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Neues vom "Balkan"

ja, ich mag sie :) In meiner "perversen" Familie kann ich es mir nicht leisten, irgendjemanden nicht zu mögen :lol:

deswegen ist das alles kein Fehler. Und Peter Handke ist der bedeutendste Schriftsteller der Gegenwartsliteratur Österreichs, auch wenn dir das gegen den Strich geht ;-)

Danke für die Empfehlung!

Karl Kraus und Thomas Bernhard sind größer als es Peter Handke je werden wird. Was die lebenden betrifft würde ich sogar den ollen Kehlmann vorziehen. Außerdem ist er n halber Slowene haha! Vielleicht kommt meine Abneigung für Slowenen daher. Ein neuer Aspekt!
 

babyblue

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Karl Kraus und Thomas Bernhard sind größer als es Peter Handke je werden wird. Was die lebenden betrifft würde ich sogar den ollen Kehlmann vorziehen. Außerdem ist er n halber Slowene haha! Vielleicht kommt meine Abneigung für Slowenen daher. Ein neuer Aspekt!

Handke steht in der Tradition von Karl Kraus. Du kannst das leider nicht erkennen, aber da hat er auch selbst viel dazu beigetragen. Dennoch kann man einen Autor nicht nach Interviews, öffentlichen Auftritten und der Schmutzwäsche aus seinem Privatleben beurteilen...

Thomas Bernhard ist ganz anders.

Und Kehlmann ist quasi die Regionalliga im Vergleich zu Handke.

Handkes Literatur wird dir leider für immer verschlossen bleiben, was ich sehr schade finde, da ich mir sicher bin, dass er gerade dir sehr zusagen würde.
 
Handke steht in der Tradition von Karl Kraus. Du kannst das leider nicht erkennen, aber da hat er auch selbst viel dazu beigetragen. Dennoch kann man einen Autor nicht nach Interviews, öffentlichen Auftritten und der Schmutzwäsche aus seinem Privatleben beurteilen...

Thomas Bernhard ist ganz anders.

Und Kehlmann ist quasi die Regionalliga im Vergleich zu Handke.

Handkes Literatur wird dir leider für immer verschlossen bleiben, was ich sehr schade finde, da ich mir sicher bin, dass er gerade dir sehr zusagen würde.

Ich habe ihn gelesen, bevor ich mich zu seinem Mist zum Krieg beschäftigt habe. Die Angst des Tormanns, ist ok, das Buch über seine Mutter auch. Der ein oder andere Versuch ist auch gut. Seine als Yu-Bücher getarnten Serbien-Bücher sind allerdings auch literarisch schlecht, was mich am meisten daran ärgert. Denn er führt eigentlich darin seinen privaten Kampf fort. So wie er generell englische Wörter meidet und sie verdeutscht. Ähnlich wie das die Kroaten mit deutschen Wörter immer mal wieder machten. Er kämpft für seine Rest-Utopie, damit der WEsten, Amerika (er hat spezielle Namen dafür, Mondlandungsirgendwas und so ein Zeug) nicht weiter siegt. Das ist auch, was ich auch bei ihm verstehen kann, aber er vergisst alle anderen, und gerät in die Falle Milosevic und ähnlich, wie Princip auch in die falschen Kreise, weswegen er sogar in einer Live-Sendung sagte, dass kein Volk im 20ten Jahrhundert so gelitten hat, wie die Serben. Das ist schon ein starkes Stück und heftig zu erleben, wie ein Intellektuelle von diesem Niveau so abkackt. Ich bewerte ihn hauptsächlich über die Bücher, ich verstehe auch den Besuch bei Karadzic (hätte ich auch gemacht) und Die Grabrede bei Slobo, aus der Nummer kam er einfach nicht raus. Handke hat auf seiner Seite sehr mächtige Fürsprecher, ganz abgesehen von der Leibrente von Burda, kämpfen einige für ihn ganz enorm, Rüdiger Safranski, Sigi Löfler, das ist schon ziemlich heftig.

Mit Karl Kraus hat er wenig zu tun, dazu ist er viel zu innerlich. Das passt nicht zur Auffassung von Karl Kraus.

Thomas Bernhard ist unvergleichlich aber für Österreich absolut die wichtigste Figur, auch weil sein Werk sich auf Österreich bezieht. Kaum einer kann an ihm vorbei. Auch international ist Berni einer der bekannten Figuren in der deutschsprachigen Literatur und einer der meist inszenierten, neben Brecht.
 
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Relativ neu.

Meine absolute Empfehlung. Der Typ ist wirklich eine Wucht. Sprachlich top, und was für Geschichten der schreiben kann. Auch wirklich gut übersetzt, was viel wert ist, weil die Bücher auf Deutsch für 16,90 zu haben sind, also viel günstiger als im Original.

Ich habe auch das erste Buch von ihm gelesen, ebenfalls großartig. Der gehört zu den ganz Großen.

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Im übrigen hat der Gute schon für den ein oder anderen Skandal gesorgt :D

Übrigens auch in dieser Arte Reportage über Podgorica zu sehen Metropolis | ARTE

generell waren die Künstler in Podgorica wirklich sehr interessant, fast spannender als in Zagreb und Beograd, die auch in anderen Reportagen gezeigt wurden.
 
Sa?a Stani?i?: Mit Sprache, Mut und Zauberei - Buchneuerscheinungen 2016 - derStandard.at ? Kultur
Sa?a Stani?i?: "Fallensteller" - Ein literarischer Ethnologe

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[h=3]Über Streit und Krieg, Trug und Betrug, Ganoven und Liebende, Geflüchtete und Gealterte, Unternehmensberater und Hirten im Hochgebirge.[/h][FONT=droid_sansregular][FONT=droid_sansbold]Zaubern im Gemeindesaal, Kommoden zersägen in leiser Wut, in merkwürdigen Wettkämpfen glorios gewinnen, irrlichtern durch die Welt: Erzählungen von Saša Stanišić[/FONT]

Ein vom Leben nicht sehr verwöhnter alter Mann hat eine Leidenschaft für die Magie. Er bittet um Ruhe für die Große Illusion. Aber die Gemeinde trinkt Kaffee und hält nicht still.

Anders der Fremde, er ist geduldig. Er will helfen, sagt er und bietet Lösungen an: manche sind keine, manche tun weh, und manche haben Gitter aus gebogenem Draht.

Zwei Freunde ziehen durch Europa, sie reden und meiden das Zuhören, sie lügen und stehlen, jagen mit Karacho und Geschick ihren Sehnsüchten hinterher: einer syrischen Surrealistin, einem bedrohten Vogel und Rebekka. Um nur ein paar zu nennen.

Dies sind Geschichten über Menschen, die Fallen stellen, Menschen, die sich locken lassen, Menschen die sich befreien - im Krieg und im Spiel, mit Trug und Tricks und Mut und Witz.

„Stanišić ist ein listiger Autor.“ Süddeutsche Zeitung

„Von einer fast unverschämten Meisterschaft.“ Le Monde

„Wehmütig, wenn er Witze macht, halsbrecherisch lustig, wenn er ernst sein soll … Ein Poet als Prosaautor verkleidet.“ Dagens Nyheter

„Er bedenkt jede seiner Figuren mit unbedingter Sympathie. Er nimmt sie ernst, aber er beschreibt sie mit Humor. Das findet man selten.“ taz
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Zur Karnevalszeit im Jahr 2012 ist das slowenische Maribor Kulturhauptstadt Europas. Lokalpolitiker und Selbstdarsteller versuchen Profit daraus zu schlagen, jede erdenkliche Kunstform wird vermarktet. In den Medienrummel mischen sich der aus Maribor stammende Dramaturg Adam Bely und die kubanisch-österreichische Journalistin Rosa Portero. Das seltsame Paar verfolgt jedoch eine geheime Mission, die beiden sind einer bösartigen Verschwörung auf der Spur und wollen deren dreizehn Anhänger entmachten. Dabei begegnen sie einer Vielzahl von Maribors wichtigsten Bürgern, allesamt verstrickt in ein Netz aus Korruption und Lügen.
In der Tradition von Bulgakow, Gogol und Kafka lässt Aleš Šteger die Kräfte des Guten und des Bösen aufeinander prallen, seziert in seinem grandiosen literarischen Thriller die verrottete Gesellschaft des schönen Scheins. Sein Debütroman voller schräger Gestalten und mit einem sich grotesk steigernden Plot entpuppt sich als Reise in das Herz der Finsternis Europas.

Ale? ?teger-Roman Archiv der toten Seelen Rezension - DIE WELT

Audio "Ales Steger : " Archiv der toten Seelen "" | hr2 | ARD Mediathek
 
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