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Nachrichten wenn es mehrere Balkanstaaten betrifft

Die Balkaner scheinen sich sehr einig zu sein, alle mögen sie MILFS.


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Die Russen dagegen ... :lol:
 

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Boot mit Migranten in Save gekentert: Zwei Tote
Nach dem Kentern eines Bootes mit Migranten auf dem Grenzfluss Save zwischen Bosnien-Herzegowina und dem EU-Land Kroatien sind zwei Menschen ums Leben gekommen.

Wie kroatische Medien heute unter Berufung auf die Behörden berichteten, starb eines der Opfer am Unglücksort, das zweite später in einem kroatischen Krankenhaus. Elf weitere Menschen habe Kroatiens Feuerwehr am Unglücksort nahe dem Ort Slavonski Brod retten können.

Möglicher Schlepper in Spital
Zu den Verunglückten, die nun in Krankenhäusern behandelt werden, gehöre auch ein Bürger von Bosnien-Herzegowina, den die Polizei verdächtigt, als Schlepper fungiert zu haben, wie Medien berichteten.

 
Erstmals nach Jahrzehnten: Mehrere Lepra-Fälle am Balkan
Eine längst besiegt geglaubte Krankheit kehrt zurück: In Rumänien und Kroatien wurden nach Jahrzehnten wieder Lepra-Fälle entdeckt – alle bei Arbeitern aus Asien.

Nach Jahrzehnten ist Lepra in Osteuropa wieder aufgetaucht. Wie die italienische Rundfunkanstalt Rai meldet, wurden vier Fälle in Rumänien und ein Fall in Kroatien registriert. In Rumänien war die Krankheit seit 44 Jahren nicht mehr aufgetreten. Bei den Betroffenen handelt es sich um asiatische Mitarbeiter eines Massagezentrums in Cluj-Napoca (Rumänien). Das Etablissement wurde vorübergehend geschlossen und desinfiziert, während epidemiologische Untersuchungen laufen.

Auch in Kroatien wurde erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten wieder ein Lepra-Fall dokumentiert. Der betroffene Arbeiter aus Nepal befindet sich derzeit in medizinischer Behandlung. „Während die engen Kontaktpersonen eine vorbeugende Postexpositionsprophylaxe erhalten haben, obwohl sie nicht infiziert sind“, erklärt Bernard Kaic, der den Dienst für Epidemiologie von Infektionskrankheiten am kroatischen Institut für öffentliche Gesundheit leitet. Die Gesundheitsbehörden betonen, dass für die Allgemeinbevölkerung keine Gefahr bestehe.

 
EU-Westbalkan-Gipfel: Costa stellt Beitrittskandidaten vor Schicksalswahl
Der Westbalkan steht an einem Scheideweg: Verharren in der Vergangenheit oder Aufbruch in eine gemeinsame europäische Zukunft. Diese grundlegende Entscheidung betonte der Präsident des Europäischen Rates, Antonio Costa, nach dem jüngsten EU-Westbalkan-Gipfel.

Der Erweiterungsprozess schreite derzeit schneller voran als in den vergangenen 15 Jahren – eine Chance, die die Region nutzen sollte. Costa unterstrich dabei, dass es sich nicht um einen Wettlauf zwischen den Kandidatenländern handle, sondern um einen auf Leistungen basierenden Prozess.

„Lassen Sie mich eines klarstellen: Jenseits aller technischen Details des Prozesses steht eine fundamentale politische Weichenstellung – die Wahl zwischen dem Verharren in der Vergangenheit oder dem gemeinsamen Weg in die Europäische Union, zwischen Spaltung oder Versöhnung und Zusammenarbeit, den Grundpfeilern der Europäischen Union“, erklärte Costa in seinem Statement nach dem Gipfeltreffen.

Greifbare Realität
Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigte sich optimistisch und betonte, dass „die Erweiterung erstmals seit mehr als einem Jahrzehnt zu einer greifbaren Realität geworden ist“. Sie würdigte besonders die „beeindruckenden Fortschritte“ Montenegros und Albaniens, die mittlerweile als Vorbilder für die übrigen Westbalkanstaaten gelten. Costa teilte diese Einschätzung und äußerte die Hoffnung, dass auch Nordmazedonien im kommenden Jahr deutliche Fortschritte erzielen werde.

 
Verborgener Schatz: Balkan-Länder sitzen auf Gold der Landwirtschaft
Ein verborgener Schatz liegt unter den Füßen Kroatiens und Serbiens – schwarzes Gold, das keine Bohrtürme braucht, sondern Bauern ernährt und Kontinente sättigt.

Die Pannonische Tiefebene trägt ein verborgenes Juwel: Schwarzerde, die Europas Kornkammer seit Jahrhunderten nährt. Eine auf Reddit viral gegangene Bodenkarte zeigt nun eindrucksvoll, dass weite Teile Kroatiens und Serbiens auf diesem „Gold der Landwirtschaft“ liegen – dem Tschernosem (besonders humusreicher, fruchtbarer Bodentyp), einem der fruchtbarsten Böden weltweit.

Diese schwarze Erde ist ein Naturwunder, das Jahrtausende zu seiner Entstehung brauchte. Mit einer Humusschicht, die oft mehr als einen Meter tief reicht, bietet der Tschernosem ideale Bedingungen für den Ackerbau. Reich an Phosphor, Stickstoff und organischen Substanzen, speichert er Feuchtigkeit optimal und bleibt dabei luftdurchlässig – perfekte Voraussetzungen für hohe Ernteerträge bei vergleichsweise geringem Düngereinsatz.

Fruchtbarer GĂĽrtel
Der Schwarzerde-Gürtel erstreckt sich wie ein fruchtbares Band von Ostfrankreich über die Pannonische Tiefebene, die Ukraine und Südrussland bis nach Westsibirien. Nicht zufällig entwickelten sich genau in diesen Regionen über die Jahrhunderte die bedeutendsten Agrarmächte Europas. Ostkroatien und Nordserbien liegen mittendrin in dieser natürlichen Schatzkammer.

 
Finanzanalyse
Hypothese: Was würde es die EU kosten, wenn über Nacht alle Länder des Westbalkans beitreten?

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Ein EU-Beitritt aller Westbalkanstaaten würde die Union jährlich weniger kosten als ein Kaffee pro Bürger. Die geopolitischen Vorteile überwiegen die überschaubaren Kosten.

Die finanziellen Auswirkungen eines EU-Beitritts aller Westbalkanstaaten würden die Union mit 46,6 Milliarden Euro belasten – umgerechnet 6,66 Milliarden Euro jährlich. Diese Summe stelle jedoch keineswegs eine Belastungsprobe für den EU-Haushalt dar, sondern vielmehr einen Test des politischen Willens zur Erweiterung. Dies geht aus der aktuellen Studie „Wie viel kostet mich der Westbalkan“ hervor.

Nach Abzug der erwarteten Beiträge der neuen Mitgliedstaaten in Höhe von 12,09 Milliarden Euro würden die Nettoausgaben bei 34,51 Milliarden Euro über sieben Jahre liegen – also 4,93 Milliarden Euro pro Jahr. Strahinja Subotic vom Zentrum für Europäische Politik, der die Studie gemeinsam mit Ana Milinkovic verfasst hat, veranschaulicht die Dimension: Die Bruttokosten entsprächen lediglich einer Erhöhung von 3,85 Prozent des aktuellen mehrjährigen Finanzrahmens, 0,0150 Prozent des jährlichen EU-Bruttonationaleinkommens und 5,29 Euro pro EU-Bürger – „der Preis für einen Kaffee mit Gebäck“.

Die Nettokosten würden sogar nur 3,23 Prozent des mehrjährigen Finanzrahmens, 0,0111 Prozent des jährlichen EU-Bruttonationaleinkommens und 3,92 Euro pro EU-Bürger und Jahr ausmachen. Subotic betont, dass diese Zahlen die geopolitische Notwendigkeit der Westbalkan-Erweiterung unterstreichen und deren finanzielle Machbarkeit für die EU und ihre Mitgliedstaaten belegen.

 

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Verbindung Belgrad–Sarajevo wird Realität: Schlüsselstrecke mit neuer Sava-Brücke fast fertig (VIDEO)
Zwischen Belgrad und Sarajevo entsteht eine neue Lebensader: Die Autobahnverbindung mit spektakulärer Savebrücke nimmt konkrete Formen an und verspricht 2026 freie Fahrt.

Die Bauarbeiten an der neuen Autobahnverbindung zwischen Kuzmin und Sremska Raca in Serbien schreiten zügig voran. Gleichzeitig wird auch der Autobahnabschnitt auf bosnisch-herzegowinischer Seite von der Grenze bis Bijeljina errichtet. Die Gesamtstrecke samt der neuen Savebrücke soll im kommenden Jahr für den Verkehr freigegeben werden. Die Autobahn Kuzmin–Sremska Raca ist von herausragender geostrategischer Bedeutung, da sie eine direkte Verbindung zwischen Serbien und Bosnien-Herzegowina bzw. zwischen Belgrad und Sarajevo herstellt und zudem Anschluss an die wichtigsten paneuropäischen Verkehrskorridore bietet.

Auf der 22 Kilometer langen Autobahnstrecke Kuzmin–Sremska Raca herrscht derzeit Hochbetrieb. Das Projekt umfasst den Bau einer vollwertigen Autobahn mit je zwei Fahrspuren und einem Pannenstreifen pro Richtung sowie einem Mittelstreifen. Der Streckenbeginn liegt am Knotenpunkt Kuzmin, wo die Anbindung an die bestehende Autobahn Belgrad–Zagreb (E-70) erfolgt. Mittlerweile sind die Bauarbeiten auf nahezu jedem Kilometer der Trasse im Gang.

 

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