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Nachrichten Russland

Wenn das die Absicht war, move des Jahrhunderts :lol27:
Die USA verweigerten der Türkei Luftabwehrsysteme; sie besaß lediglich uralte Hawk aus den 1960er-Jahren. Die Türkei sollte keinen Schutz vor angriffen aus der Luft haben.:mrgreen: Erdoğan brauchte ein eigenes Luftverteidigungssystem, doch nur die USA, Russland und in jüngerer Zeit China produzierten solche Systeme. Dann, zum Glück, tauchte dieser Trottel Putin auf. die Türkei nutzte die Gunst der Stunde und kaufte paar Systeme von Russland zu Testzwecken, jetzt benötigt sie sie nicht mehr
 
Putins Wein im Handgepäck – Wie russische Eliten US-Sanktionen unterliefen und in San Francisco scheiterten
Kurz vor der Verkündung der Ergebnisse verschwand eine ganze Reihe von Weinen aus dem Programm der renommierten San Francisco International Wine Competition. Nicht wegen schlechter Bewertungen, nicht wegen formaler Mängel – sondern wegen ihrer Herkunft. Russische Weine, darunter Flaschen aus direkter Nähe zu Wladimir Putins Schwarzmeerpalast und aus dem Umfeld des russisch-orthodoxen Patriarchen Kirill, wurden nachträglich disqualifiziert. Die Jury hatte sie da längst verkostet. Die Ergebnisse werden trotzdem nicht veröffentlicht. Nach Angaben des russischen Winzer- und Weinbauverbands AVVR kam die Entscheidung am 16. Dezember 2025. Die Veranstalter hätten mitgeteilt, man reagiere auf eine Intervention eines nicht näher benannten US-Mandatsträgers. Für den Verband war es ein Affront. 95 russische Weine seien zugelassen gewesen, verkostet worden, teils aus Betrieben, die erstmals in dieser Größenordnung an einem US-Wettbewerb teilgenommen hätten. Doch genau dieser Umstand macht den Fall politisch brisant.

Das Kernstück bildet die Weinkellerei „Krinitsa“, nur wenige Schritte von Putins Schwarzmeerpalast entfernt. Mit einem Vermögenswert von über 27 Milliarden Rubel gilt sie mittlerweile als die teuerste Weinkellerei Russlands – wertvoller als die Traditionsmarke „Massandra“ auf der Krim oder die Industriegröße „Kuban-Vino“. Dabei war der Ursprung denkbar schlicht: Als Putin 2003 die Villa von Silvio Berlusconi auf Sardinien besuchte, gefiel ihm der Pomp so sehr, dass er den Architekten nach Russland holte, um eine Kopie zu errichten – nur größer. Statt Fußballplatz gibt es dort eine Eisarena, statt Olivenhaine stehen heute 300 Hektar Reben.

 
Moskauer Kriegsführung
Afrikanische Söldner in Russlands Armee: Gelockt und verheizt
Mindestens siebzehn Südafrikaner kämpfen offenbar für Russland in der Ostukraine – rekrutiert über dubiose Netzwerke. Die Spur führt zur Familie von Ex-Präsident und Putin-Freund Zuma. Ein Besuch bei Verwandten

Das Handy vibriert auf dem Tisch einer südafrikanischen Hotellobby. Sandile Ndhlovu wischt über das Display und hebt ab. „Hallo, Bruder“, sagt er auf Zulu, spricht einige Minuten mit seinem Verwandten. Dann reicht er das Telefon rüber. „Du kannst mit ihm reden.“

Die Stimme aus dem Handy-Lautsprecher klingt brüchig, abgehackt. Sipho (Name geändert) ist 40 Jahre alt, Vater von drei Kindern, früher Bodyguard für Lokalpolitiker – und seit Monaten Teil des russischen Angriffskrieges in der Ostukraine. „Die Situation ist nicht gut hier“, sagt er. „Ich will nur nach Hause.“

Wo genau er sich befindet, sagt Sipho nicht. Nur so viel: irgendwo im Donbass, etwa zehn Kilometer hinter der Front. Sechs bis sieben Stunden am Tag gräbt er Schützengräben. Manchmal länger. Geschlafen wird in zerstörten Häusern, aus der Ferne hört er Artillerieeinschläge. Mehrfach entkam er nur knapp Drohnenangriffen.

Hilferufe an Regierung
Zu essen gebe es wenig: Brot, manchmal Nudeln. Viele seien verletzt, er selbst habe eine Beinverletzung. „Aber sie zwingen uns, weiterzuarbeiten.“ Zwei Männer aus Botswana, die mit ihnen nach Russland gereist seien, seien vor Monaten in Gefechte geschickt worden und nicht zurückgekehrt. „Es gibt Gerüchte, dass sie tot sind. Niemand sagt uns etwas.“

 
Höchststrafe für Russland: Jens Spahn soll russische Auslandsvermögen verwalten
Brüssel, Berlin (dpo) - Die Entscheidung der EU über eingefrorene russische Vermögen fällt drastischer aus als im Vorfeld von vielen Experten erwartet: Beim EU-Gipfel in Brüssel entschieden die Regierungschefs, die Vermögen künftig Jens Spahn zur Verwaltung zu überlassen. Beobachter sprechen von einem Worst-Case-Szenario für den Kreml.

"Jens Spahn wird ab sofort als Sonderbeauftragter der EU über die russischen Vermögen verfügen", erklärte ein Sprecher der Europäischen Union. "Seine Aufgabe ist es, vernünftig und angemessen mit den rund 300 Milliarden Euro umzugehen. Oh. Ich muss mich korrigieren. Jens hat mir soeben eine SMS geschrieben. Es sind wohl nur noch 250 Milliarden."

Experten vermuten hinter dem Einsetzen Spahns knallhartes Kalkül. So würde das eingefrorene Vermögen von aktuell noch 200 Milliarden Euro schnell eingesetzt, während Russland der EU keine konkreten Vorwürfe machen kann, da ein Sachverwalter eingesetzt wurde.

Der CDU-Politiker selbst erklärte, er fühle sich geehrt, dass man ihm anvertraut habe, sich der inzwischen noch 150 Milliarden Euro anzunehmen. "Ich habe schon ein oder zwei Investitionsideen für die 100 Milliarden Euro."

In Russland herrscht angesichts des Beschlusses Bestürzung. "Wir fordern sofort unsere… nach aktuellem Stand 50 Milliarden Euro zurück, andernfalls werden wir harte Maßnahmen gegen die EU ergreifen", erklärte ein Kreml-Sprecher.

Eine Rückzahlung erscheint allerdings unrealistisch. Bei Veröffentlichung dieses Artikels war das gesamte Auslandsvermögen Russlands aufgebraucht.

 
Russischer General in Moskau durch Autobombe getötet
Bei der Explosion einer Autobombe in Moskau ist nach offiziellen Angaben ein russischer General getötet worden. Bei dem Toten handle es sich um Generalleutnant Fanil Sarwarow, teilte das staatliche Ermittlungskomitee heute mit.

Sarwarow habe die Abteilung für operative Ausbildung der Armee im russischen Generalstab geleitet. Es werde nicht ausgeschlossen, dass die Bombe von ukrainischen Spezialkräften gelegt worden sei, hieß es.

Bereits ein Attentat im Vorjahr
Vor einem Jahr war der russische General Igor Kirillow bei einem Bombenanschlag in Moskau getötet worden. Damals bekannte sich der ukrainische Geheimdienst SBU dazu. Er machte ‌Kirillow für den Einsatz chemischer Waffen gegen ukrainische Truppen verantwortlich. Russland wies entsprechende Vorwürfe vehement zurück.

 
Russen klagen Aufsichtsbehörde wegen WhatsApp-Blockade
Russische Internetnutzerinnen und -nutzer haben wegen der Einschränkungen von Messengern eine Sammelklage gegen die Aufsichtsbehörde für Telekommunikation, Roskomnadsor, und das Ministerium für Digitalisierung in Moskau eingereicht.

Die insgesamt 42 Kläger fordern vom Gericht, die teilweise Blockierung von Anrufen über WhatsApp und Telegram für illegal und unbegründet zu erklären, wie das russische Nachrichtenportal RBK gestern berichtete. Die Einschränkungen würden die Rechte und Interessen russischer Bürger verletzen.

Die russischen Behörden gehen seit geraumer Zeit gegen die Freiheit des Internets vor. Tausende Seiten wurden blockiert, die Geschwindigkeit von YouTube gedrosselt. Die Behörden begründen das damit, dass die Anbieter gegen geltendes Gesetz verstießen, indem sie etwa Kundendaten nicht auf russischem Gebiet speicherten.

Kritiker sehen hingegen einen Versuch, die Verbreitung von unabhängigen Informationen über den von Kreml-Chef Wladimir Putin befohlenen Krieg gegen die Ukraine einzuschränken.

Drosselung nimmt zu
Auch ausländische Messenger sind in dem Zusammenhang zunehmend unter Druck geraten. Die Blockierung von Anrufen ist seit Sommer in Kraft. Inzwischen sind die Einschränkungen weiter fortgeschritten, die Übertragungsgeschwindigkeit wurde gedrosselt, während gleichzeitig die Verbreitung des einheimischen Messengers Max forciert wird, etwa indem Schulen oder Behörden verpflichtet werden, ihre Chats auf den Messenger umzustellen.


Und da kommen AfD und FPÖ und sonstige Putinlecker inklusive Donica Blewinsky Horrorclownkabinett und erzählen was von Meinungsfreiheit.
 
Polizisten bei Explosion in Moskau getötet
In Moskau ist es wieder zu einer ⁠tödlichen Explosion gekommen. In unmittelbarer Nähe des Ortes, an dem am Montag der hochrangige Generalleutnant Fanil Sarwarow durch eine Autobombe getötet wurde, starben heute drei Menschen bei einer Detonation.

Russlands staatliches Ermittlungskomitee teilte mit, zwei Polizisten seien ums Leben gekommen, als sie sich einem Mann näherten, der sich verdächtig verhalten habe. Eine dritte Person sei ebenfalls getötet worden.

Bombenleger soll unter den Toten sein
Inoffiziellen russischen Nachrichtenkanälen auf Telegram zufolge war der Bombenleger einer der Getöteten. Er habe den Sprengsatz gezündet, als sich die Beamten näherten. Die ⁠Behörde leitete Strafermittlungen wegen Mordes an Polizeibeamten und des illegalen Handels mit Sprengkörpern ein.

 
Kreml-Kritiker Udalzow zu Haftstrafe verurteilt
Der russische Kreml-Kritiker Sergej Udalzow ist gestern wegen angeblicher Rechtfertigung von Terrorismus von einem Gericht in Moskau zu sechs Jahren in einer Strafkolonie verurteilt worden.

Grund für seine Verfolgung war laut der oppositionellen Website „Medusa“ ein Artikel „Wie Marxisten zu Terroristen gemacht wurden“. Udalzow ist ein Befürworter des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine. Er gilt allerdings als Kritiker von Kreml-Chef Wladimir Putin.

Das Gericht blieb damit um ein Jahr unter den von der Staatsanwaltschaft geforderten sieben Jahren für Udalzow. Dieser hatte kurz zuvor erklärt, er werde im Falle einer Verurteilung „einen unbefristeten Hungerstreik bis zum Tod“ beginnen.

 
Das große Verschwinden – Wie Russland Sanktionen umgeht und die Statistik gleich mit
In den russischen Zolldaten für das Jahr 2025 klafft eine Lücke von historischem Ausmaß. Rund 180 Kategorien technisch anspruchsvoller Waren tauchen schlicht nicht mehr auf. Es handelt sich überwiegend um Elektronik und industrielle Ausrüstung, genau jene Güter, die unter EU- und US-Sanktionen fallen. Recherchen ergeben aber, dass diese Lieferungen nicht etwa eingestellt worden. Sie sind unsichtbar gemacht worden. Die Importeure arbeiten weiter, die Nachfrage besteht fort, nur die Einträge in der zentralen Zolldatenbank fehlen. Der Staat löscht die Spur.

Der Zweck liegt auf der Hand. Indem die Angaben nicht mehr erfasst werden, soll der Blick auf den sogenannten grauen Import verstellt werden. Lieferketten für sanktionierte Technik, vor allem für den militärisch-industriellen Komplex, bleiben im Dunkeln. Neue Strafmaßnahmen gegen Zulieferer sollen vermieden werden, indem es offiziell nichts mehr gibt, was man sanktionieren könnte. Die Methode ist grob, aber wirksam: Was nicht registriert ist, existiert statistisch nicht.

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Die Auswertung wirkt wie ein nüchternes Lagebild über den tatsächlichen Zustand der Sanktionen. Sie dokumentiert nicht deren Existenz, sondern ihre Umgehung. Wo Raupenbagger, Bearbeitungszentren und Drehmaschinen in dreistelliger Millionenhöhe auftauchen, zeigt sich, dass die Beschränkungen nicht zu einem Abbruch geführt haben, sondern zu einer Neuorganisation der Lieferwege. Es geht nicht um Notlösungen, sondern um gezielte Versorgung. Akkumulatoren, Generatoren und Rechentechnik stehen dabei exemplarisch für jene Güter, die offiziell zivil gelten, in der Praxis jedoch unverzichtbar für militärische Produktion und Einsatzfähigkeit sind. Die Auswahl ist kein Zufall, sondern funktional: Maschinen zum Produzieren, Teile zum Reparieren, Systeme zur Energieversorgung. Zusammen sichern sie den Weiterbetrieb industrieller und militärischer Strukturen trotz formaler Verbote. In Verbindung mit den ausgedünnten Zolldaten wird deutlich, was die Sanktionen tatsächlich bewirken: Sie verschwinden nicht aus der Politik, sondern aus der Statistik. Sichtbar bleibt nur, was nicht mehr vollständig verborgen werden kann. Gerade diese Normalität der Umgehung ist die eigentliche Aussage der Analyse. Sie zeigt, dass Sanktionen zwar beschlossen sind, ihre Durchsetzung jedoch so löchrig geworden ist, dass Umgehung längst Teil des Alltagsgeschäfts ist.

 

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