Nur Stunden nach dem Referendum am Sonntag kündigte Erdogan an, seine "erste Aufgabe" sei es nun, die Todesstrafe auf die Tagesordnung zu setzen.
In Ankara bekräftigte er am Tag darauf, er würde das entsprechende Gesetz unterzeichnen, sollte das Parlament eine solche Verfassungsänderung mit der nötigen Zweidrittelmehrheit beschließen.
Für den wahrscheinlichen Fall, dass diese Mehrheit nicht zustande kommt, kündigte Erdogan an:
"Dann machen wir auch dafür ein Referendum."
19.04.2017, 12:41 Uhr | Can Merey, dpa