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Nein zu Terrorismus!

Täter sind also wieder flüchtig. Is ja ganz was neues. Terror in Berlin, Terror im Nahen Osten, Terror in der Türkei, Terror Terror Terror.
Wie man die Menschen in Angst und Schrecken versetzt und hält, na mit Terror.

RIP an die Opfer
 
Täter sind also wieder flüchtig.

diese nicht:

Nach Bekanntwerden der NSU-Morde veranlasste das Bundesinnenministerium (BMI) Ende 2011 per Erlass eine Überprüfung von 3300 bislang unaufgeklärten Tötungen und Tötungsversuchen auf mögliche rechtsextreme Tatmotive. Die Prüfung oblag dem Gemeinsamen Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus/Rechtsterrorismus (GAR). Bis zum Sommer 2014 wollte das BMI korrigierte Zahlen der Todesopfer rechtsextremer Gewalt vorlegen.[SUP][20][/SUP] Am 4. Dezember 2013 gab das BMI bekannt, dass das BKA und Landespolizeibehörden bei dieser Überprüfung in 746 Fällen mit 849 Todesopfern zwischen 1990 und 2011 Anhaltspunkte „für eine mögliche politische rechte Tatmotivation“ entdeckt hatten.[SUP][21][/SUP] Darunter waren 137 Fälle der recherchierten „Opferlisten“.[22]

https://de.wikipedia.org/wiki/Todesopfer_rechtsextremer_Gewalt_in_der_Bundesrepublik_Deutschland


Ende Juni hatte BKA-Chef Holger Münch berichtet, der Anstieg der Zahlen sei zuletzt zwar etwas abgeflacht, Grund zur Entwarnung gebe es aber nicht. Insgesamt gebe es ein "bedrohliches Ausmaß an rechter Gewalt". Bereits im vergangenen Jahr war ein Anstieg rechter Straftaten um 35 Prozent auf insgesamt fast 23.000 Delikte registriert worden. Besorgniserregend ist vor allem der Anstieg rechter Gewalttaten, die einen traurigen Rekordwert erreichten. Die Zahl stieg um mehr als 44 Prozent auf 1.485 Fälle.

Rechte Gewalt: BKA zählt 665 Straftaten gegen Asylbewerberunterkünfte | ZEIT ONLINE
 
Es gibt kein Wundermittel gegen Terror, aber viele kleine Stärkungen
Hauruck-Maßnahmen bringen wenig, denn selbst in totalüberwachten Ländern gibt es Anschläge. Was es braucht, sind Ressourcen und Offenheit für Ideen

Junge Männer, die vor einem grausamen Regime fliehen, hier aufgenommen und versorgt werden, und dann in der Villacher Innenstadt und im deutschen Aschaffenburg wahllos Menschen abstechen, in München mit dem Auto in eine Demonstration rasen. Es ist unbegreiflich.

Jedes Mal, wenn ein Anschlag passiert, haben die Behörden versagt, zumindest in der Theorie. Und in weiterer Folge die zuständigen Politiker, die nicht die notwendigen Rahmenbedingungen geschaffen haben, um Terror zu verhindern.

Der Terror ist überall
Deshalb folgt auf jede Bluttat die hektische Zeit der Ideen und Tabubrüche. Wir müssen anlasslos Personen kontrollieren, wenn sie – ja, was? Dunkle Hautfarbe haben? Wir müssen die Brandmauer zur AfD einreißen, obwohl sie enge Verbindungen zum gefährlichen Rechtsextremismus aufweist. Wir müssen im großen Stil abschieben und in Smartphones auch unbescholtener Menschen eindringen.

Wäre es so einfach, würde es keine Anschläge in autoritären Ländern wie Russland, China, Saudi-Arabien oder Iran geben. So unerträglich es ist: Es gibt kein Wunderheilmittel gegen die Terrorgefahr. Es gibt nur Stellschrauben, an denen gedreht werden kann.

 
Die dunkle Wolke des Nahost-Terrorismus am Horizont
Je statischer die Kriege in der Region werden, umso mehr werden sich Einzelpersonen, Gruppen oder Staaten asymmetrischer Mittel besinnen

Als ob nicht genug dunkle Wolken über dem Horizont hingen, zieht nun auch noch die Bedrohung durch den globalen Terrorismus mit Wurzeln im Nahen Osten wieder in das Bewusstsein ein. Verschwunden war sie nie, die Expertenschaft hat anlässlich des 25. Jahrestags von 9/11 daran erinnert und den Wandel von Strukturen, Schwerpunkten und Methoden genau analysiert. In den vergangenen drei Jahren wurde jedoch alles überdeckt durch die Kriege, in die sich die potenziellen Terror-Sponsoren mit dem Hamas-Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 freiwillig begaben.

Aber je statischer die Situation wird – die Kriege sind nicht zu Ende, aber bewegen sich weder vor noch zurück –, desto mehr werden sich Gruppen und Individuen wieder auf asymmetrische Mittel besinnen. Ein Gegner kann militärisch nicht so stark sein, dass er nicht auch von einer einzelnen Person, die sich selbst aktiviert, schwer getroffen werden kann. Und wenn Staaten, Parastaaten – wie etwa Huthi-Jemen – oder Terrororganisationen die Ressourcen beisteuern, ist es umso schlimmer.

Zwei Albträume
Vom Angriff auf den Flydubai-Flug nach Tel Aviv, der knapp einer Katastrophe entkommen ist, weiß man viel zu wenig, um seriöse Schlüsse ziehen zu können. Aber hier wurden gleich zwei Albträume geweckt: für Israelis, als Gruppe nicht nur stets in Gefahr von kollektiven Beschuldigungen und Pöbeleien zu sein, sondern im Zentrum realer Mordabsichten auch in einem vermeintlich sicheren Umfeld zu stehen. Und für den Flugverkehr generell, in dem die Regeln in den Jahren nach 9/11 völlig neu erstellt wurden: Es zeigt sich, dass kein Sicherheitsnetz so dicht sein kann, dass die Lücke nicht gefunden wird.

 
Insider: Flydubai-Kopilot plante Terrorakt lange
Der Kopilot des Flydubai-Fluges FZ1073 von Dubai nach Tel Aviv will Insidern zufolge bereits vor seiner Einstellung geplant haben, eine Maschine zum Absturz zu bringen.

Der nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch festgenommene Mann habe bei Verhören in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ausgesagt, er habe sich bei der staatlichen Fluglinie beworben, weil diese Tel Aviv anfliege, sagten zwei mit den Ermittlungen vertraute israelische Regierungsvertreter der Nachrichtenagentur Reuters.

Ein dritter Insider sagte, der aus Oman stammende Kopilot habe nach eigenen Angaben das Flugzeug auf den Ben-Gurion-Flughafen von Tel Aviv stürzen lassen wollen.

Kapitän mit Notfallhacke angegriffen
Der Copilot hatte am Mittwoch auf dem Flug von Dubai in den VAE nach Tel Aviv den Kapitän mit einer Notfallhacke attackiert. Der Generalstaatsanwalt der VAE bezeichnete den Vorfall als Terroranschlag. Dem dritten Insider zufolge hatte der Mann bereits auf einem früheren Flug nach Tel Aviv in diesem Jahr einen Absturz geplant, dann jedoch davon abgelassen.

 
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