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News aus Schweden


168 Staatsanwälte haben eine Petition gegen die geplante Herabsetzung der Strafmündigkeit auf 13 Jahre unterzeichnet. In Schweden rekrutieren kriminelle Banden oft Minderjährige, um in ihrem Auftrag zu morden. Die Befürchtung ist, dass sich die Banden dann einfach noch jüngere Kinder suchen.
 
Wenn Profit auf Vertreibung trifft – Schwedens Versuch, Unternehmen für Kriegsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen
In Stockholm läuft seit September 2023 ein Strafverfahren, das äußerlich unscheinbar wirkt, juristisch jedoch Neuland betritt. Zwei ehemalige Führungskräfte des schwedischen Unternehmens Lundin Oil stehen wegen Beihilfe zu Kriegsverbrechen vor Gericht. Es ist das längste Strafverfahren in der Geschichte des Landes, angesetzt bis mindestens Mai 2026. Verhandelt wird nicht über Befehle, nicht über Uniformen, nicht über direkte Gewalt. Verhandelt wird über Verträge, Berichte, Entscheidungen in Vorstandsetagen und über die Frage, ob wirtschaftliches Handeln strafbar wird, wenn es in einem Krieg wissentlich auf Gewalt trifft.

Ende Dezember wurde in Stockholm weiterverhandelt. An mehreren Tagen setzte das Gericht die Beweisaufnahme fort, Zeugen wurden erneut gehört, interne Unternehmensberichte erneut aufgelegt und kontextualisiert. Der Prozess ist kein abgeschlossener Rückblick, sondern ein laufendes Verfahren, das sich bis ins Frühjahr 2026 ziehen wird. Wer in diesen Tagen im Gerichtssaal sitzt, erlebt keine historische Nachlese, sondern juristische Arbeit in Echtzeit: Fragen zu Kenntnisständen, Entscheidungswegen und Verantwortlichkeiten werden weiter präzisiert, Widersprüche offen gelegt, Erinnerungslücken sichtbar gemacht. Genau darin liegt die Bedeutung dieser Verhandlungstage – sie zeigen, dass die Frage nach unternehmerischer Verantwortung für Kriegsverbrechen nicht theoretisch verhandelt wird, sondern konkret, gegenwartsnah und unter voller Beweislast.

 

Schweden will die Strafen für etwa fünfzig Straftaten verschärfen. Insbesondere Straftaten im Zusammenhang mit Bandenkriminalität sollen zu einer Verdoppelung des Strafmaßes führen.
 
Schweden (beziehungsweise Skandinavien) hat das Image, friedlich zu sein. Laut offiziellen Polizeistatistiken war der vergangene Januar der erste Monat seit acht Jahren ohne tödliche Schießerei.

 
Ein 14-jähriger Junge hat zugegeben, dass er es war, der die Waffe hielt, und dass er drei Wochen später wieder am Morden war.

Am frühen Abend des 20. September 2025 sitzt ein Mann in den 30er Jahren auf einer Parkbank auf einem Spielplatz in Ektorp in Norrköping.

"Dann kommt diese Person von hinten und exekutiert den Mann", sagte der Polizeiermittler Jan Staaf.

"Das ist eine Geschichte, die sich im ganzen Land wiederholt. Ein junger Mensch nimmt Vertragsmord gegen Bezahlung an, hängt seinen Personalausweis mit seinem Gesicht online auf und wird rekrutiert, fährt Jan Staaf fort.
 
Seltsames Phänomen das da in Schweden. Es tut mir wirklich sehr leid für dieses Land. Ich hoffe das sie dieses äußerst schwierige Herausforderung meistern können. Dieses banden scheinen ziemlich ruchlos zu sein.
 
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