Angriffe russischer Luftwaffe werden oft für Schläge der Koalition ausgegeben
Aus Mangel an Informationen von der US-geführten Koalition erscheinen immer neue Medienberichte, in denen Angriffe der russischen Luftwaffe gegen Daesh-Objekte in Syrien für Schläge der Koalition ausgegeben werden.
„Über die Ergebnisse der Luftwaffenangriffe der Anti-IS-Koalition (mit den USA an der Spitze – d. Red.) erfahren wir bestenfalls aus den Aussagen weniger offiziellen Vertreter. Von Presse-Reisen zu Stützpunkten der Koalition hat gar keiner gehört. Infolge dessen geben selbst maßgebliche westliche TV-Sender – sicherlich unabsichtlich – Bilder der Angriffe russischer Kampfjets immer öfter als Schläge der Anti-IS-Koalition aus“, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Dem Sprecher zufolge existieren „einfach keine Aufnahmen von Stützpunkten, ganz zu schweigen von Zielen, auf die Schläge mit angeblich ‚chirurgischer Präzision‘ versetzt werden“.
Im Gegenteil habe Russland seit Beginn des
Syrien-Einsatzes nicht nur regelmäßig von den Ergebnissen der Luftanschläge auf Stellungen der Terroristen berichtet, sondern auch stets Aufnahmen gezeigt.
„Heute stellen wir die einzige Armee der Welt dar, die in Details gezeigt hat, wie und mit welchen Präzisionswaffen von Kampfjets und Schiffen wir Objekte der Terroristen treffen“, so Konaschenkow weiter.
Trotz alledem würden Russlands Luftangriffe auf
Daesh-Stellungen in Syrien von einzelnen Vertretern der US-angeführten Anti-IS-Koalition regelmäßig kritisiert. „Inzwischen kann sogar eine gewisse Gesetzmäßigkeit festgestellt werden: Je präziser wir den Terroristen Schläge versetzen, desto intensiver berichten westliche Medien unter Berufung auf anonyme Quellen von der angeblich fehlenden Selektivität der Angriffe der russischen Luftwaffe“, schloss Konaschenkow.
Angriffe russischer Luftwaffe werden oft für Schläge der Koalition ausgegeben
- - - Aktualisiert - - -
Russische Luftwaffe zerbombte in Syrien Tanklaster-Konvoi und 100 Benzinspeicher
Die russischen Luft- und Raumfahrtkräfte haben in Syrien an einem Tag einen Tanklaster-Konvoi und etwa 100 Benzinspeicher zerbombt, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, am Mittwoch in Latakia vor Journalisten.
„Die Benzinspeicher haben sich im Raum der Ortschaft Deirez-Zor befunden.“
Der aus 15 Tanklastern bestehende Konvoi, der Öl aus den von den Terroristen kontrollierten Gebieten in Richtung Nord befördert hatte, wurde laut dem Sprecher in der Umgebung der Ortschaft Rashidia-Galubia in der Provinz Haseke angegriffen.
„Nach der Ausführung der Gefechtsaufgaben sind alle Kampfjets der russischen Fliegergruppe in den Luftstützpunkt Hmeimim zurückgekehrt“, so Konaschenkow.
Russische Luftwaffe zerbombte in Syrien Tanklaster-Konvoi und 100 Benzinspeicher
- - - Aktualisiert - - -
Irakischer Mossul-Damm gefährdet: Italien schickt Soldaten zum Schutz des Stauwerkes
Auf Beschluss des italienischen Ministerpräsidenten Matteo Renzi sollen 450 Soldaten zum Schutz des Staudammes von Mossul in den Nordirak geschickt werden.
„Unsere Präsenz im Irak zielt auf die Ausbildung (der Sicherheitskräfte des Irak – d. Red.), eine wichtige Aufgabe ist aber auch der Schutz des Mossul-Dammes, der sich im Herzen der gefährdeten Zone an der Grenze zu den Territorien befindet, die vom 'Islamischen Staat' (auch als Daesh bekannt – d. Red.) kontrolliert werden. Der Damm ist stark beschädigt, wenn er einstürzt, kann Bagdad vernichtet werden“, sagte Renzi am Dienstagabend im italienischen Fernsehen.
Der Regierungschef fügte hinzu, dass das italienische Unternehmen Trevi Spa mit den Dammarbeiten beauftragt wurde. „Wir schicken 450 Menschen dorthin und werden gemeinsam mit den Amerikanern dort Ordnung schaffen“, so Renzi.
Die Terrormiliz Daesh, die eine der Hauptbedrohungen für die Weltsicherheit darstellt, hat weite Teile Syriens und des benachbarten Irak unter ihre Kontrolle gebracht und dort ein Kalifat ausgerufen. Die radikale Gruppierung will außerdem ihren Einfluss auf die Länder Nordafrikas ausweiten.
http://de.sputniknews.com/politik/20151216/306514427/damm-mossul-italien-irak-soldaten.html