Umstrittener Kandidat wird Israels neuer Geheimdienstchef
Die israelische Regierung hat die Ernennung des umstrittenen Generalmajors David Sini zum neuen Chef des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet bestätigt. Die Ernennung für eine Amtszeit von fünf Jahren sei einstimmig erfolgt, erklärte das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu gestern Abend. Der Nachfolger des von Netanjahu entlassenen bisherigen Schin-Bet-Chefs Ronen Bar soll sein Amt am 5. Oktober antreten.
Die Personalie hat bei Angehörigen von Geiseln in Gewalt der radikalislamischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen für Unmut gesorgt. Sini soll sich gegen Verhandlungen mit der Hamas für eine Freilassung der Geiseln ausgesprochen und den Konflikt mit radikalen Palästinensern als „ewigen Krieg“ bezeichnet haben.
Streit mit Generalstaatsanwältin
Der pensionierte Generalmajor gehört der ultrarechten zionistischen Bewegung an. Ihm wird außerdem eine ideologische Nähe zu der Siedlerbewegung nachgesagt, die den Gazastreifen und das Westjordanland als Teil Israels ansehen.
Die israelische Regierung hat die Ernennung des umstrittenen Generalmajors David Sini zum neuen Chef des Inlandsgeheimdienstes Schin Bet bestätigt. Die Ernennung für eine Amtszeit von fünf Jahren sei einstimmig erfolgt, erklärte das Büro von Regierungschef Benjamin Netanjahu gestern Abend. Der Nachfolger des von Netanjahu entlassenen bisherigen Schin-Bet-Chefs Ronen Bar soll sein Amt am 5. Oktober antreten.
Die Personalie hat bei Angehörigen von Geiseln in Gewalt der radikalislamischen Terrororganisation Hamas im Gazastreifen für Unmut gesorgt. Sini soll sich gegen Verhandlungen mit der Hamas für eine Freilassung der Geiseln ausgesprochen und den Konflikt mit radikalen Palästinensern als „ewigen Krieg“ bezeichnet haben.
Streit mit Generalstaatsanwältin
Der pensionierte Generalmajor gehört der ultrarechten zionistischen Bewegung an. Ihm wird außerdem eine ideologische Nähe zu der Siedlerbewegung nachgesagt, die den Gazastreifen und das Westjordanland als Teil Israels ansehen.
