Die
UN-Resolution 242 (1967) forderte nach dem Sechstagekrieg den Rückzug Israels „aus besetzten Gebieten“ und
gleichzeitig sichere und anerkannte Grenzen für Israel.
Israel selbst betrachtet diese Linien aber nicht als verbindliche Grenzen, sondern als Verhandlungsbasis
- Nahezu die gesamte internationale Gemeinschaft (inkl. EU, UN, oft auch die USA in Teilen) sieht die 1967er-Grenzen mit Landtausch als Grundlage für Frieden.
- Israel lehnt das bisher ab und verweist auf Sicherheitsbedenken und historische Ansprüche.
mit akzeptanz der Grenzen von 1967 wird Israel automatisch anerkannt, warum sollte die Hamas das noch mal gesondert erwähnen?
Es ändert nichts daran, dass die Hamas die Auslöschung Israels als politisches Programm hat und du verteidigst so eine genozidale Politik und so Mörderbanden, ganz Erdogan-like.
UN-Resolution 242, was sie wirklich sagt
Die Resolution fordert: Rückzug Israels aus "besetzten Gebieten“ (nicht allen besetzten Gebieten, bewusst vage formuliert). Anerkennung jedes Staates in der Region, inklusive Israels, auf sicheren und anerkannten Grenzen. Sie ist kein Friedensvertrag, sondern eine Verhandlungsgrundlage und wurde von keiner Konfliktpartei vollständig umgesetzt.
Warum die Hamas das gesondert erwähnen muss, weil sie es explizit verweigert:
Die Hamas erkennt Israel nicht an, weder als Staat noch als legitimen Akteur.
Ihre Charta (auch 2017) lehnt die Zweistaatenlösung ab und fordert die "vollständige Befreiung Palästinas“.
Weil sie Israel nicht als Verhandlungspartner sieht:
Selbst wenn sie taktisch mit der PLO oder anderen Gruppen kooperiert, bleibt ihr Ziel die Eliminierung Israels.
Die Akzeptanz der 1967er-Grenzen wäre nur ein Zwischenschritt, nicht ein Friedensschluss. Weil die internationale Gemeinschaft differenziert:
Die EU, UN und USA fordern explizite Anerkennung Israels, nicht nur die Akzeptanz von Grenzlinien. Ohne diese Anerkennung bleibt Hamas nicht anschlussfähig für Friedensverhandlungen.
Die Behauptung, Hamas müsse Israel nicht mehr "gesondert“ anerkennen, weil sie ja die 1967er-Grenzen akzeptiere, ist eine strategische Verharmlosung. Sie ignoriert die ideologische Realität: Grenzen akzeptieren ≠ Existenzrecht anerkennen