Alle Jahre wieder
Predsjednik Srbije Aleksandar Vučić poručio je večeras u Mrkonjić Gradu, na centralnoj ceremoniji obilježavanja Dana sjećanja na sve stradale i prognane u hrvat...
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So wie sein größter Fan, die Hand Gottes. Was für eine heroische Geschichtsvergessenheit. Es ist schon faszinierend, Möchtegerngenozidler tönt heute in Mrkonjic Grad staatstragend, dass Serbien "nie wieder eine Oluja zulassen“ werde und heute "stark genug“ sei, um sein Volk zu schützen. Solche Reden hat auch der Schlächter vom Balkan, Milosevic, ab 1987 geschwungen.
Man reibt sich unwillkürlich die Augen und fragt sich, ob der Herr Möchtegern-Despot an einer akuten Amnesie leidet. Wer hat denn 1995 kräftig mitgeholfen, das Fundament für genau diese Tragödie zu legen?
Erinnern wir uns kurz an den März 1995, nur wenige Monate vor der Operation "Oluja“, da stand ein junger, flammender Ultranationalist um nicht Faschist zu schreiben, namens Aleksandar Vucic im damals besetzten kroatischen Glina auf der Bühne. Seine damalige Botschaft an die Krajina-Serben: "Hier wird niemals Kroatien sein! Glina und die Krajina werden niemals kroatisch, sie waren und bleiben Großserbien!“
Mit genau diesen radikalen Parolen der Radikalen Partei und der Milosevic-Maschinerie wurden die Krajina-Serben über Jahre ideologisch aufgepeitscht. Ihnen wurde eingeredet, dass jeder Kompromiss mit Zagreb Hochverrat sei. Als dann der diplomatische Z-4-Plan auf dem Tisch lag, der den Serben eine weitgehende Autonomie innerhalb Kroatiens garantiert hätte, wurde er, befeuert von der Radikalität aus Belgrad, hochmütig abgelehnt.
Und was passierte im August 1995? Als die Quittung für diese kompromisslose Politik in Form der Operation "Oluja“ kam, war von den großmäuligen Verteidigern aus Belgrad weit und breit nichts zu sehen. Die Führung, die die Menschen in den Konflikt getrieben hatte, überließ die Zivilbevölkerung auf den Traktorenkolonnen ihrem Schicksal.
Dass sich derselbe Möchtegerngenozidler Vucic, heute, über 30 Jahre später, als der große Retter und Beschützer inszeniert und Krokodilstränen darüber vergießt, dass das damalige Serbien "schwach und zerstritten“ war, ist der Gipfel des politischen Zynismus. Nicht das Land war damals schwach, es war die brandstifterische und mörderische Politik seiner eigenen Generation, die die Krajina-Serben erst in diese ausweglose Katastrophe manövriert hat. Aber Hauptsache, die alljährliche Inszenierung als oberster Schutzpatron stimmt und die Hand Gottes macht die Welle und beschuldigt alles und jedem den Krieg angefangen zu haben.