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Damien

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Chinas wenn es hart auf hart kommt unzuverlässigen "Wein-und-Fleisch-Partyfreund" Russland will Kampfflugzeuge Chinas geopolitischen Rivalen Indien verkaufen, gerade zu einer Zeit wo die Beziehungen wegen eines Grenzkonfliktes sehr angespannt sind, wirklich sehr gutes, "freundschaftliches" Timing. Wollen sie wohl wie im nahe Osten (da zwischen Syrien & Türkei etc.) auch zwischen China und Indien im Rahmen der RIC-"Allianz" den Mediator spielen und ev. beide Seiten ihre Militärgüter verkaufen. Es ist besser falls die Chinesen überhaupt eine Zukunft haben wollen, alle militärische Kooperationen mit Russland (und wirtschaftliche mit feindlich gesinnte Staaten v.a. in der Umgebung wie Corona-Hetzländer Indien(siehe indische China-Hetzer-Nachrichtennetzwerke wie WION/Gravitas) und Vietnam, welche beide nützliche Idioten/Kanonenfutter sowohl Russlands aus auch des Westen sind) mehr oder weniger komplett einzustellen (Chinas Austritt aus der RIC wünschenswert, gerade auch weil Indien auch in anderen Allianzen vertreten sind, was ihre Position gegenüber China stärkt, wie z.B. die China-feindliche QUAD-Allianz, bestehend aus Australien, Japan, USA und Indien), denn scheinbar ist aus Seiten Russlands immer der grösste Fisch an der Angel der "beste Freund" (oder im Fall Indiens/Vietnam vs. China die schwächere Partei oder bei China vs. USA wo wohl als Sicht der Russen die Chinesen die Schwächeren/"Freunde" sind, die es gegen die stärkere Partei zu unterstützen gilt), den es zu beschwichtigen gilt (siehe auch Assad, den die Russen ev. fallen lassen werden, um seine "neuen" Freunden wie USA oder Israel zu beschwichtigen bzw. als grossen Mediator zu inszenieren).

Solche Geschäfte dauern meist mehrere Monate bis sie abgewickelt und abgeschlossen sind. Indien und China sind beides Handelspartner Russlands. Und mit beiden werden auch nicht erst seit gestern Waffengeschäfte geführt.

Indien und China haben seit mehreren Jahrzehnten Grenzstreitigkeiten. Verfügen beide über große und Bewaffnete Armeen.
Und werden den Konflikt sicherlich soweit wieder Regeln. Deshalb hat Russland keinen Grund für jemanden Partei zu ergreifen.
 

Damien

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Zuerst habt ihr die Ukrainer euere Brüder genannt, ihnen Novorossia geschenkt, danach die Krim. Dann wurden die Ukrainer für euch zu Faschisten, ihr habt ihnen die Krim weg genommen und beweint jetzt die geschenkte Noworossija.
Zuerst wurden die Tschetschenen aus ihrem Land vertrieben, dann wurden sie wieder zurückgebracht und als wiedergutmachung habt ihr ihnen russisches Land geschenkt. Jetzt bereut ihr es wieder.
Zuerst habt ihr Kasachstan russisches Land geschenkt und jetzt bereuet ihr es
Und so weiter ...
So handeln nur Idioten :veles:
Erstens liegt Tschetschenien immer noch in Russland und zweitens wer sagt das jemand etwas bereut?

Wo wir sein möchten da sind wir wer bei uns sein möchte der ist bei uns.

Willkommen auf der Welt Idiot wo sich Grenzen seit Jahrtausenden verändern.
 

Jimmyl

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Solche Geschäfte dauern meist mehrere Monate bis sie abgewickelt und abgeschlossen sind. Indien und China sind beides Handelspartner Russlands. Und mit beiden werden auch nicht erst seit gestern Waffengeschäfte geführt.

Indien und China haben seit mehreren Jahrzehnten Grenzstreitigkeiten. Verfügen beide über große und Bewaffnete Armeen.
Und werden den Konflikt sicherlich soweit wieder Regeln. Deshalb hat Russland keinen Grund für jemanden Partei zu ergreifen.
Im Prinzip ist es Russlands gutes Recht neutral zu bleiben oder mit jedem Land gute wirtschaftliche Beziehungen zu führen, soll aber nicht von "brüderliche" Zusammenhalt und der engen politisch-militärische Allianz mit China faseln (wird auch von der chin. Seite die ganze Zeit so scheinheillig getan), aber wenn es kritisch wird, dann sich wieder bloss raushalten (oder gar mit dem aktuellen "Feind" Chinas Waffengeschäfte tätigen, wie wenn China in der heissen Phase der Ukrainekrise die aus Chinas Sicht ebenfalls nicht verfeindeten Ukraine mit Waffen gegen Russland beliefern würde) oder wie mit USA v.a. Lippenbekenntnisse in der "Unterstützung" Chinas machen (gleichzeitig u.a. in der chin. Medien durch russ. "Experten" von der US-Bedrohung reden und auf weitere Verschlechterung der Beziehung zw. China und USA hoffen, Russland selbst aber ihre US-Beziehungen verbessern, teilweise wieder mal von der jap. Bedrohung reden, was teilweise berechtigt ist und sogar Kasachische Bedrohung Chinas bzgl. Bioterrorismus etc. in der Hoffnung, dass die Chinesen den Russen vermehrt zuwenden um die Bedrohungen, ob echt oder imaginär vorgestellt, abzuwenden). USA ist hingegen nicht mal so gut mit Indien "befreundet" (nutzt es auch nur als Kanonenfutter gegen China aus), trotzdem unterstützt es Indien im Grenzkonflikt mit Worten, Russland angeblich Chinas Alliierte, bleibt hingegen wieder mal "nur" neutral. Diese Sackgasse-Situation hat aber China auch selbst zuzuschreiben, indem es Allianzen mit jenen Länder schliesst (z.B. Indien: RIC, RCEP etc. wo diese auch wie gesagt in der Anti-Chinesischen QUAD-Vereinigung involviert sind), die in auf mehrere Hochzeiten tanzen und gleichzeitig den Chinesen feindlich gesinnt sind.
 
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Wladimir Putin lehrt den Westen Geschichte
Russlands Präsident tritt kurz vor der Parade zum Tag des Sieges mit eigenwilliger Geschichtsauffassung auf: Er verteidigt den Hitler-Stalin-Pakt und die Baltikum-Annexion

Russe verkaufte seinen Bekannten technischen Spiritus. Sieben Menschen starben
In der Region Omsk verkaufte ein Mann seinen Bekannten technischen Alkohol, sieben von ihnen starben, sechs wurden ins Krankenhaus gebracht, berichtet die Staatsanwaltschaft der Region Omsk.

Ein 37-jähriger Mann kaufte in Omsk fünf Liter technischen Alkohol und verdünnte ihn mit Wasser, um ihn zu verkaufen obwohl er wusste, dass diese Flüssigkeit nicht als Alkohol getrunken werden sollte. Die Flaschen waren innerhalb von drei Tagen ausverkauft, insgesamt wurden 13 Menschen vergiftet.
https://lenta.ru/news/2020/06/19/techspirt/

Bande entführte Geschäftsleute und inszenierte Verkehrsunfälle
In Kasan wird das letzte Mitglied der organisierten Kriminalitätsgruppe Kvartal gesucht, die Geschäftsleute erpresste. Geschäftsleute, die sich weigerten, wurden in den Wald gebracht, ausgezogen, mit Alkohol betrunken und mit ihnen wurde einen Autounfall inszeniert.
Auf dem Video der Überwachungskamera ist zu sehen, wie der Geschäftsmann geschlagen und gezwungen wurde sich in den Kofferraum eines Autos zu legen. Dann wurde er aus der Stadt gebracht, mit Alkohol gepumpt und auf die Straße geworfen. Die Banditen planten einen Autounfall mit einem betrunkenen Fußgänger zu inszenieren, aber im letzten Moment gelang es dem Opfer zu fliehen und die Polizei zu verständigen


Erstens liegt Tschetschenien immer noch in Russland und zweitens wer sagt das jemand etwas bereut?
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das sagt dein Präsident
 
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Damien

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Im Prinzip ist es Russlands gutes Recht neutral zu bleiben oder mit jedem Land gute wirtschaftliche Beziehungen zu führen, soll aber nicht von "brüderliche" Zusammenhalt und der engen politisch-militärische Allianz mit China faseln (wird auch von der chin. Seite die ganze Zeit so scheinheillig getan), aber wenn es kritisch wird, dann sich wieder bloss raushalten (oder gar mit dem aktuellen "Feind" Chinas Waffengeschäfte tätigen, wie wenn China in der heissen Phase der Ukrainekrise die aus Chinas Sicht ebenfalls nicht verfeindeten Ukraine mit Waffen gegen Russland beliefern würde) oder wie mit USA v.a. Lippenbekenntnisse in der "Unterstützung" Chinas machen (gleichzeitig u.a. in der chin. Medien durch russ. "Experten" von der US-Bedrohung reden und auf weitere Verschlechterung der Beziehung zw. China und USA hoffen, Russland selbst aber ihre US-Beziehungen verbessern, teilweise wieder mal von der jap. Bedrohung reden, was teilweise berechtigt ist und sogar Kasachische Bedrohung Chinas bzgl. Bioterrorismus etc. in der Hoffnung, dass die Chinesen den Russen vermehrt zuwenden um die Bedrohungen, ob echt oder imaginär vorgestellt, abzuwenden). USA ist hingegen nicht mal so gut mit Indien "befreundet" (nutzt es auch nur als Kanonenfutter gegen China aus), trotzdem unterstützt es Indien im Grenzkonflikt mit Worten, Russland angeblich Chinas Alliierte, bleibt hingegen wieder mal "nur" neutral. Diese Sackgasse-Situation hat aber China auch selbst zuzuschreiben, indem es Allianzen mit jenen Länder schliesst (z.B. Indien: RIC, RCEP etc. wo diese auch wie gesagt in der Anti-Chinesischen QUAD-Vereinigung involviert sind), die in auf mehrere Hochzeiten tanzen und gleichzeitig den Chinesen feindlich gesinnt sind.
China schließt wirtschaftliche Allianzen die BRIC ist meines Wissens eine Wirtschatsorientierte Allianz keine Militerische. Russland hat meines Wissens auch keinen Bilateralen Vertrag mit China geschlossen der Waffenverkäufe an Indien verbieten würde. Noch is Russland in einer militärischen Allianz mit China. Politisch und wirtschaftlich sind wir uns aber nahe. Das heißt nicht unbedingt das die Chinesischen Territorialinteressen zwangsläufig auch unsere sein müssen. Auch wenn wir uns auf internationaler Bühne meistens einig sind.

Was du mit Russland verbessert seine Beziehungen zu den USA meinst must du aber noch etwas genauer erklären.
 

Jimmyl

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China schließt wirtschaftliche Allianzen die BRIC ist meines Wissens eine Wirtschatsorientierte Allianz keine Militerische. Russland hat meines Wissens auch keinen Bilateralen Vertrag mit China geschlossen der Waffenverkäufe an Indien verbieten würde. Noch is Russland in einer militärischen Allianz mit China. Politisch und wirtschaftlich sind wir uns aber nahe. Das heißt nicht unbedingt das die Chinesischen Territorialinteressen zwangsläufig auch unsere sein müssen. Auch wenn wir uns auf internationaler Bühne meistens einig sind.

Was du mit Russland verbessert seine Beziehungen zu den USA meinst must du aber noch etwas genauer erklären.
Die politische Nähe zwischen China und Russland ist mehr Schein als Sein und trügerisch, dies ist aber auch schon seit älteren Zeiten deutlich ersichtlich, d.h. langfristige, strategische (genauer: wirtschaftliche) Kooperation mit Russland ist aus Sicht der (damaligen) chin. Regierung zwar wünschenswert, ist jedoch nicht für konkrete militärische Konflikte - wie bspw. jetzt der chinesisch-indische Grenzkonflikt - gedacht sondern dient vermehrt Propagandazwecken und eben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit (das chin. Volk sollte davon natürlich wieder mal nichts wissen). Selbst in einem Konflikt zwischen China und USA, wo aus russ. Sicht China das kleinere Übel bzw. die schwächere Partei sein müsste, wie es z.B. Indien oder Vietnam im Vergleich zu China ist, ist eine russ. Unterstützung Chinas nicht sicher, zumindest nicht am Anfang wenn beide Seiten noch "fit" sind. Auch während des chin.-jap. Krieges, wo von der chin. Seite sowohl von der KPCh als auch KMT den Konflikt versucht hatte hinauszuzögern um die damalige Sowjetunion nicht zu sehr unter die Arme zu greifen, was ich persönlich aber für zu opportunistisch halte denn Chinas Probleme mit Japan hat zumindest aus chin. Perspektive nicht direkt was mit der Sowjetunion zu tun.

Dass sich die russische und amerikanische Regierungen offiziell gesehen unter Putin und Obama-Nachfolger Trump sich näher kamen, bedarf es eigentlich keine Erklärung (inoffiziell ist auch die chin. Regierung um Xi und co. dicke mit Trump und andere Regierungen, gespalten sind bloss die Völker untereinander). Aber wie gesagt, alles kein Problem, so lange nicht zu sehr, v.a. auch propagandistisch die Chinesisch-Russische "Allianz", gerade auf der politisch-militärische Ebene, zelebriert wird, wie auch neulich bei der russ. Militärparade oder vom chin. Aussenministerium (Mr. Wang Yi) gar von einer "unüberwindbare Festung" gesprochen wird, wenn die chin.-russ. Beziehungen thematisiert werden.

Was die "klugen" chinesischen Allianzen/Kooperationen betrifft, sollte es keine Allianzen (nicht mal wirtschaftliche) mit jenen Länder schliessen, die dem chin. Volk (oft verpackt als Kritik an der chin. Regierung) komplett feindlich gesinnt sind, wie z.B. die china-feindliche QUAD-Allianz bestehend aus Indien, Australien, Japan und USA, oder auch ein extrem China-negativ eingestelltes Vietnam mit der China z.B. in der RCEP drin ist und natürlich Indien (RIC, RCEP, BRICS), das von allen Seiten versucht wird (auch Russland, dem angeblichen chin. medialen "Bündnispartner") gegen China als Gegengewicht aufzubauen.


 

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Die politische Nähe zwischen China und Russland ist mehr Schein als Sein und trügerisch, dies ist aber auch schon seit älteren Zeiten deutlich ersichtlich, d.h. langfristige, strategische (genauer: wirtschaftliche) Kooperation mit Russland ist aus Sicht der (damaligen) chin. Regierung zwar wünschenswert, ist jedoch nicht für konkrete militärische Konflikte - wie bspw. jetzt der chinesisch-indische Grenzkonflikt - gedacht sondern dient vermehrt Propagandazwecken und eben der wirtschaftlichen Zusammenarbeit (das chin. Volk sollte davon natürlich wieder mal nichts wissen). Selbst in einem Konflikt zwischen China und USA, wo aus russ. Sicht China das kleinere Übel bzw. die schwächere Partei sein müsste, wie es z.B. Indien oder Vietnam im Vergleich zu China ist, ist eine russ. Unterstützung Chinas nicht sicher, zumindest nicht am Anfang wenn beide Seiten noch "fit" sind. Auch während des chin.-jap. Krieges, wo von der chin. Seite sowohl von der KPCh als auch KMT den Konflikt versucht hatte hinauszuzögern um die damalige Sowjetunion nicht zu sehr unter die Arme zu greifen, was ich persönlich aber für zu opportunistisch halte denn Chinas Probleme mit Japan hat zumindest aus chin. Perspektive nicht direkt was mit der Sowjetunion zu tun.

Dass sich die russische und amerikanische Regierungen offiziell gesehen unter Putin und Obama-Nachfolger Trump sich näher kamen, bedarf es eigentlich keine Erklärung (inoffiziell ist auch die chin. Regierung um Xi und co. dicke mit Trump und andere Regierungen, gespalten sind bloss die Völker untereinander). Aber wie gesagt, alles kein Problem, so lange nicht zu sehr, v.a. auch propagandistisch die Chinesisch-Russische "Allianz", gerade auf der politisch-militärische Ebene, zelebriert wird, wie auch neulich bei der russ. Militärparade oder vom chin. Aussenministerium (Mr. Wang Yi) gar von einer "unüberwindbare Festung" gesprochen wird, wenn die chin.-russ. Beziehungen thematisiert werden.

Was die "klugen" chinesischen Allianzen/Kooperationen betrifft, sollte es keine Allianzen (nicht mal wirtschaftliche) mit jenen Länder schliessen, die dem chin. Volk (oft verpackt als Kritik an der chin. Regierung) komplett feindlich gesinnt sind, wie z.B. die china-feindliche QUAD-Allianz bestehend aus Indien, Australien, Japan und USA, oder auch ein extrem China-negativ eingestelltes Vietnam mit der China z.B. in der RCEP drin ist und natürlich Indien (RIC, RCEP, BRICS), das von allen Seiten versucht wird (auch Russland, dem angeblichen chin. medialen "Bündnispartner") gegen China als Gegengewicht aufzubauen.


In vielen Punkten hast du recht. Aber ich würde auch die Beziehungen zwischen Russland und (USA) Trump nicht zu sehr überbewerten.
In den USA hat der President bei weitem nicht die Macht wie in anderen Ländern. Er kann noch so Russland freundlich sein. Nichts geht dort ohne das Parlament.
Die nie eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland zu lassen würde. Außer Russland würde seine Interessen genau so verkaufen wie die EU.

ps: Indien ist ebenfalls bei der Parade mit Marschiert
 

Jimmyl

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In vielen Punkten hast du recht. Aber ich würde auch die Beziehungen zwischen Russland und (USA) Trump nicht zu sehr überbewerten.
In den USA hat der President bei weitem nicht die Macht wie in anderen Ländern. Er kann noch so Russland freundlich sein. Nichts geht dort ohne das Parlament.
Die nie eine Verbesserung der Beziehungen zu Russland zu lassen würde. Außer Russland würde seine Interessen genau so verkaufen wie die EU.

ps: Indien ist ebenfalls bei der Parade mit Marschiert
Es ist richtig, dass der US-Präsident relativ zum (Welt-)Establishment wenig Macht hat, fast schon eine Marionette/Maskottchen ist. Doch bei Trump hat das Weltestablishment eine einzigartige Chance gesehen, ihn als kontrollierte Opposition einzusetzen (Nachahmer: B.Johnson, Bolsonaro etc.), d.h. obwohl er in der Regierung ist, die eigentlich gemässigt/seriös auftreten sollte, darf er extremere, oppositionelle Meinungen vertreten und wenn diese gut beim Volk ankommt, sagen die Hintermänner erstmal nichts. Erst wenn der Aufschrei beim Volk gross ist, wird er zurückgepfiffen bzw. medial für seine "ungewöhnliche"/unseriöse/populistische (Falsch-)Aussagen getadelt, was Trump und co. nicht ungefährlich macht und den Handlungsspielraum der Welt-Etablierten immens vergrössert. Was die Beziehungen zw. USA und Russland betrifft, je nach Bedarf wird diese der aktuellen Gesinnung des Volkes angepasst: Noch zur Obamas Zeiten wollte O. mit Anti-Russische Politik punkten, was beim Volk überhaupt nicht ankam, das haben die Welt-Etablierten gesehen, und u.a. auf Kissingers Anregung die Aussenpolitik/Medienpolitik angepasst: Russland-freundlicher auftreten bzw. Russland gegen China, nun das grössere Übel, einsetzen (In Sowjetzeiten waren die Sowjets noch das grössere Übel, die laut Kissinger/USA mit China gemeinsam bekämpft werden sollte). Anders gesagt, sollte beim Normalvolk weiterhin der Bedarf nach Russland-Freundlichkeit/China-Feindlichkeit/Nordkorea-Freundlichkeit bestehen, wird es, egal ob Trump Präsident ist oder nicht die Bedürfnisse des Volkes bedient. Die (lokale) dt. Regierung hat die "Weltregierung" in letzter Zeit auf China-freundlich umgepolt, und sollte beim Volk der Bedarf da sein, könnte sogar Nordkorea politisch-medial zum "Good Guy" aufgebaut und aufpoliert werden, braucht aber ev. so seine Zeit (ev. 20-30 Jahren Non-Stop Pro-Demokratisch-Koreanische Propaganda im Westen müsste hierfür ausreichen).
 
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