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Nachrichten Russland

Doch. Er war ein hochintelligenter, hinterlistiger, brutaler und gnadenloser kaukasischer Sultan auf dem russischen Thron, der davon träumte, ein Weltreich mit Moskau als Zentrum zu errichten. Doch das gelang ihm nicht.
 
Zahlreiche Probleme für Putin in Russland
Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine sind immer deutlicher in Russland zu spüren. Auch am Mittwoch kam es wieder zu gegenseitigen Angriffen. Für den russischen Präsidenten Wladimir Putin werden die Probleme in Russland immer größer. Fachleute sehen eine größer werdende Kluft zwischen dem vermittelten russischen Selbstbild durch Präsident Wladimir Putin und dem Alltag der Bevölkerung.

So weitet sich die durch ukrainische Drohnenangriffe ausgelöste Spritkrise aus, aber auch „wirtschaftliche Stagnation, explodierende Militärausgaben und ein rasch wachsendes Haushaltsdefizit“ setzen Putin laut „Neuer Zürcher Zeitung“ („NZZ“) zu. „Die Krim war Putins größter Triumph, nun wird sie für ihn zur Belastung“, so die „NZZ“ (Dienstag-Ausgabe) weiter.

Die Treibstoffkrise habe für Putin im Vorfeld der Parlamentswahl im September eine große Herausforderung geschaffen, so das „Wall Street Journal“ in seiner Mittwoch-Ausgabe. Durch die Engpässe beim Treibstoff, hervorgerufen durch die ukrainischen Drohnenangriffe auf die russischen Ölraffinerien, sei der Krieg nun auch für die meisten einfachen Russen spürbar, so die Zeitung.

 
Wackelt Putin? Treibstoffkrise setzt den russischen Machthaber gehörig unter Druck
Lange Schlangen an den Tankstellen, ukrainische Drohnenangriffe auf Ölraffinerien und Einkaufszentren: Die Dynamik der "militärischen Spezialoperation" scheint sich gegen den Kreml-Chef zu wenden

Mit Krisen kann Russlands Präsident Wladimir Putin eigentlich gut umgehen. Doch jetzt ist alles anders: Ständig ukrainische Drohnenangriffe auf die Ölindustrie. Benzinmangel im ganzen Land. Versorgungskrisen beginnen. Scharenweise verlassen Urlaubende die Halbinsel Krim über die immer wieder gesperrte Kertsch-Brücke. Für Putin wird das zunehmend zum Problem. Seine Zustimmungswerte sinken bereits jetzt.

Längst schon hat der Krieg die Hauptstadt Moskau erreicht. Vor allem der jüngste Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie und zwei Einkaufszentren war für manche Menschen ein Schock. "Uns rutscht der Boden unter den Füßen weg, die Hoffnungen auf die Zukunft schwinden", schreibt der junge Moskauer Nikita im Netz. Die Sicherheitslage in Moskau habe sich nicht verändert, so informierte die Deutsche Botschaft über lange Zeit die Deutschen, die noch in Russlands Hauptstadt leben. Doch seit Dienstag spricht man von "Zuspitzung". Zukünftig sei mit "erheblicher Gefährdung durch Drohnen – auch in großer Zahl – zu rechnen." Dabei seien nicht nur die Drohnen selbst gefährlich, auch die Abwehrmaßnahmen. "Diese Gefahr ist auch in Moskau erheblich, da die Luftabwehr auch im Stadtgebiet deutlich verstärkt wurde. Das Streufeld von Trümmerteilen, die teilweise noch explodieren können, kann sehr großflächig sein." Offiziell gilt jetzt eine deutsche Reisewarnung für ganz Russland.

 
Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radev kündigte an, sein Veto gegen neue Sanktionen gegen Russland einzulegen. Er erklärte, er werde dies tun, wenn die Sanktionen den Interessen Bulgariens schaden.

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18+
Hier ein einfaches Beispiel dafür, wie willkürlich die russische Opferzahl ist. Zu den offiziellen 1,5 Millionen Verlusten der russischen Armee könnte man leicht mindestens weitere 100.000 hinzufügen. Und das ist nicht etwa Absicht, sondern schlichtweg die physikalische Unmöglichkeit einer genauen Zählung. Die Frontlinien sind lang. Sie verlaufen gewunden und sind stark vermint. Manche Wäldchen und Ruinen sind zu abgelegenen „Grauzonen“ geworden, in die niemand mehr hineinschaut, denn dort gibt es nichts außer einem qualvollen Tod. Keine Seite ist bereit, ihr Leben um für bloß Opfer zu zählen zu riskieren. Diese Berge russischer Leichen (93) bei Dobropillia wurden erst kürzlich auf dem Handy eines toten Russen entdeckt. Sie starben wahrscheinlich schon 2025. Sie wurden als „vermisst“ abgeschrieben oder vielleicht einfach vergessen. Militärkommissare sagen ihren Frauen und Müttern: „Wir suchen.“ In Wirklichkeit erinnert sich niemand mehr an sie. Heute ist es dort nicht mehr so malerisch. Die Leichen wurden von Schweinen und verwilderten Hunden gefressen, sie sind verwest und „mit der Natur verschmolzen“.
Nevzorov
 
Doch. Er war ein hochintelligenter, hinterlistiger, brutaler und gnadenloser kaukasischer Sultan auf dem russischen Thron, der davon träumte, ein Weltreich mit Moskau als Zentrum zu errichten. Doch das gelang ihm nicht.

Es ist eigentlich unglaublich dass Hitler und er zeitgleich regiert haben, und dann noch verfeindete Reiche. Das fällt unter die geschichtlichen Phänomene, die man nicht erklären kann.
 
Es ist eigentlich unglaublich dass Hitler und er zeitgleich regiert haben, und dann noch verfeindete Reiche. Das fällt unter die geschichtlichen Phänomene, die man nicht erklären kann.
Unsere Geschichte läuft halt nicht immer determiniert ab......Alexander und Darius......Cäsar+Antonius+Cleopatra......ja aber du hast recht, in der jüngsten Geschichte sowas...............und nun haben wir Putin und den China-Man............UND TRUMP..................UND den NORDKOREANER......und das war nicht alles.....und das alles aktuell und parallel..... :eek: :eek: :eek: ..........da braut was im Geschichtsbuchlabor:eek::eek::eek::eek:
 
BMW sagt Nein – in Russland läuft die Produktion weiter
BMW bestätigt erstmals, dass im russischen Kaliningrad wieder Fahrzeuge der Marke montiert werden. Nach Angaben des Konzerns verwendet das Werk Awtotor dafür Bausätze, die nach dem Rückzug von BMW aus Russland im Jahr 2022 zurückgeblieben seien. Die Produktion laufe bis heute unregelmäßig und ohne Genehmigung des Herstellers. Gleichzeitig wirft genau diese Erklärung neue Fragen auf. Denn Awtotor kündigte im Mai die Fertigung des BMW X6 40d an, eines Modells, das dort nach Angaben von Branchenexperten zuvor nie gebaut wurde.

Für ein neues Fahrzeug reichen alte Lagerbestände kaum aus. Dafür werden Tausende Bauteile von Hunderten Zulieferern benötigt. Fachleute halten es deshalb für möglich, dass zusätzliche Komponenten über Zwischenhändler, Parallelimporte oder Drittländer nach Russland gelangten. BMW warnt Käufer inzwischen ausdrücklich vor diesen Fahrzeugen. Ohne die technische Kontrolle des Herstellers könnten Software, Elektronik und Sicherheitsfunktionen von den ursprünglichen Standards abweichen. Trotzdem werden die Fahrzeuge bereits verkauft. Nach russischen Angaben sind sie mehrere Millionen Rubel günstiger als vergleichbare BMW, die legal über Parallelimporte ins Land kommen. Was offiziell nach Restbeständen klingt, wirkt inzwischen wie eine Produktion, die weit über übrig gebliebene Teile hinausgeht.

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Putin schreibt an Trump – und plötzlich klingt Geschichte wieder erstaunlich freundlich
Zum zweihundertfünfzigsten Geburtstag der Vereinigten Staaten hat Wladimir Putin Donald Trump persönlich gratuliert. In seinem Schreiben spricht er den amerikanischen Präsidenten als „Lieber Donald“ an, bezeichnet die Unabhängigkeitserklärung von 1776 als einen Meilenstein der Weltgeschichte und wünscht ihm Gesundheit, Erfolg und den amerikanischen Bürgern Glück und Wohlstand. Solche Worte wären noch vor wenigen Jahren kaum vorstellbar gewesen. Bemerkenswert ist vor allem Putins Blick auf die gemeinsame Vergangenheit. Russland habe die nordamerikanischen Kolonisten im Kampf gegen die britische Herrschaft vorbehaltlos unterstützt, schreibt er. Ganz so einfach war die Geschichte allerdings nicht. Das Russische Reich kämpfte nicht an der Seite der Kolonien und erkannte die Vereinigten Staaten erst nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges an. Richtig ist jedoch, dass Katharina II. Großbritannien die erhoffte militärische Unterstützung verweigerte und mit ihrer Politik der bewaffneten Neutralität den britischen Druck auf See erschwerte.

Auch den Zweiten Weltkrieg greift Putin auf. Russland und die Vereinigten Staaten hätten gemeinsam die Menschheit vom Nationalsozialismus befreit, schreibt er, und beide Staaten trügen als größte Atommächte bis heute eine besondere Verantwortung für Sicherheit und Stabilität in der Welt. Gerade dieser Satz fällt auf, weil die offizielle russische Linie die amerikanische Rolle im Krieg in den vergangenen Jahren häufig relativierte. Zwar wurde die Allianz mit den USA nie vollständig bestritten, gleichzeitig betonte Moskau immer wieder, der Lend-Lease sei bezahlt worden und die Sowjetunion hätte den Krieg auch ohne westliche Hilfe gewonnen.

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