Russland ruft zu Su-24-Blackbox-Auswertung: Experten aus 14 Ländern geladen
Russland hat Experten aus 14 Ländern zur Auswertung der Blackbox-Aufzeichnungen des in Syrien abgeschossenen Su-24-Frontbombers eingeladen. Nur China und Großbritannien haben bislang zugesagt, sagte der Vize-Oberbefehlshaber der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte, Generalleutnant Sergej Dronow.
„Um maximale Transparenz und Unvoreingenommenheit zu sichern, haben wir Experten aus 14 Ländern dazu eingeladen, an dieser Arbeit als Beobachter teilzunehmen. Die meisten Geladenen,
Experten aus China und Großbritannien ausgenommen, haben ihre Teilnahme verweigert“, so Dronow.
Ihm zufolge seien auch US-Bürger an dieser Arbeit beteiligt.
„Im Auftrag des russischen Präsidenten werden die Öffnung des Flugschreibers und die Auswertung der Flugdaten sowohl für die russische als auch für die internationale Öffentlichkeit möglichst transparent durchgeführt. Eben deshalb haben wir uns an das Zwischenstaatliche Luftfahrtkomitee (MAK) angewendet, das große Erfahrungen bei der Untersuchung von Flugunfällen hat und eine moderne technische Basis besitzt, die allen internationalen Anforderungen entspricht“, so Dronow.
Vertreter der Militärmissionen von China und Indien sind bei einem Briefing im Verteidigungsministerium Russlands anwesend, bei dem die Öffnung des Flugschreibers des durch die Türkei abgeschossenen russischen Kampfjets Su-24 live übertragen wird.
Russland ruft zu Su-24-Blackbox-Auswertung: Experten aus 14 Ländern geladen
Bald wird Erdogan international der lüge überführt.
- - - Aktualisiert - - -
Moskau legt UN-Sicherheitsrat Schmuggelrouten der IS-Öltransporte über Türkei vor
Die meisten Ölprodukte, die IS-Terroristen auf dem Schwarzmarkt verkaufen, werdem laut dem russischen UN-Botschafter Vitali Tschurkin über die Türkei transportiert.
“Öl wird meistens in Tankwagen über die Grenzübergänge in Karkamış, Akçakale, Cilvegözü und Öncüpinar transportiert. Es gibt Tausende von diesen Tankwagen. Diese werden von türkischen Unternehmen wie 'Serii' in Konya oder 'Sam Otomotiv' in Antalya, an Terroristen geliefert“, sagte Tschurkin bei der UN-Sitzung über die IS-Finanzierung. Dem Botschafter zufolge verdiene die Terrormiliz Daesh (auch "Islamischer Staat", IS) allein durch Öl-Schmuggel bis zu 1,5 Millionen Dollar täglich.
Tschurkin rief alle Länder dazu auf, “einen entschlossenen und koordinierten Widerstand zu leisten”. “Das Übel kann nur durch gemeinsames Vorgehen, ohne Doppelmoral an der Wurzel gepackt werden. Dies betrifft auch in vollem Außmaße die Austrocknung der Finanzquellen von Terroristen”, schloss Tschurkin.
Am 17. Dezember hatte der UN-Sicherheitsrat einen gemeinsam von Russland und den USA ausgearbeiteten Resolutionsentwurf zur Austrocknung der Finanzquellen der Terrormiliz Daesh verabschiedet. Der Resolution zufolge soll die Weltgemeinschaft, "energisch und entschlossen" handeln, um die Finanzströme an den Daesh zu unterbrechen. So soll vor allem der illegale Handel mit Öl, Waffen und antiken Kulturgütern unterbunden werden.
Individuen und Unternehmen, die den IS unterstützen, sollen der Resolution zufolge mit UN-Sanktionen belegt werden können.
http://de.sputniknews.com/politik/20151218/306583859/schmuggelrouten-oel-is-tuerkei.html
- - - Aktualisiert - - -
Lawrow: Türkisch-syrische Grenze unverzüglich sperren
Moskau ruft dazu auf, die Schließung der türkisch-syrischen Grenze nicht zu verschieben, sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow in einer Pressekonferenz in New York.
„Wenn wir über die Unterstützung der verschiedenen in Syrien kämpfenden Gruppierungen sprechen, wäre es ideal, die Grenze Syriens zur Türkei zu schließen, wofür sich andere Länder hier bereits mehrmals ausgesprochen haben“, so Lawrow.
„Ich hoffe, dass diejenigen, die sich mit dieser Angelegenheit an Land befassen, und diejenigen, die ihnen aus der Luft helfen, sich dieser Frage unverzüglich annehmen werden“, so der Außenminister.
Die Auffassung, dass die Koordinierung des Kampfes gegen den Terrorismus ohne Entscheidung über das Schicksal des syrischen Präsidenten Baschar Assad nicht koordiniert werden könne, findet Lawrow für gefährlich. „Wir bekommen sehr oft folgendes Argument zu hören: Ohne die Lösung der Assad-Frage ist es unmöglich, eine echte Koordinierung des Kampfes gegen den Terrorismus zu entwickeln. Das ist eine überaus gefährliche Logik, eine überaus gefährliche Herangehensweise“, so Lawrow.
Ihm zufolge dürfen bei der Bekämpfung des Terrorismus keine Bedingungen gestellt werden.
„Die Aussage, dass das syrische Volk selbst über das Schicksal Syriens entscheiden muss, gilt natürlich auch für das Schicksal des Präsidenten dieses Landes“, so Lawrow.
http://de.sputniknews.com/politik/20151219/306607253/lawrow-schliessung-grenze-tuerkei-syrien.html