Israel stoppt Gaza-Flotte
Spanien fordert Freilassung von Aktivisten
Dutzende Boote einer Gaza-Hilfsflotte sind in den vergangenen Wochen von Häfen in Frankreich, Spanien und Italien ausgelaufen, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Am Donnerstag fing die israelische Marine nahe Kreta 21 Schiffe in internationalen Gewässern ab. Die meisten Aktivisten wurden nach Kreta gebracht, zwei von ihnen – darunter ein Spanier – zur Befragung nach Israel. Spanien fordert die Freilassung.
„Es handelt sich hier um eine rechtswidrige Festnahme in internationalen Gewässern außerhalb der Zuständigkeit der israelischen Behörden“, sagte Spaniens Außenminister Jose Manuel Albares gegenüber dem Sender RAC1. Der von Israel festgenommene Spanier Saif Abu Keshek sei umgehend freizulassen, so der spanische Außenminister.
Das israelische Außenministerium teilte am Samstag auf der Plattform X mit, Keshek und der Brasilianer Thiago Avila befänden sich in Israel und würden zur Befragung an die Strafverfolgungsbehörden übergeben. Auf die Frage, ob es sich bei der Verbringung nach Israel um eine „Entführung“ handle, antwortete Albares: „Wenn das von Behörden vorgenommen wird, die rechtlich gar nicht zuständig sind, ja, auf jeden Fall.“
Israel erhebt schwere Vorwürfe
Israel wirft Abu Keshek, der palästinensische Wurzeln hat, Verbindungen zur Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor. Nach Darstellung des Außenministeriums in Jerusalem ist er ein führendes Mitglied der Volkskonferenz der Palästinenser im Ausland. Nach Informationen von US-Behörden soll diese „heimlich von der Hamas kontrolliert“ werden.
orf.at
Spanien fordert Freilassung von Aktivisten
Dutzende Boote einer Gaza-Hilfsflotte sind in den vergangenen Wochen von Häfen in Frankreich, Spanien und Italien ausgelaufen, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Am Donnerstag fing die israelische Marine nahe Kreta 21 Schiffe in internationalen Gewässern ab. Die meisten Aktivisten wurden nach Kreta gebracht, zwei von ihnen – darunter ein Spanier – zur Befragung nach Israel. Spanien fordert die Freilassung.
„Es handelt sich hier um eine rechtswidrige Festnahme in internationalen Gewässern außerhalb der Zuständigkeit der israelischen Behörden“, sagte Spaniens Außenminister Jose Manuel Albares gegenüber dem Sender RAC1. Der von Israel festgenommene Spanier Saif Abu Keshek sei umgehend freizulassen, so der spanische Außenminister.
Das israelische Außenministerium teilte am Samstag auf der Plattform X mit, Keshek und der Brasilianer Thiago Avila befänden sich in Israel und würden zur Befragung an die Strafverfolgungsbehörden übergeben. Auf die Frage, ob es sich bei der Verbringung nach Israel um eine „Entführung“ handle, antwortete Albares: „Wenn das von Behörden vorgenommen wird, die rechtlich gar nicht zuständig sind, ja, auf jeden Fall.“
Israel erhebt schwere Vorwürfe
Israel wirft Abu Keshek, der palästinensische Wurzeln hat, Verbindungen zur Terrororganisation Hamas im Gazastreifen vor. Nach Darstellung des Außenministeriums in Jerusalem ist er ein führendes Mitglied der Volkskonferenz der Palästinenser im Ausland. Nach Informationen von US-Behörden soll diese „heimlich von der Hamas kontrolliert“ werden.
Israel stoppt Gaza-Flotte: Spanien fordert Freilassung von Aktivisten
Dutzende Boote einer Gaza-Hilfsflotte sind in den vergangenen Wochen von Häfen in Frankreich, Spanien und Italien ausgelaufen, um Hilfsgüter nach Gaza zu bringen. Am Donnerstag fing die israelische Marine nahe Kreta 21 Schiffe in internationalen Gewässern ab. Die meisten Aktivisten wurden nach...