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Russland startet Krieg gegen den IS

Willst du im Ernst bestreiten, dass in diesem weiss gekenzeichneten Gebiet die Al-Qaida (Al-Nusra) aktiv ist oder willst du bestreiten, dass Al-Qaida eine Terrororganisation ist und Zivilisten tötet?

ps. Putin hat die Intervention nicht mit Massenvernichtungswaffen begründet. Als Er vom Föderationsrat Grünes Licht bekam hat Er in einer Ansprache die Intervention damit begründet, dass man die Terroristen angreiffen wird weil man nicht warten will bis Sie nach Russland kommen. Damit meinte er wohl die Tschetschenischen Islamisten, die über den russischen Pass verfügen und davon kämpfen ca. 5000 Männer in Syrien.

Aber glaub ruhig weiter an solche Verwschörungstheorien und Diffarmierungen, wenn es Dir nicht um die Wahrheit geht.


Du kannst mir weder in diesem Gebiet, noch im Religionsgebiet was erzählen also spar dir deine Zeit !
 
Dieses Regime unterstützen die Russen, sie können Stolz darauf sein...

Baschar al-Assads Folterregime: Die Verschwundenen von Syrien - SPIEGEL ONLINE

Assads Folterregime: Die Verschwundenen von Syrien

Unter dem Assad-Regime sind Tausende Menschen in Syrien einfach "verschwunden": Es fehlt von ihnen jede Spur, seit sie verhaftet wurden. Jetzt lässt sich rekonstruieren, was mit ihnen passiert ist.

Der Terror geschieht in diesem, von der Regierung kontrollierten TeilSyriens im Verborgenen. Menschen "verschwinden", wie es euphemistisch heißt: Sie werden verhaftet und weggebracht in geheime staatliche Folterkerker.


Über ihr Schicksal werden Angehörige und Freunde im Ungewissen gelassen. Es gibt keinen Haftbefehl und keinen Prozess, ja noch nicht einmal eine offizielle Bestätigung dafür, dass sie festgenommen wurden. Sie sind einfach verschwunden.Wer sind die Menschen in den staatlichen Folterkerkern? Warum mussten sie verschwinden? Die Menschenrechtsorganisation "Human Rights Watch" (HRW) hat sich in einem am Mittwoch veröffentlichten Bericht die Geschichten von acht Verschwundenen genauer angesehen.
Sie sind gewissermaßen zufällig ausgewählt: Alle waren auf den Leichenfotos zu sehen, die ein syrischer Militärfotograf, bekannt unter seinem Pseudonym "Caesar", im August 2013 aus Syrien schmuggelteund die im März 2015 im Internet veröffentlicht wurden.
In 82 Interviews mit Verwandten, Freunden, ehemaligen Häftlingen und desertierten Sicherheitskräften konnte HRW ihre Geschichten rekonstruieren. In dieser Fotostrecke werden sie vorgestellt.


Der Geburtsort reicht aus, um als verdächtig zu gelten
Alle acht waren zwischen 14 und 39 Jahren, sieben Männer, eine Frau, alle Zivilisten. Manche hatten an Demonstrationen teilgenommen oder sich für Menschenrechte engagiert. Einige waren zufällig ins Visier des syrischen Staates geraten: Sie stammten aus Vororten von Damaskus, die als Unruhehochburgen galten. Damit wurden sie zu Verdächtigen.
In Haft wurden sie solange gefoltert, bis sie gestanden oder starben. Und wenn sie gestanden hatten, wurden sie weiter gequält. Die Bedingungen in den Kerkern sind so miserabel, dass manche sie nicht überlebten: überfüllte, stickige Zellen ohne Toilette oder Waschbecken, kaum Essen, kaum Wasser, kaum Luft.
Anders als beim "Islamischen Staat" (IS) wurden die Inhaftierten nicht vor laufenden Kameras gequält, sondern heimlich. Ihre Leichen wurden nicht zur Schau gestellt, sondern in Massengräbern am Rande von Damaskus verscharrt, berichteten mehrere Ex-Sicherheitskräfte HRW.
Die Wirkung dieses Terrors ist ähnlich: Die Eltern wagten nicht offiziell nachzufragen, was aus ihren Kindern wurde. Zu groß war die Angst, dasselbe Schicksal erleiden zu können. Einige zahlten jedoch Tausende Euro Schmiergelder an korrupte Beamte, um ihre Kinder zu retten oder zumindest Gewissheit zu bekommen.


Der Staat ist für die meisten Entführungen verantwortlich
Wie viele Menschen in Syriens staatlichen Folterkerkern verschwunden sind, lässt sich nur erahnen. Seit März 2011 konnten Menschenrechtler über 65.000 Fälle dokumentieren, die in den Folterkerkern des syrischen Staates verschwanden. Bei 90 Prozent handelte es sich um Zivilisten, eine sehr hohe Quote.
Zum Vergleich: Der berüchtigte IS, die Nusra-Front und alle anderen Rebellengruppen haben zusammen bisher mindestens 2200 Menschen in Syrien verschleppt. Der Großteil aller Vermissten, 97 Prozent, entfiele demnach auf den syrischen Staat.
Wie viele der Verschwundenen bereits ermordet wurden, ist ungewiss. Caesars Fotos zeigen nur einen Ausschnitt des Grauens: Es sind mindestens 6786 Menschen, die in Haft umkamen. Doch die Fotos wurden nur in zwei Leichenhallen aufgenommen in Damaskus und ausschließlich zwischen Mai 2011 und August 2013.
Die Durchnummerierung der Leichen lasse nach Berechnungen von HRW darauf schließen, dass allein in Damaskus in diesem Zeitraum mindestens 11.000 Menschen in Haft gestorben seien. Dies entspräche mehr als 13 Toten pro Tag.Die syrische Regierung bestreitet, dass in ihren Kerkern Menschen systematisch ermordet werden. Die Fotos, die Augenzeugenberichte, die Satellitenaufnahmen der Massengräber - jedes neue Indiz wird als Lüge abgetan. Die Regierung weigert sich seit Jahren, den Aufforderungen der Uno nachzukommen, unabhängigen Beobachtern Zugang zu den Kerkern zu gewähren.
HRW nimmt die internationale Gemeinschaft in die Pflicht: Wenn über eine Übergangsregierung in Syrien verhandelt werde, müsse dabei mindestens gewährleistet werden, dass die Folter aufhöre. Diejenigen, die dafür verantwortlich seien, dürften nicht länger dem Gefängnissystem vorstehen. Alle Gefangenen müssten einem regulärem Gericht vorgestellt werden, um über die Rechtmäßigkeit ihrer Inhaftierung zu entscheiden, fordern die Menschenrechtler.

Für die Leute die gegen die "Lügenpresse" wettern die Orginale Quelle:

https://www.hrw.org/news/2015/12/16/syria-stories-behind-photos-killed-detainees
 
Dieses "verschwinden lassen" von Menschen ist eine der brutalsten Massnahmen die kranke Machthaber sich ausdenken konnten

Leider Wahr, es Zerstört alle Betroffenen Familien...


Die Beamten lassen sich dann auch noch Geld von Ihren Verbliebenen bezahlen, um Ihnen einfach nur ein kleines Bisschen Hoffnung vorzutäuschen...


Rehab al-Allawi, 25, studierte Ingenieurwissenschaften an der Universität von Damaskus. Sie wurde am 17. Januar 2013 verhaftet. Sie hatte sich heimlich in einer der "lokalen Koordinationskommitees" von Damaskus engagiert: junge Aktivisten, die 2011 Demonstrationen organisierten und sich bald jedoch auf die Versorgung der vielen Flüchtlinge im Land konzentrierten. Ihre Familie bezahlte fast 120.000 Dollar Schwarzgeld an verschiedene Assad-Beamte, um ihre Freilassung zu erwirken. Dabei war sie zu diesem Zeitpunkt bereits ermordet worden.
 
Wenn jemand Tot ist weiss man und man nimmt abschied aber wenn jemand verschwindet weiss man nie was passiert, kommt diese Person wieder zurück oder nicht.

Man lebt mit der hoffnungslosen Hoffnung :( Schrecklich.

warum glaubst du wehren sich russen und das alavitenregime so sehr gegen ein regimechange, weil dann herauskommt dass der assad systematisch und nazimässig unschuldige ermordet hat, von denn knapp 100 tausend verschwundenen wird keiner lebend gefunden, weil sie alle zu tode gefoltert wurden.
 
Unter Assad gab es zwar Religionsfreiheit in dem Sinne das jeder das "anbeten" durfte was er wollte, ABER nur mit der "Konsequenz" nicht die "Machtfrage" stellen zu dürfen, denn diese bezog er nur auf die dort lebende alawitische Minderheit - das heißt nur die durften die "Machtfrage" in dem Sinne stellen.

Machtfrage bedeutete nicht nur den höchsten Posten dort zu bekommen, sondern auch normale bzw. hohe Ämter in der Regierung zu bekleiden.

Assads Regime basierte quasi auf eine Konfession gestützte Führung einer lebenden Minderheit dort. Religiöse Freiheit gibts in unteren Reihen, aber nicht in Regierungsfragen.

Welches mit der Zünder für den Bürgerkrieg dort war, und wewegen es dort ne "Opposition" gibt die gegen die eigene Regierung kämpft. Die Separierung der eigenen Bevölkerung von Regierungsfragen aufgrund der Konfession hat der IS erst die Tore in Syrien aufgemacht.

Das bedeutet Assads Macht dort in dieser Art weiter auszubauen wird das Syrien-Problem nicht lösen.
 
Wenn jemand Tot ist weiss man und man nimmt abschied aber wenn jemand verschwindet weiss man nie was passiert, kommt diese Person wieder zurück oder nicht.

Man lebt mit der hoffnungslosen Hoffnung :( Schrecklich.

Im Kosovo erging und ergeht das Leider sehr vielen so...ich muss da einfach an meine Mutter denken, Sie hoffte bis zuletzt (zwei für Sie ewig lange Jahre...) das mein Großvater es doch noch irgendwie überlebt hat, bis man seine Leiche anhand seiner Kleidung identifizieren konnte...

Sowas stimmt mich extrem traurig, da man es selbst miterlebt und sieht wie ein Mensch den man liebt innerlich immer mehr stirbt
 
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