Also ein Bestehen von 1000 Jahren nennst du keine Indentität ? Nationen haben nicht bestanden falls du das gemeint hast aber die Leute früher haben sich auch mit ihren Herrschern indentifiziert. Ihre Kultur prägt unsere Welt immernoch vorallem "eure" Stadt Istanbul.
Das 1000 jährige Bestehen eines Reiches ist kein Beweis für die Identität. Mit dem Reich hat sich allen höchstens der Adel identifiziert, das einfach Bauernvolk jedoch nicht. Das Volk hat sich auch nicht mit seinen Herrschern identifiziert. Falls du das Mittelalter etwas näher unter die Lupe genommen hast, wird dir wohl aufgefallen sein, dass es oft vorkam, dass über das selbe Volk Herrscher verschiedener Häuser aufgrund von Eroberung oder Abtrettung herrschen konnten. Das Volk war nichts anderes als eine Produktionsmaschine und zugleich Waffe im Kriegsfall für die Herrscher. Erst mit dem aufkeimen der nationalen Identität, identifizierten sich die Menschen mit ihren Führern. Was ich sagen will, ist, dass Reiche nur durch Unterdrückung über mehrere Jahrhunderte bestehen konnten und nicht, weil das Volk sie am Leben gehalten hat.
Die einzige Gefahr für die Osmanen waren nur die Österreicher. Skenderbeg und dieser Jurisic waren nur kleine Tropfen auf den heißen Stein, verlorene Schlachten der Türken nur Schönheitsfehler. Seis drum, nach dem Abzug der Barbaren hatte das gesamte Balkan das Elendsniveau erreicht.
Ich finde, deine Behauptung ist nicht ganz richtig. Skanderbeg und die Balkanherrscher, die gegen die Osmanen kämpften, konnten diese zwar nicht endgültig schlagen aber diese ganzeb Jahre, in denen die Balkanherrscher die Osmanen aufhielten, konnte sich der Rest Europas gründlich auf eine Schlacht mit den Osmanen vorbereiten. Stell dir mal vor, Skenderbeg hätte bspw. die Osmanen 25 Jahre lang nicht auf dem Balkan aufgehalten/beschäftigt und die Osmanen wären mit dieser Schlagkraft nach Westeuropa marschiert, was wäre passiert? Man muss zudem bedenken, dass die westeuropäischen Adeligen untereinander sehr zerstritten waren und es sehr lange andauerte, bis sie einigermaßen ihre Kräfte bündeln konnten. Die Zersrtittenheit der europäischen Adeligen macht sich auch in der Hinsicht bemerkbar, dass sie ein Jahrhundert lang nicht in der Lage waren, dem Adel auf dem Balkan zur Hilfe zu kommen und sie mit Kriegsmaterial und oft mangelnde Nahrung zu beliefern, geschweige denn Streitkräfte in den Balkan zur Hilfe zu schicken.