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Zweifel an SpaceX: NASA will Mondmission neu ausschreiben
Die US-Raumfahrtbehörde (NASA) zieht nach Verzögerungen bei der ersten bemannten Mondmission seit mehr als 50 Jahren die Notbremse: Der amtierende NASA-Chef Sean Duffy sagte gestern dem Sender Fox News, nach Testpannen beim Raumfahrtunternehmen SpaceX von Tech-Milliardär Elon Musk werde die Mondmission Artemis neu ausgeschrieben. Damit erhielten auch SpaceX-Konkurrenten wie etwa Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos eine Chance.

Die USA befänden sich mit ihrer Mondmission „im Rennen gegen China“, sagte Duffy zur Begründung. Er sei sich mit Präsident Donald Trump einig, dass der nächste bemannte Flug zum Erdtrabanten noch innerhalb der zweiten Amtszeit von Präsident Donald Trump erfolgen solle, also bis spätestens Anfang 2029. China strebt eine erste bemannte Mondmission bis spätestens 2030 an.

Duffy sagte weiter, SpaceX sei zwar ein „erstaunliches Unternehmen“, der Konzern von Musk sei bei der Mondmission allerdings im Rückstand. Bei SpaceX war es zu Jahresbeginn zu einer Serie missglückter Testflüge des Raumschiffs Starship gekommen, das Besatzung und Fracht zum Mond bringen sollte. Der letzte Flug Mitte Oktober verlief dagegen erfolgreich.

 
Was mich daran stört, dass sie dieses weltgrößte A....loch, also jener orange Clown aus dem weißen Haus, nicht mitgenommen wurde um ihn auf den Mond auszusetzen.
Wäre ein kleiner Schritt für die Raumfahrt gewesen, aber ein großer Schritt für die Menschheit
 
Artemis-2-Mission nach Mond-Umrundung zurück auf Erde
Die ersten Menschen, die seit mehr als 50 Jahren in der Nähe des Mondes waren, sind zurück auf der Erde. Die vier „Artemis 2“-Astronauten landeten nach rund zehn Tagen im All an Bord der „Orion“-Kapsel plangemäß um 19.07 Uhr Ortszeit im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.

Die drei US-Astronauten Reid Wiseman, Victor Glover und Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen hatten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde entfernt – weiter als jeder andere Mensch.


 
Crew „gesund und glücklich“ auf der Erde
„Eine perfekte Mission“: Nach ihrer historischen Mondumrundung sind die drei Astronauten und die Astronautin der „Artemis II“-Mission zurück auf der Erde. Die ersten Menschen, die seit über 50 Jahren in Mondnähe waren, landeten nach rund zehn Tagen im All mit der „Orion“-Kapsel plangemäß Freitagnachmittag (Ortszeit) im Pazifik, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.

Die US-Amerikaner Reid Wiseman, Victor Glover und die US-Amerikanerin Christina Koch sowie der Kanadier Jeremy Hansen entfernten sich bei ihrer Mondumrundung 406.773 Kilometer von der Erde – weiter als jeder andere Mensch je zuvor. Die Astronauten landeten vor der kalifornischen Küste im Pazifischen Ozean, wie Liveaufnahmen der NASA zeigten.

Dort halfen Spezialteams der NASA und des US-Verteidigungsministeriums der Crew aus der Kapsel und brachten sie dann per Helikopter zu einem speziellen Schiff. Die Crew sei „gesund und glücklich“, hieß es von der NASA. Sie soll nun medizinisch untersucht und dann nach Houston (Texas) ins dortige Space Center gebracht werden

 
So könnte China die USA im Rennen um die nächste Mondlandung ausstechen
Manche Komponenten sind noch in Entwicklung, doch bisher läuft in China alles nach Plan. Damit könnte man den USA zuvorkommen, mit einem Bruchteil des Budgets

Wem gelingt die erste Landung von Menschen auf dem Mond seit dem Apollo-Programm? Lange Zeit waren die USA in der besten Position dafür, die Landung im Rahmen des Artemis-Programms war ursprünglich für 2024 geplant. Dann kamen verschiedene Verzögerungen. Nun ist mit Artemis 2 zumindest die Mondumrundung gelungen. Wenn es nach den Plänen des neuen Nasa-Administrators Jared Isaacman und nach dem Dekret des US-Präsidenten Donald Trump geht, werden im Jahr 2028 mit Artemis Menschen auf dem Mond landen. Doch vor allem die Frage nach der zum Einsatz kommenden Mondlandefähre ist ungeklärt.

Währenddessen peilt China nach eigenen Angaben eine Landung für das Jahr 2030 an. Ende Oktober 2025 erklärte ein Sprecher des chinesischen bemannten Mondprogramms, man sei im Zeitplan. Unabhängige Informationen gibt es aus China kaum, doch klar ist, dass man dort in den vergangenen Jahren extreme Fortschritte in der Raumfahrt gemacht hat und mehrere Bausteine für einen erfolgreichen Abschluss des Projekts besitzt.

 
Teil von SpaceX-Rakete offenbar auf Mond eingeschlagen
Ein vier Tonnen schweres Schrottteil einer SpaceX-Rakete ist heute offenbar auf dem Mond eingeschlagen. Der Aufprall war für 8.35 Uhr MESZ vorausgesagt worden, eine offizielle Bestätigung gab es zunächst nicht.

Die US-Raumfahrtbehörde NASA sowie die südkoreanische Raumfahrtagentur wollten mit ihren Weltraumsonden Fotos von der Einschlagstelle aufnehmen, bis zur Übermittlung der Bilder könnte es aber mehrere Tage dauern.

Die SpaceX-Trägerrakete Falcon 9 hatte im Jänner 2025 zwei Mondlandgeräte ins All befördert. Der Raketenantrieb landete auf der Erde, die oberste Raketenstufe blieb jedoch im All. Durch „eine Mischung aus Sonnenaktivität und Schwerkraft“ sei das Raketenteil von seinem berechneten Kurs abgekommen, sodass es unbeabsichtigt auf den Mond zusteuerte, sagte die zuständige SpaceX-Direktorin Julianna Scheiman. Man geht davon aus, dass das Raketenteil einen Krater auf der Mondoberfläche hinterlassen hat.

 
Video veröffentlicht: SpaceX-Rakete stürzt ins Meer (Video im Link)
Im Juli ist beim dreizehnten Testflug eine Starship-Rakete des US-Unternehmens SpaceX in den Indischen Ozean gestürzt. Die Rakete bleibt im Gegensatz zu früheren Versuchen intakt, das brachte ihr den Namen „Lucky Thirteen“ ein. Nun veröffentlichte SpaceX Aufnahmen davon.

 
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