denen die türkische Seite nicht einverstanden sein wird. Die Türkei missäugt ohnehin dieses Abkommen, aber die Entscheidung liegt letzendlich bei den Inseltürken mit ihren all ihren Konsequenzen.

Das Problem mit den griechischen Zyprioten ist sicher nicht, dass sie dauerunzufrieden sind, sondern dass sie zu zufrieden mit der heutigen Situation sind. Das ist meiner Meinung nach, eins der wichtigsten Gründen, warum es noch keine Lösung gab.

Im Moment scheint es so, dass es bei den Verhandlungen schon große Annäherung gab. Nach einigen Angaben sind zentrale Fragen, wie diese der Siedler und des demographischen Gleichgewichtes, schon praktisch gelöst. Man wird jetzt in der Schweiz auch endlich in die wirklich schwierige Frage des Territoriums gehen - die Frage des Vermögens ist eng damit verbunden. Wir werden aber erst am Ende wissen, ob diese Annäherung eine wirkliche oder nur eine scheinbare war.

Wenn es jetzt zu keiner Lösung kommt, wird Nordzypern praktisch eine Kolonie der Türkei werden bzw. bleiben. Die Mehrheit der türkischen Zyprioten will das wahrscheinlich nicht, besonders mit einem Erdogan an der Macht.
 
http://politis.com.cy/article/exi-d...?&utm_source=nl&utm_medium=nl&utm_campaign=nl

Am Montag beginnt die Verhandlung über die Territorialfrage. Nach diesem Artikel gehen die beiden Seiten mit folgenden Zielen:

Die gr-Zyprioten:
- Das zurückgegebene Gebiet ist so groß, dass der Rückkehr von 100000 Flüchtlingen möglich wird.
- Der Anteil an Küstenlänge für die griechische Seite wird erhöht .
- Wichtlige religiöse und Kulturdenkmale sind auch im zurückgegeben Terrirorium enthalten.
- Regionen mit früheren großer griechischen Bevölkerung werden zurückgegeben.
- Zugänglihkeit.

Die tr-Zyprioten:
- Die wichtigen Entwicklungsregionen bleiben unter tr-zypriotischen Verwaltung.
- Die tr-Zyprioten haben die Mehrheit sowohl in der Bevölkerung als auch im Eigentum.
- Die Grenzlinie müss so geradlinig wie möglich sein.



Eine andere Nachricht: Iran hat sich bereit erklärt, eine Runde der Verhandlungen in Tehran stattfinden zu lassen. Man will die Beziehungen mit Zypern aufbauen, so dass diese eine Brücke des Irans mit der EU wird.

http://politis.com.cy/article/i-techerani-etimi-filoxenisi-diapragmatefsis-gia-to-kipriako
 
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