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Nachrichten Russland

Kreml soll Kneissls Umzug nach Russland vorbereitet haben
"Meine Tiere und ich wurden in Russland wie enge Verwandte aufgenommen": Das Magazin "Datum" berichtet von einem Dankesschreiben der früheren österreichischen Außenministerin

Wien/Moskau – Der Kreml hat 2023 die Übersiedlung der ehemaligen Außenministerin Karin Kneissl und ihrer Tiere aus dem Libanon nach Russland hinter den Kulissen vorbereitet und Kneissls russische Karriere sei damit zu erklären, dass sie unter dem Schutz von Präsident Wladimir Putin stehe. Dies berichtet das Monatsmagazin Datum insbesondere mit Verweis auf ein geleaktes Dankesschreiben in einer am Donnerstag veröffentlichten Episode des Podcasts "Kniefall".

Im mutmaßlichen Schreiben der Ex-Ministerin, das dem Magazin aus westlichen Geheimdienstkreisen zugespielt wurde, wandte sich die ehemalige österreichische Politikerin Anfang 2024 an den mächtigen Chef von Putins Präsidialverwaltung, Anton Wajno. Auf Englisch brachte Kneissl ihren "aufrichtigen Dank" zum Ausdruck, dass sie der russische Regierungsapparat in Russland willkommen geheißen habe und damit die Fortsetzung ihrer Arbeit ermöglicht habe. Die ehemalige Außenministerin selbst ließ am Mittwochabend eine APA-Anfrage per Mail zu diesem Kontakt mit dem höchsten Kreml-Bürokraten unbeantwortet.

Klagen über politisch motivierte Vertreibung aus der EU


Karin Kneissl war für die FPÖ Österreichs Außenministerin, also jene Dame die einen Hofknicks vor Putin gemacht hat. Ja, die FPÖ hat nach wie vor einen gültigen Freundschaftsvertrag mit Putins Partei. Ja, die FPÖ macht Putin nicht für den brutalen Angriffskrieg auf die Ukraine verantwortlich und möchte die EU-Sanktionen gegen Russland aus der Welt schaffen. Kei böses Wort über Putins mutmaßliche Kriegsverbrechen...
 
Argentinien: Milei prangert russische Desinformation an
Argentiniens Präsident Javier Milei stuft eine mutmaßliche russische Desinformationskampagne als schweren Spionagefall ein. „Die bekanntgewordene Spionage ist von einer institutionellen Schwere, wie sie in der Geschichte nur selten zu sehen war“, schrieb Milei gestern auf der Plattform X.

Die Zeitung „La Nacion“ und weitere Medien berichteten unter Berufung auf ein internationales Recherchekonsortium, ein Netzwerk habe 2024 zugunsten Russlands versucht, die Unterstützung der argentinischen Regierung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland zu schwächen und politische Spannungen im Land zu verschärfen.

Nach Angaben der argentinischen Geheimdienstbehörde (SIDE) war das Netzwerk schon länger im Visier. Es handle sich um eine Organisation namens „La Compania“, bestehend aus in Argentinien ansässigen russischen Staatsbürgern mit lokalen Kontakten und externer Finanzierung.

Medien weisen Vorwürfe zurück
Ziel sei es gewesen, „falsche Informationen zu verbreiten und die öffentliche Meinung in Argentinien zugunsten ausländischer geopolitischer Interessen zu beeinflussen“. Den Recherchen zufolge umfasste die Kampagne den Aufbau eines Netzwerks zur Verbreitung von Inhalten in argentinischen digitalen Medien und sozialen Netzwerken.

Dabei ist von Hunderten veröffentlichten Artikeln die Rede. Laut Bericht konnte jedoch nicht überprüft werden, ob die in den Dokumenten genannten Zahlungen tatsächlich erfolgt sind und wer sie erhalten hat. Die in den Recherchen genannten Medien wiesen eine Beteiligung zurück.

 
Recherchen zeigen: Studenten auf dem Papier, Arbeiter in der Realität – Wie Russland Sanktionen umgeht
Mehr als 36.000 Visa für nordkoreanische Staatsbürger in nur einem Jahr. Viermal so viele wie zuvor. Offiziell fast alle für Ausbildung. In der Praxis zeigt sich ein anderes Bild. Die Zahlen zu tatsächlichen Einreisen passen nicht dazu. Nur wenige hundert Grenzübertritte stehen zehntausenden Visa gegenüber. Der Widerspruch ist offensichtlich. Programme, die als Studium deklariert sind, dienen offenbar dazu, Arbeitskräfte ins Land zu holen. Menschen kommen mit Studentenstatus, arbeiten aber auf Baustellen und in Betrieben. Vollzeit, nicht Ausbildung.

Damit wird ein bestehendes System umgangen. Die Vereinten Nationen haben 2017 klar festgelegt, dass nordkoreanische Arbeitskräfte im Ausland nicht beschäftigt werden dürfen. Der Grund liegt auf der Hand. Ein erheblicher Teil der Einnahmen fließt direkt an den Staat und wird für militärische Programme genutzt. Russland bewegt sich hier in einem Raum, der formal korrekt wirkt, aber faktisch etwas anderes abbildet. Auf dem Papier Ausbildung, im Alltag Arbeit. Diese Konstruktion erlaubt es, Sanktionen zu umgehen, ohne sie offen zu brechen.

Gleichzeitig wird der Bedarf offen kommuniziert. Tausende Nordkoreaner sollen beim Wiederaufbau in der Region Kursk helfen. Minenräumer, Bauarbeiter, technische Kräfte. Die Größenordnung passt zu den steigenden Visa-Zahlen. Auch Geheimdienste aus Südkorea gehen davon aus, dass bereits zehntausende nordkoreanische Arbeitskräfte in Russland tätig sind, viele davon im Fernen Osten. Das System ist nicht neu, aber es wächst. Wer als Student gilt, fällt nicht unter das Verbot. Was er tatsächlich tut, spielt in diesem Modell eine untergeordnete Rolle.
 
Russland verbietet NGO Memorial
Der Oberste Gerichtshof von Russland hat am Donnerstag die renommierte Menschenrechtsorganisation Memorial als „extremistisch“ eingestuft und ihre Tätigkeit im Land verboten. Die Behörden gehen seit Jahren gegen die mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete NGO vor, die sich für politische Gefangene und Minderheiten einsetzt.

Das Gericht gab dem Antrag der Staatsanwaltschaft statt, „die internationale Bewegung Memorial als extremistische Organisation anzuerkennen und deren Tätigkeit sowie die ihrer Untergliederungen in der Russischen Föderation zu verbieten“, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Donnerstag den Richter. Der Beschluss sei sofort umzusetzen. Der Prozess hatte hinter verschlossenen Türen stattgefunden.

Mit dem Richterspruch wird es den Behörden erleichtert, Unterstützer der Organisation sowie Menschen, die mit dieser zusammenarbeiten, strafrechtlich zu verfolgen, womöglich sogar rückwirkend. Das aktuelle Verbot richtet sich juristisch schwammig gegen Memorial als Bewegung. Damit können viele Aktivitäten als „extremistisch“ gelten.

Bereits gerichtlich aufgelöst
Memorial wird seit Jahren in Russland als „ausländischer Agent“ strafrechtlich verfolgt. Grundlage ist ein umstrittenes Gesetz, das vorsieht, dass Empfänger von Zahlungen aus dem Ausland als „Agenten“ bezeichnet werden können.

 
Argentinien: Milei prangert russische Desinformation an
Argentiniens Präsident Javier Milei stuft eine mutmaßliche russische Desinformationskampagne als schweren Spionagefall ein. „Die bekanntgewordene Spionage ist von einer institutionellen Schwere, wie sie in der Geschichte nur selten zu sehen war“, schrieb Milei gestern auf der Plattform X.

Die Zeitung „La Nacion“ und weitere Medien berichteten unter Berufung auf ein internationales Recherchekonsortium, ein Netzwerk habe 2024 zugunsten Russlands versucht, die Unterstützung der argentinischen Regierung für die Ukraine im Abwehrkampf gegen Russland zu schwächen und politische Spannungen im Land zu verschärfen.

Nach Angaben der argentinischen Geheimdienstbehörde (SIDE) war das Netzwerk schon länger im Visier. Es handle sich um eine Organisation namens „La Compania“, bestehend aus in Argentinien ansässigen russischen Staatsbürgern mit lokalen Kontakten und externer Finanzierung.

Medien weisen Vorwürfe zurück
Ziel sei es gewesen, „falsche Informationen zu verbreiten und die öffentliche Meinung in Argentinien zugunsten ausländischer geopolitischer Interessen zu beeinflussen“. Den Recherchen zufolge umfasste die Kampagne den Aufbau eines Netzwerks zur Verbreitung von Inhalten in argentinischen digitalen Medien und sozialen Netzwerken.

Dabei ist von Hunderten veröffentlichten Artikeln die Rede. Laut Bericht konnte jedoch nicht überprüft werden, ob die in den Dokumenten genannten Zahlungen tatsächlich erfolgt sind und wer sie erhalten hat. Die in den Recherchen genannten Medien wiesen eine Beteiligung zurück.


Milei ist Zionist. 😘


"Javier Milei ist nicht jüdisch geboren, konvertiert aber zum Judentum. Obwohl er katholisch aufwuchs, intensiviert er seit Jahren seine Verbindung zur jüdischen Religion, studiert die Tora, hat einen orthodoxen Rabbiner als spirituellen Ratgeber und plant eine offizielle Konversion nach seiner Amtszeit. Er bezeichnet sich selbst als starken Verbündeten Israels.Hier sind die wichtigsten Fakten zu Mileis Beziehung zum Judentum:Kein Jude nach Geburt: Milei wurde nicht als Jude geboren, hat jedoch berichtet, dass sein Großvater väterlicherseits Jude war.Konversionspläne: Er hat mehrfach geäußert, zum Judentum konvertieren zu wollen, dies jedoch aufgrund der intensiven Anforderungen an die Einhaltung jüdischer Gesetze (Halacha) während seiner Präsidentschaft auf die Zeit nach dem Amt verschoben.Religiöse Praxis: Er studiert intensiv die Tora, besucht Gottesdienste und hat einen engen, intensiven Austausch mit einem orthodoxen Rabbiner in Buenos Aires.Pro-Israel-Haltung: Milei gilt als einer der wichtigsten Unterstützer Israels in Lateinamerika und hat die Verlegung der argentinischen Botschaft nach Jerusalem in Aussicht gestellt."


💩
 
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Milei ist Zionist. 😘


"Javier Milei ist nicht jüdisch geboren, konvertiert aber zum Judentum. Obwohl er katholisch aufwuchs, intensiviert er seit Jahren seine Verbindung zur jüdischen Religion, studiert die Tora, hat einen orthodoxen Rabbiner als spirituellen Ratgeber und plant eine offizielle Konversion nach seiner Amtszeit. Er bezeichnet sich selbst als starken Verbündeten Israels.Hier sind die wichtigsten Fakten zu Mileis Beziehung zum Judentum:Kein Jude nach Geburt: Milei wurde nicht als Jude geboren, hat jedoch berichtet, dass sein Großvater väterlicherseits Jude war.Konversionspläne: Er hat mehrfach geäußert, zum Judentum konvertieren zu wollen, dies jedoch aufgrund der intensiven Anforderungen an die Einhaltung jüdischer Gesetze (Halacha) während seiner Präsidentschaft auf die Zeit nach dem Amt verschoben.Religiöse Praxis: Er studiert intensiv die Tora, besucht Gottesdienste und hat einen engen, intensiven Austausch mit einem orthodoxen Rabbiner in Buenos Aires.Pro-Israel-Haltung: Milei gilt als einer der wichtigsten Unterstützer Israels in Lateinamerika und hat die Verlegung der argentinischen Botschaft nach Jerusalem in Aussicht gestellt."


💩
Das Scheiße-Emoji ist für deinen unbändiger Judenhass gedacht. Was hat Mileis Privatleben oder sein spiritueller Weg mit dem Spionagefall zu tun? Der Bericht der SIDE belegt handfeste Strukturen eines ausländischen Geheimdienstes (La Compania). Dein Versuch, das Thema auf seine Religion zu lenken, ist genau die Art von Ablenkung und Spaltung, vor der im Artikel gewarnt wird. Man muss Milei nicht mögen, um zu erkennen, dass illegale Spionage ein Problem für die staatliche Souveränität Argentiniens ist. Ich bin absolut kein Freund von Milei, ganz im Gegenteil, aber was du in deinem Judenhass ablieferst ist reine Scheiße.
 
Stalins Geist
Die russische Menschenrechtsorganisation "Memorial" wurde endgültig verboten

Finstere Zeiten werden noch ein wenig finsterer. Diesmal blicken wir aber nicht nach Washington, dem vormaligen Hauptsitz des demokratischen und vor allem halbwegs rationalen "Westens", sondern nach Osten, nach Moskau. Meldung: Die mit dem Friedensnobelpreis geehrte Menschenrechtsorganisation "Memorial" ist in Russland verboten worden. Auf Antrag des Justizministeriums stufte das Oberste Gericht die "internationale gesellschaftliche Bewegung Memorial" als extremistisch ein und erklärte ihre Tätigkeit im Land für verboten.

Unendliche Verbrechen
Das muss man jetzt ein wenig auseinanderklauben. Das ursprüngliche "Memorial" ist schon längst verboten. Es war eine 1989 unter anderem von Andrej Sacharow gegründete NGO, um die unendlichen Verbrechen des Sowjetkommunismus bzw. Stalinismus "aufzuarbeiten". Sacharow war der "Vater der sowjetischen Wasserstoffbombe" und wandelte sich dann zum Dissidenten und Menschenrechtler. Was jetzt vom Obersten Gericht verboten wurde, ist eine Abspaltung gleichen Namens, die sich vor allem um aktuelle Menschenrechtsverletzungen in Russland gekümmert hatte. 2022 erhielt die Organisation den Nobel-Friedenspreis.

Nun ist es sozusagen amtlich. Menschenrechte sind "extremistisch". Stalin ist inzwischen so gut wie rehabilitiert. Und schon vor etwa einem Jahr wurde ein historisches Relief mit dem Bild Stalins wieder in der Moskauer U-Bahnstation Taganskaja angebracht. (Hans Rauscher, 9.4.2026)

 
Moskau: Kneissl, Assad und Marsalek begrüßen neuen WG-Mitbewohner

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Schon seit längerem leben die drei Erasmus-Exilanten Karin, Baschar und Jan in ihrer heiteren WG in Moskau zusammen, wo sie sich vor dem Erwachsenwerden drücken und sich vor der Verantwortung gegenüber westlichen Gerichten verstecken. Nun bekommt die Wohnung nochmals Zuwachs: Viktor aus Budapest ist im Anmarsch.

MOSKAU – Die Stimmung ist gut in der WG. Der ungarische Kartoffelbauer Viktor könnte jeden Moment eintreffen. „He same faith then I have“, seufzt der lebenslustige Baschar, der in der Küche den Boden schrubbt und Blut von seinen Händen wäscht.

Vermieter Wladimir habe Viktor an die WG vermittelt, erzählt die rüstige WG-Bewohnerin Karin, die hauptberuflich als Ponybesamerin arbeitet (Google-Bewertung: 2,1 Sterne) und geringfügig als Spionin beschäftigt ist. „Ich könnt nix Schlechtes über den Wladi sagen“, erzählt Karin, als sie sich auf das IKEA-Sofa DIKTATÖR fallen lässt.

„Wenn die Gastherme hin is, zahlt er die Reparatur, die Betriebskosten sind fair. Nur die Fenster müsst er mal reparieren lassen, die sind immer offen, die ganze Zeit, keine Ahnung wieso, das ist irgendso ein Ding von ihm“, lacht Karin leicht paranoid, während sie drei Schritte zurücktritt.

 

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Diplomatischer Balanceakt für Russlands Außenminister Lawrow in Peking
In der Gemengelage Russland–USA–China-Ukraine-Iran ist die Position des Kreml diffizil. Der russische Außenminister muss in einer kriegsgeplagten Welt einen Spagat vollziehen

Sergej Lawrow in China: Politisch kein einfacher Besuch für den russischen Außenminister, der in einer kriegsgeplagten Welt einen Spagat vollziehen muss. Eigentlich ist der Iran Verbündeter Russlands – Moskau braucht in Sachen Ukraine aber auch US-Präsident Donald Trump, will zumindest die Unterstützung der Ukraine durch die USA verhindern. Dies alles wird Lawrow seinem chinesischen Kollegen Wang Yi vermitteln müssen. "Ein ausführlicher Meinungsaustausch zu einer Reihe aktueller Themen und regionaler Fragen, darunter der Ukraine-Krise und die Lage im Nahen Osten, wird erwartet", kündigte das russische Außenministerium wenig konkret das Treffen an.

Nach einem Telefonat von Präsident Wladimir Putin mit dem iranischen Amtskollegen Masoud Pezeshkian sprach Lawrow kurz vor der Abreise nach Peking mit seinem iranischen Kollegen Abbas Araghchi, bekräftigte "Russlands anhaltende Bereitschaft, bei der Lösung der Krise, für die es keine militärische Lösung gibt". Man müsse die "Ursachen des Konflikts angehen", heißt es in einer Erklärung, "wobei die legitimen Interessen der Islamischen Republik Iran und ihrer Nachbarn berücksichtigt" werden müssten.

Zwischen Hormus und Ukraine
Trump wird das nicht gerne gehört haben. Und auch nicht das chinesisch-russische Veto gegen eine UN-Resolution Anfang April in Sachen Hormus. Bahrain hatte die Resolution vorgelegt, der US-Botschafter bei den UN rief "verantwortungsbewusste Nationen" dazu auf, sich den USA bei der Sicherung der Seestraße anzuschließen. Am Dienstag dann kritisierte China explizit die Blockade iranischer Häfen durch die USA als "gefährlich und unverantwortlich".

 
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