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Nachrichten Russland

So faschistisch ist Wladimir Putin
Wladimir Putin ist das große Vorbild der internationalen Rechten. Doch kaum jemand weiß, wofür Russlands Diktator politisch wirklich steht. Die große Analyse: Wie rechts ist Putin wirklich?

Eine Militärdiktatur nach dem Vorbild des faschistischen Chiles – das wäre die Lösung für Russlands Probleme. So sieht das zumindest ein russischer Nachwuchs-Politiker, der gegen Ende des Jahres 1993 in Sankt Petersburg auftritt. Vor deutschen Wirtschaftsvertreter:innen erklärt er damals: Er würde Vorbereitungen des Militärs für eine Diktatur ausdrücklich unterstützen.

In Chile hatten faschistische Militärs 1973 gegen die demokratisch gewählte Regierung geputscht. Und in den folgenden Jahren folterten und ermordeten die Faschist:innen viele tausend Menschen. Gegner:innen der Diktatur „verschwanden“, ihre Leichen wurden aus Hubschraubern ins Meer geworfen. Rund eine Viertelmillion Menschen musste ins Ausland flüchten. Dazu setzten die Diktatoren brutale Sozialabbau-Maßnahmen durch. All das nimmt sich der russische Faschismus-Fans zum Vorbild. Sein Name? Wladimir Wladimirowitsch Putin.

Im Westen setzen heute vor allem extreme Rechte auf Russlands Präsident Putin. Egal ob es die FPÖ ist, die AfD oder die Verschwörungsszene: Putin hat in dieser Szene verlässliche Fans. Die FPÖ hat 2016 sogar einen Freundschaftsvertrag mit der Putin-Partei „Geeintes Russland“ abgeschlossen. Doch auch manche auf der Linken verharmlosen Putin bis heute. Sehen wir es uns also genauer an: Wofür steht Putin? Und wie rechts ist er wirklich?

Im Westen setzen heute vor allem extreme Rechte auf Russlands Präsident Putin. Egal ob es die FPÖ ist, die AfD oder die Verschwörungsszene: Putin hat in dieser Szene verlässliche Fans. Die FPÖ hat 2016 sogar einen Freundschaftsvertrag mit der Putin-Partei „Geeintes Russland“ abgeschlossen. Doch auch manche auf der Linken verharmlosen Putin bis heute. Sehen wir es uns also genauer an: Wofür steht Putin? Und wie rechts ist er wirklich?

 
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2023. Boris Grebenshchikov (Komponist, Dichter, Rockmusiker) spricht über Russland und den Faschismus.

„Nichts hat sich geändert. Im Gegenteil, es ist noch schlimmer geworden. Die Zerstörung einer Nation durch eine andere aufgrund ihrer Kultur oder Nationalität – ist das nicht Faschismus? Ja. Sie sind geisteskrank. Aber sie haben die Macht. Und deshalb können sie zerstören, mit Panzern überfahren, einsperren, erschießen. Jeden Menschen, dem sie auf der Straße begegnen. Jeden.“
 
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Ein „Held der Spezialoperation“ tötete seinen Freund und trug dessen Leiche mit einem Sack über dem Kopf in den Wald.

„Wir tranken zusammen, und er sagte, wir alle von der Spezialoperation seien Putins Schwuchteln. Und war’s dann. Ich bin einfach explodiert“, sagte der Vertreter der neuen russischen Elite. Er hatte sich während seiner Haftstrafe in einer Strafkolonie freiwillig zum Kriegsdienst gemeldet. Es sieht so aus, als müsse er noch eine Weile ins Gefängnis.
 
Rede vor Botschaftern
Putin beschwert sich über "Recht des Stärkeren" in der Außenpolitik
Wladimir Putin hat sich über die aktuellen Verhältnisse in der internationalen Politik beklagt. Dem Iran bot er seine Dienste als "Vermittler" an.
Der russische Machthaber Wladimir Putin hat sich in einer Rede vor neuen Botschaftern im Kreml besorgt zur internationalen Lage geäußert. Langjährige Konflikte würden sich verschärfen, während neue Krisenherde entstünden.

Ohne direkte Nennung der USA kritisierte er laut "n-tv" jene, die "nach dem Recht des Stärkeren ihren Willen diktieren, andere belehren und Befehle erteilen". Russland bekenne sich hingegen zu einer multipolaren Weltordnung, so Putin. Wie diese Aussagen mit seiner Aggression gegen die Ukraine zusammenpassen sollen, erklärte er nicht.

Kreml bietet sich als Iran-Vermittler an
Angesichts der regionalen Spannungen infolge der Massenproteste im Iran hat sich der russische Präsident als "Vermittler" angeboten. Putin habe mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu telefoniert, erklärte der Kreml am Freitag. Russland sei "bereit, seine Vermittlungsbemühungen" fortzusetzen und "einen konstruktiven Dialog unter Beteiligung aller interessierten Staaten zu fördern".

Laut Kreml-Sprecher Dmitri Peskow sprach Putin zudem mit seinem iranischen Kollegen Masud Peseschkian.

 
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Ein hochrangiger Rosatom-Manager wurde in Russland festgenommen
Michail Schtscherbak, ehemaliger stellvertretender Bürgermeister von Sarow* und derzeitiger Baudirektor bei Atomstroyexport (einer Rosatom-Tochtergesellschaft), wurde in Moskau festgenommen, wie die staatlichen Nachrichtenagenturen Interfax und TASS berichteten.

Staatliche Stellen geben unter Berufung auf Rosatom an, Grundlage der Festnahme sei ein Strafverfahren im Zusammenhang mit der Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte. Die regionale FSB-Abteilung berichtete, er sei ein Gegner der russischen Regierung, Unterstützer einer „politisierten extremistischen Organisation“ und habe Geld auf deren Konten überwiesen.

Schtscherbak ist der Sohn von Juri Schtscherbak, dem ehemaligen Rektor des Sarow-Instituts für Physik und Technologie. Während seiner Amtszeit wurde die Universität zum Sitz des Russischen Föderalen Nuklearzentrums, eines russischen Forschungsinstituts für experimentelle Physik (das sich mit der Entwicklung von Atomwaffen befasst).

Bis 2007 war er stellvertretender Bürgermeister für Architektur und Stadtentwicklung in Sarow (in der Sowjetzeit Arzamas-16 genannt), einer geschlossenen Stadt und einem der wichtigsten Zentren des russischen Atomprogramms. Dort befindet sich ein Forschungsinstitut, das nukleare, thermonukleare und andere Waffensysteme entwickelt.

Später wechselte Schtscherbak zu Atomenergoproekt in Nischni Nowgorod, wo er unter anderem für die Organisation des Baus von Kernkraftwerken zuständig war.

Atomstroyexport plant und baut Kernkraftwerke mit hoher Kapazität; 80 % des Umsatzes stammen aus internationalen Projekten. Laut der Nachrichtenagentur war Schtscherbak am Bau eines Kernkraftwerks in Belarus und vermutlich auch am Bau neuer Reaktoren im Kernkraftwerk Buschehr im Iran beteiligt. Laut durchgesickerten Dokumenten des Grenzschutzes flog er im September 2014 mit Oleg Rymar (auch ein ukrainischer Nachname), dem stellvertretenden Leiter des Kostenmanagements bei Atomstroyexport, in den Iran, wo Rosatom den Bau zweier neuer Atomkraftwerksblöcke vereinbart hatte.
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* Sarow ist eine Stadt in der Region Nischni Nowgorod und beherbergt ein geheimes Atomwaffenentwicklungszentrum. Zu Sowjetzeiten war die Stadt auf keiner Karte verzeichnet; sie war nicht nur für Ausländer, sondern auch für normale sowjetische Bürger gesperrt; der Zutritt war selbst für Einheimische auf spezielle Genehmigungen beschränkt.

Schtscherbak ist ein ukrainischer Nachname; es gibt Millionen Ukrainer in Russland, von denen viele hohe zivile und militärische Positionen bekleiden. Viele von ihnen werden spionieren, sabotieren und Schaden anrichten. Deshalb bin ich, was Russlands Schicksal angeht, absolut beruhigt und zuversichtlich, dass der Konflikt mit der Ukraine Russland letztendlich zerstören wird. Die Ukrainer haben die UdSSR bereits zerstört, jetzt werden sie Russland selbst zerstören.
Blood matters :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Russische Fluggesellschaften reaktivieren ältere Flugzeuge, um den Passagierverkehr aufrechtzuerhalten
Russische Fluggesellschaften werden ältere Flugzeuge reaktivieren, um den Passagierverkehr im Jahr 2026 aufrechtzuerhalten, wie der Staatskonzern Rostech mitteilte. Rostech gab bekannt, dass das Programm zur Modernisierung von zwölf zivilen Flugzeugen bis 2027 verlängert wurde. Zu diesen Flugzeugen gehören neun Maschinen der Tu-204/214-Familie, eine An-148 und zwei Il-96. Experten schätzen, dass diese zwölf Flugzeuge weniger als 30 Jahre alt sind. In den Jahren 2026/2027 erhalten die Fluggesellschaften zwei weitere modernisierte Tu-204. Neben den im Inland produzierten Flugzeugen werden auch ausländische Maschinen reaktiviert. So könnte sich beispielsweise die Anzahl der im Linienverkehr eingesetzten Boeing 747 verdoppeln.

Rostech gab bekannt, dass das Programm zur Modernisierung von zwölf zivilen Flugzeugen bis 2027 verlängert wurde.

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In ein paar Jahren werden den Russen die Passagierflugzeuge ausgehen, wenn Trump die Sanktionen, natürlich, nicht aufhebt
 
In St. Petersburg wurde eine Achtklässlerin zu 4 Jahren Haft verurteilt, weil sie ein Foto an einer Schulpinnwand ausgehängt hatte
Sie wurde gemäß Artikel 205.2 („Öffentliche Rechtfertigung von Terrorismus“) und 205.1 („Beihilfe zu terroristischen Aktivitäten“) des russischen Strafgesetzbuches für schuldig befunden.
Die 16-jährige Schülerin hatte Fotos von Denis Kapustin und Alexej Lewkin mit der Bildunterschrift „Held Russlands“ an einer Pinnwand ihrer Schule ausgehängt. Kapustin ist der Gründer des Russischen Freiwilligenkorps (das auf ukrainischer Seite kämpft). Die Tatsache, dass die Fotos in der Schule ausgehängt worden waren, wurde drei Tage später entdeckt. Das Militärgericht St. Petersburg verurteilte sie zu 4 Jahren Haft in einer Strafkolonie.

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Das Russische Freiwilligenkorps (RDK) ist eine im August 2022 gebildete Einheit russischer Freiwilliger, die seit 2014 für die Ukraine kämpfen. Befehlshaber der Einheit ist der russische Rechtsextremist und White-Rex-Gründer Denis Kapustin, der aufgrund einer angeblich jüdischen Herkunft Anfang der 2000er Jahre eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis in Deutschland als Kontingentflüchtling erhielt. Er ist eine Führungsfigur der rechtsextremen Hooligan- und Kampfsportszene.
Ein anderes Mitglied ist Alexei Lewkin, Gründer der Gruppe Wotanjugend, die in Russland begann, aber später in die Ukraine zog. Levkin organisiert das Nationalsozialistische Black Metal Asgardsrei Festival, das 2012 in Moskau begann, aber von 2014 bis 2019 in Kiew stattfand. Levkin ist Russe, Sänger der National Socialist Black Metal Band M8l8th (was für „Heil Hitler“ steht).
Im Gegensatz zur Legion Freiheit Russlands wurden Mitglieder des RDK zunächst nicht aus Kriegsgefangenen und ehemaligen russischen Soldaten ausgewählt, sondern ausschließlich aus russischen Emigranten, die bereits in der Ukraine sowie in anderen europäischen Ländern lebten. Laut eigenen Aussagen waren daher viele der Kämpfer bereits vor dem Jahr 2022 – als Teil der Brigade Asow – im Krieg im Donbas aktiv.
Zu den Hauptzielen des Freiwilligenkorps zählt die Zersplitterung Russlands in mehrere Einzelstaaten, um so einen rein russischen Staat zu errichten.
In der Nacht zum 12. März 2024 drang das Russische Freiwilligenkorps zusammen mit der Legion Freiheit Russlands und dem Sibirischen Bataillon von der Ukraine aus in die russischen Grenzregionen Belgorod und Kursk vor und griff mehrere Dörfer an.

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Und dennoch sind 4 Jahre Strafkolonie für eine 16-jährige Schülerin wegen dieser Dummheit viel zu viel, aber Putin bereitet die Russen auf einen großen Krieg mit dem Westen vor, weshalb die Repressionen werden auch weiter nur zunehmen
 
Die USA haben im Karibischen Meer einen weiteren Tanker der russischen Schattenflotte, die Sagitta, festgesetzt.

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Der finnische Präsident Alexander Stubb: „Expansion und Imperialismus sind nach wie vor tief in Russlands DNA verwurzelt“ – Washington Post Live

„…Putins treibende Kraft ist die ‚Russische Welt‘ – Großrussland, was im Wesentlichen bedeutet: ‚Ein Russland, eine Sprache, eine Religion und ein Führer.‘ Ich glaube, er betrachtet den Zusammenbruch der Sowjetunion immer noch als große Tragödie.“


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so ist es, die gute Nachricht ist aber: Auch wenn dank den USA das russische Imperium noch etwas länger am Leben erhalten wird, wird es im 21. Jahrhundert trotzdem verrecken, nur etwas später :)
 
Maschinen für den Schattenhandel – Wie Russland trotz Sanktionen an finnische Schiffsmotoren kommt
Russland hat sich über Jahre ein leises, aber wirkungsvolles Versorgungssystem aufgebaut, das westliche Sanktionen unterläuft und die eigene Ölflotte funktionsfähig hält. Im Zentrum stehen Schiffsmotoren und Ersatzteile eines finnischen Herstellers, die auf verschlungenen Wegen weiterhin nach Russland gelangen. Recherchen des finnischen öffentlich-rechtlichen Rundfunks zeigen, wie systematisch, international und gezielt dieses Netz arbeitet – und wie groß das Volumen inzwischen ist. Zwischen 2023 und 2025 wurden Bauteile im Wert von rund sechs Millionen Euro nach Russland geliefert. So kreuzten sich unser aller Recherchen und das ganze ergab ein Gesamtbild. Es handelt sich um Ersatzteile für Schiffsmotoren, die auf zahlreichen Frachtern weltweit verbaut sind. Diese Motoren treiben auch jene Tanker an, die zur sogenannten Schattenflotte gehören – Schiffe, mit denen russisches Öl außerhalb regulärer Versicherungs- und Kontrollmechanismen transportiert wird. Ohne Wartung, ohne Reparaturkits, ohne kontinuierliche Versorgung wäre dieser Betrieb nicht aufrechtzuerhalten.

Eine zentrale Rolle in diesem Geflecht spielt ein Unternehmen mit Sitz am Rand von Tiflis, wie der Investigativ-Journalist Jari Valtee herausfand. Diese Firma fungierte als logistischer Knotenpunkt und verschickte allein Ersatzteile im Wert von mehr als einer Million Euro nach Russland. Als Herkunftsländer der Lieferungen tauchen China, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien und sogar die Malediven auf. Der formale Warenfluss wirkt fragmentiert, die Zielrichtung ist eindeutig.

 
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