Aktuelles

Nachrichten Russland

Nun gibt es auch Druck aus Japan wegen den Kurilen. Die japanische Präsidentin macht kein Hehl draus, dass sie eine lupenreine Patriotin ist. Putin hat Russland echt in eine echte Sackgasse gefahren.

Um diese Inhalte anzuzeigen, benötigen wir die Zustimmung zum Setzen von Drittanbieter-Cookies.
Für weitere Informationen siehe die Seite Verwendung von Cookies.

Japan sollte aufpassen China wird nicht tatenlos sein wegen den US Waffen
 
Moskauer Gericht verurteilt Russen wegen Spionage für Polen
Ein Moskauer Gericht hat einen russischen Staatsbürger zu 23 Jahren Haft wegen Spionage für Polen verurteilt. Laut Urteil hatte der Mann dem Nachbarland Russlands Informationen über fortschrittliche russische Waffen- und Raketensysteme geliefert, die im Krieg in der Ukraine eingesetzt worden seien, meldete heute die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS.

Bereits im Juni hatte Russland einen Rumänen aufgrund von Spionage für die Ukraine zu 15 Jahren Straflager verurteilt. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB meldet immer wieder Festnahmen und angebliche Erfolge im Kampf gegen Spionage. Ins Visier geraten dabei häufig auch ausländische Staatsbürger.

 
Öltanker von Russlands Schattenflotte aufgebracht: Putin droht nun mit Vergeltung
Der Kremlchef machte in Marineuniform an Bord eines Raketenkreuzers klare Ansagen in Richtung Westen: Man werde "mit gleicher Münze zurückzahlen"

Der Ton in Sachen Schattenflotte wird schärfer: Jüngst erst hatte eine EU-Marinemission im Mittelmeer den sanktionierten Öltanker Toa Payoh aufgebracht und kontrolliert. Der Kapitän habe nicht kooperiert, heißt es, Soldaten seien per Hubschrauber an Bord gegangen. Die EU hat zahlreiche Schiffe sanktioniert, die laut ihren Angaben Teil der russischen Schattenflotte sind. Mit dieser Flotte versuche Russland westlichen Beschränkungen für Ölexporte zu umgehen.

Die Kontrollen, auch in internationalen Gewässern, führt die EU-Marinemission Irini durch. Diese war ursprünglich im Jahr 2020 ins Leben gerufen worden, um das UN-Waffenembargo gegen Libyen durchzusetzen. Später weiteten die EU-Staaten das Mandat aus, um auch Überprüfungen von Handelsschiffen vornehmen zu können.

Putin spricht von Piraterie
Nun wehrt sich Russland. Es war ein martialischer Auftritt von Kremlchef Wladimir Putin an Bord eines Raketenkreuzers, der im Fernen Osten an einem Militärmanöver teilnahm. Putin hatte extra eine Marineuniform angezogen als er, ganz der Oberbefehlshaber, verkündete: "Wir sehen, dass die Behörden einiger Länder unter Verstoß gegen internationales Seerecht versuchen, die Bewegungsfreiheit von Schiffen unserer Wirtschaftsakteure – friedlichen, wohlgemerkt – einzuschränken." Das sei Piraterie.

 
Macht Sinn aber dieser Trotz ist meines Erachtens die größte Schwäche der Russen. Der Kreml ist gedanklich im 18. Jahrhundert stecken geblieben.
Was bleibt ihnen übrig? Die Alternative zu einem Krieg gegen die Ukraine / den Westen – ist der Zerfall des Landes, und sie wissen sehr gut, dass Russland nur mit Gewalt vor dem Zerfall bewahrt werden kann. Anders können sie nicht, so war es schon immer, oder genauer gesagt, seit dem Zerfall der Goldenen Horde und der Entstehung des Zarentums Moskau vor 500 Jahren.

Es gibt keine Garantie, dass andere das Potential besser genutzt hätten als die Russen. Dass z. B. Deutsche (als Volk) in manchen Dingen um einiges "fähiger" sind als andere, steht für mich außer Frage. Aber wären sie z. B. mit den vielen Minderheiten unbedingt besser klargekommen? Du sieht ja wie es momentan hier zugeht..

Um zu verstehen, wie die Germanen neue Gebiete kolonisieren, kann man sich anschauen, wie die Engländer neue Territorien – etwa Nordamerika, Australien und Neuseeland – kolonisierten, wie die Niederländer und Deutschen Südafrika sowie die Deutschen Preußen und das Baltikum kolonisierten. Das Szenario für das Gebiet des Russischen Reiches wäre wahrscheinlich ganz ähnlich verlaufen.
 
Um zu verstehen, wie die Germanen neue Gebiete kolonisieren, kann man sich anschauen, wie die Engländer neue Territorien – etwa Nordamerika, Australien und Neuseeland – kolonisierten, wie die Niederländer und Deutschen Südafrika sowie die Deutschen Preußen und das Baltikum kolonisierten. Das Szenario für das Gebiet des Russischen Reiches wäre wahrscheinlich ganz ähnlich verlaufen.

Schade dass man nie wissen wird wie die Germanen mit den Mongolen als Nachbarn fertig geworden wären. Oder mit den Osmanen. Mir scheinen die beiden etwas andere Kaliber gewesen zu sein als Indianer, Aborigines und Schwarz-Afrikaner.
 
Microsoft-Schriften, alte Fotos, raus aus der Wahl: Russland macht das Wahlrecht zur Farce
Der russische Staatsduma-Abgeordnete Michail Matwejew ist seinen Platz auf dem Wahlzettel los, und selbst für russische Verhältnisse liest sich die Begründung wie eine Satire auf ein Wahlrecht, das längst nicht mehr weiß, wie weit es sich noch verbiegen kann. Matwejew sitzt für die Kommunistische Partei der Russischen Föderation in der Duma und wollte im Samaraer Einmandatswahlkreis Nr. 163 erneut antreten. Das Regionalgericht Samara strich seine Registrierung nach einer Klage von Anastassija Saranzewa, Kandidatin der Russischen Partei der Rentner für soziale Gerechtigkeit. Das Gericht erklärte ihre Einwände für begründet, verriet aber nicht, welche davon am Ende tatsächlich für den Ausschluss ausschlaggebend waren. Matwejew selbst hatte die Vorwürfe zuvor öffentlich gemacht, und darunter finden sich Dinge, bei denen man zweimal lesen muss. Beanstandet wurde unter anderem eine Zeichnung auf seiner Wahlkampfseite „Matwejew 2026“, auf der er mit erhobener Faust zu sehen ist.

Die Klägerin behauptet, die Zeichnung beruhe auf einem Foto, dessen Rechte einem nicht näher genanntes Medium gehören sollen. Matwejew hält dagegen, dass eben dieses Medium als Quelle ausgerechnet seinen eigenen Telegram-Kanal genannt habe. Noch absurder wird es bei seinem alten persönlichen Internetauftritt. Weil Matwejew dort auf frühere Arbeit und Beiträge verweist, wurden plötzlich Fotos zum Gegenstand des Verfahrens, die zehn oder fünfzehn Jahre alt sind, darunter ein Bild von einem Vortrag aus dem Jahr 2009 und ein weiteres mit orthodoxen Aktivisten. Dass Matwejew selbst auf den Bildern zu sehen ist, half ihm nichts. Nach Darstellung des Abgeordneten wurde argumentiert, jemand anderes habe die Fotos aufgenommen, also hätte er für die Veröffentlichung eine Genehmigung gebraucht.

Selbst die Schriftarten gerieten ins Verfahren. Auf der aktuellen Wahlkampfseite werden nach seinen Angaben Schriften verwendet, deren Rechte bei der Kommunistischen Partei liegen, auf älteren Seiten und in sozialen Netzwerken dagegen Standardschriften der jeweiligen Plattformen und von Microsoft. Matwejew weist darauf hin, dass ein Nutzer von Telegram oder VKontakte die dort vorgegebene Schrift überhaupt nicht einfach gegen eine Wahlkampfschrift austauschen kann. Auch die Bilder in seinem achtseitigen Bericht über seine Arbeit in der Staatsduma wurden einzeln darauf abgeklopft, ob er ihre Nutzung nachweisen könne. Politisch bekommt der Fall noch eine zweite Ebene: Matwejew sagt, die Klage diene dazu, ihn aus einem Wahlkreis zu entfernen, in dem er auf normalem Weg nur schwer zu schlagen sei. Der Bruder der Klägerin Saranzewa ist nach seinen Angaben Mitarbeiter seines wichtigsten Rivalen Alexander Schiwajkin von Einiges Russland und zugleich Geschäftsführer des Samaraer Ringerverbandes, dessen Präsident Schiwajkin ist.

Wenige Tage zuvor war bereits die liberale Partei Jabloko durch den Obersten Gerichtshof von der Dumawahl ausgeschlossen worden, ebenfalls nach einer Klage, bei der Urheberrechte eine große Rolle spielten. Dort ging es unter anderem um ein historisches Foto von Hiroshima, ein mit ChatGPT erzeugtes Bild und sogar um die Frage, wem der Satz „Hauptsache, es gibt keinen Krieg“ gehören soll. Besonders bemerkenswert: Das Gericht kam bei dem mit ChatGPT erzeugten Bild tatsächlich zu dem Schluss, Jabloko hätte dafür die Zustimmung von OpenAI einholen müssen. Auch Beiträge auf Instagram, Facebook, X und YouTube wurden als problematisch gewertet, weil die dafür angesetzten Wahlkampfkosten nach Ansicht des Gerichts nicht ordnungsgemäß aus dem Wahlkampffonds bezahlt werden konnten. Jabloko war die einzige zugelassene Partei mit einem ausdrücklich gegen den Krieg gerichteten Programm und trat mit dem Slogan „Für Frieden und Freiheit“ an. Jetzt folgt Matwejew.

In Russland entscheiden damit plötzlich Fotos von vor fünfzehn Jahren, Schriftarten von Microsoft und die Frage, wer ein Bild aufgenommen hat, darüber, wer überhaupt noch auf einem Wahlzettel stehen darf. Das Wahlrecht wird nicht abgeschafft, es wird mit Regeln so lange zugeschüttet, bis am Ende nur noch diejenigen übrig bleiben, die niemand entfernen will.
 
Die Situation der Russen ist echt interessant. Einerseits heißt es, die russische Wirtschaft sei um 1,3% im zweiten Quartal gewachsen, dann heißt es, es gelänge den Ukrainern verheerende Schläge gegen die russische Ölinfrastruktur. Man merkt auch dass der Kreml zunehmend unruhiger wird aber ich frage mich, wann die Schmerzgrenze erreicht sein wird. Dass der Westen den längeren Atem haben wird, liegt auf der Hand.
 
Schade dass man nie wissen wird wie die Germanen mit den Mongolen als Nachbarn fertig geworden wären. Oder mit den Osmanen. Mir scheinen die beiden etwas andere Kaliber gewesen zu sein als Indianer, Aborigines und Schwarz-Afrikaner.

Germanen gab es ja ganz verschiedene. Die Ostgoten zb sind bis nach Rom gewandert und haben die Stadt verwüstet. Sind später aber komplett untergegangen, die ganze gotische Sprachfamilie ist ausgestorben.

Mit den Osmanen hatte man durchaus intensiven Kontakt. Das hier hab ich neulich in Wien aufgenommen. Man schlug die Türken zwei mal. Geholfen haben die Polen, aber auch Bayern, Sachsen, Schwaben und Franken.


Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
 

Anhänge

    Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
Germanen gab es ja ganz verschiedene. Die Ostgoten zb sind bis nach Rom gewandert und haben die Stadt verwüstet. Sind später aber komplett untergegangen, die ganze gotische Sprachfamilie ist ausgestorben.

Mit den Osmanen hatte man durchaus intensiven Kontakt. Das hier hab ich neulich in Wien aufgenommen. Man schlug die Türken zwei mal. Geholfen haben die Polen, aber auch Bayern, Sachsen, Schwaben und Franken.


Sie haben keine Berechtigung Anhänge anzusehen. Anhänge sind ausgeblendet.
"Geschlagen" ist jetzt etwas übertrieben. 1521 musste Süleyman I (der Prächtige) seine schweren Geräte aufgrund von Regen in Belgrad lassen und man hat Wien zu spät erreicht und der Winter brach etwas früher als üblich herein, so dass er die Belagerung aufhob. 1683 war man bereits durch als Jan Sobieski zu Hilfe kam aber da hinkte man technologisch bereits hinterher. Die Krimtataren sollten eine mögliche Hilfe abschneiden aber habens dann nicht gemacht.
 
"Geschlagen" ist jetzt etwas übertrieben. 1521 musste Süleyman I (der Prächtige) seine schweren Geräte aufgrund von Regen in Belgrad lassen und man hat Wien zu spät erreicht und der Winter brach etwas früher als üblich herein, so dass er die Belagerung aufhob. 1683 war man bereits durch als Jan Sobieski zu Hilfe kam aber da hinkte man technologisch bereits hinterher. Die Krimtataren sollten eine mögliche Hilfe abschneiden aber habens dann nicht gemacht.
Wie in der Schule damals: „Sorry für die Verspätung, die U-Bahn hat sich verfahren“.

Mal können verletzte Spieler nicht spielen, mal liegt‘s am Schiedsrichter, mal am VAR. Verloren ist verloren ;-)
 
Zurück
Oben